Arbeitskreis "Universität im Nationalsozialismus"


Der Arbeitskreis "Universität im Nationalsozialismus" wurde im Juli 2002 von Rektor Eberhard Schaich berufen, um die Erforschung der Geschichte der Universität und des Universitätsklinikums in der Zeit des Nationalsozialismus voranzutreiben und offene Fragen zu klären. Anlass dafür waren öffentliche Diskussionen zur Frage des Zwangsarbeitereinsatzes an Universität und Klinikum während des Zweiten Weltkriegs.


Seither hat der Arbeitskreis der Universitätsleitung Berichte und Handlungsempfehlungen zu folgenden Themen vorgelegt:


- Aberkennung akademischer Grade (2003),

- Juden an der Universität (2006).

- Zwangsarbeit (2007),

- Zwangssterilisierung (2008),


Im Wintersemester 2004/05 hat der Arbeitskrees eine Ringvorlesung "Universität Tübingen im Nationalsozialismus" veranstaltet, aus der ein im Jahr 2010 erschienener Samelband "Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus" (Inhaltsverzeichnis)erwachsen ist.


An den Vorarbeiten für die Berichte des Arbeitskreises wie für den Sammelband war auch das Universitätsarchiv beteiligt. Es hat außerdem eine umfangreiche Bibliographie "Die Universität und der Nationalsozialismus" erarbeitet, die auch Kurzbiogramme und Angaben zu Amtsträgern und Instituten bietet.



Weitere Informationen: Arbeitskreis Universität Tübingen im Nationalsozialismus.