Während des Studiums: Antrag auf Nachteilsausgleich

Laut Gesetz (§ 2 und § 36 Landeshochschulgesetz von Baden-Württemberg) ist die Universität verpflichtet, auf die besonderen Bedürfnisse behinderter oder chronisch kranker Studierender Rücksicht zu nehmen. Wir tun dies, indem wir mit Ihnen gemeinsam Anpassungen finden, die Ihren Möglichkeiten zum Studium entsprechen. Hier geht es nicht um ein „Studium light“, sondern darum, dass Sie gleichberechtigte Chancen haben, Ihre Studienleistungen erfolgreich zu erbringen.

 

Diese Anpassungen beantragen Sie in einem sogenannten Antrag auf Nachteilsausgleich. Dieser Antrag ist mit diesem Vordruck oder formlos an das zuständige Prüfungsamt Ihres Faches / Ihrer Fächer zu stellen. Sie legen dar, aus welchen Gründen die erbetenen Anpassungen für Sie notwendig sind und bestätigen diese Ausführungen mit einem Attest eines Arztes / Facharztes / Psychotherapeuten. (Vorschläge, wie ein Attest gestaltet werden sollte, finden Sie im Dokument "Attest-Anforderungen".) Es ist hilfreich, wenn aus dem Attest die beantragten Nachteilsausgleiche ersichtlich werden.

 

Das Prüfungsamt teilt Ihnen dann schriftlich mit, in welcher Weise Ihrem Antrag entsprochen werden konnte. Mit diesem Schreiben informieren Sie die Lehrenden über die notwendigen Anpassungen oder die veränderten Regelungen, die für Ihr Studium gelten. Um es allen Beteiligten leicht zu machen, kümmern Sie sich bitte frühzeitig um eine notwendige Anpassung. Bedenken sollten Sie, dass die Prüfungsämter und die Lehrenden eine gewisse Bearbeitungs- oder Vorlaufzeit brauchen, um Ihr Anliegen gut behandeln zu können.

 

Anregungen zu dem Thema finden Sie auch hier: http://www.studentenwerke.de/de/content/studium-und-prüfungen

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