Kulturelle Angebote
Tübinger Poetikdozentur
Die Tübinger Poetik-Dozentur wird von der Würth GmbH & Co. KG getragen und wird seit mittlerweile über zehn Jahren vom Deutschen Seminar der Universität Tübingen ausgerichtet. Von 1996 bis 2004 war Prof. Dr. Jürgen Wertheimer der Leiter der Poetik-Dozentur, der sie zu einer festen Institution im Tübinger Kultur- und Universitätsleben machte. Seit 2005 hat Prof. Dr. Dorothee Kimmich die Leitung übernommen.
Einmal im Jahr, im Allgemeinen in den Monaten November/Dezember, werden zwei renommierte Autorinnen oder Autoren eingeladen, die vier Vorlesungen halten sowie Lehrveranstaltungen für Studierende der Universität anbieten. Diese Lehrveranstaltungen finden, je nach Vorgabe der Dozierenden, in Form von Seminaren oder praktischen Kursen (wie z.B. einer ‚Schreibwerkstatt') statt. Am Abschluss der ca. einwöchigen Poetik-Dozentur steht ein Podiumsgespräch, an dem weitere Autorinnen/Autoren teilnehmen, die thematisch oder persönlich eng mit den jeweiligen Poetik-Dozenten verbunden sind.
Alle während der Tübinger Poetik-Dozentur gehaltenen Vorlesungen werden im Anschluss in einem vom Swiridoff-Verlag (Künzelsau) publizierten Band versammelt.
Zum Ende der Tübinger Poetik-Dozentur wird zusätzlich der Würth-Literaturpreis ausgeschrieben. Das Thema stellt der jeweilige Poetikdozent in seiner letzten Vorlesung. Zur Teilnahme aufgerufen sind jedoch nicht nur die unmittelbaren Hörer der Poetik-Dozentur, sondern alle Autorinnen/Autoren, die sich literarisch-produktiv mit diesem Thema auseinandersetzen wollen.
Die prämierten Texte sowie eine Auswahl weiterer hervorragender Arbeiten werden in einer Anthologie (Swiridoff-Verlag) veröffentlicht.
Die 25. Tübinger Poetikdozentur mit
Brigitte Kronauer, Dieter Asmus und Otto A. Böhmer
findet vom 21. bis 25. November 2011 statt.


Die Georg-Büchner-Preisträgerin und Schriftstellerin Kronauer, der Künstler Asmus und der Philosoph Böhmer bilden ein gleichseitiges Dreieck der Künste: Schrift, Bild und Gedanke finden in den Werken der drei eine Entsprechung, die sich ergänzt und ineinander übergreift. Kronauers Sicht des Realen als Artifizielles wird in Asmus' Werk umgesetzt, dessen Bilder auf der Basis des "Wir sehen, was wir wissen" stehen und insofern der Kunst eine Möglichkeit zur Erweiterung unserer Wahrnehmung und damit des Erkenntnisgewinns einräumt. Böhmer vollendet das Gesamtbild mit seinen Gedanken zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Nieztsche und den Texten Kronauers.
Mehr Informationen unter www.poetik-dozentur.de
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Tübinger Mediendozentur

- Alice Schwarzer
Ein Scharnier zwischen Universität und Öffentlichkeit mit bundesweitem Renommee ist die "Tübinger Mediendozentur": Sie wurde 2003 von der Medienwissenschaft der Universität Tübingen und dem SWR-Studio Tübingen ins Leben gerufen. Sie fördert den journalistischen Nachwuchs und vertieft die Kontakte zwischen SWR und der Universität. Mit Workshops und Vorträgen prominenter Medienvertreter, mit Projektarbeiten und gemeinsamen Veranstaltungen gilt es, Theorie und Praxis, Wissenschaft und Anwendung zu verbinden. Bisherige Gastdozenten waren:
Peter Voß (2004), Claus Kleber (2005), Frank Plasberg (2006), Maybrit Illner (2007), Patrick Leclercq (2008), Giovanni di Lorenzo (2009) und Alice Schwarzer (2010).
TÜBINGER MEDIENDOZENTUR 2011
Am
Die Idee der Zeitung
Warum in der digitalen Gesellschaft die alten Medien nicht verschwinden werden
Dr. Frank Schirrmacher – Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Autor zahlreicher Bestseller.
Hier finden Sie ein kurzes Video mit einem Bericht über die Veranstaltung



