Dr. Karin Bürkert

Kontakt

Tel. +49(0)7071/29-72375
Mail: karin.buerkert[at]uni-tuebingen.de
Sprechstunde: Do, 14.30 - 16 Uhr (Büro im 5ET)

 

Forschungsmanagement
Geschäftsführung des Verlags der Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V.


Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Universität und des Instituts

Vertreterin des Mittelbaus im Fakultätsrat

 

Vita

  • Seit 2015 Akademische Rätin a.Z. am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft
  • Seit 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft
  • 2014 Promotion mit der Dissertation „Forschen und Fördern. Produktion und Transfer volkskundlichen Wissens am Beispiel des Tübinger Arbeitskreises für Fasnachtsforschung (1961-1969)“.
  • 2009-2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie in Göttingen
  • 2009 Praktikum am Museum of Liverpool
  • Magisterabschluss mit einer Arbeit zur Erinnerungskultur an die Deutsche Mark
  • Studium der Empirischen Kulturwissenschaft, Neueren Deutschen Literatur und Politikwissenschaft in Tübingen (2002-2008)

 

Forschungsschwerpunkte

  • Inwertsetzungsprozesse von Kultur im urbanen Raum
  • Wissensanthropologie und Fachgeschichte
  • Regionale und populäre Alltagskulturen
  • Visuelle und materielle Kultur


Herausgeberschaften und Monografien

Lern- und Lehrerfahrungen kulturanthropologisch. Themenheft der Zeitschrift "kulturen" im Auftrag der volkskundlichen Kommission für Niedersachsen e.V., 2016.
Fastnacht erforschen. Zur Herstellung und Vermittlung von Kulturwissen (1961-1969) (= Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen, Bd.117). Tübingen, 2015.
Bürkert, Karin/Keßler, Catharina/Vogel, Anna-Carolina/Wagener-Böck, Nadine (Hg.): Nachwuchsforschung – Forschungsnachwuchs. Ein Lesebuch zur Promotion als Prozess (= Göttinger kulturwissenschaftliche Studien, Bd. 9). Göttingen 2012.
Bürkert, Karin/Hemme, Dorothee (Hg.): Kuh – Milch – Geschichten aus der Lüneburger Heide (= Göttinger kulturwissenschaftliche Studien, Bd. 7 und Veröffentlichungen des Landwirtschaftsmuseums Lüneburger Heide, Bd. 16). Göttingen 2012.
2009-2012 Mitherausgabe und Mitarbeit in der Redaktion der Zeitschrift „Kulturen. Zeitschrift der Volkskundlichen Kommission Niedersachsen e.V.“

Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden u. a.

Randständig und mittellos? Selbstdarstellungen des Kreativprekariats in der Kommunikation mit Politik und Gesellschaft. In: Gertraud Koch/Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Sozialbeziehungen zwischen Arm und Reich. Hamburger Journal für Kulturanthropologie 6/2017, S. 27-46. Online unter: journals.sub.uni-hamburg.de/hjk
Rätsel um das Mädchen am Bachlauf. Zum Umgang mit kontextarmen fotografischen Sammlungsbeständen in Forschung und Lehre. In: Irene Ziehe/Ulrich Hägele (Hg.): Eine Fotografie. Über die transdisziplinären Möglichkeiten der Bildforschung (= Visuelle Kultur, Bd. 12). Münster 2017, S. 325-340.
Fotografierte Fasnacht. Eine visuelle Spurenlese zum Wandel volkskundlicher Wissenskultur. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 112/2 (2016), S. 225-249.
Akademisches Lernen und Lehren. Einleitende Fragen an ein neues Forschungsfeld. In: kulturen 1 (2016), S. 9-20.
Fastnacht in Baden-Württemberg. Volkskundliche Forschung und gesellschaftliche Intervention in den 1960er Jahren. In: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 27/2 (2016), S. 92-118.
"Gewährsleute", "Groteskmaske" und "Gruppennorm". Latenz und Neuausrichtung in den Erhebungs- und Analysepraktiken der 1960er Jahre am Beispiel der Tübinger Fastnachtsforschung. In: Johannes Moser/Irene Götz/Moritz Ege (Hg.): Zur Situation der Volkskunde 1945-1970. Orientierungen einer Wissenschaft zur Zeit des Kalten Krieges. Münster/New York 2015, S. 353-370.
Eine närrische Koalition? Über Fastnachtsforschung und Fastnachtspraxis nach 1945. In: Schwäbische Heimat 2015/1, S. 38-45.
Wert ohne Geldwert – Die D-Mark als Erinnerungsgegenstand. In: Silke Meyer (Hg.): Money Matters. Umgang mit Geld als soziale und kulturelle Praxis (= Bricolage, Bd. 7). Innsbruck 2014, S. 87-106.
Der forschende Reporter: Journalist Wilhelm Kutter und die Volkskunde. In: Johler, Reinhard u.a. (Hg.): Kultur_Kultur. Denken. Forschen. Darstellen. 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Tübingen vom 21. bis 24. September 2011. Münster u.a. 2013, S. 467-475.
Über den ersten Satz und darüber hinaus – Einige Überlegungen zur Verschriftlichung (m)einer Dissertation anhand einer Autoethnografie. In: Bürkert/Keßler/Vogel/Wagener-Böck (Hg.): Nachwuchsforschung – Forschungsnachwuchs. Ein Lesebuch zur Promotion als Prozess (= Göttinger kulturwissenschaftliche Studien, Bd. 9). Göttingen 2012, S. 89-108.
„Doing Dissertation“. Einführende Überlegungen zur Konstruktion von Wissen und Wissenschaftler/innen. In: Ebd. 2012, S. 9-21. (Gemeinsam mit Catharina Keßler, Anna-Carolina Vogel und Nadine Wagener-Böck).
Kuh – Milch – Geschichten ausstellen. Ein Ausstellungskonzept zwischen Kulturanthropologie und Museologie. In: Karin Bürkert/Dorothee Hemme (Hg.): Kuh – Milch – Geschichten aus der Lüneburger Heide (= Göttinger kulturwissenschaftliche Studien, Bd. 7 und Veröffentlichungen des Landwirtschaftsmuseums Lüneburger Heide, Bd. 16). Göttingen 2012, S. 11-26. (Gemeinsam mit Dorothee Hemme).
Aspekte der Herstellung regionaler Nähe durch volkskundliches Wissen. In: Gisela Welz u.a. (Hg.): Epistemische Orte. Gemeinde und Region als Forschungsformate (= Kulturanthropologie Notizen, Bd. 80). Frankfurt 2011, S. 125-142. (Gemeinsam mit Lioba Keller-Drescher und Eberhard Forner).
Verbraucht? Zur Bedeutung von Festen und Bräuchen in Gesellschaft und Kulturwissenschaft. In Stadtmuseum Tübingen (Hg.): feste formen. tübinger feiern von advent bis ostern. Tübingen 2010, S. 13-19.
Vom Stabilitätsgaranten zum Identitätsgaranten? Zu Entwicklung und Bestand des Erinnerungsortes Deutsche Mark. In: HMRG Historische Mitteilungen. Rubrik "Freiräume". Im Auftrag der Ranke-Gesellschaft. Bd. 22, Stuttgart 2010, S. 206-212.