Dr. Johannes Michael Wischnath Wilhelmstraße 32 (Bonatzbau) 72074 Tübingen Tel.: 07071/29 - 72582 E-Mail: uat@uni-tuebingen.de |
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Lebenslauf
| 1950 | geb. in Arolsen/Waldeck |
| 1969-1971 | Wehrdienst |
1971-1976 |
Studium an den Universitäten Marburg/Lahn und Wien, erste Staatsprüfung für das Lehramt an höheren Schulen in den Fächer Deutsch und Evangelische Religion |
| 1977-1981 | Mitarbeiter am Archiv des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland in Berlin |
| 1981-1983 | Ausbildung für den höheren Archivdienst am Evangelischen Zentralarchiv in Berlin und an der Archivschule Marburg |
| 1983 | Promotion zum Dr. theol. an der Kirchlichen Hochschule Berlin, Titel der Dissertatiom: Kirche in Aktion. Das Evangelische Hilfswerk 1945-1957 und sein Verhältnis zu Kirche.... |
| 1983-1987 | Kirchenarchivrat am Evangelischen Zentralarchiv in Berlin |
| 1987 | stellvertretender Leiter des Universitätsarchivs Tübingen |
| Seit 1997 | Leiter des Universitätsarchivs Tübingen |
Veröffentlichungen
Art. Geiger, Karl Wilhelm, Bibliothekar, Leiter der Universitätsbibliothek Tübingen. In: Württembergische Biographien, Bd. 2., Stuttgart 2011, S. 71-72.
Art. Stickl, Anton Franz Otto, Professor der Hygiene, Rektor der Universität Tübingen. In: Württembergische Biographien, Bd. 2., Stuttgart 2011, 281-282.
Im Banne Swedenborgs und des Animalischen Magnetismus - Gustav Werner, Ludwig Hofaker und ihr Tübinger Freundeskreis im Licht alter und neuer Quellen. In: Reutlinger Geschichtsblätter N.F. 48 (2009). [Erschienen 2011], S. 9-191.
"Student sein verpflichtet" - Tübinger Studierende im Dritten Reich. In: Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus, Urban Wiesing u.a., Stuttgart 2010 (=Contubernium. Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, Bd. 73), S. 685-730.
Die Universität Tübingen und die Entziehung akademischer Grade im Dritten Reich.In: Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus, Urban Wiesing u.a., Stuttgart 2010 (=Contubernium. Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, Bd. 73), S. 999-1053.
Stadt - Stadtbild - Universität. In: Stadtbild - Weltbild. Tübinger Stadtansichten des 16. bis 19. Jahrhunderts, hrsg. von Evamarie Blatter und Karlheinz Wiegmann, Tübingen 2009 (=Tübinger Kataloge 86), S. 94-105.
Fakten, Fehler und Fiktionen: Eine forschungsgeschichtliche Fußnote zu Herkunft und Todestag des Tübinger Gräzisten Martin Crusius (1526-1607). In: Tubingensia. Impulse zur Stadt- und Universitätsgeschichte. Festschrift für Wilfried Setzler zum 65. Geburtstag, hrsg. von Sönke Lorenz und Volker Schäfer in Verbindung mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen, Ostfildern 2008 (=Tübinger Bausteine zur Landeskunde 10), S. 225-246.
Nach 55 Jahren wieder lesbar. Tübinger "Schlammakten" im Ludwigsburger Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut restauriert. In: TUN 27 (2007) Nr. 135 vom 20.7.2007, S. 4.
Die Burse und ihre vielen Namen. In: attempto! Nr. 18 (10/2005), S. 36-37.
Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 10, Tübingen 2005. [Herausgeber]
"... durch ehrloses Verhalten des erworbenen Doktorgrades unwürdig". Die Eberhard Karls Universität im Dritten Reich: Zwischen 1938 und 1945 wurde 44 Tübingern Doktoren der akademische Grad aberkannt. In: attempto! Nr. 16 (9/2004), S. 42-43. [Mit einer Liste der 1947 und 2002/03 rehabilitierten Doktoren (S. 44).]
Am Wendepunkt - Otto Michel und sein "kritisches Wort" zur Tübinger Fakultätsdenkschrift "Für und wider die Theologie Bultmanns". In: Ich bin ein Hebräer. Gedenken an Otto Michel (1903-1993). In Verbindung mit der Otto-Michel-Arbeitsgemeinschaft hrsg. von Helgo Lindner, Gießen 2003, S. 48-78.
Erschließung und Sicherung der Tondokumente im Tübinger Otto-Michel-Archiv. In: "Ich bin ein Hebräer". Gedenken an Otto Michel (1903-1993), in Verbindung mit der Otto-Michel-Arbeitsgemeinschaft hrsg. von Helgo Lindner, Gießen 2003, S. 445-447.
"... nach der Universitätsbibliothek verbracht" - Die Anfänge des Universitätsarchivs Tübingen unter Rudolf von Roth 1865-1895. In: "Fest-Platte". Beiträge aus der Universitätsbibliothek Tübingen für Berndt von Egidy anlässlich seines Ausscheidens aus dem aktiven Bibliotheksdienst im Juli 2003. Tübingen 2003, S. 130-143. [http://w210.ub.uni-tuebingen.de/dbt/volltexte/826/]
"Beglücktes Haus, gesegneter Beruf" - Die Binswangersche Heilanstalt Bellevue in Kreuzlingen im Spiegel des Tübinger. Eine Ausstellung des Universitätsarchivs Tübingen. [Mit Irmela Bauer-Klöden,] Tübingen 2003 (=Werkschriften des Universitätsarchivs Tübingen, Reihe 2: Repertorien und Kataloge, Heft 17.
Michael Mästlin als Tübinger Professor - Akademischer Alltag an der Schwelle zum 17. Jahrhundert. In: Gerhard Betsch / Jürgen Hamel (Hg.): Zwischen Copernicus und Kepler - M. Michael Maestlinus. Mathmaticus Goeppingensis, Frankfurt 2002, S. 195-231.
Maestliniana in Tübingen. [Mit Roland Müller.] In: Gerhard Betsch / Jürgen Hamel (Hg.): Zwischen Copernicus und Kepler - M. Michael Maestlinus. Mathmaticus Goeppingensis, Frankfurt 2002, S. 232-244.
Friedrich Michael Schiele und die Schlüchterner Reformationsgeschichte. Zur Erinnerung an den streitbaren Schulmann, Theologen und Wissenschaftler. In: Bergwinkel-Bote 53 (2002), S. 60-72. [Schiele (1867-1913) war erster Redakteur der Enzyklopädie "Die Religion in Geschichte und Gegenwart", seine Tübinger Habilitationsschrift von 1907 behandelte die Reformation des Klosters Schlüchtern.]
Art. Schlunk, Carl Albert Martin, Missionswissenschaftler. In: BWB Bd. 3, Stuttgart 2002, S. 360-362.
Die Erschließung des "Binswanger-Archivs" im Universitätsarchiv Tübingen [mit Irmela Bauer-Klöden]. In: Universität Tübingen, Zentrum für Datenverarbeitung, Abteilung Literarische und Dokumentarische Datenverarbeitung: Protokoll des 86. Kolloquiums über die Anwendung der EDV in den Geisteswissenschaften am 23. November 2002, S. 8f.
Die Eberhard Karls Universität. Geschichte in Bildern [mit Irmela Bauer-Klöden]. Erfurt 2001.
"... sein Amt mit Umsicht rühmlich versehen." Leonhart Fuchs in Diensten der Universität. In: Leonhart Fuchs 1501-1566. Mediziner und Botaniker, bearb. von Gerd Brinkhus / Claudine Pachnicke, Tübingen 2001, S. 49-68.
Universitätsarchive im Wandel - Impressionen aus süddeutscher Perspektive. In: Beiträge zur Geschichte und Entwicklung der mitteleuropäischen Universitätsarchive. Internationale Konferenz der mitteleuropäischen Universitätsarchive 6.-9. Dezember 1999. Hrsg von Lázló Szögi, Budapest 2000, S. 73-81.
Vom Repertorium zum Internet. 25 Jahre EDV im Universitätsarchiv [mit Irmela Bauer-Klöden und Volker Schäfer]. In: Literary and Linguistic Computing. Journal of the Association for Literary and Linguistic Computing. (LLC) 15 (2000) 2, S. 219-233. [Vortrag beim 72. Kolloquium über die Anwendung der EDV in den Geisteswissenschaften an der Universität Tübingen am 7.2.1998.]
ARTUS und TORTE: Die Internet-Findmittel des Universitätsarchivs Tübingen. In: Der Archivar 52 (1999), S. 54f.
Art. Bauer, Walter Albert. Unternehmer, Angehöriger des Widerstands gegen das NS-Regime. In: BWB Bd. 2, Stuttgart 1999, S. 16-19. [stud. rer. pol., Dr. rer. pol., Ehrensenator.]
Philosoph des spekulativen Theismus: Karl Philipp Fischer (1807-1885). In: Herrenberger Persönlichkeiten aus acht Jahrhunderten. Ausgewählt und vorgestellt von Roman Janssen und Oliver Auge. Herrenberg 1999 (=Herrenberger Historische Schriften 6), S. 339-350.
"Untermieter" der UB - das Universitätsarchiv. In: UB-Info 1999, Heft 12, S. 1-3.
Art. Vöhringer, Gotthilf. Ev. Theologe, Verbandsgeschäftsführer. In: BWB Bd. 2, Stutt-gart 1999, S. 468-470. [stud. theol. und Dr. theol. h.c. in Tübingen.]
Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 9, Tübingen 1999. [Herausgeber]
Eine Frage des Stolzes und der Ehre. Die politische Säuberung der Universität Tübingen und ihr letzter NS-Rektor Otto Stickl. In: Wolfgang Sannwald (Hg.): Persilschein, Käferkauf und Abschlachtprämie. Von Besatzern, Wirtschaftswunder und Reformen im Landkreis Tübingen. Tübingen 1998, S. 103-123.
Einführung zu den Bewertungs- und Erschließungsempfehlungen für Krankenakten. In: Der Archivar 51 (1998), Sp. 233-234 und Sp. 234-244 (Textabdruck). Auch in: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 21 (1998), S. 49-59.
Alles andere als unpolitisch. Eugen Gerstenmaier - Gründer des Evangelischen Hilfswerks. In: Diakonie 2 (1998), S. 118-120.
Das Evangelische Hilfswerk in der Nachkriegszeit. In: Zukunft der Diakonie. Zwischen Kontinuität und Neubeginn, hrsg. von Udo Krolzik, Bielefeld 1998, S. 135-146.
Vom Evangelischen Hilfswerk zum Diakonischen Werk. In: Die Macht der Nächstenliebe. Einhundertfünfzig Jahre Innere Mission und Diakonie 1848-1998, im Auftrag des Deutschen Historischen Museums und des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland hrsg. von Ursula Röper und Carola Jüllig, Berlin 1998, S. 250-257. - Wiederabdruck in: Studienbuch Diakonik. Bd. 1: Biblische, historische und theologische Zugänge zur Diakonie, hrsg. von Volker Herrmann und Martin Horstmann, Neukirchen 2006, S. 221-233.
"...mit Rechten und Pflichten wie jede Landeskirche?" - Die Freikirchen und das Hilfswerk der Evangelischen Kirche(n) in Deutschland. In: Soziale Arbeit in historischer Perspektive. Zum gesellschaftlichen Ort der Diakonie in Deutschland. Festschrift für Helmut Talazko zum 65. Geburtstag, hrsg. von Jochen-Christoph Kaiser, Stuttgart 1998, S. 115-134.
Wilhelm Pressel (1895-1986). In: Wir konnten uns nicht entziehen. 30 Porträts zu Kirche und Nationalsozialismus in Württemberg, hrsg. von Rainer Lächele und Jörg Thierfelder, Stuttgart 1998, S. 209-310. [stud. theol. in Tübingen, erster Tübinger Studentenpfarrer.]
Eine theologische Baselfahrt im Jahre 1937. Die Tübinger Bekenntnis-Studenten und ihr Besuch bei Karl Barth. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 8, Tübingen 1997, S. 131-212.
Cuniculogische Probegrabungen in Tübingen. Ein Streifzug durch die Kulturgeschichte des Kaninchens von der Antike bis zu Württembergs Kaninchenpionier Wilhelm Hochstetter. In: Der Sülchgau 40 (1996), S. 211-259. [Hochstetter war Tübinger Universitätsgärtner.]
Kirche in Aktion. Die Arbeit des Evangelischen Hilfswerks nach 1945. In: Kirche im Revier. Mitteilungen des Vereins zur Erforschung der Kirchen- und Religionsgeschichte des Ruhrgebiets Nr. 1 (1992), S. 20-23 und 29-36.
"...Stätte schönster Freuden". Von Brauern, Wirten und Studenten im Weilheimer Kneiple. In: 900 Jahre Weilheim. Ein Heimatbuch, hrsg. von Jost Reischmann, Tübingen-Weilheim, 1991, 304 S.
Findbuch zum Bestand Zentralbüro des Hilfswerks (1945-1957) im Archiv des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Neustadt an der Aisch 1987 (Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche 14).
Kirche in Aktion. Das Evangelische Hilfswerk 1945-1957 und sein Verhältnis zu Kirche und Innerer Mission. Göttingen 1986. (=Arbeiten zur kirchlichen Zeitgeschichte, Reihe B: Darstellungen, Bd. 14).
Innere Mission - Evangelisches Hilfswerk - Diakonisches Werk seit 1945. In: Diakonie und Sozialstaat. Kirchliches Hilfehandeln und staatliche Sozial und Familienpolitik, hrsg. von Manfred Schick, Horst Seibert und Yorick Spiegel, Gütersloh 1986, S. 179-193.
Online-Publikationen (Auswahl)
Neuere Literatur zur Geschichte der Universität Tübingen. Tübingen 2010 (Mit Irmela Bauer Klöden) [zuerst 2002].
Die Universität Tübingen und der Nationalsozialismus. Eine Bibliographie. Tübingen 2010. (In Verbindung mit Irmela Bauer-Klöden).
Quellen zur Geschichte der Juden im Universitätsarchiv Tübingen. Ein sachthematisches Inventar. Tübingen 2009.
Studentenbewegung und studentischer Protest in Tübingen "1968" - Eine Chronik. Tü-bingen 2009.
Die Online-Findmittel des Universitätsarchivs Tübingen. Einführung und Beschreibung. Tübingen 1998.
Übersicht über die Bestände des Universitätsarchivs Tübingen. Tübingen 1997.



