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Diplomstudiengang Volkswirtschaftslehre mit Regionalschwerpunkt vorderasiatischer
Raum
Der Diplomstudiengang Volkswirtschaftslehre mit Regionalschwerpunkt
vorderasiatischer Raum (VWL-Regional) existiert bislang nur an der
Universität Tübingen. Er existiert seit dem Wintersemester 1979/80
und ist interdisziplinär ausgerichtet, d.h. Volkswirtschaftslehre,
Sprache und Landeskunde werden von den jeweilig zuständigen Fakultäten
angeboten. Das Studium des Faches soll den Absolventen gründliche
Kenntnisse auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaft, vertiefte Kenntnisse
der gewählten Sprache (Arabisch, Persisch oder Türkisch) sowie
der politischen Systeme der Region vermitteln und insbesondere dazu befähigen,
ökonomische Probleme allgemein und insbesondere dieser Gebiete mit
Hilfe wissenschaftlicher Methoden selbständig zu lösen. Die
Regelstudienzeit beträgt neun Semester.
Der wirtschaftswissenschaftliche Teil des Studiums ist ausführlich
auf der Homepage
der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität
Tübingen und der geltenden Prüfungsordnung beschrieben. Darüber
hinaus sind grundlegende Studien in der Sprache (Arabisch, Persisch oder
Türkisch) am Orientalischen Seminar und in der Landeskunde
am Institut
für Politikwissenschaft obligatorisch. Auch sie sind rechtsverbindlich
in der Prüfungsordnung geregelt. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieser
Seite galt:
Die Regelstudienzeit für das Grundstudium liegt bei fünf Semestern.
Das Erlernen der Sprache erfolgt entsprechend dem am Orientalischen Seminar
geltenden Regelungen des Magisterstudiums. Der Regionalteil des Vordiploms
gilt als abgelegt nach
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der Vorlage von zwei Proseminarscheinen des Instituts für Politikwissenschaft
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dem vom Dekanat für Kulturwissenschaften bestätigten Bestehen
der am Orientalischen Seminar abgelegten vierstündigen Zwischenprüfungsklausur.
Dabei kann bei Arabisch wahlweise die moderne oder klassische Klausur
geschrieben werden.
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Rechtsverbindlich für das viersemestrige Hauptstudium ist wiederum
die Prüfungsordnung. Lehrveranstaltungen im Hauptstudium sind
in fünf Fächern zu belegen: 1. Wirtschaftstheorie; 2. und
3. zwei der drei Fächer: Wirtschaftspolitik, Finanzwissenschaft,
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre; 4. Sprache der Region 5. Politikwissenschaft.
Voraussetzung für die Zulassung zur Diplomprüfung im Regionalteil
des Studiums (4. und 5.) sind derzeit:
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der Nachweis über den Besuch der notwendigen sprachpraktischen
Übungen
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ein Hauptseminarschein des Instituts für Politikwissenschaft
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ein landeskundlicher Hauptseminarschein des Orientalischen Seminars
Die Diplomprüfung besteht aus einer viermonatigen Diplomarbeit und
der schriftlichen und mündlichen Diplomprüfung in jedem der
o.g. fünf Fächer. Diese besteht bei der Sprache aus einer vierstündigen
Übersetzungsklausur und einer viertelstündigen mündlichen
Prüfung (modernes Türkisch, Persisch oder Hocharabisch), in
der Landeskunde aus einer vierstündigen Klausur und einer halbstündigen
mündlichen Prüfung, die gemeinsam vom Institut für Politikwissenschaft
und dem Orientalischen Seminar durchgeführt werden. Ein Splitting
der fünf Prüfungen auf zwei aufeinanderfolgende Prüfungstermine
ist möglich.
Ausführliche Informationen sind in der Studienfachberatung einer
Broschüre für Studierende des Regionalstudiengangs und der Prüfungsordnung
erhältlich.
Im kommentierten Vorlesungsverzeichnis des Orientalischen Seminars sind
besonders für Studenten des Studiengangs VWL-Regional (und des Magisterstudiengangs
Politik-Regional) besonders gekennzeichnet. Die Veranstaltungen am Institut
für Politikwissenschaft sind in einem gesonderten Teil des dortigen
kommentierten Vorlesungsverzeichnisses aufgeführt, das über
die Homepage
des Instituts für Poltikwissenschaft erreichbar ist.
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