Informationen zum ERASMUS Programm

Das ERASMUS Programm dient der Förderung der Studierendenmobilität und der Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen Bildung und der Hochschulbildung. Es bietet Studierenden die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes an einer europäischen Partnerhochschule

  • in einem der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern
  • in den EFTA-Ländern: Island, Liechtenstein, Norwegen (mit der Schweiz gelten derzeit Sonderkonditionen außerhalb des Erasmus-Programms; bitte erkundigen Sie sich im Dezernat III)
  • im assoziierten Staat aus Osteuropa: Türkei.

 

ERASMUS Programme beruhen auf fachspezifischen Vereinbarungen zwischen den Fachbereichen bzw. Instituten der Eberhard Karls Universität mit Fachbereichen ausländischer Partnerhochschulen. Individuelle Bewerbungen ohne Bindung an diese Abkommen sind nicht möglich.

 

Die Vereinbarungen innerhalb einer ERASMUS Partnerschaft umfassen in der Regel:

  • erleichterte Zulassungsbedingungen
  • organisatorische Hilfestellung (Einschreibung, Unterkunft) und akademische Betreuung
  • Befreiung von den Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Finanzielle Unterstützung zu den auslandsbedingten Mehrkosten und
  • Absprachen zur Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen

 

Mit Beginn des Wintersemesters 2014/15 wird die neue Erasmus-Programmgeneration ERASMUS+ in kraft treten (2014-2020) und damit die bisherigen LLP-Programme ersetzen. Die Universität Tübingen ist im Besitz der 'European Charter for Higher Education (ECHE)', die zur Teilnahme am Programm berechtigt und zur Umsetzung der Erklärung zur Hochschulpolitik verpflichtet.

ERASMUS+ wird vielfältige Änderungen und neue Möglichkeiten mit sich bringen.

 

Vor Inkrafttreten des neuen Programms müssen alle rund 600 Verträge der Universität Tübingen und alle Formulare zur Durchführung des Programms erneuert werden. Aufgrund dieses Verwaltungsaufwands kann es zu Verzögerungen bei der Bereitstellung dieser Dokumente und bei der Auszahlung der ersten Stipendienrate kommen.

Um die Studierenden auf dem Laufenden zu halten, werden unsere ERASMUS-Internetseiten derzeit aktualisiert. Daher empfiehlt es sich, sie häufiger durchzusehen.

 

Über weitere Neuerungen informieren wir auf dieser Seite regelmäßig.  Die ausführlichen Informationen zum Programm finden Sie im Erasmus-Leitfaden 2014/15 des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

 

Weitere Informationen:

 

Teilnahmebedingungen

  • Immatrikulation an der Universität Tübingen
  • Mindestens ein abgeschlossenes Studienjahr vor Antritt des Auslandsaufenthaltes
  • Gute Kenntnisse der Sprache, in der die zu besuchenden Lehrveranstaltungen abgehalten werden
  • möglichst Grundkenntnisse der Landessprache (sofern nicht Unterrichtssprache)
 

Dauer der Aufenthalte

Förderbar sind Studienaufenthalte im Ausland jeweils zwischen dem 1. Juli und 30. September des nächsten Jahres. Mobilitätszuschüsse werden für einen Zeitraum von minimal 3 bis maximal 12 Monaten vergeben. Studierende im ersten Studienjahr (1. und 2. Hochschulsemester) können nicht gefördert werden.

Aufenthaltsverlängerungen von einem auf zwei Semester, die erst während des Aufenthalts beantragt werden, sind nach Rücksprache mit dem Fachkoordinator möglich. Eine entsprechende Verlängerung des Mobilitätszuschusses ist in diesem Fall jedoch nicht möglich.

 

Neu: Erasmus-Auslandsaufenthalte (mind. 3, max 12 Monate) sind in jeder Studienphase (BA, MA und PhD) erneut möglich, insgesamt also bis zu 36 Monate.

 

Neu: Zweisemestrige Aufenthalte können jetzt auch im Sommersemester beginnen (die beiden Semester gelten dann als separate ERASMUS-Mobilitäten mit jeweils 3 Monaten Mindestdauer).

 

Neu: Die Gesamtaufenthaltsdauer von 12 Monaten pro Studienphase kann jetzt auch (wieder) auf mehrere Länder oder Orte aufgeteilt werden. Pro Einzelaufenthalt gilt jeweils die Mindestzeit von 3 Monaten.

 

Neu: Studierende in einzügigen Studiengängen (z.B. Staatsexamens-Studiengänge) dürfen Auslandsaufenthalte von insgesamt bis zu 24 Monaten absolvieren (für jede Einzelmobilität gilt dabei die Mindestdauer von 3 Monaten und die Höchstdauer von 12 Monaten).

 

Zero Grant Studierende (früher 'Label Studierende')

Die Förderung von Personen ohne finanziellen ERASMUS Zuschuss (Zero Grant Studierende) ist möglich, sofern die gültigen ERASMUS Bedingungen erfüllt sind. Auch 'Zero Grant Studierende' haben regulären ERASMUS-Status und müssen daher alle erforderlichen Dokumente im Dezernat III (Frau Maricela Kurz) einreichen.

Hinweis: Auch Baden-Württemberg-Stipendiaten, die an einer Erasmus-Partnerhochschule studieren, gelten als 'Zero Grant Studierende'.

 

Fachfremde Bewerbungen (früher 'Freemover')

Studierende, die einen Studienaufenthalt an einer europäischen Hochschule planen, mit der keine Vereinbarung des Fachbereichs besteht, haben die Möglichkeit, sich fachfremd, das heißt über einen anderen Fachbereich, der über ein Abkommen verfügt, zu bewerben, sofern:

  • die Plätze dort ungenutzt blieben (s. Restplatzbörse)
  • der Fachkoordinator bereit ist, fachfremde Bewerber an die Partnerhochschule zu vermitteln
  • die Partnerhochschule fachfremde Bewerber akzeptiert.

 

Anmerkung: Hochschulen in Grossbritannien akzeptieren in der Regel keine fachfremden Bewerbungen. In Spanien werden bis zu 50% solcher Bewerber abgelehnt.

 

Bewerbungsverfahren für einen ERASMUS Studienplatz

Hinweise zur  Bewerbung

1. Auswahl der Gastuniversität

Interessenten sollten sich - je nach Fachbereich - ca. 9-12 Monate vor Beginn des geplanten Auslandsaufenthaltes mit den FachkoordinatorInnen des jeweiligen Fachbereichs in Verbindung setzen, um die Fristen der Nominierung und Bewerbung (Antrag auf Zulassung und Unterkunft an der Gasthochschule) zu erfahren.

 

Da die Anzahl der ERASMUS Plätze begrenzt ist, bedarf es bestimmter Kriterien, um eine Auswahl unter den Bewerbern zu treffen. Die Selektionskriterien umfassen fachspezifische Kenntnisse, Sprachkompetenz, Studienvorhaben, persönliche Motivation etc.. Diese werden vom jeweiligen Fachkoordinator festgelegt.

2. Bewerbung an der Gastuniversität

Nachdem Sie in Tübingen für einen Platz im ERASMUS+ Programm ausgewählt wurden, erfolgt die Nominierung an der Gastuniversität (durch Ihren Fachkoordinator). Bitte beachten Sie, dass die endgültige Entscheidung über Ihre Zulassung oder Ablehnung von der Partneruniversität getroffen wird. In den meisten Fällen werden unsere Nominierungen jedoch akzeptiert (solange die vereinbarte Zahl von Studierenden nicht überschritten wird).

Sie selbst sind dafür verantwortlich, dass Ihre Unterlagen vollständig vorliegen. Nehmen Sie im Zweifelsfall Kontakt mit Ihrem Fachkoordinator auf.

Die Bewerbung besteht aus 3 Teilen:

  • Online Bewerbungsformular
  • Datenabschrift / Transcript of Records
  • Studienvertrag / Learning Agreement
 

3. Beantragung des Mobilitätsstipendiums

Nachdem die Bewerbung an der Gasthochschule erfolgreich war, können Sie online den Antrag für das ERASMUS+ Mobilitätsstipendium stellen.

Folgende Unterlagen müssen Sie für die Beantragung des Mobilitätsstipendiums einreichen (ERASMUS-Büro):

  • Online Antragsformular (ausgedruckte Version), vom Fachkoordinator unterschrieben
  • Annahmeerklärung (s. hierzu 'Zusammenfassung der Pflichten des ERASMUS+ Stipendiaten')

Beantragen Sie hier Ihr Mobilitätsstipendium.

 

Höhe und Auszahlung des Mobilitätsstipendiums

Hinweise zur Auszahlung des Mobilitätsstipendiums

Die Höhe des ERASMUS Mobilitätsstipendiums ergibt sich aus dem der Universitätskasse zugewiesenen Gesamtbetrag der Europäischen Kommission und der jeweiligen Ländergruppe des Ziellandes:

  • Gruppe 1:  AT, CH, DK,FI, FR, IE, IT, LI, NO, SE,UK
  • Gruppe 2:  BE, CY, CZ, DE, ES, GR, HR, IS, LU, NL, PT, SI, TR
  • Gruppe 3:  BG, EE, HU, LT, LV, MT, PL, RO, SK, FYROM

 

durchschnittliche Förderrate pro Monat:

  • Gruppe 1 = ca. 250 €
  • Gruppe 2 = ca. 200 € 
  • Gruppe 3 = ca. 150 €

 

Die Verpflichtung zur Zahlung von Länderpauschalen kann zur Folge haben, dass nicht mehr alle Studierenden gefördert werden können. In diesem Fall wird ein Ranking nach bestimmten Kriterien (Notendurchschnitt, Sprachkenntnisse, Motivation u.a.) erstellt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf den Erhalt des Erasmus-Mobilitätsanspruchs oder auf eine bestimmte Förderhöhe. Der jeweilige Länderhöchstsatz wird voraussichtlich nur im Ausnahmefall gezahlt werden können.

 

Nach Eingang der Gelder aus Brüssel erhalten die Studierenden eine schriftliche Benachrichtigung über die Bewilligung, den Förderungszeitraum und die Höhe des Zuschusses. Dieser wird (Sep/Okt für das WiSe, Jan/Feb für das SoSe) auf das in der Annahmeerklärung angegebene Konto überwiesen.

 

Die für das Mobilitätsstipendium erforderlichen Bankangaben werden über eine gesicherte Leitung in die Datenbank geschrieben. Sie erscheinen aus Datenschutzgründen nicht auf dem Ausdruck des Bewerbungsbogens.

Achtung: Bitte denken Sie daran, uns Ihre Bankverbindung im Sepa-Format (mit IBAN und BIC) anzugeben. Bei Angaben im alten Format oder falschen Angaben werden von den Banken Bearbeitungsgebühren erhoben, die wir von den Studierenden zurückfordern müssen.

Das Mobilitätsstipendium wird zunächst in einer ersten Rate ausgezahlt. Sollten noch Restgelder zur Verfügung stehen und alle geforderten Unterlagen vorliegen, erfolgt ggf. die Auszahlung einer zweiten Rate (für WiSo + SoSe im Juli/Aug).

 

Sondermittel

Studierende mit Behinderung (ab einem Behinderungsgrad von 50%) und Studierende mit Kind können Sondermittel erhalten. Hierzu ist  ein Antrag beim Dezernat für Internationale Angelegenheiten / Dr. Kordula Glander  erforderlich.

 

ECTS-Leistungspunkte und Mobilitätsstipendium

Derzeit werden im Ausland erbrachte Leistungsnachweise und credit points (ECTS) noch nicht an die Gewährung des ERASMUS Mobilitätsstipendiums gekoppelt, d.h. auch bei weniger erreichten ECTS als vereinbart muss nichts zurück gezahlt werden. Wichtig ist, VOR Antritt des Auslandsaufenthaltes mit dem Fachkoordinator bzw. dem Prüfungsamt zu klären, welche Auslandsstudienleistungen anerkannt werden können.

 

Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen

Da es sich bei den ERASMUS Programmen um europäische Partnerhochschulen handelt, stehen die Chancen gut, dass die Studienleistungen, die im Ausland erbracht wurden, anerkannt werden. Um sicher zu gehen, sollten die Studierenden vor Abreise Rücksprache mit den Prüfungsämtern bzw. Fachkoordinatoren halten.

 

Nach dem Auslandsaufenthalt erstellen die ausländischen Hochschulen ein Datenabschriftsblatt (transcript of records) mit den erbrachten Leistungspunkten und Noten der Studierenden. Sofern diese bei der Abteilung Austauschprogramme (ERASMUS) eingehen, werden sie hier bis zur Abholung aufbewahrt.

 

Notenumrechnung (Credits & grades)

Bitte informieren Sie sich in Ihren Fächern über die jeweils zugrunde gelegten Punkte- und Notenschlüssel zur Umrechnung von Studienleistungen, die im Ausland erbracht werden sollen.

 

Mitteilung von Änderungen

Verlängerung: Eine Verlängerung ist nur in Absprache mit den Fachkoordinatoren der Heimat- und der Gastuniversität möglich. Achtung: Eine Verlängerung des Studienaufenthalts bedeutet nicht, dass auch das Mobilitätsstipendium entsprechend länger gezahlt wird. Nach der Rücksprache mit den Fachkoordinatoren senden Sie bitte umgehend eine Mail an das Dezernat für Internationale Angelegenheiten / Maricela Kurz (Fristen: WiSe 15. Dezember, SoSe 15. Mai).

Abbruch: Sollten Sie ihr Auslandstudium nicht antreten, vorzeitig abbrechen oder verlängern, sind Sie verpflichtet, dies unverzüglich den Fachkoordinatoren und dem Dezernat für Internationale Angelegenheiten (Maricela Kurz) mitzuteilen. Außerdem muss das komplette bis dahin erhaltene ERASMUS-Mobilitätsstipendium zurück gezahlt werden.

 

Auslands-BAföG

Im Zuge der BaföG-Reform ist innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten und der Schweiz das gesamte Studium förderungsfähig, einschließlich eines Studienabschlusses. Außerhalb der EU kann die Ausbildung zunächst bis zu 1 Jahr, insgesamt bis zu 5 Semestern gefördert werden. In der Regel zählt dann max. 1 Jahr Auslandsausbildung nicht bei der BAföG Förderungshöchstdauer mit.

 

Zusätzlich zum Bedarf werden folgende Kosten bei einem Auslandsaufenthalt geleistet:

  • Auslandszuschläge (nur außerhalb der EU)
  • Auslandskrankenversicherung
  • Reisekosten pauschal (250 € innerhalb der EU, 500 € außerhalb der EU)

 

Die Leistungen der BAföG-Auslandsförderung werden 50 % als Zuschuss und 50 % als zinsloses Darlehen gewährt.

 

Der Mehrbedarf bei einer Ausbildung im Ausland kann es möglich machen, dass auch Studierende gefördert werden, die im Inland wegen der Höhe des Einkommens ihrer Eltern keine Förderung erhalten.

 

Eine Liste der länderspezifischen Auslandszuschläge (BAföG-Auslandszuschlagsverordnung) sowie die für die Auslandsförderung zuständigen Ämter für Ausbildungsförderung finden Sie auf dem Internet unter der folgenden Adresse:

http://www.bafoeg.bmbf.de

Die Anträge sind mindestens sechs Monate vor Beginn des Ausbildungsabschnitts zu stellen.

 

Doppelförderung

  1. ERASMUS / Auslands-BAföG
    Auslands-BAföG kann mit dem ERASMUS Mobilitätsstipendium kombiniert werden (bis zu einem Betrag von 300 Euro bleibt das Mobilitätsstipendium anrechnungsfrei).

  2. ERASMUS / Baden-Württemberg Stipendium
    Für den Zeitraum des BW-Stipendiums kann das ERASMUS Mobilitätsstipendium nicht gewährt werden. BW-Stipendiaten, die ihren Aufenthalt in einem EU-Land absolvieren, erhalten während dieses Zeitraums den Status von ERASMUS Zero Grant Studierenden. Sie sind daher verpflichtet, alle dort genannten Unterlagen im Dezernat III (Frau Kurz) abzugeben.

  3. ERASMUS / Andere Förderorganisationen
    Stipendien anderer Fördereinrichtungen können i.d.R. mit dem ERASMUS Mobilitätsstipendium kombiniert werden.

  4. ERASMUS / Bachelor Plus Molekulare Medizin
    Das Programm Bachelor Plus wird durch den DAAD gefördert.  Aus diesem Grund sind Bachelor Plus Studierende von der Förderung durch ERASMUS+ ausgeschlossen.
 

Beurlaubung/ Rückmeldung

 Ab dem Wintersemester 2014/15 gilt ein Auslandsstudienaufenthalt nicht mehr als Grund für eine Beurlaubung.Sie müssen sich also trotz des anstehenden Auslandsaufenthaltes regulär rückmelden.

Nähere Informationen zur Beurlaubungsregelung finden Sie auf den Seiten des Studentensekretariats.

 

Versicherungsschutz

Mit einem Mobilitätszuschuss ist keinerlei Versicherungsschutz verbunden. Die EU-Kommission haftet nicht für Schäden, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigung von Sachen im Zusammenhang mit dem Auslandsstudium oder Praktikum entstehen. Die Studierenden haben selbst für die Dauer ihres Auslandsaufenthaltes für ausreichenden Versicherungsschutz Sorge zu tragen.

 

Seit 2001 besteht auch für ERASMUS Studierende die Möglichkeit, in die Gruppenversicherung des DAAD aufgenommen zu werden, die einen umfassenden Versicherungsschutz bietet:

 

Versicherungsstelle des DAAD:
email: versicherungsstelle(at)daad.de
http://www.daad.de/deutschland/service/versicherungen/04703.de.html
Tel.: Mo-Fr vormittags: 0228/882-400,-505, -630; Mo-Do nachmittags 0228/882-8644

 

Vorbereitende Sprachkurse

Die meisten europäischen Universitäten bieten 4- bis 6wöchige vorbereitende Sprachkurse an, die in der Regel vor Beginn des jeweiligen Semesters stattfinden. (Für diesen Zeitraum kann ebenfalls die Studienbeihilfe gewährt werden, nicht jedoch für anfallende Kursgebühren).
Zudem finden oftmals auch semesterbegleitende Sprachkurse statt (in diesem Fall entfällt die zusätzliche Förderung, da der Studienzeitraum unverändert bleibt).

 

Das Fachsprachenzentrum der Eberhard Karls Universität bietet Sprachkurse auf verschiedenen Niveaustufen in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Schwedisch und Katalanisch an.

 

Auslandspraktika

  • student mobility placements
    Förderbar sind sowohl Pflichtpraktika als auch optionale Praktika in Unternehmen, aber auch anderen Einrichtungen wie Forschungszentren, Forschungslabors an Universitäten, Bildungszentren, gemeinnützige Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen, etc., für immatrikulierte Studierende nach Abschluss des 1. Studienjahrs, innerhalb der Dauer von mindestens 2 bis maximal 12 Monaten.
  • Absolventen-/Graduiertenpraktika
    Auch Absolventen können für Erasmus+ Praktika gefördert werden, wenn sie von der entsendenden Hochschule innerhalb ihres letzten Studienjahres ausgewählt wurden und das Auslandspraktikum innerhalb eines Jahres nach Beendigung der entsprechenden Studienphase durchführen und abschließen.
  •  

 

Förderung des Praktischen Jahrs (PJ)

die Förderung des Praktischen Jahrs (PJ) im Rahmen des Studiums der Medizin und Pharmazie ist möglich, sofern der/die Studierende im Zeitraum des PJs eingeschrieben ist und das Praktikum Bestandteil des Studienplans ist.

Nähere Informationen über den DAAD

 

Zusammenfassung der Pflichten des ERASMUS Stipendiaten

Checkliste für ERASMUS+ Studierende: Übersicht über Fristen, Formulare und Abläufe

 

ERASMUS Studierende sind verpflichtet, dem Dezernat (Maricela Kurz, 29-76450, maricela.kurz(at)uni-tuebingen.de) folgende Formulare fristgerecht einzureichen:

 

Vor dem Auslandsstudium

  • Online Antragsformular (Ausgedruckte Version)
  • Learning Agreement (vorab von den Fachkoordinatoren der Heimat- und der Gastuniversität (als Scan per Email) unterschreiben lassen)

 

Während des Aufenthalts

 

Nach dem Auslandsstudium

  • Letter of Confirmation der Gasthochschule,
    in dem die Durchführung des Studienprogramms und die Aufenthaltsdaten bestätigt werden
  • Transcript of records mit den an der Gasthochschule erbrachten Studienleistungen (Kopie)
  • Fragebogen über das Studium an der Gasthochschule
  • Erfahrungsbericht, maximal 3 DIN A 4 Seiten lang  - gerne auch mit bis zu 4 Bildern (im Format .jpg). Machen Sie dabei insbesondere Angaben zu: Vorbereitung (Planung, Organisation und Bewerbung an der Gasthochschule), Unterkunft, Studium an der Gasthochschule, Alltag und Freizeit, Fazit (beste und schlechteste Erfahrung).
    Der Bericht ist ausgedruckt und unterschrieben im Dezernat für Internationale Anglegenheiten einzureichen (für das Wintersemester bis 31. März, für das Sommersemester bis 31. Juli).

 

Alle oben genannte Dokumente sollten spätestens nach Ende des Auslandaufenthalts im Dezernat vorliegen. Wir behalten uns vor, das an die Studierenden ausgezahlte Mobilitätsstipendium wieder zurückzufordern, sollten die Dokumente nicht fristgerecht eingereicht werden.

 

Erfahrungsberichte

Sie können die Erfahrungsberichte über die Seite ‚Suche nach Austauschmöglichkeiten’ (http://moveonline.uni-tuebingen.de/unisolution/move/moveonline/exchanges/search.php?_language=de) erreichen, indem Sie dort nach auszuwählenden Kriterien (Programm, Studienfach, Kontinent, Land, Hochschule) suchen.