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		<title>Universität Tübingen - Pressemitteilungen</title>
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			<title>Universität Tübingen - Pressemitteilungen</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 18:36:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Beim „Campus der Zukunft“ der Universität Tübingen darf nicht zu klein gedacht werden</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/beim-campus-der-zukunft-der-universitaet-tuebingen-darf-nicht-zu-klein-gedacht-werden.html</link>
			<description>Der Universitätsrat der Universität Tübingen nimmt zur Campusbauplanung Stellung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Universitätsrat der Universität Tübingen hat sich heute, den 24. Mai 2012 mit der Campusbauplanung der Universität beschäftigt. Er ließ sich von Bernd Selbmann, dem Leiter des Landesamts Bau und Vermögen, Tübingen, dem Rektor sowie dem Kanzler der Universität informieren über den Stand der Planungen und die damit zusammenhängenden Diskussionen. Dabei zeigte er sich besorgt über den bislang schleppenden Verlauf der Entwicklung und mahnte eine zügige Entscheidung des Landes an. „Die verschiedenen Argumente wurden nun lange genug ausgetauscht. Jetzt muss das Land eine Entscheidung fällen“, erklärte der Vorsitzende des Universitätsrats, Prof. Dr. Wilhelm Rall. 

Erster und wichtigster Baustein für eine Umsetzung des Entwicklungskonzepts für den Zentralcampus der Tübinger Universität im Talbereich bildet ein Ersatzneubau für die bereits seit dem Jahr 2000 generalzusanierende Mensa. Da die&nbsp; bisherige Mensa als Mensa nicht optimal weitergenutzt werden kann, soll das Gebäude saniert und geeigneteren Zwecken zugeführt werden. Die Mensa wiederum soll in einem optimal dafür ausgelegten Neubau an zentraler Stelle untergebracht werden. Der am besten geeignetste Standort ist nach Untersuchungen der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung das landeseigene Grundstück Ecke Hölderlin-/Sigwart-/Nauklerstraße. 

Voraussetzung für eine Realisierung wäre der Abriss des Hörsaalanbaus der „Alten Physik“. „Nur diese Variante könnte eine erlebbare, lebendige Campussituation im Herzen der Universität schaffen“, erklärte Uniratsmitglied Dr. Albrecht Hauff vom Georg Thieme-Verlag in Stuttgart. Mit dem Mensaneubau verbunden wäre die Unterbringung der bislang auf 12 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilten Serviceeinrichtungen für Studierende, die endlich nur noch eine Anlaufstelle für ihre Einschreibung, die Studierendenberatung, die Bafög-Beratung und weitere Serviceleistungen wie z.B. ein Bistro als Treffpunkt hätten. „Im Moment müssen unsere Studierenden noch 12 weit voneinander entfernt liegende Häuser aufsuchen, um ihr Studium zu organisieren. Sie haben auf dem Zentralcampus der Universität keinen zentralen Platz, an dem sie sich austauschen können. Für diese größte Gruppe der Universität wäre es ein unschätzbarer Mehrwert, wenn sie künftig nicht nur Zeit sparen könnten durch die räumliche Konzentrierung aller Serviceleistungen, sondern ihre Universität auch als räumlich zum Verweilen, zum lebendigen Austausch einladende Alma Mater erleben könnten. Dadurch würde die Universität für ihre Studierenden stärker identifizierbar“, erklärte der Rektor der Universität Tübingen, Prof. Dr. Bernd Engler, bei dem Vor-Ort-Termin des Universitätsrates. 



<h5>Eberhard Karls Universität Tübingen </h5>
<h5>Hochschulkommunikation </h5>
<h5>Myriam Hönig </h5>
<h5>Leitung </h5>

<h5>Michael Seifert </h5>
<h5>Abteilung Presse, Forschungsberichterstattung, Information </h5>
<h5>Telefon +49 7071 29-76789 </h5>
<h5>Telefax +49 7071 29-5566 </h5>
<h5>Michael.Seifert[at]uni-tuebingen.de</h5>
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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 May 2012 18:36:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer DFG-Förderatlas: Universität Tübingen bleibt auf Platz 14</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/neuer-dfg-foerderatlas-universitaet-tuebingen-bleibt-auf-platz-14.html</link>
			<description>Top 10-Platzierungen in den Geistes- und Lebenswissenschaften</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im heute vorgelegten aktuellen Förderatlas 2012 (früher Förderranking) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), das die Bewilligungen der DFG in den Jahren 2008 bis 2010 umfasst, belegt die Universität Tübingen mit Fördergeldern in Höhe von 140,9 Millionen Euro wie im Ranking von 2009 Platz 14. 2009 betrug die Gesamtfördersumme 120 Millionen Euro.
<br />In den Geistes- und Sozialwissenschaften behauptet die Universität Tübingen Platz 8. In der Auswertung der DFG-Mittel je Wissenschaftler liegt sie hier sogar auf Platz 5. In den Lebenswissenschaften konnte die Universität Tübingen sich von Platz 10 auf Platz 8 verbessern. In der relativen Auswertung Drittmittel pro Professor liegt sie sehr weit vorn auf <br />Platz 3.
<br />Die Universität Tübingen hat in einzelnen Fachgebieten des Rankings wiederum sehr erfolgreich abgeschnitten. So liegt sie in der Pflanzenwissenschaft und im Gebiet Alte Kulturen bundesweit an der Spitze und gehört beispielsweise in den Fachbereichen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie, Psychologie, Wasserforschung sowie Geologie und Paläontologie zur absoluten Spitzengruppe. Dies gilt auch für den Bereich Neurowissenschaft, in dem allein das Exzellenzcluster Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) im Berichtszeitraum 21,7 Millionen Euro eingeworben hat
<br />In weiteren Auswertungen des Förderatlas gehört die Universität Tübingen zu den Top 10, so 
-&nbsp;bei der Anzahl der DFG-Gutachter und Mitglieder in DFG-Fachkollegien: Platz 6 bzw. 4, <br />-&nbsp;bei den Fördermitteln im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm: Platz 10, <br />-&nbsp;bei den Gastwissenschaftlern des DAAD: Platz 4. 
<br />Das Ranking im Internet: <br /><link http://www.dfg.de/foerderatlas>www.dfg.de/foerderatlas</link>


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 May 2012 12:59:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Älteste Kunst noch älter</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/aelteste-kunst-noch-aelter.html</link>
			<description>Neue Datierungen von der Geißenklösterle-Höhle in Südwestdeutschland belegen frühe Ankunft des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wissenschaftler der Universitäten Oxford und Tübingen haben neue Radiokohlenstoffdatierungen von der Geißenklösterle-Höhle auf der Schwäbischen Alb soeben im Journal of Human Evolution veröffentlicht. Die neuen Datierungen wurden durch eine verbesserte Methodik zur Vermeidung von Kontaminationen gewonnen und belegen für die Funde – und damit den Beginn des Aurignacien -&nbsp; ein Alter von 42.000 – 43.000 Jahren vor heute. Das Aurignacien ist die erste Kultur, die&nbsp; figürliche Kunstwerke, Musikinstrumente und andere Schlüsselinnovationen hervorbrachte, wie die Autoren bereits vorher in ihrer „Kulturpumpe-Hypothese“ postuliert hatten.&nbsp; Das volle Spektrum dieser Innovationen hatte sich in der Region spätestens 40.000 Jahren vor heute vollständig durchgesetzt.
<br />Die Datierungen sind die bisher frühesten für das Aurignacien und damit älter als Datierungen von Funden aus Italien, Frankreich, England und anderen Regionen. Diese Ergebnisse unterstützen die Donau-Korridor-Hypothese, nach der anatomisch moderne Menschen entlang der Donau nach Mitteleuropa einwanderten. Das Geißenklösterle ist eine von mehreren Höhlen auf der Schwäbischen Alb, in der Schmuck, figürliche Kunst mit einer mythisch-symbolischen Bildsprache sowie Musikinstrumente gefunden wurden. Die neuen Datierungen unterstreichen in der Zusammenschau mit bereits vorliegenden Thermolumineszenz-Datierungen das hohe Alter des schwäbischen Aurignacien.
<br />Die neuen Daten zeigen darüber hinaus, dass anatomisch moderne Menschen die Region der Oberen Donau bereits vor einer sehr kalten Phase der letzten Eiszeit um etwa 40.000 Jahre vor heute („Heinrich-4-Event“) besiedelt haben. Bislang gingen viele Wissenschaftler davon aus, dass die Einwanderung des anatomisch modernen Menschen entlang der Donau erst nach dieser Kaltphase stattgefunden habe. Offenbar hat der anatomisch moderne Mensch Südwestdeutschland aber bereits früher, während einer milderen Phase der Würm-Eiszeit betreten - zu einer Zeit und in einem Klima, als Europa von Neandertalern bewohnt war. Trotz intensiver Bemühungen, archäologische Hinweise auf mögliche Begegnungen zwischen beiden Menschenformen zu finden, ist dies im Bereich der Oberen Donau bislang nicht gelungen.
<br />Die Ergebnisse weisen die Schwäbische Alb als wahrscheinliches Kernland des Aurigna-cien aus, wobei die schwäbischen Höhlen gleichzeitig die ältesten Belege für die technologischen und künstlerischen Innovationen dieser Zeit geliefert haben. Ob diese Innovationen, die auf der Alb bestens belegt sind, durch den Einfluss von klimatischem Stress, der Konkurrenzsituation mit einer anderen Menschenform oder anderen sozio-kulturellen Dynamiken ausgelöst wurden, bleibt weiter zentral im Fokus der Forschungen der Wissenschaftler aus Tübingen und Oxford. Hoch auflösende Datierungsmethoden, wie sie hier Anwendung finden, sind essentiell für einen zuverlässigen chronologischen Rahmen, der es dann erlaubt, Hypothesen zu überprüfen und die Ausbreitung des anatomisch modernen Menschen nach und in Europa zu erklären. Gerade letzteres ist von größter Bedeutung, denn dieser Prozess führte zu weitreichenden kulturellen Innovationen wie der Entstehung von figürlicher Kunst und Musik, aber auch zum Aussterben des Neandertalers.
<br />Publikation: T. Higham, L. Basell, R. Jacobi, Rachel Wood, C. BronkRamsey,N. J. Conard. Τesting models for the beginnings of the Aurignacian and the advent of figurativeart and music: The radio-carbon chronology of Geißenklösterle. Journal of Human Evolution 
<h3></h3>
<h3><br />Kontakt:</h3>
Prof. Nicholas Conard Ph. D. <br />Universität Tübingen<br />Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät<br />Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters<br />Schloss Hohentübingen<br />72070 Tübingen<br />Telefon +49 707129-72416 <br />nicholas.conard[at]uni-tuebingen.de 
<br />Prof. Thomas Higham<br />Oxford Radiocarbon Accelerator Unit, Research Laboratory for Archaeology and the History of Art, University of Oxford, Oxford OX1 3QY, UK<br />Telefon +44-1865285231<br />thomas.higham[at]rlaha.ox.ac.uk

<h3>Fotos:</h3>
<table><thead><tr><th colspan="1" rowspan="1"><p><img src="uploads/RTEmagicC_12-05-24Geissenkloesterle_Adorant.jpg.jpg" height="336" width="300" alt="" /></p><p>Adorant aus Elfenbein</p><p>Foto: Württembergisches Landesmuseum Stuttgart</p></th><th colspan="1" rowspan="1"><p><img src="uploads/RTEmagicC_12-05-24Geissenkloesterle_Knochenfloete.jpg.jpg" height="199" width="300" alt="" /></p><p>Knochenflöte aus dem Geißenklösterle</p></th></tr></thead><tbody><tr><td><p><img src="uploads/RTEmagicC_12-05-24Geissenkloesterle_Elfenbeinfloete.jpg.jpg" height="406" width="188" alt="" /></p><p><br /><strong>Elfenbeinflöte</strong></p></td><td><p><img src="uploads/RTEmagicC_12-05-24Geissenkloesterle_Schmuck.jpg.jpg" height="257" width="300" alt="" /></p><strong><p>Schmuck aus dem Geißenklösterle</p><p></p></strong></td></tr><tr><td><p><img src="uploads/RTEmagicC_12-05-24Geissenkloesterle_Grabung.jpg.jpg" height="183" width="300" alt="" /></p><p><strong>Grabung in der Geißenklösterle-Höhle</strong></p><strong><p>Fotos: Universität Tübingen</p></strong></td><td></td></tr></tbody></table>
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			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Landingpage-Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 May 2012 09:28:00 +0200</pubDate>
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			<title>9. Tübinger Mediendozentur</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/9-tuebinger-mediendozentur.html</link>
			<description>Enthüllungsjournalist Hans Leyendecker zu Gast an der Universität Tübingen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hans Leyendecker, einer der profiliertesten investigativen Journalisten Deutschlands, ist Gastreder der 9. Tübinger Mediendozentur. Leyendecker spricht am Dienstag, dem 19. Juni 2012, um 18.30 Uhr im Festsaal der Universität Tübingen. Er beschäftigt sich mit Fragen des investigativen Journalismus im Zeitalter der Omnipräsenz des Netzes. Sein Vortragsthema heißt: „Die Zukunft der Enthüllung. Macht, Wut, Medien – wo bleibt die Aufklärung?“ 

Wie in den vergangenen Jahren eröffnet Rektor Professor Bernd Engler den Vortragsabend. Die Einführung und Vorstellung des Gastes übernimmt der Tübinger Medienwissenschaftler Professor Bernhard Pöksen. Nach dem Vortrag ist Raum für eine öffentliche Diskussion. Sie wird von SWR Studioleiter Dr. Andreas Narr moderiert. Eingeladen sind Studierende aller Fakultäten sowie die interessierte Öffentlichkeit. Es bedarf keiner Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

Leyendecker&nbsp; ist Journalist und Kolumnist bei der Süddeutschen Zeitung. Zuvor arbeitete er 18 Jahre beim Spiegel. Er gilt als der Enthüllungsjournalist der Republik. Maßgeblich war er u. a. an der Aufdeckung des Flick-Skandals, der Plutonium-Affäre des Bundesnachrichtendienstes, der CDU-Parteispendenaffäre und der VW-Affäre beteiligt.

Leyendeckers Vortrag ist zentraler Bestandteil der „Tübinger Mediendozentur“, die sich der Förderung des journalistischen Nachwuchses verpflichtet sieht. Begründer und Veranstalter sind der SWR (Studio Tübingen) und die Universität Tübingen (Institut für Medienwissenschaften). Begleitend zum Vortrag gibt es einen Workshop mit Studierenden der Medienwissenschaft, der sich mit dem Thema „Totale Transparenz – wo bleibt die Aufklärung?“ befasst.

Bisherige Dozenten waren: Frank Schirrmacher (2011), Alice Schwarzer (2010), Giovanni di Lorenzo (2009), Patrick Leclercq (2008), Maybritt Illner (2007), Frank Plasberg (2006), Claus Kleber (2005) und Peter Voß (2004).

Der Vortrag Leyendeckers wird in SWRInfo in voller Länge gesendet. Über den Workshop berichtet das SWR-Studio Tübingen in einer Sondersendung in SWR4.


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 May 2012 10:51:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Universität Tübingen gründet  Zentrum in Seoul</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/universitaet-tuebingen-gruendet-zentrum-in-seoul.html</link>
			<description>Feierliche Eröffnung der einzigen Außenstelle einer deutschen Universität in Korea</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am gestrigen 21. Mai 2012 wurde das Tuebingen Center for Korean Studies at Korea University (TUCKU) am Research Institute of Korean Studies (RIKS) durch die Rektoren Professor Dr. Byoung Chul Kim von der Korea Universität und Professor Dr. Bernd Engler von der Universität Tübingen feierlich eröffnet. Zahlreiche Freunde der Universität Tübingen, Studierende und Interessierte vor Ort wohnten der Eröffnungsfeier ebenso bei wie der deutsche Botschafter in Seoul, Dr. Hans-Ulrich Seidt. 

<img src="uploads/RTEmagicC_12-05-22KoreaZentrum3.jpg.jpg" height="150" width="225" alt="" />
<h5>Byoung Chul Kim, Rektor der Korea Universität, und der Rektor der Universität Tübingen, Bernd Engler.</h5>
<br />Das TUCKU ist nach dem Zentrum für Japanische Sprache der Universität Tübingen in Kyôto und dem European Centre for Chinese Studies (ECCS) an der Peking Universität die dritte Zweigstelle der Universität Tübingen in Ostasien, die einen direkten akademischen Austausch zwischen den Partneruniversitäten umsetzt und fördert. Der im B.A.-Studium Koreanistik (Hauptfach) integrierte einjährige Aufenthalt am TUCKU ermöglicht es den Studierenden, ohne Verlängerung der Regelstudienzeit die Sprache und Kultur Koreas vor Ort zu erlernen. Das TUCKU und der integrierte einjährige Auslandsaufenthalt im Bachelorstudium stellen ein Alleinstellungsmerkmal der Tübinger Koreanistik in Deutschland dar.

Als Managing Director des TUCKU wurde im März 2012 Dr. des. Sun-ju Choi nach Seoul entsandt. Seit Beginn des Sommersemester 2012 koordiniert sie den akademischen Austausch zwischen der Universität Tübingen und der Korea University. Dabei bietet sie selbst Lehrveranstaltungen an der Korea University an und betreut die Tübinger Austauschstudierenden vor Ort. Eine erste Gruppe von sieben Koreanistik-Studie-renden aus Tübingen halten sich derzeit an der Korea Universität auf. Gleichzeitig wird auch Studierenden der Korea Universität die Möglichkeit geboten, nach Tübingen zu kommen. Hierfür stehen Stipendien von Seiten der Universität Tübingen zur Verfügung. Zudem wird durch ein Tutorensystem ein spezieller Anreiz für koreanische Studierende geschaffen, am akademischen Leben der Koreanistik in Tübingen aktiv teilzunehmen. 

Mit der offiziellen Eröffnung des Tübinger Zentrums wird nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den beiden Universitäten gefestigt, sondern darüber hinaus der akademische und kulturelle Austausch zwischen Korea und Deutschland insgesamt gestärkt. Die Außenstelle der Universität Tübingen an der Korea Universität ist ein universitätsübergreifendes Bindeglied zwischen koreainteressierten Wissenschaftlern aus Tübingen und deutschlandinteressierten Wissenschaftlern aus ganz Korea. 



<h5>Eberhard Karls Universität Tübingen </h5>
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<h5>Michael Seifert </h5>
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<h5>Telefon +49 7071 29-76789 </h5>
<h5>Telefax +49 7071 29-5566 </h5>
<h5>Michael.Seifert[at]uni-tuebingen.de</h5>
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			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Landingpage-Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 May 2012 15:34:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Theologischer Code des Kaiserdoms in Speyer rekonstruiert</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/theologischer-code-des-kaiserdoms-in-speyer-rekonstruiert.html</link>
			<description>Theologen der Universität Tübingen werten „Liber Ordinarius“ aus, ein Regiebuch für Gottesdienste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Kaiserdom zu Speyer trägt die Handschrift der Salier: Sowohl in seiner baulichen Gestalt wie in der ursprünglichen Anordnung der Altäre haben sie politische und theologische Akzente gesetzt. Ein durch die Düsseldorfer Gerda Henkel Stiftung gefördertes Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Universität Tübingen (Prof. Dr. Andreas Odenthal) in Kooperation mit dem Seminar für Mittelalterliche Geschichte (Dr. Erwin Frauenknecht) hat nun den theologischen Code des Kaiserdoms rekonstruiert: Die Wissenschaftler konnten zeigen, wie sehr das religiöse wie politische Selbstverständnis der Salier mit den gottesdienstlichen Handlungen des Domes und der damit verbundenen Altaranordnung, der „sakralen Binnentopographie“, zusammenhängt.

So nahm man beim Dombau von einer noch in Worms und Mainz vorhandenen doppelchörigen Anlage Abstand, um den Westteil ganz der Herrschaftsrepräsentation vorzubehalten. Altarstellen fanden sich bis ins Hohe Mittelalter lediglich im Osten der Saliergrablege. Der Hochaltar St. Maria dürfte dabei auf das Fest Mariae Geburt (am 8. September) Bezug nehmen, denn an diesem Tag wurde Konrad II. im Jahre 1024 zum König gekrönt. Liest man den Marientitel im Kontext der beiden Seitenaltäre, St. Stephanus (Fest am 26.12.) im Süden und St. Johannes Evangelist (Fest am 27.12.) im Norden, gerät das Weihnachtsfest in den Blick. Damit wird erneut ein wichtiges Datum der Salierdynastie festgehalten, denn am Weihnachtstag des Jahres 1046 wurde Heinrich III. in Alt-St. Peter in Rom zum Kaiser gekrönt. 

Ein achter, aufgrund der Quellen rekonstruierter zentraler Altar der Krypta ist dann nicht zufällig dem Apostel Petrus geweiht, sondern kann als Romzitat gedeutet werden. Die dem Petrusaltar zur Seite gestellten sechs Altäre des Kryptaquerschiffes erschließen sich erst in ihrer Zuordnung zur auf gleicher Ebene gelegenen Saliergrablege. Nicht nur, dass der nördliche Altar den Aposteln Simon und Judas geweiht war, deren Fest am 28. Oktober der Geburtstag Heinrichs III. und dann auch sein Begräbnistag 1056 in Speyer war. Auch die übrigen Aposteltitel finden sich in der Krypta, mit Ausnahme Johannes des Evangelisten, der bereits in der Oberkirche zu finden ist. Im Sinne einer Jenseitsvorsorge sichern die Apostel quasi die Saliergrablege ab, denn im Lukasevangelium (Lk 22,29f.) verheißt Jesus den Aposteln: „Darum vermache ich euch das Reich, wie es mein Vater mir vermacht hat: ihr sollt auf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten“. Werden zudem am Palmsonntag Palmzweige auf die Gräber gelegt, ist damit die Hoffnung verbunden, dass die Salier am Jüngsten Tag mit Christus die himmlische Stadt Jerusalem betreten dürfen.

Diese theologischen Zusammenhänge und viele weitere Bezüge ergaben sich bei der Auswertung eines spätmittelalterlichen sogenannten Liber Ordinarius, der den aufwendigen Gottesdienst des Domkapitels detailliert berichtet und Rückschlüsse auf die Salierzeit zuließ. Der Liber Ordinarius ist zudem eine Fundgrube für typisch spätmittelalterliche Frömmigkeit und ihre Inszenierungen. So wurde etwa am Tag Christi Himmelfahrt eine Figur des Auferstandenen in das Gewölbe hinaufgezogen, um die Himmelfahrt Christi auch anschaulich zu machen. Viele Details finden sich: Hinweise zu den Orgeln des Domes, den Schatzstücken, den kostbaren Stoffen, die zum Schmuck des Domes verwendet wurden sowie Arbeitsanweisungen an die Glöckner und Sakristane. Diese wichtige Quelle liegt nun in einer wissenschaftlichen Edition vor.
<h3>Publikation: </h3>
Andreas Odenthal, Erwin Frauenknecht, „Der Liber Ordinarius des Speyerer Domes aus dem 15. Jahrhundert (Generallandesarchiv Karlsruhe, Abt. 67, Kopialbücher 452). Zum Gottesdienst eines spätmittelalterlichen Domkapitels an der Saliergrablege (Liturgiewissenschaftliche Quellen und Forschungen 99).“ Münster 2012.
<h3>Kontakt:</h3>
Professor Dr. Andreas Odenthal<br />Universität Tübingen<br />Katholisch-Theologische Fakultät<br />Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft<br />Telefon +49 7071 29-72869<br />Andreas.Odenthal[at]uni-tuebingen.de


<h5>Eberhard Karls Universität Tübingen </h5>
<h5>Hochschulkommunikation </h5>
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<h5>Telefon +49 7071 29-76789 </h5>
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<h5>Michael.Seifert[at]uni-tuebingen.de</h5>
<link http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.uni-tuebingen.de/aktuelles</link>

<h5>Wir bitten um Zusendung von Belegexemplaren! Danke.</h5>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 16:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Rhein: Fünf Millionen Jahre älter als gedacht</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/der-rhein-fuenf-millionen-jahre-aelter-als-gedacht-alter-des-flusses-anhand-von-fossilien-korrigier.html</link>
			<description>Alter des Flusses anhand von Fossilien korrigiert</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frankfurt am Main / Tübingen, den 16.05.2012. Wissenschaftler des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology (HEP) an der Universität Tübingen und des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt haben das Alter des Rheins anhand von Fossilien untersucht. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass der Fluss fünf Millionen Jahre älter ist, als bisher angenommen. Die zugehörige Studie erscheint heute im Fachjournal „PLoS ONE&quot;.

Der Rhein ist kein Unbekannter in Europa – auf seiner Reise zur Nordsee durchfließt er die Schweiz, Österreich, Deutschland und die Niederlande. Darüber hinaus umfasst das Einzugsgebiet des etwa 1.233 Kilometer langen Fließgewässers fast ganz Luxemburg sowie kleine Teile Belgiens, Frankreichs, Lichtensteins und Italiens. So bekannt der Fluss auch ist, sein Ursprungs-Alter ist nach wie vor umstritten. <br />&nbsp;<br />„Bisher ist man davon ausgegangen, dass der Ur-Rhein etwa zehn Millionen Jahre alt ist“, erklärt Prof. Madelaine Böhme, Erstautorin der Studie und Leiterin der HEP-Arbeitsgruppe „Terrestrische Paläoklimatologie“, und fährt fort: „Aufgrund unserer Untersuchungen an Fossilien einer Fundstelle nahe Sprendlingen gehen wir aber davon aus, dass der Fluss mindestens fünf Millionen Jahre älter ist.“<br />&nbsp;<br />Die Säugetierfossilien im Raum Sprendlingen und Eppelsheim gelten unter Wirbeltier-Paläontologen seit 200 Jahren als Maßstab für das Neogen – die Zeitspanne vor etwa 23 Millionen bis etwa vor 2,5 Millionen Jahren.<br />Weltberühmt wurden die Fundstellen durch den weltweit ersten Fund eines fossilen Affen (1822)&nbsp; und die wissenschaftliche Erstbeschreibung von 19 großen Säugetierarten im frühen 19. Jahrhundert.<br />&nbsp;<br />Die zeitliche Einordnung der dort zu findenden Dinotheriensande –die neben den namensgebenden Zähnen und Knochen des Rüsseltiers Dinotherium zahlreiche andere Fossilien enthalten – war schon häufig Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion.&nbsp; 
<br />„Wir haben deshalb eine neue Probe mit über 300 Säugetierfossilien, Blättern und versteinerten Hölzern untersucht. Dabei haben wir Zähne und Knochen verschiedener Hirscharten gefunden, die in Zentraleuropa allesamt zu Beginn des mittleren Miozän – also der Zeit zwischen 14 und 16 Millionen Jahre vor heute – lebten.“, erläutert Böhme. „Die Ergebnisse aus den Untersuchungen von fossilen Pflanzenresten, die unter- und oberhalb der säugetierführenden Fundschichten gefunden wurden, bekräftigen unsere Schlussfolgerungen.“<br />&nbsp;<br />Die Resultate haben unmittelbare Folgen für das Verständnis der Entwicklung des Mainzer Beckens und des Oberrheingrabens in der Erdgeschichte. Da die Funde aus den ältesten bekannten Ablagerungen des Rheins stammen, muss dieser ebenfalls mindestens fünf Millionen Jahre älter sein.<br />&nbsp;<br />Die Schlüsse der Senckenberger Wissenschaftler wirken sich auf die gesamte chronologische Einordnung der Tier- und Pflanzenumwelt des mittleren bis späteren Miozäns aus – galten die Fundstellen rund um Sprendlingen doch bisher als zeitlicher Fixpunkt für Paläontologen.&nbsp;
<h3>Kontakt</h3>
Prof. Dr. Madelaine Böhme<br />Universität Tübingen<br />Fachbereich Geowissenschaften<br />Senckenberg Center for Human Evolution and&nbsp; Palaeoecology (HEP)<br />Tel.: 0151-22385151<br /><link madelaine.boehme@senckenberg.de>madelaine.boehme@senckenberg.de</link>&nbsp;<br />&nbsp;
<h3>Publikation</h3>
Madelaine Böhme, Manuela Aiglstorfer, Dieter Uhl, Ottmar Kullmer (2012): The Antiquity of the Rhine River: Stratigraphic Coverage of the Dinotheriensande (Eppelsheim Formation) of the Mainz Basin (Germany), PLoS ONE, <link http://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0036817>http://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0036817</link> <br />&nbsp;<br />Diese Pressemitteilung sowie Bildmaterial finden Sie auch unter <link http://www.senckenberg.de/presse>www.senckenberg.de/presse</link>.<br />&nbsp;<br />Die Erforschung von Lebensformen in ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemen, Klimaforschung und Geologie, die Suche nach vergangenem Leben und letztlich das Verständnis des gesamten Systems Erde-Leben – dafür arbeitet die SENCKENBERG Gesellschaft für Naturforschung.
<br />Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblick in vergangene Zeitalter sowie die Vielfalt der Natur vermittelt. Mehr Informationen unter <link http://www.senckenberg.de>www.senckenberg.de</link>.

<br />&nbsp;<br />Die Forschungsschwerpunkte der&nbsp; im Jahr 1477 gegründeten Universität Tübingen sind: Integrative Neurowissenschaften; Translationale Immunologie und Krebsforschung; Mikrobiologie und Infektionsforschung; Molekularbiologie; Sprache und Kognition; Medien und Bildung; Geo- und Umweltforschung; Archäologie und Anthropologie. An der Universität Tübingen sind knapp 26.000 Studierende aus dem In- und Ausland eingeschrieben. 400 Professoren und mehr als 4.000 Wissenschaftler lehren und forschen an sieben Fakultäten. Derzeit sind fünf Sonderforschungsbereiche, sechs Sonderforschungsbereiche Transregio, fünf Graduiertenkollegs und das Exzellenzcluster: Werner-Reichardt-Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) an der Universität Tübingen angesiedelt. Mehr Informationen unter: <link http://www.uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte>www.uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte.html</link> 
<h5>Eberhard Karls Universität Tübingen </h5>
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			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Landingpage-Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 23:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Museumstag am 20. Mai 2012 an der Universität Tübingen</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/internationaler-museumstag-am-20-mai-2012-an-der-universitaet-tuebingen.html</link>
			<description>Paläontologie, Botanik und Alte Kulturen präsentieren ihre Schätze</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am kommenden Sonntag, dem 20. Mai 2012, bieten mehrere Sammlungen der Universität Tübingen ein reiches Programm für die Öffentlichkeit. Der Museumstag steht dieses Jahr unter dem Motto „Welt im Wandel – Museen im Wandel“, was auch als Motto für das Museum der Universität Tübingen MUT gelten kann, dessen Sammlung Alte Kulturen auf Schloss Hohentübingen gerade neu gestaltet und wieder eröffnet wurde. Das dezentrale Programm des Museums der Universität MUT in den Sammlungen sieht zeitlich gestaffelte Angebote vor.
<br />Die Paläontologische Sammlung bietet zwei öffentliche, kostenlose Führungen um 11 Uhr und um 14.30 Uhr durch die Ausstellung sowie einen Klopfplatz zum Fossilien-Suchen für Kinder an. Dabei sind die im November 2011 nach umfangreicher Sanierung wieder zugänglichen Schauräume auf 800 m² zu besichtigen, in denen sich Höhlenbären, Dinosaurier und andere Urtiere tummeln. Im historischen Rahmen des 1903 erbauten Gebäudes sind modernste Forschungsergebnisse dargestellt und werden vom Kustos der Sammlung, Philipe Havlik, erläutert. Am Klopfplatz können Kinder selbst auf die Suche nach Versteinerungen aus dem Jurameer gehen – mit Fundgarantie! Treffpunkt für die Führungen ist der Eingang der Paläontologischen Sammlung, Sigwartstraße 10; der Klopfplatz liegt im Innenhof.
<br />Von 13 bis 14 Uhr bietet Cornelia Dilger-Endrulat eine kostenlose Führung durch die hervorragende Sammlung des „Herbarium Tubingense“ mit seinen über 500 000 Pflanzenbelegen. Treffpunkt: Auf der Morgenstelle 1 (Innenhof Botanik). Von 15 bis 16 Uhr gibt es ebenfalls eine kostenlose Führung durch die Kustodin Dr. Alexandra Kehl hinter die Kulissen des Anzucht- und Sammlungsbereichs des Botanischen Gartens. Treffpunkt: Eingang Botanischer Garten neben dem Gebäude Auf der Morgenstelle 5.
<br />Im Museum der Universität/Alte Kulturen auf Schloss Hohentübingen bietet die Kuratorin der aktuellen Sonderausstellung „Das andere Ägypten. Die Expedition Ernst von Sieglin nach Alexandria“, Dr. Ingrid Laube, von 11 bis 12 Uhr eine Sonderführung an (Eintritt und Führungsgebühr). Schließlich wird Prof. Dr. Ernst Seidl, der Leiter des Museums der Universität Tübingen, von 14 bis 15 Uhr eine Sonderführung zur Wiedereröffnung und Neupräsentation der Eiszeitfiguren im Schloss anbieten (Eintritt).
<br />Mehr Informationen unter:<br /><link http://www.unimuseum.org>www.unimuseum.org</link> <br />oder unter: <link http://www.museumstag.de/nc/museumsaktionen/aktionen_anzeige/?bundesland=0&bezirk=0&kreis=0&ort=tübingen&plz=&museum=&swo=&MUSID=4953>http://www.museumstag.de/nc/museumsaktionen/aktionen_anzeige/?bundesland=0&amp;bezirk=0&amp;kreis=0&amp;ort=tübingen&amp;plz=&amp;museum=&amp;swo=&amp;MUSID=4953</link>
<h3></h3>
<h3><br />Für Rückfragen:</h3>
Prof. Dr. Ernst Seidl, Museum der Universität Tübingen MUT<br />Tel.: +49 7071 29-74134<br />E-Mail: ernst.seidl[at]uni-tuebingen.de


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
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			<title>Höchster Forschungspreis bringt den Linguisten Harald Baayen an die Universität Tübingen</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/hoechster-forschungspreis-bringt-den-linguisten-harald-baayen-an-die-universitaet-tuebingen.html</link>
			<description>Überreichung des Preises am 15. Mai in Berlin / Videoporträt des Preisträgers</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Alexander von Humboldt-Stiftung verleiht am morgigen 15. Mai in Berlin die Alexander von Humboldt-Professuren. Mit diesem mit 5 Millionen Euro höchstdotierten internationalen Preis für Forschung in Deutschland zeichnet die Stiftung führende und zuvor im Ausland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus. Einer der sechs Preisträger ist der an der Universität Tübingen forschende Linguist Prof. Dr. Rolf Harald Baayen. Die Preisträger werden von Bundesministerin Annette Schavan und Helmut Schwarz, dem Präsidenten der Humboldt-Stiftung, ausgezeichnet.
<br />Die Preisträger wurden von deutschen Hochschulen nominiert und sollen langfristig in Deutschland forschen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Auszeichnung soll die erfolgreichen Hochschulen&nbsp; in die Lage versetzen, internationale Spitzenkräfte zu gewinnen und mit ihnen Teams und Strukturen aufzubauen, die weltweit konkurrenzfähig sind. 
<br />Rolf Harald Baayen gilt als einer der international besten und innovativsten Forscher auf dem Gebiet der Wortschatzforschung und der quantitativen Linguistik. Er ist einer der Pioniere der computergestützten und empirischen Sprachforschung und Psycholinguistik und hat grundlegende Beiträge etwa zum Verständnis der menschlichen Sprachfähigkeit und zur Rolle des Gedächtnisses bei der Sprachverarbeitung geleistet. An der Universität Tübingen hat Baayen den Lehrstuhl für Quantitative Linguistik übernommen und trägt nun dazu bei, die Sprachforschung als einen Schlüsselbereich in der Strategie der Universität voranzubringen. Er ist integriert in das Tübingen Center for the Study of Language (TüCSL) und den Sonderforschungsbereich 833 zu „Bedeutungskonstitution. Dynamik und Adaptivität sprachlicher Strukturen”.
<br />Rolf Harald Baayen, geb. 1958 in den USA, war zuvor am Department of Linguistics, University of Alberta, Edmonton, Kanada, tätig. Promotion 1989 und Post-doc an der Vrije Universiteit Amsterdam, Niederlande, ab 1990 am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen, Niederlande. Ab 1998 an der Radboud Universiteit Nijmegen zunächst als Associate, dann als Full Professor of Quantitative Linguistics (2006), seit 2007 schließlich Professor in Edmonton. Auszeichnung unter anderem mit dem PIONIER Award der Netherlands Organization for Scientific Research 1998, Mitglied der Linguistic Society of America.
<br />Die Alexander von Humboldtstiftung hat ein Videoporträt von Baayen erstellt: <br /><link http://www.humboldt-foundation.de/web/ahp-2011.html>http://www.humboldt-foundation.de/web/ahp-2011.html</link>

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			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Landingpage-Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:02:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/12-05-14Humboldt-Professur.pdf" length ="116098" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>„Graphen: Zauber des dünnen Kohlenstoffs“</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/graphen-zauber-des-duennen-kohlenstoffs-1.html</link>
			<description>Nobelpreisträger Andre Geim aus Manchester hält Bodo-von-Borries Vorlesung 2012 an der Universität...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Rahmen der Bodo-von-Borries-Vorlesung hält Professor Dr. Andre Geim vom Department of Physics and Astronomy der University of Manchester einen Vortrag zum Thema „Graphene: Magic of Flat Carbon“ (Graphen: Zauber des dünnen Kohlenstoffs). Die Vorlesung findet am Mittwoch, dem 16. Mai 2012, um 17.15 Uhr im Hörsaal N3 im Hörsaalzentrum, Auf der Morgenstelle statt.
<br />Professor Geim wird in seinem Vortrag besonders anschaulich über seine bahnbrechenden Experimente zur Präparation und den faszinierenden elektronischen Eigenschaften von Graphen, einem Netzwerk aus Kohlenstoff von der Dicke nur eines Atoms, berichten. Für seine Experimente mit diesem zweidimensionalen Material erhielt er 2010 zusammen mit Konstantin Novoselov den Nobelpreis für Physik. Im Anschluss an ihre Entdeckung im Jahr 1993 setzte ein starker internationaler Forschungswettlauf ein. Innerhalb der Jahre 2005 bis 2009 wurden mehr als 5000 Artikel über Graphen publiziert. Diese rasante Entwicklung hat sich bis heute fortgesetzt. Die interessierte Öffentlichkeit ist zu dem Vortrag herzlich eingeladen 
<br />Die Vorlesungsreihe ist nach Bodo von Borries benannt, der in den 1930-er Jahren maßgeblich an der Entwicklung der Grundlagen der Elektronenmikroskopie beteiligt war. Die von der Tübinger Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät veranstaltete Vorlesungsreihe wird von der Bodo von Borries Stiftung getragen. Sie hat das Ziel, durch international herausragende Wissenschaftler einen Überblick über ein jeweils aktuelles Teilgebiet der Festkörperphysik und Materialforschung zu geben.
<h3>Kontakt:</h3>
Professor Dr. Rudolf Hübener<br />Universität Tübingen<br />Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät<br />Fachbereich Mathematik<br />Auf der Morgenstelle 10 • 72076 Tübingen<br />Telefon: +49 7071 29-72567<br />prof.huebener[at]uni-tuebingen.de 


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:31:00 +0200</pubDate>
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