Wissenschaftliche Projekte:

- Ehemalige Projekte:

1.) Die Asiatisierung Asiens

im Rahmen des Zentrums für Ostasien-Pazifik-Studien
Japanologisches Teilprojekt Japanische Sichtweisen (Ost-)Asiens: Prof. Dr. Klaus Antoni. Interdisziplinäres Projekt, Universität Trier, 1994-1998

Als Folge der tiefgreifenden globalen Veränderungen der jüngsten Zeit ist eine intensive Debatte um die Wiedererstarkung Asiens zu verzeichnen. Gerade auch in Japan wird diese Auseinandersetzung, unter dem Schlagwort einer "Hin- bzw. Rückwendung" des Landes nach Asien, geführt. Insbesondere die kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Hintergründe des nach wie vor problematischen Verhältnisses Japans zum ostasiatischen Raum bedürfen einer substantiellen Analyse, die auf der Basis des bisher Erarbeiteten aufbauen kann.

Im Rahmen des Generalthemas - Die Asiatisierung Asiens kommt in diesem Zusammenhang den Kategorien Identität und Herrschaft eine Schlüsselstellung zu. Ziel des japanologischen Teilprojektes Antoni war es daher, die historisch-geistesgeschicht-lichen Hintergründe und langfristigen Perspektiven der gegenwärtigen Asiatisierungs-Debatte Japans in bezug auf die kulturelle Identität sowie traditionelle Konzeptionen von Herrschaft zu erhellen. Ein Ergebnis u. a. dieser Untersuchungen stellt die Publikation: Japans schwerer Weg nach Asien - Geistesge-schichtliche Anmerkungen zu einer aktuellen Debatte (vgl. Schriftenverzeichnis) dar.

2.) Interkulturelle Kompetenz für den ostasiatischen Wirtschaftsraum

Leitung: Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl (Sinologie), Prof. Dr. Klaus Antoni (Japanologie).Interdisziplinäres Projekt, Universität Trier, 1995-1998

Das Projekt Interkulturelle Kompetenz für den ostasiatischen Wirtschaftsraum beschäftigte sich mit der Konzipierung und Durchführung von Seminaren über den ostasiatischen Wirt-schaftsraum. Ziel der Seminare ist es, Fach- und Führungskräften aus der Wirtschaft praxisorientierte Kenntnisse über den ostasiatischen Sprach- und Kulturraum (Schwerpunkte: China und Japan) in seinen vielfältigen Dimensionen - Kultur, Politik, Wirtschaft und Recht - zu vermitteln und damit einen Beitrag zur Entwicklung interkultureller Kompetenz deutscher Fach- und Führungskräfte im Kontakt mit chinesischen und japanischen Geschäftsleuten zu leisten.

Die zweite Projektphase beinhaltete die Vorbereitung und Durchführung verschiedener Seminare. Die Fernseminare wurden in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Fernstudien-Forschung (DIFF), Tübingen, konzipiert. Publikation: Kulturgeschichte und traditionelles Wertesystem Japans"

3.) The "Seven Deities of Good Fortune": Money, Religion and Folklore in Tokugawa Japan (1600 - 1868)

Bei dem Projekt The 'Seven Deities of Good Fortune': Money, Religion and Folklore in Tokugawa Japan (1600 - 1868) handelt es sich um ein Teilprojekt im Rahmen der interdisziplinären Forschergruppe "Monies, Markets, and Finance in China and east Asia 1600-1900"; für nähere Informationen bitte hier klicken.

4.) Netzwerk Kulturwissenschaft

Im "Netzwerk Kulturwissenschaft" der Universitäten Tübingen und Konstanz tauschen sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen beider Universitäten über Perspektiven und Themen aktueller kulturwissenschaftlicher Arbeit aus.

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zuletzt geändert am 21. November 2010 | © Logo der Japanologie