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		<title>Universität Tübingen - Pressemitteilungen</title>
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			<title>Universität Tübingen - Pressemitteilungen</title>
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			<title>Fünffacher Erfolg der Universität Tübingen bei den Sonderforschungsbereichen</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/fuenffacher-erfolg-der-universitaet-tuebingen-bei-den-sonderforschungsbereichen.html</link>
			<description>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Gelder für Archäologie, Schlafforschung,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet an der Universität Tübingen den neuen Sonderforschungsbereich „RessourcenKulturen. Soziokulturelle Dynamiken im Umgang mit Ressourcen“ (1070) ein, dessen Sprecher der Archäologe Professor Martin Bartelheim ist. Ein weiterer Sonderforschungsbereich (SFB) kommt durch den Wechsel des bisherigen Sprechers, des Neurobiologen Professor Jan Born, an die Universität Tübingen: „Plastizität und Schlaf“ wird nun als SFB Transregio (654) gemeinsam mit den Universitäten Lübeck und Kiel an der Univer-sität Tübingen weitergeführt. Zwei weitere, besonders erfolgreiche Sonderforschungsbereiche, deren Förderperiode im kommenden Juni zu Ende geht, werden weiter finanziert: Der SFB 685 „Immuntherapie: Von den molekularen Grundlagen zur klinischen Anwendung“ mit dem Sprecher Professor Hans-Georg Rammensee vom Interfakultären Institut für Zellbiologie und SFB 833 „Bedeutungskonstitution – Dynamik und Adaptivität sprachlicher Strukturen“ mit der Sprecherin Professor Sigrid Beck vom Englischen Seminar. Außerdem verlängert wird der SFB Transregio 21 „CO.CO.MAT – Kontrollierte Wechselwirkung in maßgeschneiderter Quantenmaterie“, an dem die Universität Tübingen mit dem hiesigen Koordinator Professor Reinhold Kleiner vom Physikalischen Institut beteiligt ist. Die DFG fördert die Sonderforschungsbereiche jeweils mit durchschnittlich einer Größenordnung von zwei Millionen Euro pro Jahr. In diesem Jahr gibt es an der Universität Tübingen insgesamt sechs Sonderforschungsbereiche, sie ist Sprecherhochschule eines Sonderforschungsbereichs Transregio und an weiteren fünf SFB Transregios beteiligt.

Im <strong>SFB 1070 „RessourcenKulturen. Soziokulturelle Dynamiken im Umgang mit Ressourcen“</strong>, der von Oktober 2013 bis Juni 2017 laufen wird und der in der aktuellen Bewilligungsrunde der DFG der einzige neue geisteswissenschaftliche SFB ist, sollen sozio-kulturelle Dynamiken im Umgang mit Ressourcen interdisziplinär erforscht werden. In der Kooperation untersuchen Archäologen, Philologen, Historiker, Geografen und Ethnologen, wie materielle und immaterielle Mittel von Menschen genutzt werden, um soziale Beziehungen, Einheiten und Identitäten zu schaffen, zu erhalten und zu verändern. Unter Ressourcen verstehen die Wissenschaftler Rohstoffe wie Metalle und Stein, landwirtschaftlich nutzbare Böden, Reis und Heilpflanzen, aber auch Abstraktes wie technologische Innovationen oder Ikonen. In dieser Definition wird der Gegensatz zwischen „natürlichen“ und „kulturellen“ Ressourcen aufgehoben, denn auch Rohstoffe werden als kulturell geprägt angesehen.

Von den Neandertalern und ersten modernen Menschen in Europa zu den frühen Hochkulturen um das Mittelmeer, von der Wirtschaft von Klöstern im Mittelalter bis hin zu heutigen Kulturen in Afrika, Indien und Zentralasien – die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie die Menschen mit Ressourcen umgehen. „Ressourcen bestimmen, wie wir leben und wer wir sind, sie sind der Grundstein unserer Gesellschaften“, sagt der SFB-Sprecher Martin Bartelheim, Professor am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen. In seinem Teilprojekt untersucht er, wie die Gewinnung und Verarbeitung von Metallen die frühen Kulturen auf der Iberischen Halbinsel beeinflusst haben.

Die Ressourcen, der Umgang damit sowie daraus resultierende Dynamiken stehen im Wechselverhältnis mit kulturellen Vorstellungen und Praktiken. Da diese kulturellen Voraussetzungen variabel sind und zudem maßgeblich bestimmen, was als Ressource definiert wird und wie man mit ihr umgeht, lassen sich aus vergleichender Perspektive unterschiedliche „RessourcenKulturen“ ausmachen. Die Wissenschaftler im SFB arbeiten an einer Neukonzeptualisierung eines kulturwissenschaftlichen Ressourcenbegriffs, wollen sozio-kulturelle und politische Entwicklungen nachvollziehen, das Verständnis für Prozesse der Raumerschließung und Identitätsbildung vertiefen und die symbolischen Dimensionen von Ressourcen erfassen.
<h3>Kontakt:</h3>
Prof. Dr. Martin Bartelheim<br />Universität Tübingen<br />Philosophische Fakultät<br />Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters<br /><link martin.bartelheim@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">martin.bartelheim[at]uni-tuebingen.de</link>

Neu an der Universität Tübingen ist der <strong>Sonderforschungsbereich Transregio 654 „Plastizität und Schlaf“</strong>. Als Besonderheit wurde dieses Großprojekt zunächst als SFB an der Universität zu Lübeck und dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein geführt und wird nun durch den Wechsel des Sprechers Professor Jan Born nach Tübingen ans Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie als SFB Transregio, der gemeinsam von den Universitäten Tübingen, Lübeck und Kiel getragen wird, verlängert. 

Die Wissenschaftler in diesem SFB gehen davon aus, dass Schlaf Gedächtnis bildet. So weisen die bisherigen Erkenntnisse auf eine fundamentale Bedeutung des Schlafs für die Langzeitgedächtnisbildung hin. Doch darüber hinaus betrachten die Wissenschaftler Gedächtnisbildung als einen allgemeinen biologischen Prozess, der nicht nur im Gehirn als Speicher für Erlebtes, sondern auch im Immunsystem als Gedächtnis für Antigene und im Stoffwechsel als Gedächtnis für den Stoff- und Energieumsatz im Organismus abläuft. In dem SFB werden auf mehreren Ebenen die plastischen Mechanismen untersucht, durch die Schlaf in diesen verschiedenen Systemen die Gedächtnisbildung verstärkt. Die Forscher wollen die zugrunde liegenden Mechanismen aufklären, aber auch medizinische Strategien entwickeln, um das breite Spektrum von Erkrankungen, bei denen Störungen der Gedächtnisbildung in diesen Systemen vorliegen, effizienter behandeln zu können. 

Der Schwerpunkt liegt auf der experimentellen Erforschung von Zusammenhängen, die den ge-samten Organismus betreffen. Die Forschungsarbeiten zielen darauf ab, den Schlaf als Angriffs-punkt im Rahmen der klinisch-medizinischen Behandlung bei ganz unterschiedlichen Erkrankungen zu nutzen. Die Forscher erwarten, dass sich durch die gezielte Beeinflussung von Schlafprozessen zum Beispiel der Erfolg von Impfungen steigern lässt und die Behandlung von Adipositas und des Metabolischen Syndroms effizienter als bei herkömmlichen Therapieansätzen gestaltet werden kann. Durch Steuerung über den Schlaf lassen sich Gedächtnisinhalte gezielt löschen oder verstärken, sodass er zur Vorbeugung bei post-traumatischen Belastungsstörungen und zur Steigerung der Gedächtnisleistungen bei alten Menschen, aber auch Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden kann. In den Tübinger Teilprojekten des SFB „Plastizität und Schlaf“ werden schwerpunktmäßig neuro- und verhaltensbiologische Aspekte untersucht.
<h3>Kontakt:</h3>
Prof. Dr. Jan Born<br />Universität Tübingen<br />Medizinische Fakultät<br />Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie <br /><link jan.born@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">jan.born[at]uni-tuebingen.de</link>

Der <strong>SFB 685 „Immuntherapie: Von den molekularen Grundlagen zur klinischen Anwendung“</strong> wird um vier Jahre verlängert. Sprecher des erfolgreichen Sonderforschungsbereichs ist Professor Hans-Georg Rammensee vom Interfakultären Institut für Zellbiologie. Ziel der Wissenschaftler ist es, die aus der immunologischen Grundlagenforschung gewonnenen Erkenntnisse bis zur klinischen Anwendung an die Patienten zu bringen. Sie untersuchen die molekularen Mechanismen der angeborenen Immunität, wie sie bei Infektionen, bei Krebs sowie bei entzündlichen Haut- und Darmerkrankungen vorkommen. Den Vorgängen bei Immunreaktionen in den Zellen, der genauen Struktur beteiligter Moleküle, der Sichtbarmachung der Wanderungsbewegungen spezifischer Immunzellen im lebenden Organismus sowie der Bewältigung der enormen Datenflut, die sich aus der Anwendung neuer Methoden wie der Sequenzierung des gesamten Erbguts ergeben, sind weitere Teilprojekte gewidmet. Teilweise dient die weitere Forschung bereits der wissenschaftlichen Begleitung klinischer Therapiestudien an verschiedenen Krebserkrankungen. Auf der Grundlage von Erkenntnissen aus dem SFB und in Zusammenarbeit mit einer Ausgründung aus dem SFB sind bereits erste Erfolge bei der Krebsimmuntherapie gelungen, insbesondere bei Patienten mit Nierenkrebs und Darmkrebs.
<h3>Kontakt:</h3>
Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee<br />Universität Tübingen<br />Medizinische Fakultät und Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät<br />Interfakultäres Institut für Zellbiologie<br /><link rammensee@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">rammensee[at]uni-tuebingen.de</link>

Ebenfalls um vier Jahre verlängert wird der <strong>SFB 833 „Bedeutungskonstitution: Dynamik und Adaptivität sprachlicher Strukturen“</strong>. Sprecherin ist Professor Sigrid Beck vom Englischen Seminar. In diesem SFB 833 wird die Entstehung von Bedeutung untersucht. Die Frage, wie sprachliche Ausdrücke mit ihrer Interpretation verbunden werden, interessiert neben der Sprachwissenschaft auch die Kognitionswissenschaften und die Literaturwissenschaft. Gemeinsam erforschen die beteiligten Disziplinen, warum sich die Bedeutung von Wörtern und Sätzen flexibel entwickelt und nach welchen Regeln dies geschieht. Die jetzt beginnende, zweite Phase des SFB rückt große Zusammenhänge in den Vordergrund wie zum Beispiel die Beziehung zwischen Kontextabhängigkeit und Sprachwandel oder zwischen Sprachverarbeitungsstrategien und einzelsprachlicher Grammatik.
<h3>Kontakt: </h3>
Prof. Dr. Sigrid Beck<br />Universität Tübingen <br />Philosophische Fakultät<br />Englisches Seminar<br /><link sigrid.beck@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sigrid.beck[at]uni-tuebingen.de</link>


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			<category>Pressemitteilungen</category>
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			<pubDate>Fri, 24 May 2013 15:25:00 +0200</pubDate>
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			<title>Unseld Lecture zu „Säkularismus und Religion“</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/unseld-lecture-zu-saekularismus-und-religion.html</link>
			<description>Philosoph und Politikwissenschaftler Charles Taylor spricht bei der 6. Unseld Lecture am FORUM...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit Charles Taylor kommt einer der weltweit einflussreichsten politischen Philosophen an das FORUM SCIENTIARUM der Universität Tübingen. Seine Kritik am modernen Ideal individueller Selbstverwirklichung und seine Arbeiten zur Anerkennung kultureller Minderheiten werden über alle Fächergrenzen hinweg diskutiert: Am 4. Juni spricht er in der Unseld Lecture zu „Religion und Säkularismus in modernen Demokratien“. Taylor zufolge stützen sich die westlichen Gesellschaften heute mindestens ebenso auf christliche Werte wie vor der Säkularisierung. 

Im Rahmen der Unseld Lecture 2013 finden folgende Veranstaltungen statt: 

<ul><li><strong>Öffentliche Lecture</strong>: Am 4. Juni um 20.15 Uhr spricht Charles Taylor im Audimax der Neuen Aula über „Religion and Secularism in Modern Democracies“.</li><li><strong>Öffentliche Disputation</strong>: Am 6. Juni findet um 20.15 Uhr (ebenfalls im Audimax, Neue Aula) das Podiumsgespräch „Secularization and Secularity in Muslim Societies“ zwischen Charles Taylor und Professor Gudrun Krämer (Leiterin des Instituts für Islamwissenschaft an der FU Berlin) statt. </li><li>Vom<strong>&nbsp;3. bis 7. Juni </strong>diskutieren 20 Studierende und Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt mit Charles Taylor im Internationalen Meisterkurs zur Unseld-Lecture über dessen Arbeiten.</li></ul>

Charles Taylor ist emeritierter Professor für Philosophie und Politikwissenschaft an der McGill University in Montreal, Kanada. Taylor wurde im Jahr 1962 auf eine Professur für Philosophie und Politikwissenschaft an der McGill University berufen. Zwischen 1976 und 1981 hatte er eine Professur für Politische und Soziale Theorie an der Universität Oxford inne, ehe er 1981 zurück nach Montreal ging.

Schon früh kritisierte Taylor den Versuch, den Menschen auf sein beobachtbares Verhalten zu reduzieren. Er argumentiert für ein moralisch und sozial engagiertes Subjekt, dessen Werte ebenso wie seine Vernunft abhängig sind von der konkreten historischen Situation, in denen der Einzelne lebt. In diesem Zusammenhang beruft er sich immer wieder auf Hegel. Einer größeren Öffentlichkeit wurde Taylor durch seine Arbeiten zur Multikulturalität und sein politisches Engagement für Minderheiten bekannt. Zuletzt haben seine Veröffentlichungen zum Säkularismus große Aufmerksamkeit gefunden. 2007 erhielt er für „Ein säkulares Zeitalter“ den Templeton-Preis und 2008 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Kyoto-Preis ausgezeichnet. 

Wichtige Publikationen: Hegel (dt. 1983); Quellen des Selbst. Die Entstehung der neuzeitlichen Identität (dt. 1996); Wieviel Gemeinschaft braucht die Demokratie? (dt. 2001); Multikulturalismus und die Politik der Anerkennung (dt. 2009); Ein säkulares Zeitalter (dt. 2009); Laizität und Gewissensfreiheit (dt. 2011, zus. mit Jocelyn Maclure).

Die Universität Tübingen führt mit der Einladung Charles Taylors ihr erfolgreiches Veranstaltungsformat der Unseld Lectures am Forum Scientiarum fort ‒ initiiert und gefördert von der Udo Keller Stiftung Forum Humanum. In Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag lädt das FORUM SCIENTIARUM jährlich einen Spitzenwissenschaftler zum interdisziplinären Dialog nach Tübingen ein.
<h3>Kontakt: </h3>
Dr. Niels Weidtmann<br />Universität Tübingen<br />Forum Scientiarum <br />Tel.: +49 7071 40716-12<br /><link niels.weidtmann@fsci.uni-tuebingen.de>niels.weidtmann[at]fsci.uni-tuebingen.de</link>
<h3>Die Partner:</h3>
Universität Tübingen<br />Gegründet 1477, gehört sie heute zu den führenden Hochschulen sowohl in den Lebens- und Naturwissenschaften als auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

FORUM SCIENTIARUM<br />Das Forum Scientiarum ist eine zentrale Einrichtung der Universität Tübingen zur Förderung des Dialogs zwischen den Wissenschaften in Forschung und Lehre. 

Udo Keller Stiftung Forum Humanum<br />Die Stiftung möchte in einer Zeit des zunehmenden Zugriffs von Technik und Ökonomie auf die Menschheit an die Bedeutung des geistigen und religiösen Erbes der Weltkulturen erinnern. 

Suhrkamp Verlag<br />Der Suhrkamp Verlag wurde 1950 von Peter Suhrkamp gegründet. Zu dem Verlag gehören auch der Insel Verlag, der Deutsche Klassiker Verlag, der Jüdische Verlag und der Verlag der Weltreligionen. Die edition unseld startete im Frühjahr 2008.


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			<pubDate>Fri, 24 May 2013 15:13:00 +0200</pubDate>
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			<title>Neues DFG-Graduiertenkolleg an den Universitäten Stuttgart und Tübingen</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/neues-dfg-graduiertenkolleg-an-den-universitaeten-stuttgart-und-tuebingen.html</link>
			<description>Mathematik großer Quantensysteme</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>An den Fachbereichen für Mathematik der Universitäten Stuttgart und Tübingen wird ab Oktober 2013 ein neues, gemeinsames Graduiertenkolleg zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eingerichtet. Hierfür stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den beiden Universitäten rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Kolleg mit dem Titel „Spektraltheorie und Dynamik von Quantensystemen“ profitiert von bestehenden Forschungsverbünden im Bereich der Quantenwissenschaften und verstärkt diesen Schwerpunkt der Universitäten Stuttgart und Tübingen weiter. Sprecher ist Prof. Marcel Griesemer vom Institut für Analysis, Dynamik und Modellierung der Universität Stuttgart, des Weiteren sind die Stuttgarter Mathematiker Prof. Timo Weidl und Prof. Guido Schneider eingebunden. Von Tübinger Seite sind Prof. Christian Hainzl und Prof. Stefan Teufel vom Arbeitsbereich Mathematische Methoden der Naturwissenschaften sowie Prof. Christian Lubich aus der Numerischen Mathematik beteiligt.</strong>

Die Anwendungen quantenmechanischer Gesetze durchdringen Wissenschaft und Technik stärker als je zuvor. So würden beispielsweise weder die Kernspintomografie noch die Fotovoltaik ohne Kenntnisse der Quantenphysik existieren. Die grundlegenden quantenmechanischen Gesetze sind zwar als mathematische Gleichungen bekannt, diese zu lösen ist jedoch im Allgemeinen weder analytisch noch numerisch möglich. Daher gilt es, Näherungsverfahren zu entwickeln oder, sofern solche schon bekannt sind, deren Gültigkeitsbereich besser zu verstehen. Das ist die Aufgabe, welche sich das DFG Graduiertenkolleg „Spektraltheorie und Dynamik von Quantensystemen“ gestellt hat. Dadurch erhält die Mathematik einerseits neue Impulse durch schwierige, gegenwärtig ungelöste mathematische Problemstellungen aus der Quantenphysik, andererseits stehen benachbarten Wissenschaften zukünftig bessere qualitative Einsichten als Grundlage für ihre Arbeit zur Verfügung.
<h3>Individuelle Spezialgebiete ergänzen sich ideal</h3>
Die beteiligten Wissenschaftler aus Stuttgart und Tübingen sind führende Experten in mathematischer Quantenmechanik und in der Mathematik der Schrödingergleichung und arbeiten schon seit vielen Jahren an Fragestellungen, die inhaltlich die Grundlage des neuen Graduiertenkollegs bilden. Dabei ergänzen sich die individuellen Spezialgebiete ideal: Die Expertise der Stuttgarter Mathematiker in den Bereichen Spektral- und Streutheorie, Quantenfeldtheorie und nichtlineare partielle Differentialgleichungen wird von Tübinger Seite komplementiert durch Expertise in adiabatischer Störungstheorie, mikrolokaler Analysis, Variationsrechnung und Numerischer Analysis. 

Von den Tübinger Wissenschaftlern beschäftigt sich Christian Hainzl mit mathematischen Methoden zur Analyse von Vielteilchenquantensystemen, die unter anderem für das Verständnis von Supraleitung und Suprafluidität wichtig sind. Die mathematische Struktur hinter adiabatischen Approximationen und anderen Skalierungslimites, die beispielsweise für das Verständnis der Dynamik von Molekülen relevant sind, sind ein für das Graduiertenkolleg wichtiges Spezialgebiet von Stefan Teufel. Christian Lubich beschäftigt sich schon seit langem mit Strategien und Methoden zur numerischen Simulation von diversen linearen und nichtlinearen Gleichungen im Bereich der Quantendynamik. Die Antragsteller sind also alle Experten im Bereich der mathematischen Analyse von Quantensystemen, deren Spezialgebiete sich sehr gut ergänzen. Weiterhin werden die künftigen Doktoranden auch von den vielfältigen Verbindungen zum Tübinger Forschungsschwerpunkt Quantenphysik und Nanotechnologie profitieren, beispielsweise im Rahmen von Laborbesuchen bei Kollegen aus der Physik.

Die Nachbarschaft beider Universitäten gestattet es den beteiligten Wissenschaftlern, ihre Kräfte zu einem führenden Zentrum mathematischer Quantenmechanik zu bündeln. Auf Grund der Konzeption des Graduiertenkollegs werden Zusammenarbeiten initiiert und die Einladung auswärtiger Spezialistinnen und Spezialisten vereinfacht. So schafft das Graduiertenkolleg eine gemeinsame Plattform für eine breite und gründliche Ausbildung junger Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der Mathematik der Vielteilchenquantensysteme. Finanziert werden durch das Graduiertenkolleg in den kommenden viereinhalb Jahren insgesamt 16 Promotionsstellen zu je drei Jahren und durchgängig zwei Postdoc-Stellen, wovon jeweils die Hälfte auf Tübingen und Stuttgart entfällt. 
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<strong>Universität Stuttgart:</strong> <br />Prof. Marcel Griesemer, Institut für Analysis, Dynamik und Modellierung, Tel. 0711/685-65757, E-Mail: <link Marcel.Griesemer@mathematik.uni-stuttgart.de>Marcel.Griesemer[at]mathematik.uni-stuttgart.de</link><br />Dr. Hans-Herwig Geyer, Universität Stuttgart, Abt. Hochschulkommunikation, Tel. 0711/685-82555, E-Mail: <link leitung.hkom@hkom.uni-stuttgart.de>leitung.hkom[at]hkom.uni-stuttgart.de</link>
<strong>Universität Tübingen:<br /></strong>Prof. Stefan Teufel, Fachbereich Mathematik, Tel. 07071/29-74315, E-Mail: <link Stefan.Teufel@uni-tuebingen.de>Stefan.Teufel[at]uni-tuebingen.de</link><br />Janna Eberhardt, Universität Tübingen, Hochschulkommunikation, Tel. 07071/29-77853, E-Mail: <link janna.eberhardt@uni-tuebingen.de>janna.eberhardt[at]uni-tuebingen.de</link>


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			<pubDate>Wed, 22 May 2013 15:51:00 +0200</pubDate>
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			<title>Botanigami – die Kunst, Botanisches aus Papier zu falten</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/botanigami-die-kunst-botanisches-aus-papier-zu-falten-1.html</link>
			<description>Ferienangebot für Kinder im Botanischen Garten der Universität Tübingen: Blüten basteln in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Grüne Werkstatt des Botanischen Gartens der Universität Tübingen lädt erneut zum „Botanigami“ ein: Zusammen mit Referentin Sarah Köhl betrachten Kinder von 8 bis 13 Jahren die Blüten von Rosen und Lilien botanisch genauer und basteln diese dann als Origamiblüten nach. 

Die Veranstaltung findet am 30. Mai statt, es werden drei Kurse angeboten: Kurs 1 um 9.30 Uhr, Kurs 2 um 13 Uhr und Kurs 3 um 16 Uhr. Die Kurse dauern jeweils zwei Stunden. Treffpunkt ist der Haupteingang zu den Gewächshäusern des Botanischen Gartens der Universität Tübingen. Die Kurse kosten fünf Euro je Teilnehmer, Materialkosten sind darin enthalten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Anmeldung wird gebeten unter <link sarah.koehl@student.uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">sarah.koehl[at]student.uni-tuebingen.de</link>.
<h3>Kontakt:</h3>
Brigitte Fiebig<br />Universität Tübingen<br />Botanischer Garten der Universität Tübingen<br />Hartmeyerstr. 123 • 72076 Tübingen<br />Telefon: +49 7071 29-72609<br /><link brigitte.fiebig@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">brigitte.fiebig[at]uni-tuebingen.de</link>


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 15:40:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Studierende entwickeln Ausstellungskonzepte</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/studierende-entwickeln-ausstellungskonzepte.html</link>
			<description>Im Rahmen eines Seminars der Ur- und Frühgeschichte entwickeln Studierende der Universität Tübingen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Keltenstadt Heuneburg an der oberen Donau zählt zu den wichtigsten frühkeltischen Siedlungen in Süddeutschland. Dem Freilichtmuseum, in dem die Heuneburg mit einem archäologischen Rundweg und Originalfunden präsentiert wird, droht jedoch zum Herbst 2013 das Aus: Die Standortgemeinde hat bestehende Verträge mit dem Land gekündigt, aufgrund mangelnder Einnahmen soll es geschlossen werden.<br /><br />Studierende der Universität Tübingen wollen sich nun für den Erhalt des überregional bekannten Freilichtmuseums in Herbertingen einsetzen. Am Sonntag, 26. Mai, werden sie Besucher auf dem Gelände des Museums befragen. Die Erhebung ist Teil eines praxisorientierten Seminars im Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen und im Rahmen der allgemeinen fächerübergreifenden Lehrveranstaltungen zur Museologie, in dem die Studierenden nach Lösungsvorschlägen für eine Neukonzeption suchen. Unter dem Titel „Evaluation und Konzeption – Neue Museumsmodelle für die Heuneburg“ erarbeiten sie im Sommersemester 2013 Ideen, wie Besucherzahlen und Einnahmen gesteigert werden können. <br /><br />Geplant ist die Entwicklung mehrerer Ausstellungsszenarien nach „best practice“ Beispielen anderer Freilichtmuseen in Europa. Viele der 23 Studierenden bringen bereits praktische Erfahrung aus der Museumsarbeit mit, beispielsweise durch die Gestaltung von Kinderuni- Forschertagen oder einer Sammlungsausstellung unter dem Titel „Wer macht Geschichte“ in Kooperation mit dem Museum der Universität Tübingen MUT. <br />Um sich ein Bild von der Ausgangssituation auf der Heuneburg zu machen, wollen sie neben der Besucherbefragung auch vergleichende Studien durchführen, Kontakt mit dem örtlichen Heimat- und Geschichtsverein aufnehmen und mit der Landesdenkmalpflege und Museumsplanern diskutieren. Am 9. Juli präsentieren sie die erarbeiteten Entwicklungsszenarien auf der Heuneburg. Das Seminar vertieft die berufspraktische Ausbildung (Archäologie und Museen), denn die besucherorientierte Vermittlung von Geschichte in Museen wird manchem Absolventen auch im Berufsleben begegnen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><br />Durch regelmäßige Ausgrabungen des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen und der Denkmalpflege ist die Heuneburg seit 75 Jahren ein feststehender Begriff in der Tübinger Forschungslandschaft. Hervorragende archäologische Funde waren kürzlich bei der Landesausstellung über die Kelten in Stuttgart zu sehen. Auch eine Ausstellung im Museum der Universität Tübingen MUT auf Schloss Hohentübingen gibt Auskunft über diese wichtige landesgeschichtliche Epoche vor 2500 Jahren. <br /><br />
<h3>Kontakt:</h3>
PD Dr. habil. Gunter Schöbel <br />Universität Tübingen<br />Tübinger Zentrum für Archäologie<br />Philosophische Fakultät<br />Institut Ur- und Frühgeschichte, Archäologie des Mittelalters<br />Telefon +49 7071 29- 72 415<br />gunter.schoebel[at]ifu.uni-tuebingen.de<br /><br /><br />

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<h5>antje.karbe[at]uni-tuebingen.de </h5>
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			<category>Landingpage-Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 14:20:00 +0200</pubDate>
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			<title>Prior der Glaubensgemeinschaft von Taizé besucht die Universität Tübingen</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/prior-der-glaubensgemeinschaft-von-taize-besucht-die-universitaet-tuebingen.html</link>
			<description>Frère Alois hält auf Einladung der Theologischen Fakultäten im Festsaal einen Vortrag über „Jugend...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frère Alois, der Prior der Glaubensgemeinschaft von Taizé, besucht die Universität Tübingen. Auf Einladung der Theologischen Fakultäten hält er <strong>am 3. Juni um 18.15 Uhr im Festsaal</strong> in der Neuen Aula einen Vortrag zum Thema <strong>„Jugend und Spiritualität“</strong>. Im Anschluss wird in der Stiftskirche ein „Gebet um das Kreuz“ mit Gesängen aus Taizé angeboten, das Studierende beider Fakultäten vorbereitet haben. Aus dem angehängten Programm können Sie die genauen Daten entnehmen. 

Zusätzlich findet eine Pressekonferenz mit Prior Alois und Frère Andreas, Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen, statt: am 3. Juni von 14.30 bis 15.30 Uhr im Theologicum, Liebermeisterstr. 12, Raum 7, 1. Stock Altbau (ausgeschildert). Um Anmeldung zu der Pressekonferenz wird gebeten, unter <link antje.karbe@uni-tuebingen.de>antje.karbe[at]uni-tuebingen.de</link>.

Die Brüder von Taizé laden Jugendliche, die in verschiedener Weise auf Sinnsuche sind, seit Jahrzehnten zum Vertrauen ins Leben und in Gott ein. Die Jugendlichen können dort offensichtlich beeindruckende religiöse Erfahrungen machen ‒ Millionen von ihnen haben sich an Treffen in Taizé und an europäischen Jugendtreffen beteiligt, darunter auch viele aus der Tübinger Region.

Die Religionspädagogen der Universität Tübingen greifen mit dieser Vortragseinladung eine profilierte internationale Entwicklung in der Jugendszene auf.
<h3>Kontakt:</h3>
Prof. Dr. Albert Biesinger<br />Universität Tübingen <br />Katholisch-Theologische Fakultät<br />Telefon: +49 7071 29- 74152<br /><link albert.biesinger@uni-tuebingen.de>albert.biesinger[at]uni-tuebingen.de</link> 


<h5>Eberhard Karls Universität Tübingen </h5>
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<h5>Antje Karbe </h5>
<h5>Pressereferentin</h5>
<h5>Telefon +49 7071 29-76789 </h5>
<h5>Telefax +49 7071 29-5566 </h5>
<h5>antje.karbe[at]uni-tuebingen.de </h5>
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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 16:12:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/13-05-17Besuch_Taize.pdf" length ="164860" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Spitzenergebnisse im QS Subject Ranking</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/spitzenergebnisse-im-qs-subject-ranking.html</link>
			<description>Universität Tübingen liegt in 14 Fächern unter den TOP-Universitäten weltweit</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im „QS World University Ranking by Subject“ liegt die Universität Tübingen in insgesamt 14 Fächern unter den Spitzenuniversitäten weltweit. Das QS Subject Ranking basiert auf den Daten der „QS World University Rankings 2012“. Dafür wurden seit 2011 jährlich und auf Einzelfächer bezogen, Befragungen von Wissenschaftlern und Arbeitgebern sowie Zitationsanalysen ausgewertet.

An der Universität Tübingen behaupteten die Biowissenschaften und die Medizin ihren Platz unter den Top 100 weltweit, zudem liegen erstmals die Fächer Linguistik und Geowissenschaften unter den besten 100.<br />Zu den 150 besten Universitäten gehört Tübingen bereits zum zweiten Mal in den Fachbereichen Geschichte/Archäologie und Psychologie. In die Kategorie TOP 150 sind zudem die Fächer Anglistik/Amerikanistik, Neuphilologie und Philosophie aufgestiegen. Leicht verschlechtert haben sich die Pharmazie und die Astro- und Elementarteilchenphysik, die nun in der Kategorie TOP 150 zu finden sind (2012: TOP 100).

Ganz neu eingestuft wurden in der Gruppe „TOP 200“ die Informatik und die Rechtswissenschaften. 

Insgesamt wurden im QS Subject Ranking 700 Universitäten bewertet: Wissenschaftler und Arbeitgeber nannten jeweils bis zu zehn inländische und bis zu 30 ausländische Universitäten, die sie in den Einzelfächern für exzellent halten. Zudem wurden ca. 68 Millionen Zitierungen ausgewertet.

<link http://www.topuniversities.com/subject-rankings>http://www.topuniversities.com/subject-rankings</link>


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 15:52:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/13-05-13QQ_S_Ranking.pdf" length ="110258" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Blütenpracht des Frühlings</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/die-bluetenpracht-des-fruehlings.html</link>
			<description>Führung in der Reihe „Sonntags um Zwei“ des Botanischen Gartens der Universität Tübingen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Frühling ist endlich da und Stauden, Bäume und Sträucher stehen in Blüte. Der Botanische Garten der Universität Tübingen lädt in seiner Reihe „Sonntags um zwei“ zu einer öffentlichen Führung am Muttertag, den 12. Mai 2013 um 14.00 Uhr im Botanischen Garten ein. Der Treffpunkt ist am Haupteingang.

Manche Pflanzen zeigen recht große und farbenprächtige Blüten, manchen blühen eher unauffällig. Ein Streifzug durch den Botanischen Garten führt von den ersten Paeonienblüten zur der beeindruckenden Farbenvielfalt der Rhododendren. Dabei werden unter anderem blütenökologische, aber beispielsweise auch kulturhistorische Aspekte behandelt.

Im Anschluss an die Führung spielt der Hagellocher Musikverein – bei gutem Wetter – sein jährliches Gartenkonzert. Dazu werden Kaffee und Kuchen angeboten.
<h3>Kontakt: </h3>
Brigitte Fiebig<br />Universität Tübingen<br />Botanischer Garten der Universität Tübingen <br />Tel.: +49 7071 29- 72609<br /><link brigitte.fiebig@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">brigitte.fiebig[at]uni-tuebingen.de</link>


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:40:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/13-05-08Botanischer_Garten__Sonntags_um_zwei.pdf" length ="188101" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Erster Absolvent des Lehramtsfachs an Gymnasien „Naturwissenschaft und Technik“ in Baden-Württemberg an der Universität Tübingen</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/erster-absolvent-des-lehramtsfachs-an-gymnasien-naturwissenschaft-und-technik-in-baden-wuertte.html</link>
			<description>Angehende NwT-Lehrer können aus einem breit angelegten Studienangebot auswählen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der erste Student des Fachs „Naturwissenschaft und Technik“ (kurz NwT) als Lehrkraft an Gymnasien in Baden-Württemberg, Benjamin Zeug, hat im April 2013 erfolgreich sein Staatsexamen an der Universität Tübingen abgeschlossen. Professor Ulrich Nagel vom Institut für Anorganische Chemie und Professor Oliver Betz vom Institut für Evolution und Ökologie von der Universität Tübingen prüften den Absolventen unter dem Vorsitz von Oberstudienrat Carsten Späth vom Staatlichen Seminar in den Schwerpunktbereichen Bionik, Energietechnik und Bautechnik. 

Das Fach NwT wird seit langem in den Schulen Baden-Württembergs unterrichtet, aber erst mit der Prüfungsordnung für das Lehramt an Gymnasien von 2009 (GymPO I) konnte das Lehramtsstudium in diesem Fach seit dem Wintersemester 2010/11 aufgenommen werden. Den Schülern sollen im NwT-Unterricht naturwissenschaftliche und technische Denk- und Arbeitsweisen vermittelt werden. In Baden-Württemberg wird die Ausbildung der NwT-Lehrer an den Universitäten Karlsruhe, Stuttgart, Tübingen und Ulm angeboten.

Die Universität Tübingen ist im Unterschied zu den anderen Hochschulen keine Technische Universität und weist daher ein anderes Studienprofil auf: Die naturwissenschaftlichen Grundlagen werden hier durch die Fachbereiche Biologie, Chemie, Physik und physische Geografie angeboten. In der Elektronik und technischen Informatik können neben Vorlesungen auch Praktika absolviert werden; die vier Fachbereiche bieten ein sehr breites Spektrum an Modulen für den Wahlbereich. Für die technischen Bereiche hat die Universität Tübingen eine Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Esslingen und der Forsthochschule Rottenburg vereinbart (TRE Kooperation). 

Darüber sind Energietechnik und Energiewirtschaft, Technische Mechanik, CAD (Computer-aided Design) und Konstruktion, Produktion und Fertigung in der Lehre vertreten. Diese Studienmodule beinhalten einen großen praktischen Anteil und dienen der Vermittlung von Grundzügen technischer Arbeitsprozesse. Weitere Wahlmodule umfassen zum Beispiel die Themen Medizintechnik, Bautechnik und Gestaltung – vermittelt durch den Leiter des Staatlichen Bauamts Tübingen – und Mikrosystemtechnik, dieses Fach unterrichten Mitarbeiter der Firma Bosch in Reutlingen.

An der Universität Tübingen sind derzeit 90 Studierende im Lehramtsfach NwT eingeschrieben, davon sind etwa 60 Prozent weiblich. Tübingen ist die einzige Universität, die alle vier möglichen Fächerkombinationen mit Biologie, Chemie, Physik und physischer Geografie anbietet. Die Studierenden können durch die Vermittlung von Südwest-Metall außerdem an Industriepraktika teilnehmen. „Wir möchten vielseitig interessierte, im Technischen versierte Lehrkräfte an die Schulen schicken können, die Schüler durch praktische Arbeiten und Projekte motivieren können. Die Lehrkräfte sollen profunde Einblicke in technische Abläufe und Prozesse haben, auch ohne volle Ingenieursausbildung”, sagt Professor Peter Grabmayr, Studiendekan im Fachbereich Physik der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen.
<h3>Kontakt: </h3>
Prof. Dr. Peter Grabmayr<br />Universität Tübingen <br />Studiendekan Lehramt NwT und Physik in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät<br />Telefon +49 7071 29-74450<br /><link grabmayr@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">grabmayr[at]uni-tuebingen.de</link>


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<h5>antje.karbe[at]uni-tuebingen.de </h5>
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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 14:29:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/13-05-08Lehramt_NwT.pdf" length ="189166" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Lucas-Nachwuchswissenschaftlerpreis für Dirk Brantl</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/lucas-nachwuchswissenschaftlerpreis-fuer-dirk-brantl-1.html</link>
			<description>Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Tübingen zeichnet Philosophen für Dissertation...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Dr. Leopold Lucas-Nachwuchswissenschaftlerpreis 2013 geht in diesem Jahr an den Philosophen Dr. Dirk Brantl. Auf Vorschlag der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen wird der Tübinger für seine hervorragende Dissertation „Ökonomische Vertragstheorie“ ausgezeichnet. In seiner Promotionsschrift legt er die erste umfassende philosophische Analyse und Beurteilung der ökonomischen Vertragstheorie vor, wie sie insbesondere von James M. Buchanan, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, entwickelt wurde. Der Dr. Leopold Lucas-Nachwuchswissenschaftlerpreis wird seit 1986 verliehen. Er ist mit 12.000 Euro dotiert und für herausragende Dissertationen aus den Bereichen der Evangelischen und Katholischen Theologie, Philosophie sowie der Geschichtswissenschaft bestimmt.

Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Veranstaltung zum Dr. Leopold Lucas-Gedächtnispreis, der am Dienstag, den 14. Mai 2013, um 18 Uhr im Festsaal der Universität Tübingen an den italienischen Philosophen und Staatstheoretiker Giorgio Agamben überreicht wird. Zu diesem Anlass wird auch Winfried Kretschmann, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, anwesend sein. 

Der Preisträger des Lucas-Nachwuchswissenschaftlerpreis, Dr. Dirk Brantl, ist 1975 in Schwäbisch Gmünd geboren. Er studierte Philosophie und Neuere Geschichte an der Universität Tübingen und promovierte hier im Dezember 2009 mit einer Arbeit, die unter dem Titel „Ökonomische Theorie des Gesellschaftsvertrags“, 2013 publiziert wurde. Danach (2010-2012) forschte er als Post-Doc (finanziert durch die Fritz-Thyssen-Stiftung) in einem Projekt zur Moralphilosophie bei Thomas Hobbes mit Auslandsaufenthalten in Berkeley und Oxford. 2011 erhielt er den Jaspers-Preis der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Seit März 2013 ist er als wissenschaftlicher Assistent an der Karl Franzens-Universität Graz tätig.

Seine Doktorarbeit beschäftigt sich mit politischer Philosophie, der Rechtfertigung staatlicher Institutionen, und folgt dabei in erster Linie dem Werk des Anfang 2013 verstorbenen Wirtschaftsnobelpreisträgers James Buchanan. In Auseinandersetzung mit dessen Werk in der sogenannten Neuen Politischen Ökonomie untersucht Brantl Stärken und Schwächen des sogenannten „ökonomischen Ansatzes“. Unter diesem versteht man den seit den 1950er Jahren gemachten Versuch, politische Legitimität unter Verwendung ökonomischer Methoden zu deuten und zu untersuchen. Resultat ist oft eine Vermengung von ökonomischer Methode und (neo-)liberaler Ideologie, eine Betonung der Koordinationskraft freier Märkte und eine Argumentation zur Verringerung der Zuständigkeit und des Umfangs staatlicher Institutionen.
<h3>Kontakt:</h3>
Prof. Dr. Friedrich Hermanni<br />Universität Tübingen <br />Evangelisch-Theologische Fakultät<br />Telefon: +49 7071 29-72876<br /><link friedrich.hermanni@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">friedrich.hermanni[at]uni-tuebingen.de</link>

Prof. Dr. Christof Landmesser<br />Universität Tübingen <br />Evangelisch-Theologische Fakultät<br />Telefon: +49 7071 29-72872<br /><link christof.landmesser@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">christof.landmesser[at]uni-tuebingen.de</link>


<h5>Eberhard Karls Universität Tübingen </h5>
<h5>Hochschulkommunikation </h5>
<h5>Myriam Hönig </h5>
<h5>Leitung </h5>

<h5>Antje Karbe </h5>
<h5>Pressereferentin</h5>
<h5>Telefon +49 7071 29-76789 </h5>
<h5>Telefax +49 7071 29-5566 </h5>
<h5>antje.karbe[at]uni-tuebingen.de </h5>
<link http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-tuebingen.de/aktuelles</link>
<h5>Wir bitten um Zusendung von Belegexemplaren! Danke.</h5>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 May 2013 13:52:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/13-05-07Lucas_Nachwuchwissenschaftlerpreis_01.pdf" length ="167268" type="application/pdf" />
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