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1. ) KiKi- Kojiki und Nihonshoki als Quellen der japanischen Religionsgeschichte
Leitung: Klaus Antoni. In diesem langfristig angelegten Projekt sollen die beiden japanischen Quellenwerke aus dem frühen achten Jahrhundert, Kojiki und Nihonshoki, neu ins Deutsche übersetzt und wissenschaftlich auf der Höhe des heutigen Forschungsstandes kommentiert werden. Zunächst wird von Klaus Antoni das Kojiki, im Anschluß daran - evtl. von einer größeren Forschergruppe - das Nihonshoki bearbeitet. Das Projekt ist eingebettet in den Rahmen des geplanten "Verlags der Weltreligionen" des Suhrkamp-Verlages. Erste Materialien dazu finden sich hier.
2.) Selbstdarstellung und Selbstverständnis von Religionsgemeinschaften im japanischsprachigen Internet das WWW als Quelle japanologischen Arbeitens
Leitung: Klaus Antoni, Drittmittel-Projekt, Universität Tübingen, 2000-2002 DFG-Projektförderung, ab 1. 4. 2003 durch die Kurt und Käthe Eliseit-Stiftung, Essen. Projektdurchführung: vgl. Dr. Birgit Staemmler. Das Projekt untersucht anhand eines konkreten thematischen Teilgebietes die Frage, inwieweit das japanischsprachige WWW als empirisch nutzbare Quelle japanologischer Erkenntnis dienen kann. Insbesondere wird das Selbstverständnis japanischer Religionsgemeinschaften anhand ihrer Eigenpräsentationen im WWW befragt. Dazu werden, aufbauend auf bereits gewonnenen Daten, die Selbstdarstellungen (homepages) japanischer Religionsgemeinschaften eruiert und nach einem definierten methodischen Raster analysiert. Bereits die bisher vorliegenden, nicht repräsentativen und noch vorläufen Ergebnisse lassen erkennen, daß dem WWW als (zusätzlicher) Quelle für die japanologische Forschung eine substantielle Bedeutung zukommen kann.
Das Projekt wird derzeit integriert in die DFG-finanzierte Plattform "CrossAsia" der Staatsbibliothek zu Berlin.
3.) Arbeitskreis Japanische Religionen (AJR)
Im Jahre 1994 hat sich ein loser, informeller Kreis von Japanologinnen und Japanologen im deutschsprachigen Raum, die auf dem Gebiet der japanischen Religionen wissenschaftlich ar-beiten, unter dem Namen Arbeitskreis Japanische Religionen (AJR) gebildet. Das erste Treffen des Arbeitskreises fand im März 1994 an der Universität Trier unter der Leitung von Klaus Antoni statt. Die Veranstaltung war noch keinem inhaltlichen Schwerpunktthema gewidmet, sondern suchte zunächst relevante Themenstellungen innerhalb dieses japanologischen Teilgebietes auszuloten. Seither fanden Treffen des Arbeitskreises in lockerer Abfolge in Trier, einmal in Berlin und seitdem in Tübingen statt. Nähere Informationen finden sich hier: Arbeitskreis Japanische Religionen (AJR)
4.) Promotionsverbund "Heilige Texte"
Zum 1. Januar 2011 nimmt der Promotionsverbund "Heilige Texte" an der Universität Tübingen seine Arbeit auf, innerhalb dessen auch die Religionen Japans - in interkultureller Perspektive - thematisiert werden. Weitere Informationen finden sich hier.
5.) Crossroads
Die Zeitschrift Crossroads - Studies on the History of Exchange Relations in the East Asian World wurde im Jahr 2010 begründet, Herausgeberin ist Angela Schottenhammer (Ghent), zu den Mitherausgebern gehört u. a. Klaus Antoni. Weitere Informationen finden sich hier.