Die Tübinger Arbeitsstelle

Die Tübinger Arbeitsstelle des Goethe-Wörterbuchs wurde am 1. November 1951 von dem Berliner Initiator des Unternehmens, Wolfgang Schadewaldt, gegründet, der 1950 einen Ruf als Ordinarius für Klassische Philologie an die Eberhard-Karls-Universität Tübingen angenommen hatte. In seiner Privatwohnung war die Arbeitsstelle auch zunächst einquartiert, bevor sie - nach Unterbringung in verschiedenen Institutsgebäuden der Universität - 1969 ihre heutigen Räumlichkeiten in der Frischlinstraße 7 beziehen konnte.

Langjährige Leiter der Forschungseinrichtung waren Wolfgang Herwig (1956 - 1982) und Rose Unterberger (1982 - 1998). 1961 wurde die Tübinger Arbeitsstelle, bis dahin von der Deutschen Forschungsgemeinschaft getragen, durch die Heidelberger Akademie der Wissenschaften als Unternehmen der Gesamtakademie übernommen.

Erster Vorsitzender der Heidelberger Kommission für das Goethe-Wörterbuch war Wolfgang Schadewaldt; nach dessen Tod übernahm 1974 sein Schüler Konrad Gaiser die wissenschaftliche Leitung im Namen der Kommission, ihm folgten 1988 der Germanist Richard Brinkmann, 1990 der Latinist Ernst August Schmidt und 2000 der Germanist Wilhelm Kühlmann.

Der inzwischen eingerichteten interakademischen Kommission für das GWb gehören im Auftrag der Heidelberger Akademie gegenwärtig an die Germanisten Werner Frick und Fritz Peter Knapp.

Besetzung der Tübinger Arbeitsstelle



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zuletzt geändert am 15. Dez. 2011  -  K Wegenast