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Promotionsverbund "Abgrenzung - Ausgrenzung - Entgrenzung:
Gender als Prozess und Resultat von Grenzziehungen"

 

 

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letzte Änderung: 1.2009
webmistress: R. Stoubæk

 

 

 

 

Romana Stoubæk: Dissertationsprojekt

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Die Literatur europäischer MigrantInnen in Skandinavien

Mein Dissertationsprojekt befasst sich mit der so genannten Migrantenliteratur aus Skandinavien. Besonders in Skandinavien existiert eine deutliche Forschungslücke zu diesem Thema, während der Aspekt Gender in der Untersuchung dieser Migrantenliteratur kaum berücksichtigt wird. In diesem Hinblick sollte die Literatur verschiedener Migrantinnen erster Generation in Skandinavien untersucht werden.
Im Laufe der Arbeit hat sich herausgestellt, dass es nicht reicht, sich nur auf das weibliche Schreiben zu konzentrieren, um den Aspekt Gender sichtbar zu machen, um der Komplexität der Texte gerecht zu werden. Zudem erwies sich wegen der thematischen Heterogenität dieser Literatur eine geographische Eingrenzung der zu behandelnden Texte als notwendig. In diesem Fall sind es Werke osteuropäischstämmiger Autoren, wie Janina Katz aus Polen in Dänemark, Theodor Kallifatides aus Griechenland in Schweden und Michael Konupek aus der ehemaligen Tschechoslowakei in Norwegen. Dadurch erhält auch die Analyse der ausgewählten Texte einen festen Rahmen und verleiht dem Projekt Einheit. Da bislang in der literaturwissenschaftlichen Migrationsforschung nur die Literatur asiatischstämmiger AutorInnen erster oder zweiter Generation untersucht wurde, eröffnet mein Projekt ein neues Forschungsfeld. Darüber hinaus gehören in den skandinavischen Ländern die Texte osteuropäischer AutorInnen zu den meistgelesenen und auch am häufigsten ausgezeichneten Werken.
Mein Projekt befasst sich vor allem mit folgenden Fragestellungen:
Die Auseinandersetzung mit Migration und Gender in den Werken meines Korpus; Thematisierung von Spracherwerb und Schreiben in einer Fremdsprache / Zweitsprache; die Rolle der Ursprungsländer als imaginary homelands (Salman Rushdie); die Bedeutung der skandinavischen Länder als neue Heimat und dritter Raum des in-between-Seins (Homi Bhabha).

 

 

 

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