Modellierergruppe
am Institut für Medizinische Biometrie, Universität Tübingen

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Ausrottbarkeit von Filarienerkrankungen

Versprühen von Insektiziden
Versprühen von Insektiziden

(Source: WHO/TDR/image 9103129)
Die Ausrottung einer Filarienerkrankung ist nicht nur eine Sache der praktischen Machbarkeit, sondern auch eine Sache der Theorie. Die Parasit-Wirt-Beziehung hat sich im Laufe von Millionen von Jahren in einen Zustand entwickelt, wo der Mensch lernte, den Parasiten zu kontrollieren, während der Parasit lernte, im Menschen zu persisiteren. Beide - Parasit und Mensch - haben Mechanismen entwickelt, mit denen sie ihre Koexistenz regulieren, und diese Mechanismen bestimmen, wie effizient der Parasit den Bekämpfungsstrategien des Menschen entkommen kann. Die Auswirkungen solcher Regulationsprozesse in der Parasit-Wirt-Beziehung können durch mathematische Modelle untersucht werden, die Sensitivitätsanalysen zum Erfolg von Interventionsmaßnahmen erlauben.
Persistence graph
Die Ausrottbarkeit von Filarieninfektionen kann durch Persistenz-Grafen veranschaulicht werden. Diese zeigen, wie die Parasitenlast, Übertragungsschwellen und sogenannte Bruchpunkte von der Zahl der Kontakte zwischen Mensch und Überträgermücke abhängen. Diese Grafen erlauben, die Ausrottbarkeit einer Filarienerkrankung zu quantifzieren. Mehr…
Regulatory processes
Dichteabhängige Regulationsprozesse können in die beiden Typen Facilitation und Limitation eingeteilt werden. Sie wurden am ausführlichsten am Beispiel der Onchozerkose untersucht. Mehr…
Effect of limitation
Dichteabhängige Regulationsprozesse in der Parasit-Wirt-Beziehung bestimmen die Lage von Übertragungsschwellen und Bruchpunkten. Mehr…
Model
Persistenz-Grafen werden mit Hilfe von mathematischen Modellen aus ABR-spezifischen Gleichgewichtslösungen abgeleitet. Ein sehr einfaches und grundlegendes, mathematisches Modell wird auf einer extra Seite beschrieben. Mehr…
Uncertainties
Vorhersagen zur Ausrottbarkeit einer Filarieninfektion sind nur verlässlich, wenn wir die Wechselwirkungen zwischen Parasit und Mensch genügend verstanden haben, und wir die oft komplexen Folgen von Interventionen ausreichend erfassen können. Modellierungsergebnisse zeigen, dass schon ein geringer, dichteabhängiger Effekt in der Wirksamkeit eines mikrofilariziden Medikamentes ausreicht, um die Lage von Übertragungsschwellen und Bruchpunkten um Größenordnungen zu verschieben. Mehr…

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