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Professor Dr. Martin Seeleib-Kaiser

Professur für Vergleichende und Angewandte Politikfeldanalyse (Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät)

Professor Martin Seeleib-Kaiser tritt zum Wintersemester 2017 die Professur für Vergleichende und Angewandte Politikfeldanalyse an.  Zurvor war Seeleib-Kaiser Barnett Professor für Vergleichende Sozialpolitikforschung und Politikwissenschaft an der Universität Oxford sowie Gastwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin. Er beschäftigt sich vor allem mit Fragen der vergleichenden Sozialpolitikforschung unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Rechte von EU-Bürgern. Zuvor hat er unter anderem Forschungsprojekte zu Fragen der Globalisierung und Sozialpolitik, dem Wechselspiel zwischen öffentlicher und privater Absicherung sowie der Bedeutung von politischen Parteien für den Wohlfahrtsstaat durchgeführt. Von 2008 bis 2012 hat er die EU-Kommission als Mitglied des Expertennetzwerks für Sozialschutz beraten.

Seeleib-Kaiser hat von 1984 bis 1989 Politikwissenschaften, Amerikanistik und Öffentliches Recht an der Ludwig Maximilians Universität München studiert. 1992 promovierte er dort über Entscheidungsprozesse in der US-amerikanischen Sozialpolitik. Von 1993 bis 2002 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen, währenddessen ging er von 1999 bis 2002 als Gastdozent des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an die Duke University in Durham, USA. Nach seiner Rückkehr aus den USA arbeitete er bis 2004 als Wissenschaftlicher Assistent und Privatdozent am Zentrum für Sozialpolitik und dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen. 2003/04 hatte er eine Vertretungsprofessur für Sozialpolitik an der Universität Bielefeld inne. Zwischen 2004 und 2017 lehrte und forschte Seeleib-Kaiser an der Universität Oxford. Zudem war er Gastwissenschaftler an einer Reihe internationaler Universitäten und Forschungsinstitute, unter anderem an der George Washington University (USA), der Shizouka University (Japan), der Aalborg University (Dänemark) und dem Wissenschaftszentrum Berlin.

 

Mitarbeiterinnen im Arbeitsbereich Comparative Public Policy sind:

 

Cecilia Bruzelius hat vor kurzem ihre Doktorarbeit mit dem Titel The local governance of European social citizenship an der Universität Oxford eingereicht. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit den verschiedenen Faktoren auf lokaler Ebene, die für den Zugang zu sozialen Rechten von EU-Bürger*innen entscheidend sind. Ihr Forschungsinteresse richtet sich auf die soziale Sicherung von Migrant*innen, insbesondere von intra-EU Migrant*innen, sowie auf Fragen zum sozialen Europa.

 

Mikko Kuisma hat Politikwissenschaft an der Universität Birmingham studiert und dort mit einem BA und PhD abgeschlossen. Er war Postdoctoral Research Fellow an der Universität Birmingham (gefördert durch den Economic and Social Research Council of the UK) und am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Zudem war er Dozent für Europäische Politik an der Universität Aberystwyth und vor seiner derzeitigen Beschäftigung an der Universität Tübingen, Senior Lecturer für Internationale Beziehungen an der Oxford Brookes Universität.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Arbeitsbereiches!

 

Der Text dieser Meldung als pdf-Datei.

 

Informationen zu den Fotos: Friedhelm Albrecht/Universität Tübingen ; privat ; privat