Lehrstuhl für Policy Analyse und Politische Wirtschaftslehre: Professoren Buhr und Schmid

 

 

 


Erste Reihe von links nach rechts: Dr. Rolf Frankenberger, Isabel Sinner und Lukas Del Giudice;
zweite Reihe: Prof. Dr. Daniel Buhr, Carsten Rith, Markus Trämer.
Es fehlen: Marie-Christine Fregin, Dr. Harald Kohler, Tim Gensheimer und Stewart Gold.

 

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Professur für Policy Analyse und Politische Wirtschaftslehre an der Universität Tübingen! Wir untersuchen, warum politische Lösungen in einer bestimmten Form zustande kommen und welche Wirkungen sie haben. Am Lehrstuhl von Prof. Dr. Daniel Buhr wurden über die Jahre hinweg im Auftrag verschiedener Partner eine Vielzahl von Projekten durchgeführt z.B. zur Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, aber auch zur Bildungs- und Innovationspolitik.

 

 

Zu den zentralen Themenfeldern zählen:

  • Vergleichende Politikfeldanalyse
  • Politische Wirtschaftslehre
  • Wohlfahrtsstaaten im Vergleich
  • Kommunikation und politische Führung
  • Transformation von Politik und Ökonomie

 

 

 

Nachrichten

 

Internationale Abschlusstagung der Smart Factory

Im Haus der Katholischen Kirche, Stuttgart findet am Freitag, 07.07.2017 die Abschlusstagung der Smart Factory statt. Unter anderem wird Josef Schmid eine Einführung in das Projekt geben und an der Diskussionsrunde "Digitalisierung der Arbeitswelt: Handlungsmöglichkeiten im Betrieb" teilnehmen. Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden sich hier.

 

Daniel Buhr auf dem Podium 

Am Freitag, 07.07.2017 wird Daniel Buhr an der Diskussion "Die solidarische Bürgerversicherung. Wie schaffen wir ein gerechteres und leistungsfähigeres Gesundheitssystem für alle?" teilnehmen. Organisiert wird die Veranstaltung in Wendlingen am Neckar vom Esslinger Ortsverein der SPD. Daniel Buhr wird über das deutsche Gesundheitssystem im internationalen Vergleich sprechen und anschließend unter anderem mit Hilde Mattheis (MdB, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion), Dr. Christopher Hermann (Vorsitzender des Vorstands der AOK Baden-Württemberg) und Dr. Johannes Fechner (stv. Vorstandsvorsitzender Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg) dazu diskutieren. 

 

Daniel Buhr diskutiert auf Progressive Governance Symposium in Berlin

Auf Einladung des Progressiven Zentrums, des Policy Networks, der PES (Party of European Socialists), dem Center for American Progress, VOLTA, Terra Nova und Les Gracques kommentiert und diskutiert Daniel Buhr am 03.07.2017 in Berlin zum Thema: „Strengthening social justice and inclusive growth in transforming economies.“ Mit ihm auf dem Podium sitzen der DGB Vorsitzende Reiner Hoffmann, Anousheh Karvar, Jon Ashworth, Laura Domheim, Laura-Kristine Krause und Stephen Silvia. Weitere Teilnehmende des Symposiums sind u.a. Jeroen Dijsselblom, Thomas Oppermann, Cem Özdemir, Norbert Birnbaum, Colin Crouch, Marcel Fratzscher, Heinz Bude, Anke Hassel, Bernard Spitz, Lodewijk Asscher, Lia Quartapelle, Henrik Enderlein und Jean Pisani-Ferry.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter http://www.progressives-zentrum.org/a-new-progressive-era/

 

Daniel Buhr und LPH beteiligen sich an europäischem Innovationsprojekt ITHACA

Gemeinsam mit acht weiteren europäischen Regionen engagiert sich das Land Baden-Württemberg im europäischen Interreg-Projekt ITHACA. Interreg fördert die europäische territoriale Zusammenarbeit und ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union. Das Projekt ITHACA arbeitet an intelligenten Lösungen für ein aktives und gesundes Leben, das möglichst allen Menschen in Europa ermöglicht werden soll. Es knüpft damit an den Zielen der Digitalisierungsstrategie des Landes „digital@bw“ an. Die Koordination in Baden-Württemberg hat das Ministerium für Soziales und Integration übernommen und wird dabei von Daniel Buhr und Kolleginnen und Kollegen aus dem Tübinger LebensPhasenHaus unterstützt. Zudem sind unter anderem das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie die Cluster-Agentur Baden-Württemberg aktiv beteiligt.

 

ITHACA steht für „Innovation in Health and Care for all“ („Innovationen in Gesundheit und Pflege für alle“) und verfolgt vier Oberziele:

 

  1. sollen die bestehenden Gesundheits- und Pflegesysteme verbessert,
  2. Innovationsprozesse beschleunigt,
  3. neue Absatzmärkte für die Wirtschaft erschlossen und
  4. die Effektivität und Effizienz europäischer Förderinstrumente erhöht werden.

 

Das Projekt zielt dabei vor allem auf die Stärkung lokaler Netzwerke und regionaler Innovationssysteme bzw. Cluster. In Baden-Württemberg soll dies zunächst am Beispiel der Region Neckar Alb rund um das Tübinger LebensPhasenHaus demonstriert werden.

 

ITHACA hat eine Laufzeit von fünf Jahren, ein Projektvolumen von ca. 2,3 Millionen Euro und wird zu 85 Prozent aus Strukturfondsmitteln der Europäischen Union finanziert. Neben Baden-Württemberg sind die niederländische Provinz Noord-Brabant, die dänische Region Zealand, die italienische Region Friuli Venezia Giulia, die französische Region Nouvelle-Aquitaine, das Baskenland, die polnische Region Malopolska, sowie Slowenien und die Region Liverpool beteiligt.

 

Alle Regionen gehören dem europäischen Netzwerk Coral (Community of Regions for Assisted Living) an, in dem sich rund 30 europäische Länder, Provinzen und Regionen zusammengeschlossen haben, um gemeinsam an sozialen und technischen Innovationen für ein gesundes und aktives Altern zu arbeiten. Als einziges deutsches Bundesland ist Baden-Württemberg über das Ministerium für Soziales und Integration im Netzwerk vertreten, dabei wird es von der Universität Tübingen sowie dem Steinbeis Transferzentrum für Soziale und Technische Innovation unterstützt. 

 

Daniel Buhr auf Vortragsreise in Südkorea

Auf Einladung des Korea Labor Institute (KLI) und der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES-Büro Korea) war Daniel Buhr Anfang April 2017 auf mehrtägiger Vortragsreise in Seoul. Er hielt dort unter anderem die Key Note zum Thema „Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit – Arbeit 4.0?“ auf der KLI-Konferenz „Work 4.0 and Industry 4.0“ in der Korea Chamber of Commerce & Industry in Seoul. Zudem war er Teil einer deutschen Delegation (gemeinsam mit Barbara Susec (ver.di), Sören Tuleweit (IG BCE) und Dr. Samuel Greef (Universität Kassel)), die in Seoul zahlreiche Gespräche mit verschiedenen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft führte sowie an einem Workshop zu „Arbeit 4.0: Bedeutung für Korea und die weitere Entwicklung der Arbeitsbeziehungen“ mitwirkte. Daniel Buhr besuchte für die Gespräche u.a. das Ministerium für Beschäftigung und Arbeit (MOEL), das Korea Labor & Society Institute (KLSI), das Korea Labor Institute (KLI), das Korea Institute for Industrial Economics & Trade (KIET), die Korea Employers Federation (KEF) sowie die Spitzen der Youth Community Union, Korean Confederation of Trade Union (KCTU) und Federation of Korean Trade Unions (FKTU). Zudem traf er sich zu Gesprächen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diverser koreanischer Universitäten, z.B. von der Korea University, Korea Advanced Institute of Science and Technology, Korea Science and Technology Policy Institute, Chonbuk National University, Keimyung University sowie Seoul National University

 

Keynote von Daniel Buhr über technische und soziale Innovation der Industrie 4.0

Am Mittwoch, 10.05.2017 wird Daniel Buhr bei der Veranstaltung „Industrie 4.0 – Veränderungen der Arbeitswelt“ in Gelsenkirchen sprechen. Seine Keynote behandelt die Thematik der Industrie 4.0 und damit einhergehende technische und soziale Innovationen. Anschließend diskutieren Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft über Potenziale und Möglichkeiten moderner, vernetzter Industrie und die Anpassung bestehender Arbeitsstrukturen. Die Veranstaltung wird von der Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen und der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH organisiert.

 

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden sich hier

 

Daniel Buhr bei Veranstaltung zu Chancen der Digitalisierung

Das Kölner Netzwerk der Daseinsvorsorge lädt am Freitag, 05.05.2017 zu einer Veranstaltung über Digitalisierung und damit verbundene Chancen und Herausforderungen für Kommunen, kommunale Unternehmen und Dienstleister der Daseinsvorsorge. An den Vorträgen und Diskussionen nehmen Vertreter aus Kommunalwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gewerkschaften teil. Daniel Buhr wird einen Impulsvortrag über digitale Partizipation und Bürgernutzen halten.

 

Rolf Frankenberger in Wissenschaftlichen Beirat für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung berufen

Die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler, hat Rolf Frankenberger in ihren Wissenschaftlichen Beirat berufen. Der Beirat umfasst insgesamt 15 Wissenschaftler aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Disziplinen wie Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Soziologie. Die Vertreter verschiedener Hochschulen aus Deutschland und der Schweiz sollen die Landesregierung in fachlichen Fragen zu Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft beraten. So wird der Beirat landesweit Projekte zu Themen wie direkter Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt, Einstellungen zu Europa und politischer Bildung begleiten. „Während meiner Arbeit als Staatsrätin habe ich immer wieder Impulse seitens der Wissenschaft gesucht und gefunden. Diese gute Zusammenarbeit mit der Wissenschaft bei Fragen der Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft möchte ich ausbauen und ihr einen geeigneten Rahmen geben, um sie zu verstetigen", erklärte die Staatsrätin bei der ersten Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats. 

 

Marie-Christine Fregin als Gastwissenschaftlerin in Maastricht

Marie-Christine Fregin hat eine Einladung als Gastwissenschaftlerin an die School of Business and Economics der Maastricht University bekommen. Sie wird im April und Mai 2017 im Research Programme "Education and the Labour Market" bei Prof. Dr. Rolf van der Velden tätig sein. Dort forscht sie gemeinsam mit den niederländischen WissenschaftlerInnen zu den Folgen sozialpolitischer Maßnahmen für individuelle Arbeitsmarktergebnisse und die Nachfrage nach skills in Zeiten von Digitalisierung und Automatisierung (Datenbasis ist der OECD Survey of Adult Skills (PIAAC)). 

 

Daniel Buhr hält Vortrag beim Digitalisierungs-Workshop der europäischen Sozialpartner

Auf Einladung der europäischen Arbeitgeberverbände (BUSINESS EUROPE, CEEP, UEAPME) sowie des europäischen Gewerkschaftsbundes (ETUC) hielt Daniel Buhr am 14.02.2017 in Berlin einen Vortrag zum Stand der Digitalisierung in Europa und deren Auswirkungen auf die unterschiedlichen Wohlfahrtsstaaten. Außerdem referierten u.a. Torben Albrecht (BMAS), Paolo Falco (OECD), Renate Hornung-Drau (BDA), Liliane Volozinskis (UEAPME), Thomas Fischer (DGB), Peter Scherrer (ETUC), Maxime Cerutti (Business Europe) und Guillaume Afellat (CEEP).  

 

Rolf Frankenberger bei der Arctic Light E-Health Conference in Luleå

Die Digitalisierung der der hochindustrialisierten Gesellschaften schreitet schnell voran. Gerade auch im Bereich Gesundheit und Pflege finden zunehmend 4.0-Lösungen Einsatz. Doch Welche technischen und sozialen Innovationen werden im Bereich Gesundheit und Pflege eingesetzt? Und wie gerüstet sind die europäischen Wohlfahrtsstaaten für die Herausforderungen der Digitalisierung? Rolf Frankenberger stellt vor dem Hintergrund der Frage nach Gleichheit und Ungleichheit zentrale Befunde der Studie „Auf dem Weg zur Wohlfahrt 4.0?“ vor und diskutiert mit Experten und Praktiker aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bei der ALEC 2017.

 

Daniel Buhr als Referent auf der Lebens.Wert.Arbeiten.-Konferenz in Dortmund

Am 02.02.2017 wird Daniel Buhr als Referent an der Konferenz „Lebens.Wert.Arbeiten. in NRW – Das schafft gute Arbeit!“ teilnehmen. Die Tagung wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert. Auch Rasmus Beck, Lehrbeauftragter am IfP und Vorsitzender der Geschäftsführung der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH, wird auf der Konferenz in Dortmund referieren. Dort soll der leitenden Frage nachgegangen werden, inwiefern Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeit die Grundlagen verändern, wie wir leben und arbeiten (wollen). Neben vielen VertreterInnen aus der europäischen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, führt das Programm auch zahlreiche Referierende aus Wirtschaftsunternehmen, in- und ausländischen Gewerkschaften und der Wissenschaft auf. Mehr Informationen zur Tagung finden Sie hier.

 

Daniel Buhr stellt das „LebensPhasenHaus“ in Stuttgart vor

Am 30.01.2017 wird Daniel Buhr bei der Veranstaltung „Vernetzt oder abgehängt - Zusammenleben und Teilhabe älterer Menschen im digitalen Zeitalter" das Tübinger Projekt „LebensPhasenHaus“ vorstellen. Die Fachtagung im Hospitalhof Stuttgart wird vom Netzwerk Senioren im Internet organisiert, dem unter anderem die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) angehört. Es sollen dort verschiedene Projekte und Beratungsstrukturen, aber auch die Gefahren einer digitalen Spaltung der Gesellschaft diskutiert werden.

 

Daniel Buhr bei Vorlesungsreihe zur Agenda 2030

Die Koordinationseinheit „Sustainable Development in International Cooperation“ der Universität Bonn und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) veranstalten im laufenden Semester in Zusammenarbeit eine Vorlesungsreihe über die Agenda 2030 und die Herausforderungen bei der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung. In den Vorlesungen sprechen Experten verschiedener akademischer Disziplinen über Themen wie Ungleichheit, soziale Protektion, Armut und mögliche Lösungen für die Umsetzung der Agenda. Daniel Buhr referierte am Donnerstag, den 12.01.2017, in seinem Vortrag „Machines Replacing People? Does the ‚Internet of Things‘ Lead to Exclusive Societies“? über die Folgen zunehmender Digitalisierung.

Den vollständigen Vorlesungsplan finden Sie hier.

 

Pünktlich zum Jahresende erscheint unser neuer Newsletter!

Zweimal jährlich erscheint der Newsletter des Lehrstuhls, in diesem Jahr nun in seiner dreizehnten Ausgabe. Den Jahreswechsel möchten wir nutzen, Sie über unsere Arbeit in Forschung, Lehre und Beratung zu informieren. Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr mit zahlreichen Projekten, Vorträgen und Veranstaltungen zurück und freuen uns auf das Jahr 2017.

 

Den aktuellen Newsletter finden Sie hier - wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

 

Beiträge von Daniel Buhr und Rolf Frankenberger zum Jahrbuch des Föderalismus 2016

Das Schwerpunktthema des diesjährigen Jahrbuchs des Föderalismus, herausgegeben vom Europäischen Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (EZFF), ist „Digitalisierung als Herausforderung im Mehrebenensystem.“ In seinem Beitrag dazu untersucht Daniel Buhr, wer im europäischen Mehrebenensystem Innovationspolitik für die Industrie 4.0 gestaltet sowie das Zusammenspiel dieser Akteure. Als Thema der aktuellen Forschung legt Rolf Frankenberger dar welche theoretischen und methodischen Herausforderungen beim Vergleichs von Kommunen in Deutschland und Russland besthen. Das Jahrbuch des Föderalismus erscheint zum 17. Mal. Es ist als ein breit angelegtes Kompendium konzipiert, das dem Leser einen aktuellen Überblick über verschiedene Aspekte föderaler und regionaler Struktur und Politik bieten soll. Die diesjährige Ausgabe wird durch einen Beitrag aus der Politik von Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, ergänzt.

 

Begleitung der ChocolArt durch den Lehrstuhl

Auch in diesem Jahr strömen Besucher aus ganz Deutschland vom 29. November bis zum 04. Dezember nach Tübingen um das größte Schokoladenfestival Deutschlands zu besuchen. In der Tübinger Altstadt präsentieren dort über einhundert Aussteller aus aller Welt ihre Kreationen. Die Mitarbeiter des Lehrstuhls für Policy Analyse und Politische Wirtschaftslehre begleiten erneut die Evaluation des Festivals für die Veranstalter. Unter anderem wird die diesjährige Delegation der „Nation Model United Nations“ um Bettina Ahrens wieder eine Zählung der Besucher vornehmen. Zusätzlich führen die Studierenden der NMUN-Gruppe eine detaillierte Besucherbefragung durch. So werden systematisch Informationen zu Anreise, Einkaufsverhalten, Zusammensetzung und Zufriedenheit der Besucher gesammelt und den Veranstaltern so Rückmeldung und Ideen für künftige Festivals geliefert. 

 

Daniel Buhr auf Vortragsreise in Seoul

Zunehmende Innovation führt zu Wandel im wirtschaftlichen und sozialen Bereich. Am Beispiel globaler Megatrends griff die diesjährige Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Korea Institute for International Economic Policy (KIEP) und der Koreanisch Deutschen Gesellschaft für Wirtschaftswissenschaften (KDGW) diese Thematik auf. Die Konferenz fand am 25.11.2016 in Seoul statt. Dabei wurde das Thema aus deutscher und koreanischer Perspektive aufgegriffen und entstehende Schwierigkeiten, aber auch Chancen für Kooperation und mögliche Lösungsansätze der Politik diskutiert. Daniel Buhr referierte zum Thema „Global Mega Trends – Social and Economic Implications in Germany“. Zu Beginn der Konferenz sprachen außerdem Dr. Jung Taik Hyun (Präsident des KIEP), Prof. Dr.Seyung-Hee Sohn von der Dankook Universität (Präsident des KDGW), Stephan Auer (Deutscher Botschafter in Korea) und Hwang-Sik Kim (ehemaliger Premierminister Koreas). Den Vorträgen folgte eine Teilnehmerdiskussion über Antworten der Politik auf globale Megatrends in Deutschland und Korea.

 

Eröffnungssymposium der „The Guild of European Research-Intensive Universities” – Daniel Buhr auf dem Podium

„The Guild of European Research-Intensive Universities“ ist ein Verbund forschungsstarker europäischer Universitäten, die sich einen verstärkten länderübergreifenden Austausch und Zusammenarbeit zum Ziel gemacht haben. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben der Eberhard Karls Universität Tübingen unter anderem das King’s College London sowie die Universitäten von Aarhus, Bologna, Ghent, Glasgow, Leuven, Ljubljana, Oslo, Uppsala und Warwick. Bei dem Eröffnungssymposium zu den Themen „Open Science“ und „Open Innovation“ am 21.11.2016 in der Brüsseler Solvay Bibliothek diskutiert Daniel Buhr auf dem Podium mit anderen Vertretern europäischer Universitäten sowie der Europäischen Kommission zur Zukunft der Universitäten: http://www.the-guild.eu/events/2016/opening-symposium.html Ein konkretes Beispiel der zukünftigen Rolle von Universitäten in offeneren Innovationsprozesses ist das Tübinger LebensPhasenHaus.

 

Daniel Buhr stellt Wohlfahrt 4.0-Studie in London vor

Die wohlfahrtsstaatlichen Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung – dieses Thema wurde im Rahmen des Workshops „(In)Equality in the Digital Society“ am 17.11.2016 in London diskutiert. Die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Thinktank New Economics Foundation organisierten den Workshop. Daniel Buhr stellte die Studie „Auf dem Weg zur Wohlfahrt 4.0?“ vor, in der vergleichend in sieben europäischen Ländern die Folgen von Digitalisierung auf die Politikfelder Arbeit, Gesundheit und Innovation untersucht werden. In einem zweiten Vortrag präsentierten Professor Marc Stears, Stephen Devlin und Annie Quick (New Economics Foundation) eine Studie zu „Data ownership, value and control – What are the effects of the digital transformation on equality and wellbeing in our societies?“, bevor alle Teilnehmenden intensiv zu Fragen der Gerechtigkeit und (Un)Gleichheit in der Digitalgesellschaft diskutierten.

 

„LebenPhasenHaus“ gewinnt den Deutschen Alterspreis 2016

Am 15.11.2016 wurde in Berlin der Deutsche Alterspreis der Robert Bosch Stiftung vergeben. Der diesjährige Preis stand unter dem Thema „Vielfältig Wohnen“: Den mit 60 000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt das Tübinger „LebensPhasenHaus“. Ziel des interdisziplinären Projektes ist es mit Hilfe von technischen und sozialen Innovationen Menschen ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen. Koordiniert wird das LebensPhasenHaus unter anderem von Prof. Udo Weimar, Prof. Dr. Gerhard Eschweiler und Prof. Dr. Daniel Buhr (Universität Tübingen). Zu den Gründungspartnern gehören neben der Universität und dem Uniklinikum, die IHK Reutlingen I Tübingen I Zollernalb, der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau BA-Wü, Ridi Leuchten GmbH, Schwörer Haus KG, Somfy Gmbh und die Stadtwerke Tübingen.  Es wird zudem durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg unterstützt.

 

Daniel Buhr und Rolf Frankenberger bei Workshop in Petrosawodsk

Seit mehr als 25 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen Tübingen und Petrosawodsk. Im Oktober reisten Daniel Buhr und Rolf Frankenberger für einen Workshop in die Stadt im Nordwesten Russlands. Vom 25. bis zum 29.10.2016 diskutierten sie dort mit Bürgern, der Stadtverwaltung und Vertretern aus Wissenschaft über Themen wie Partizipation und Lokalpolitik. Finanziert wurde der Workshop durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst. Durch verschiedene Vorträge und Diskussionen wurde ein lebhafter Wissensaustausch ermöglicht und die partnerstädtische Verbindung gestärkt. Insgesamt konnten viele Anstöße und Ideen für die künftige Zusammenarbeit der Städte gesammelt werden. So wurde ein interkommunales Vergleichsprojekt zu sozialer Innovation und Partizipation initiiert. Außerdem wird eine Publikation, die die Ergebnisse des Workshops darstellt, demnächst beim Nomos Verlag erscheinen. 

 

Daniel Buhr hält Vortrag bei der WHINN-Konferenz in Odense

Als CORAL-Vertreter des Landes Baden-Württemberg nahm Daniel Buhr an der diesjährigen "Week of Health and INNovation" (WHINN: http://www.whinn.dk/) im dänischen Odense teil. Er päsentierte dort in einem Vortrag  zu "Innovation & Co-Creation - Active and Healthy Ageing in a European perspective" die Strategie und das Vorgehen der Landesregierung im Bereich des "Aktiven Alterns". Zudem stellte er das LebensPhasenHaus vor. (CORAL = Community of Regions for Assisted Living)

 

Ländervergleich zu Innovationspolitik und Digitalisierung - Vorstellung der Studie in Stockholm

Gemeinsam mit den Ko-Autoren Lars Fredrik Andersson, Antti Alaja, Philipp Fink und Niels Stöber hat Daniel Buhr am 4.10.2016 in Stockholm eine neue Studie vorgestellt: "Innovationsstrategie in Zeiten der Digitalisierung - ein Vergleich der Innovationspolitik in Finnland, Schweden und Deutschland". Die Veranstaltung fand beim schwedischen Think Tank und Verlagshaus arenaidé statt, welche die Studie gemeinsam mit der finnischen Kalevi Sorsa Foundation und dem nordischen Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben hatte. Maja Fjaestad, die Staatssekretärin der Schwedischen Ministerin für strategische Entwicklung und nordische Kooperation sowie Lars Klingbeil MdB, Netzpolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion, kommentierten die Befunde. Die Studie ist inzwischen auf Englisch und Deutsch erschienen.

 

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12.07.2017

Neue Publikation

Prof. Dr. Josef Schmid veröffentlichte in der Zeitschri

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29.06.2017

Neue Publikation

Sammelband zu sozialen Milieus und Lebenswelten

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19.06.2017

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