Gleichstellungsplan der Universität Tübingen

Die rechtliche Grundlage für den Gleichstellungsplan der Universität Tübingen ist das Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg.

 

In § 4 Absatz 5 heißt es:

Die Hochschulen stellen für die Dauer von fünf Jahren Gleichstellungspläne für das hauptberuflich tätige Personal auf. Sie enthalten konkrete Ziel- und Zeitvorgaben und Festlegungen zu personellen, organisatorischen und fortbildenden Maßnahmen, mit denen die Frauenanteile auf allen Ebenen sowie auf allen Führungs- und Entscheidungspositionen in unterrepräsentierten Bereichen erhöht werden, bis eine paritätische Besetzung erreicht ist. Die Zielvorgaben für das wissenschaftliche Personal sollen sich mindestens an dem Geschlechteranteil der vorangegangenen Qualifizierungsstufe im wissenschaftlichen Dienst orientieren. Das Wissenschaftsministerium kann für die Gleichstellungspläne Richtlinien vorgeben. Das Rektorat legt dem Senat und dem Hochschulrat nach drei Jahren einen Zwischenbericht zum Stand der Erfüllung des Gleichstellungsplans vor.

 

Weiter heißt es in § 7 Absatz 1:

Die Hochschulen stellen für einen Zeitraum von fünf Jahren Struktur- und Entwicklungspläne auf und schreiben sie regelmäßig fort; diese Pläne schließen die Gleichstellungspläne nach § 4 Absatz 5 ein.

 

Der Gleichstellungsplan ist somit Teil des Strukturplans der Universität, enthält Zielvorgaben und hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

 

Aktueller Gleichstellungsplan der Universität Tübingen:

Da der aktuelle Gleichstellungsplan der Universität Tübingen noch vor der letzten Novellierung des Landeshochschulgesetzes im April 2014 verabschiedet wurde, enthält er nach Maßgabe der damals gültigen Regelung nur Angaben und Maßnahmen zur Gleichstellung in Wissenschaft und Studium.

 

Dem Gleichstellungsplan angehängt sind die Planungen der Universität im Handlungsfeld Diversity.

 

 

 

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