Prof. Dr. Klaus Sachs-Hombach

Klaus Sachs-Hombach, Jahrgang 1957, ist Professor für
Medienwissenschaft (Schwerpunkt Medieninnovation
/ Medienwandel)
Universität Tübingen
Medienwissenschaft
Wilhelmstr. 50
Raum 256
72074 Tübingen
Tel.: 0049 (0) 7071 29-72815
Fax: 0049 (0) 7071 29-5586
E-Mail: klaus.sachs-hombach[at]uni-tuebingen
Administration
Irene Gust
Raum 257
Tel.: 0049 (0) 7071 29-72816
Fax: 0049 (0) 7071 29-5586
E-Mail: admin.sachs-hombach[at]mewi.uni-tuebingen.de
Sprechstunde im Sommersemester 2013
Di., 10.00 - 12.00 Uhr
Das Profil
Zu Klaus Sachs-Hombachs Forschungsschwerpunkten und zentralen Themengebieten gehören die Bild-, Zeichen-, Medien- und Kommunikationstheorien in historischer und systematischer Ausrichtung, zudem die Bereiche der Ästhetik und Kulturtheorie sowie die philosophischen Probleme der Psychologie, Psychologiegeschichte und Kognitionswissenschaft. Hieraus erwuchs neuerdings ein Interesse an ästhetischen und ethischen Problemen des Medienwandels und der modernen Bildkultur, das sich in einigen Aufsätzen zur Filmtheorie, zur modernen Kunst, zur Virtuellen Realität, zu den Game Studies oder zur politischen Dimension neuer Medien niedergeschlagen hat.
Das tiefere philosophische Problem, das diese Unternehmungen begleitet, liegt in der angemessenen Bestimmung des Verhältnisses von Theorie und Praxis, von Philosophie und Wissenschaft bzw. von begrifflicher Reflexion und empirischer Forschung. Insbesondere hinsichtlich der Fragen, die das menschliche Selbstverständnis betreffen, scheint eine Begrenzung der Geltungsansprüche in beiden Richtungen geboten. Die philosophische Rationalität bleibt irrelevant, wenn sie sich an wissenschaftlichen Theorien und Begrifflichkeiten nicht abarbeitet, umgekehrt droht die wissenschaftliche Rationalität ohne philosophische Reflexionen ihre übergeordneten Zielsetzungen aus den Augen zu verlieren.
Curriculum Vitae
Klaus Sachs-Hombach studierte Philosophie, Psychologie und Germanistik an der Universität Münster. Nach seiner Promotion (1990) an der Universität Münster und seiner Habilitation (2003) an der Universität Magdeburg war er zunächst Oberassistent am Institut für Simulation und Graphik der Universität Magdeburg und wurde 2007 zum Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Kognitionswissenschaften an der TU Chemnitz berufen. In den Jahren 1993 und 1994 fanden Forschungsaufenthalte in Oxford und am MIT in Cambridge (MA) statt.
Sonstige medienwissenschaftliche Aktivitäten
- Gründung und Leitung der Internetplattform „Virtuelles Instituts für Bildwissenschaft" (VIB)
- Gründung und Leitung der Online-Zeitschrift "IMAGE. Journal for Interdisciplinary Image Science"
- Gründung der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft (GIB) (siehe bildwissenschaft.org).
Die wichtigsten Publikationen
- Sachs-Hombach, K. & Totzke, R. (Hrsg.). (2011). Bilder - Sehen - Denken. Zum Verhältnis von begrifflich-philosophischen und empirisch-psychologischen Ansätzen in der bildwissenschaftlichen Forschung. Köln: Halem.
- Sachs-Hombach, K. (Hrsg.). (2009) Bildtheorien. Anthropologische und kulturelle Grundlagen des Visualistic Turn. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
- Sachs-Hombach, K. (Hrsg.). (2006). Bild und Medium. Kunstgeschichtliche und philosophische Grundlagen der interdisziplinären Bildwissenschaft. Köln: Halem.
- Sachs-Hombach, K. (Hrsg.). (2005). Bildwissenschaft zwischen Reflexion und Anwendung. Köln: Halem.
- Sachs-Hombach, K. (Hrsg.). (2004). Wege zur Bildwissenschaft. Interviews. Köln: Halem.
- Sachs-Hombach, K. (2003). Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft. Köln: Halem.
- Sachs-Hombach, K. (1993). Philosophische Psychologie im 19. Jahrhundert. Ihre Entstehung und Problemgeschichte. Freiburg/München: Alber.
Vollständige Publikationsliste als PDF-Datei


