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    Blick vom Burginneren auf die rekonstruierte eisenzeitliche Außenmauer der Heuneburg

    Schon in der Bronzezeit besiedelt, entwickelte sich die heute als Heuneburg bekannte Anhöhe am Westufer der Donau bei Herbertingen-Hundersingen im 6.-5. Jahrhundert v. Chr. zu einer der bedeutendsten Zentralsiedlungen ihrer Zeit, deren Bewohner nach Ausweis der archäologischen Funde intensive Kontakte zum Mittelmeerraum pflegten. Nach mediterranem Vorbild erbaute man dort auf einem Unterbau auf Kalksteinblöcken eine 3 - 4 m hohe Mauer aus luftgetrockneten Lehmziegeln, die Macht und Einfluss der Bewohner weithin sichtbar machen sollten.

    Als Bild des Monats zeigt die Website der Abteilung für Religionswissenschaft in monatlichem Wechsel kultur- und religionsgeschichtlich bedeutende Denkmäler aus Baden-Württemberg.

     

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© Religionswissenschaft Tübingen: last edited: 10.2010