Prof. Dr. Bernhard Pörksen

Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, ist Professor für Medienwissenschaft (Schwerpunkt: Print- und Onlinemedien).
Universität Tübingen
Medienwissenschaft
Wilhelmstr. 50
Raum 260
72074 Tübingen
Tel.: 0049 (0) 7071 29-72798
Fax: 0049 (0) 7071 29-5367
E-Mail: bernhard.poerksen[at]uni-tuebingen.de
Sekretariat
Judith Schächterle
Raum 261
Tel.: 0049 (0) 7071 29-72366
E-Mail: judith.schaechterle[at]uni-tuebingen.de
Sprechstunde im Sommersemester 2012
Do, 15.00 - 16.00 Uhr
Bitte melden Sie sich per E-Mail an judith.schaechterle(at)uni-tuebingen.de für die Sprechstunde an!
Bitte beachten Sie: Die Sprechstunde am Do, 3. Mai 2012 muss leider ausfallen. Ersatztermin dafür ist Mo, 30. April 2012 von 17-18 Uhr.
Das Profil
Zu Bernhard Pörksens Forschungsschwerpunkten und zentralen Themengebieten gehören: Medienskandale und Medienethik, Kommunikations- und Medientheorien, Medienwandel und Veränderung von Berufsfeldern/Kompetenzprofilen, Inszenierungsformen in Politik und Medien, Journalismus und Prominenz. Als Interviewpartner und Diskussionsteilnehmer ist Bernhard Pörksen in zahlreichen Medien präsent, u.a. Spiegel online, Tagesspiegel, dpa, die Zeit, Deutschlandfunk, Deutschlandradio, SWR, NDR, 3SAT, ZDF.
Im Rahmen von Lehrforschungsprojekten hat er bislang vier Bücher mit Studierenden geschrieben („Trendbuch Journalismus“, „Medienmenschen“, „Skandal!“, „Die Casting-Gesellschaft“, siehe Publikationsliste als PDF-Datei). Bernhard Pörksen hat zahlreiche Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht; seine Bücher über Kybernetik und Konstruktivismus (u.a. mit Heinz von Foerster und Humberto Maturana) wurden ins Englische, Italienische, Dänische, Koreanische und Spanische übersetzt.
Curriculum Vitae
Bernhard Pörksen studierte Germanistik, Journalistik und Biologie in Hamburg. Er absolvierte auf Einladung von Ivan Illich Forschungsaufenthalte an der Pennsylvania State University und volontierte beim Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt. Neben akademischen Arbeiten erschienen Essays und Kommentare, Reportagen und Interviews in Tageszeitungen (Die Welt, tageszeitung, Hamburger Abendblatt, Frankfurter Rundschau u. a.), Wochenzeitungen (Die Zeit, Freitag, Rheinischer Merkur, Die Weltwoche, Wochenpost u.a.), Magazinen (Wiener, Gehirn & Geist, Journalist u. a.) und diversen Netzmedien (telepolis). Insgesamt liegen mehr als 200 Veröffentlichungen vor.
Nach seiner Promotion (1999) mit einer Arbeit über die Medien und die Sprache neonazistischer Gruppen gründete und leitete Bernhard Pörksen an der Universität Greifswald die Studieneinheit „Schreibpraxis“ und lehrte in der Kommunikations- und Sprachwissenschaft. Danach war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg tätig und wurde im Jahre 2002 auf eine Professur für Journalistik und Kommunikationswissenschaft berufen. 2006 vertrat Bernhard Pörksen den Lehrstuhl für Kommunikationstheorie und Medienkultur an der Universität Münster. 2007 wurde er für Kommunikations- und Medienwissenschaft habilitiert. 2008 erhielt er einen Ruf auf eine W3-Professur für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Im selben Jahr wählte ihn die Jury des Hochschulmagazins Unicum zum „Professor des Jahres“ in der Kategorie Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften. 2009 bis 2011 war er zunächst Gründungsbeauftragter und dann Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen.
Sonstige medienwissenschaftliche Aktivitäten
- Tätigkeit als Consulting Editor und Mitglied des Advisory Board für: „Cybernetics & Human Knowing“, „Constructivist Foundations“, „Familiendynamik“, „The Open Cybernetics and Systemics Journal”.
- Tätigkeit als Gutachter für Fachzeitschriften (z.B. „Medien & Kommunikationswissenschaft“, „Publizistik“), Fachgruppen der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), den DAAD.
- Konzeption von Serien und Themenschwerpunkten für Fachzeitschriften („Communicatio Socialis“, „Aviso“, „Fachjournalist“).
- Herausgeber von Buchreihen („Sprache in der Gesellschaft“, gemeinsam mit Ingrid Schröder, Peter Lang Verlag; „Systemische Horizonte. Theorie der Praxis“, Carl-Auer-Verlag).
- Mitarbeit im DFG-Netzwerk „Integrative Theoriekonzepte in der Kommunikationswissenschaft“ 2005-2010 (Initiatoren: Prof. Dr. Thorsten Quandt, Prof. Dr. Bertram Scheufele).
Die wichtigsten Publikationen
- Pörksen, B. (2011). The Creation of Reality – A Constructivist Epistemology of Journalism and Journalism Education. Exeter: Imprint Academic.
- Bergmann, J., & Pörksen, B. (Hrsg.). (2009). Skandal! Die Macht öffentlicher Empörung. Köln: Herbert von Halem Verlag.
- Weischenberg, S., Kleinsteuber, H. J., & Pörksen, B. (Hrsg.). (2005). Handbuch Journalismus und Medien. Konstanz: UVK.
- Pörksen, B. (2005). Die Konstruktion von Feindbildern. Zum Sprachgebrauch in neonazistischen Medien. Mit einem Geleitwort von Johano Strasser (2., erweiterte Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
- Bleicher, J. K., & Pörksen, B. (Hrsg.). (2004). Grenzgänger. Formen des New Journalism. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
- Maturana, H., & Pörksen, B. (2002). Vom Sein zum Tun. Die Ursprünge der Biologie des Erkennens (2. Aufl. 2008). Heidelberg: Carl-Auer-Systeme.
- Pörksen, P. (2001). Die Gewissheit der Ungewissheit. Gespräche zum Konstruktivismus. Mit Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Humberto R. Maturana, Gerhard Roth, Siegfried J. Schmidt, Helm Stierlin, Francisco J. Varela und Paul Watzlawick (2. Aufl. 2008). Heidelberg: Carl-Auer-Systeme.
Vollständige Publikationsliste als PDF-Datei.


