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Allgemeine Rhetorik

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Rund ums Studium: Berufserkundung

Dr. Andreas Narr

Dr. Andreas Narr, Studioleiter des SWR-Studios Tübingen. Ehemaliger Student der Allgemeinen Rhetorik. 

Welche Bedeutung hatte Ihr Studium für Ihre Berufswahl?

Das Rhetorik-Studium schult Denken, Analysieren und Schlüsse-ziehen. All das braucht ein guter Journalist. Das Studium war wichtig für meine Berufswahl, aber nicht entscheidend.

Welchen Beitrag leistet das innerhalb des Rhetorikstudiums erworbene Wissen zur Bewältigung Ihrer beruflichen Aufgaben?

Führungskräfte müssen lebenslang lernen. Das reine "Wissen" des Studiums ist natürlich längst vergessen. Was im Studium vermittelt wurde, ist logisches Denken, Analyse, Bewertung, auch Formulierungsgeschick und Umgang mit Menschen. Was völlig fehlt, heute aber in jeder Top-Position ganz wichtig ist, ist Management-Know-how!

Welche Rolle spielten Nebentätigkeiten, Auslandssemester und Praktika für Ihre berufliche Biographie?

Meine "Nebentätigkeit" als freier Mitarbeiter beim SWR (damals SWF) spielte eine große Rolle: ich habe dort viel praktische Erfahrung während des Studiums gewonnen. Praktika bei großen Unternehmen (z. B. BASF)  ergänzten dies. Schließlich konnte ich im ARD-Büro Rom wichtige Fernseh- und Auslandserfahrungen sammeln und Sprachkenntnisse erwerben.

Andreas Narr ist Leiter des SWR-Studios Tübingen. Er studierte Linguistik, Geschichte und Allgemeine Rhetorik.

Schon während des Studiums qualifizierte er sich über Praktika bei verschiedenen großen Unternehmen und durch freie Mitarbeit beim SWF für seine journalistische Laufbahn.


Webmaster: Olaf Kramer, Seminar für Allgemeine Rhetorik, Universität Tübingen, Stand: 01.10.00