Gleichstellung

Für Gleichstellungsmaßnahmen werden insgesamt 13 Millionen Euro, davon jeweils 6 Millionen Euro für die Finanzierung von W3-Professuren für Frauen sowie im Nachwuchsförderprogramm für W1-Professuren mit tenure track vorgesehen. Die Universität will den Frauenanteil unter den Professoren innerhalb von fünf Jahren auf insgesamt etwa 30 Prozent steigern. Die Steigerung der Quote von Professorinnen wird auch eine höhere Zahl an weiblichen „role models“ für Studentinnen hervorbringen und so deren Motivation erhöhen, eine wissenschaftliche Karriere anzustreben.

 

Die bereits schon jetzt sehr erfolgreiche Dual Career Couples-Förderung soll insbesondere mit der Erhöhung der Zahl befristeter Stellen zur Weiterqualifizierung von Partnern weiter ausgeweitet werden. Das Athene-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen soll deutlich aufgestockt werden und somit hervorragenden Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase die Aufnahme in das Förderprogramm erleichtern.

 

 


Athene Programm

 

Zur Förderung von Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase schreibt die Universität Tübingen im Rahmen ihres Zukunftskonzepts das Tübinger Athene-Programm aus.

 

Mit diesem Programm sollen aussichtsreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen durch die Förderung ihrer wissenschaftlichen Arbeit, individuelle Karriereplanung und Angebote zum Erwerb überfachlicher Kompetenzen für eine wissenschaftliche Laufbahn gewonnen werden.

 

Individuelle Sach-, Reise- und Hilfskraftmittel werden zur Finanzierung der wissenschaftlichen Arbeit bereitgestellt. Wissenschaftlerinnen mit Familienpflichten haben die Möglichkeit, Hilfskraftmittel zur Kompensation des familienbezogenen Zeitaufwandes oder für zusätzliche Kinderbetreuung einzusetzen.

 

Die Wissenschaftlerinnen werden durch individuelle, professionelle und strategische Karriereplanung unterstützt. Fortbildungen zur Vermittlung fachübergreifender Kompetenzen ergänzen das Angebot. Zudem findet einmal im Semester ein Zukunftsworkshop statt. Diese Workshops dienen der Vernetzung der Athene-Wissenschaftlerinnen untereinander, dem Erwerb überfachlicher Kompetenzen sowie der Planung des Angebots im Rahmen des Athene-Programms. Die Teilnahme an diesen Workshops ist verbindlich.


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