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		<title>Universität Tübingen - Pressemitteilungen</title>
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			<title>Universität Tübingen - Pressemitteilungen</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 17 Jun 2013 10:54:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Tübinger Japanologie kooperiert mit der Universität Tokyo </title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/tuebinger-japanologie-kooperiert-mit-der-universitaet-tokyo.html</link>
			<description>Förderung im deutsch-japanischen „DAAD-JSPS Joint Research Program“</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wissenschaftler aus Tübingen und Tokyo arbeiten gemeinsam an einem Online-System für japanisch-deutsche Übersetzungen. Das System, das die Abteilung für Japanologie am Asien-Orient-Institut der Universität Tübingen und japanische Kollegen zusammen ausbauen, wird weltweit kostenlos im Internet verfügbar sein und nach der japanisch-englischen Übersetzung nun auch für Übersetzungen vom Japanischen ins Deutsche genutzt werden. Das System richtet sich an Übersetzer, die die Ausgangs- und Zielsprache beherrschen, aber Unterstützung bei der Vokabelsuche oder für Nuancen bei den Übersetzungen haben möchten. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt läuft seit April 2013 und wird von deutscher Seite vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert, von japanischer Seite über die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) im „DAAD-JSPS Joint Research Program“. 
<br />Der Tübinger Wissenschaftler Dr. Ulrich Apel von der Abteilung für Japanologie ist auf deutscher Seite für das Projekt verantwortlich, auf japanischer Seite wird es von Professor Kyo Kageura vom Library and Information Science Laboratory an der Graduate School of Education der Universität Tokyo geleitet. Zum 21. bis 22. Juni 2013 werden die japanischen Projektpartner zu einer Tagung über japanisch-deutsche Wörterbücher an der Universität Tübingen erwartet: „Beyond general dictionaries – translation aids, collocation matching tools and specialized lexicons.“
<br />Mithilfe der Fördergelder in Höhe von 22.000 Euro für die deutsche Seite und einem entsprechenden Betrag für die japanische Seite wollen die Wissenschaftler vorrangig eine Funktion des Online-Systems weiterentwickeln, über die Nutzer automatisch Vorschläge zur Übersetzung von Wörtern und Redewendungen erhalten. Mit der maschinenunterstützten Übersetzung sollen Nutzer auch bei komplizierten Texten oder Spezialvokabular leichter die richtige Formulierung finden. In dem Projekt werden die Wissenschaftler bereits erfasste Redewendungen, Verwendungsbeispiele, zusammengesetzte Wörter und ihre Ableitungen für eine maschinenunterstützte Übersetzung nutzbar machen.
<br />Das Laboratorium für Bibliotheks- und Informationswissenschaften der Universität Tokyo arbeitet seit 2005 an der Entwicklung eines Online-Systems im Sinne von „Minna no Hon’yaku“ – auf Deutsch wörtlich „Übersetzen für alle“. In einer ersten Phase sollte es die Übersetzungsarbeit aus dem Englischen ins Japanische erleichtern. Nun soll das von Ulrich Apel entwickelte japanisch-deutsche Wörterbuch „WaDokuJT“ (<link http://wadoku.eu>http://wadoku.eu</link>) in das System integriert werden. 
<br />Weitere Informationen:<br />Das Online-System für japanisch-deutsche Übersetzungen ist zu finden unter <link http://de.trans-aid.jp/>http://de.trans-aid.jp/</link>.
<br />Tagung vom 21. bis 22. Juni 2013 an der Universität Tübingen: „Beyond general dictionaries – translation aids, collocation matching tools and specialized lexicons“

<h3><br />Kontakt: </h3>
Dr. Ulrich Apel <br />Universität Tübingen <br />Philosophische Fakultät<br />Asien-Orient-Institut – Abteilung Japanologie<br />Telefon +49 7071 29-73988<br />ulrich.apel[at]uni-tuebingen.de


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 10:54:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Mittelalterliches Lepra-Genom entschlüsselt</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/mittelalterliches-lepra-genom-entschluesselt.html</link>
			<description>Wissenschaftler der Universität Tübingen rekonstruierten in einem internationalen Projekt die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Einem internationalen Wissenschaftlerteam ist es gelungen, ein Dutzend mittelalterliche und moderne Lepra-Genome aus Skeletten und Biopsien zu rekonstruieren. Unter der Leitung von Professor Johannes Krause von der Universität Tübingen und Professor Stewart Cole von der Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) rekonstruierte das Team erstmals ein Genom, ohne auf eine Referenzsequenz zurückzugreifen. Möglich war dies durch eine außergewöhnlich gut erhaltene DNA der mittelalterlichen Krankheitserreger. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass alle nordamerikanischen Lepra-Stämme, die heute in Gürteltieren und Menschen gefunden werden, europäischen Ursprungs sind und auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgehen, der vor weniger als 4000 Jahren lebte. Zudem lässt der Befund vermuten, dass Bakterien-DNA weit länger erhalten bleiben kann als die DNA von Wirbeltieren, die schätzungsweise rund eine Million Jahre nachweisbar bleibt.

Lepra, eine verheerende chronische Krankheit, die vom Krankheitserreger <em>Mykobakterium </em><em>leprae </em>verursacht wird, war bis ins späte Mittelalter in Europa weit verbreitet. Heute ist die Krankheit weltweit in 91 Ländern zu finden, mit mehr als 200.000 neuen Infektionen jährlich. Um die Geschichte der Krankheit zurückzuverfolgen, hatten die Wissenschaftler die kompletten Genome von <em>M. leprae </em>Bakterien aus fünf mittelalterlichen Skeletten rekonstruiert, die in Dänemark, Schweden und Großbritannien ausgegraben wurden. Zusätzlich wurden auch die <em>M. leprae </em>Genome aus sieben Biopsie-Proben heutiger Patienten entschlüsselt.

Die Forscher verglichen die mittelalterlichen <em>M. leprae </em>Genome aus Europa mit den sieben Biopsie-Stämmen und vier weiteren modernen Stämmen aus aller Welt und stellten fest, dass alle<em>&nbsp;M. leprae </em>Stämme einen gemeinsamen Vorfahren haben, der vor weniger als 4000 Jahren existierte. Dies stimmt mit dem frühesten osteologischen Beleg für die Krankheit in archäologischen Berichten aus Indien überein. Die genomweiten Vergleiche deuten auf eine außergewöhnlich geringe genomische Veränderung der Bakterien innerhalb der letzten 1000 Jahre hin. Das Wissenschaftlerteam konnte zudem zeigen, dass ein M. leprae Genotyp, der im Mittelalter in Europa vorkam, heute im mittleren Osten zu finden ist, ein anderer mittelalterlicher Stamm aus Europa weist eine frappierende Ähnlichkeit mit modernen Stämmen auf, die heute in Gürteltieren und Lepra-Kranken in Nordamerika gefunden werden. Dies deutet auf einen europäischen Ursprung der amerikanischen Leprastämme hin. 

Vor allem in einem Skelett aus Dänemark war die DNA des Krankheitserregers außergewöhnlich gut erhalten. „Diese herausragend erhaltene DNA ermöglicht es zum ersten Mal, ein Genom eines historischen Krankheitserregers von Grund auf neu zusammenzusetzen“, sagt Verena Schünemann vom Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie der Universität Tübingen. Für die de <em>novo </em>Rekonstruktion eines Genoms ist keine Referenzsequenz nötig, auch wurde sie bisher noch nie an der DNA alter Knochenproben durchgeführt. 

Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass fast die Hälfte der DNA des dänischen Skeletts vom <em>M. leprae </em>Bakterium stammt. Dies ist die vielfache Menge an Erreger-DNA, die sich normalerweise in Skeletten und bei heutigen Patienten findet. So konnte zudem gezeigt werden, dass sich bakterielle DNA sehr langsam zersetzt und sich über die Jahre in Skeletten anreichert. Die Autoren führen dieses Phänomen auf die extrem dicke Zellwand des Lepra-Bakteriums zurück, die dessen DNA auch nach dem Tod des Wirts vor Abbau schützt. Sie folgern, dass eine solche bakterielle DNA möglicherweise viel länger erhalten bleibt als die DNA von Wirbeltieren. „Das eröffnet die Möglichkeit, dass bestimmte Formen bakterieller DNA über das maximale Alter für Säugetier-DNA hinaus erhalten bleibt, das rund eine Million Jahre beträgt“, sagt Krause. „Damit sollte es möglich sein, die Krankheit bis in ihre prähistorischen Ursprünge zurückzuverfolgen.“

<strong>Publikation:</strong> Verena J. Schuenemann et al. 2013. „Genome-wide comparison of medieval and modern Mycobacterium leprae”, <em>Science</em>, in press, 1238286
Weitere Fotos sind unter folgendem Link erhältlich: <link http://www.eurekalert.org/jrnls/sci/>http://www.eurekalert.org/jrnls/sci/</link>
<h3>Kontakte:&nbsp;&nbsp;&nbsp; </h3>
Prof. Johannes Krause&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Universität Tübingen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät<br />Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Rümelinstr. 23 • 72070 Tübingen • Deutschland&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Telefon: +49 7071 29-74089&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><link Johannes.krause@uni-tuebingen.de>Johannes.krause[at]tuebingen.de</link> 

Dr. Kay Nieselt<br />Universität Tübingen <br />Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät<br />Zentrum für Bioinformatik Tübingen<br />Sand 14 • 72076 Tübingen • Deutschland<br />Tel: +49 7071 29-78981<br /><link kay.nieselt@uni-tuebingen.de>kay.nieselt[at]tuebingen.de</link>

Prof. Stewart Cole<br />EPFL/SV/GHI/UPCOL <br />Station 19<br />CH-1015 Lausanne, Schweiz<br />Tel: +41 21 693 18 51<br /><link stewart.cole@epfl.ch>stewart.cole[at].ch</link>
<strong>&nbsp;&nbsp; </strong>
<strong>Folgende Autoren haben zu dieser Publikation beigetragen: <br /></strong>Verena J. Schuenemann, Günter Jäger, Kirsten I. Bos, Alexander Herbig, Peter Bauer, Kay Nieselt und Johannes Krause von der Universität Tübingen (Deutschland); Pushpendra Singh, Andrej Benjak, Philippe Busso und Stewart T. Cole von der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz); Thomas A. Mendum, Huihai Wu, Graham R. Stewart and G. Michael Taylor von der Universität Surrey (Großbritannien); Ben Krause-Kyora und Almut Nebel von der Universität Kiel (Deutschland); Christos Economou und Anna Kjellström von Universität Stockholm (Schweden); Jesper L. Boldsen von der Medicine University of Southern Denmark (Dänemark); Oona Y.-C. Lee, Houdini H.T. Wu, David E. Minnikin and Gurdyal S. Besra von der Universität Birmingham (Großbritannien); Katie Tucker und Simon Roffey von der Universität Winchester (Großbritannien); Samba O. Sow vom Zentrum für Impfstoff Entwicklung-Mali (Mali).
&nbsp;&nbsp; 
<strong>Diese Studie wurde finanziert von: <br /></strong>European Research Council (ERC-APGREID), Carl Zeiss Stiftung, Fondation Raoul Follereau, Swiss National Science Foundation (Brazilian Swiss Joint Research Program), Graduate School Human Development in Landscapes, the Excellence Cluster Inflammation at Interfaces and Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel, British Academy Small Research Grant, Leverhulme Trust (Grant F/00094/BL), Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (postdoctoral fellowship grant 756-2011-0501).

<strong>Die Universität Tübingen<br /></strong>Innovativ. Interdisziplinär. International. Seit 1477. Die Universität Tübingen verbindet diese Leitprinzipien in ihrer Forschung und Lehre, und das seit ihrer Gründung. Sie zählt zu den ältesten und renommiertesten Universitäten Deutschlands. Im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder konnte sie sich mit einer Graduiertenschule, einem Exzellenzcluster sowie ihrem Zukunftskonzept durchsetzen und gehört heute zu den elf deutschen Universitäten, die als exzellent ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus sind derzeit sechs Sonderforschungsbereiche, sechs Sonderforschungsbereiche Transregio und sechs Graduiertenkollegs an der Universität Tübingen angesiedelt. Besondere Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Integrative Neurowissenschaften, Medizinische Bildgebung, Translationale Immunologie und Krebsforschung, Mikrobiologie und Infektionsforschung, Biochemie und Arzneimittelforschung, Molekularbiologie der Pflanzen, Geo- und Umweltforschung, Astro- und Elementarteilchenphysik, Quantenphysik und Nanotechnologie, Archäologie und Urgeschichte, Geschichtswissenschaft, Religion und Kulturen, Sprache und Kognition, Medien- und Bildungsforschung. Die Exzellenz in der Forschung bietet den aus aller Welt kommenden Studierenden der Universität Tübingen optimale Bedingungen für ihr Studium. Knapp 27.000 Studierende sind aktuell an der Universität Tübingen eingeschrieben. Ihnen steht ein breites Angebot von mehr als 250 Studiengängen und Fächern zur Verfügung, das ihnen Tübingen als Volluniversität bietet. Dabei ist das forschungsorientierte Lernen dank einer sehr engen Verflechtung von Forschung und Lehre eine besondere Tübinger Stärke.


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Landingpage-Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 20:00:00 +0200</pubDate>
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			<title>„Studium Professionale Preis 2013“ wird verliehen</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/studium-professionale-preis-2013-wird-verliehen.html</link>
			<description>Der Career Service der Universität Tübingen zeichnet kreative studentische Projekte aus</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Career Service der Universität Tübingen vermittelt an Studierende aller Studienrichtungen überfachliche Kompetenzen. In vielen Kursen seines Studium Professionale entstehen immer wieder großartige Arbeiten: Studierende produzieren in Projekten einen Film, einen Radiobeitrag oder eine Online Zeitschrift, sie schreiben eine Reportage, konzipieren eine Pressemappe für eine große Veranstaltung, organisieren eine Ausstellung, schreiben literarische Texte … 
Besonders überzeugende kreative und informative studentische Arbeiten und Projekte, die im Rahmen des Studium Professionale in einem Studienjahr entstanden sind, werden einmal jährlich durch den „Studium Professionale Preis“ ausgezeichnet. 

Aus dem vergangenen Studienjahr wurden so viele interessante Arbeiten eingereicht wie noch nie zuvor. Ausgewählt wurden unter anderen Arbeiten zum Thema „Green Economy“ des Studium Oecologicum, ein Film über „Schneckenzucht auf der schwäbischen Alb“ von Campus TV oder das Onlinewissenschaftsjournal „Studentenfutter“. Aus dem Schwerpunkt Service Learning wurde zum einen ein Einzelbeitrag des Seminars „Ghostwriter“ eingereicht: Studierende schrieben und übersetzten hier für Bewohner eines Tübinger Seniorenwohnheims deren Lebensgeschichte in einen literarischen Text. Zum anderen wurde als Gruppenbeitrag die Ausstellung Mind-Things des Museums der Universität Tübingen MUT eingereicht. 

Die Präsentation der Arbeiten und die diesjährige Preisverleihung durch Professor Stefanie Gropper, Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre, finden im Rahmen eines kleinen Empfangs am 19. Juni ab 17.30 Uhr statt, im Hörsaal Alte Archäologie (Wilhelmstr. 9).
<h3>Kontakt:</h3>
Dr. Thomas von Schell<br />Universität Tübingen<br />Dezernat II – Studium und Lehre<br />Career Service<br />Telefon&nbsp; +49 7071 29-77138<br /><link thomas.schell@uni-tuebingen.de>thomas.schell[at]uni-tuebingen.de</link>

<link http://www.career-service.uni-tuebingen.de>www.career-service.uni-tuebingen.de</link>


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 15:54:00 +0200</pubDate>
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			<title>Buddhistische Mönche zu Besuch</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/buddhistische-moenche-zu-besuch.html</link>
			<description>Hochrangige buddhistische Delegation aus Peking wird im Weltethos-Institut an der Universität...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Weltethos-Institut an der Universität Tübingen bekommt Besuch aus China: Ven. Wuguang, Direktor für Lehre und Ausbildung und leitender Sekretär des buddhistischen Klosters Longquan in Peking, besucht das Weltethos-Institut mit einer über 20-köpfigen Delegation am Freitag, 21. Juni um 10 Uhr. Professor Hans Küng, Begründer und Ehrenpräsident der Stiftung Weltethos und der Geschäftsführer des Weltethos-Instituts, Dr. Stephan Schlensog, werden die Gäste aus China empfangen. Vertreter der Medien sind dazu herzlich eingeladen.

Der Besuch kommt auf besonderen Wunsch von Ven. Master Xuecheng,&nbsp; Abt des Klosters und Vizepräsident der Vereinigung der Buddhisten Chinas, zustande. Hans Küng ist durch sein interreligiöses Wirken und vor allem durch seine Arbeit über den Buddhismus und Chinesische Religionen in China sehr bekannt und populär. Im Mittelpunkt des Treffens steht neben der persönlichen Begegnung auch der Austausch über die Arbeiten der Stiftung, des Instituts und des Klosters sowie Perspektiven für zukünftige Kooperationen. 

Das buddhistische Kloster Longquan in Peking hat eine über tausendjährige Geschichte. Seit 2005 ist Ven. Master Xuecheng der Abt des Klosters, das vor allem viele junge Menschen, auch aus dem Ausland, anzieht. Xuecheng war zudem der erste Mönch Chinas, der einen eigenen Internetblock hatte und social media nutzte, um den Buddhismus zu verbreiten. Mittlerweile erscheint der Blog des Klosters in acht Sprachen.


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 15:52:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
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			<title>Preis für Sectio Chirurgica</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/preis-fuer-sectio-chirurgica.html</link>
			<description>Anatomisches Institut der Universität Tübingen gewinnt 25.000 Euro für Online-Übertragungen von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Online-Lehrveranstaltung „Sectio Chirurgica – Anatomie interaktiv“ am Anatomischen Institut der Universität Tübingen hat ein „MOOC Production Fellowship“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft gewonnen. MOOC steht für „massive open online courses“, also frei im Internet zugängliche Lehrveranstaltungen. Das Preisgeld von 25.000 Euro will PD Dr. Bernhard Hirt, Initiator der Sectio Chirurgica, für den Aufbau einer neuen, einzigartigen eLearning- und Fortbildungsplattform für Mediziner verwenden. Die Preisverleihung findet am 20. Juni 2013 in Berlin statt.

Über 250 Professoren und Projekte aus ganz Europa hatten sich um die zehn Preise beworben. Sie mussten sich mit einem Video bewerben, die Zuschauer stimmten dann online für ihren Favoriten. Eine Jury entschied schließlich nach dem Ergebnis der Online-Abstimmung und weiterer Kriterien wie Originalität und didaktisches Konzept. Das Ziel des Preises ist die Förderung von frei zugänglichen Online-Lehrveranstaltungen.

Bernhard Hirt initiierte im Jahr 2008 die Sectio Chirurgica. Chirurgen verschiedener Disziplinen wurden seither bei 64 typischen Operationen gefilmt. Die Eingriffe wurden von einem Anatomen kommentiert, live ins Internet gestellt und in Hörsäle übertragen. Inzwischen haben sich 16.000 Studierende, das ist ein Viertel aller Medizinstudenten Deutschlands, registriert und können so die Übertragungen sehen. Zusätzlich können sie inzwischen in einem Chat live diskutieren und Fragen stellen. So ermöglicht das Angebot einen interdisziplinären Austausch zwischen Ärzten, Medizintechnikern, Pflegepersonal und Studierenden. Die nächste Staffel startet im Oktober 2013.

Die Klinische Anatomie wird im Rahmen des Fellowships nun auch eine MOOC-Veranstaltungsreihe produzieren. Zusätzlich zu den Sectio Chirurgica-Präsentationen wird es eine anatomische Grundlagenvorlesung geben. Ab sofort können sich Interessierte unter <link https://www.iversity.org>https://www.iversity.org</link>&nbsp; für diesen Kurs einschreiben. Die Veranstaltung wird im Frühjahr 2014 beginnen. 

Weitere Informationen zum Angebot der Sectio Chirurgica einschließlich der Registrierung unter <link http://www.sectio-chirurgica.de>www.sectio-chirurgica.de</link>
<h3>Kontakt: </h3>
Priv.-Doz. Dr.med. Bernhard Hirt<br />Universität Tübingen <br />Medizinische Fakultät<br />Institut für Anatomie<br />Telefon +49 7071 29-72186<br /><link bernhard.hirt@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">bernhard.hirt[at]uni-tuebingen.de</link>


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 10:30:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Zum Tod von Walter Jens</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/zum-tod-von-walter-jens.html</link>
			<description>Die Universität Tübingen trauert um ihren herausragenden Hochschullehrer und Wissenschaftler, der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Universität Tübingen trauert um Professor Dr. Dr. h.c. mult. Walter Jens. Er war von1967 bis 1988 ordentlicher Professor für Allgemeine Rhetorik an der Universität und Begründer des Tübinger Seminars für Allgemeine Rhetorik. „Er hat als herausragender, hoch angesehener Gelehrter und Wissenschaftler bleibende Akzente gesetzt“, sagt Professor Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen. „Walter Jens hat der Universität Tübingen, vor allem den Geisteswissenschaften, ein Gesicht gegeben. Mit dem Tübinger Seminar für Allgemeine Rhetorik begründete er eine Disziplin, die national und international Maßstäbe setzte und in viele andere Fächer ausstrahlte. Dass er dabei der Universität Tübingen auch über seine Emeritierung hinaus stets eng verbunden blieb, war und ist für uns eine besondere Auszeichnung.“
<br />Im Folgenden übermitteln wir Ihnen den Nachruf der Universität Tübingen, verfasst von Joachim Knape, der als Professor für Allgemeine Rhetorik am von Walter Jens gegründeten Seminar forscht und lehrt: 
<br />Die Universität Tübingen trauert um Walter Jens, einen ihrer herausragenden Hochschullehrer, der neben Persönlichkeiten wie Ernst Bloch oder Hans Küng jahrzehntelang das intellektuelle Profil der Tübinger Hochschule mitprägte, ja, nach außen repräsentierte. Walter Jens war einer der profiliertesten Intellektuellen der Bundesrepublik. Über Jahrzehnte hinweg hat der Tübinger Hochschullehrer in allen wichtigen Debatten Stellung bezogen. Er ist am 9. Juni 2013 im Alter von 90 Jahren nach langer Krankheit gestorben. 
<br />Jens war in Tübingen von 1949 bis 1988 akademisch tätig; zunächst als Klassischer Philologe, dann seit 1963 als Professor für Allgemeine Rhetorik. Diese wenigen äußeren Daten sagen wenig über die Strahlkraft und bis heute ungebrochene Wirksamkeit dieses bedeutenden Intellektuellen und Publizisten, den die Zeitschrift Cicero noch in diesem Jahr auf Platz 55 unter den 500 wichtigsten Intellektuellen Deutschlands gesetzt hat, obwohl er durch seine Demenzerkrankung schon lange zum Schweigen verurteilt war.
<br />In den 1950er und 1960er Jahren trat Jens zunächst als Schriftsteller und Kritiker in Erscheinung und warf immer wieder die Frage auf, warum das politisch gut überlegte „Nein sagen“ im 20. Jahrhundert nicht zu den deutschen Tugenden gehörte, warum das Land in den Abgrund der Barbarei stürzte, warum der Aufbau des republikanischen Denkens bei uns so schwer war. Später lernte Deutschland Walter Jens als nachdenklichen Gesprächspartner Hans Küngs in den Fragen nach Gott und dem Sinn der Religion kennen. Jens wurde 1976 als Schriftsteller Präsident des deutschen PEN-Zentrums und bald immer mehr zum allseits geachteten Praeceptor Germaniae. Doch nicht nur als ein solcher Lehrer Deutschlands trat er hervor, sondern seit den 1970er Jahren auch verstärkt als Aktivist in der Friedensbewegung und als kämpferischer Demokrat. Damit sind nur einige wenige Aspekte seines öffentlichen, die Universität übersteigenden Wirkens genannt. Er war Schriftsteller, Kritiker, homme de lettres, aber auch ein konsequenter Demokrat, ein Prediger der Vernunft – ob auf dem Kirchentag, bei den Protesten in Mutlangen oder als Präsident der Akademie der Künste
<br />Jahrzehntelang hat Jens auch das Universitätsleben engagiert mitgestaltet und mitbestimmt. Dafür gilt ihm der tief empfundene Dank der Tübinger Universität: Jens bereicherte die Hochschule durch die Gründung eines Instituts für wissenschaftliche Rhetorikforschung, die in Deutschland bis heute einmalig blieb. Sein Lebensthema ‚Rede und Republik‘, also nach der Rolle der Rhetorik für die Demokratie, fand hier eine institutionelle Gestalt mit einer Universitätseinrichtung, die bis heute äußerst erfolgreich Studierende aus ganz Deutschland anzieht. Jens belebte und öffnete die Universität. Ganz bewusst initiierte er mit Hans Küng das inzwischen zur festen Institution gewordene Studium generale, in dem Wissenschaft über die Fachgrenzen hinaus im besten Sinne populär gemacht wird – ein Konzept das seitdem viele andere Universitäten adaptiert haben. 
<br />Berühmt wurden auch seine öffentlichen Vorlesungen zur neueren und neuesten Literatur, die im Laufe der Zeit Kultstatus erlangten. Jens inspirierte die Universität, indem er etwa seit 1965 in regelmäßigen Editorials als Redakteur der Universitätszeitschrift Attempto (in dieser Funktion Nachfolger Ralf Dahrendorfs) Kommentare zu hochschulpolitischen Fragen abgab. Er hat das Selbstverständnis und die historische Selbstbewusstheit der Universität Tübingen befeuert und gefestigt. Er trat nach außen bewusst als Botschafter Tübingens auf und scheute sich nach seiner Emeritierung nicht, als Tübinger das schwierige Amt des Gründungspräsidenten der neuen Berliner Akademie der Künste nach der deutschen Wiedervereinigung zu übernehmen. Universitätsintern sah sich Jens als Nachfolger all jener Rhetorikprofessoren, die in 500 Jahren Tübinger universitärer Rhetorikgeschichte auch immer die Hochschul-Schreiber- und -Chronisten waren. Die mit seiner Frau verfasste, identitätsstiftende Tübinger Universitätsgeschichte ‚Eine deutsche Universität‘ von 1977 wurde zum Publikumserfolg. Im Jahr 1997, in seinem Festschriftbeitrag zum 30-jährigen Bestehen des von ihm 1967 gegründeten Tübinger Rhetorikinstituts formuliert Jens als international und weltliterarisch denkender Intellektueller seine Vision für Tübingen als ein Cambridge am Neckar.
<br />Walter Jens hat der Universität Tübingen – und das steht allem voran – einen ungewöhnlichen intellektuellen Glanz gegeben und ihre weit reichende geistige Ausstrahlungskraft befördert. Nie klammerte er sich an ein biederes Professoren-Rollenmodell, sondern ging immer über enge Grenzen hinaus. Er wirkte als Romancier, als Fernsehdramatiker oder Hörspielautor genauso wie als Berater des Deutschen Fußballbundes in einer Zeit, als die Trainer noch reden lernen mussten. Fußball-Lessing schrieb der Spiegel 1983. Hier zeigt sich der Jens, der nach dem Vorbild Luthers dem Volk bewusst aufs Maul schauen wollte. So wurde Jens zu einer öffentlichen Figur, parlierte in Talkshows über Fußball, war aber auch als eine moralische Instanz präsent. Seine späten Texte, die in Zusammenarbeit mit seiner Frau Inge Jens entstanden, etwa „Frau Thomas Mann“, wurden zu Bestsellern und Jens blieb selbst noch während seiner Krankheit eine öffentliche Figur.
<br />Walter Jens hat in der Geschichte der Tübinger Universität längst einen Ehrenplatz eingenommen. Wir würdigen ihn in seinen Leistungen für Deutschland als Tabubrecher, als Grenzüberschreiter, als Inspirator, als Meister der deutschen Sprache, als Wiederbeleber der Antike, als Rhetor, als Demokraten, als Friedensbewegten und spirituellen Kopf. Wir würdigen ihn auch als ungewöhnlichen und kollegialen Professor, als erfolgreichen Hochschullehrer, als Forscher und Institutsgründer. Die Universität Tübingen ist ihm zu großem Dank verpflichtet. Über seinen Tod hinaus wird sein Vermächtnis lebendig bleiben. 

<h3><br />Kontakt:</h3>
Prof. Dr. Joachim Knape<br />Philosophische Fakultät<br />Seminar für Allgemeine Rhetorik<br />Telefon: +49 7071 29-74018<br />joachim.knape[at]uni-tuebingen.de


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Landingpage-Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 11:59:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Absolventenfeier an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen </title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/absolventenfeier-an-der-medizinischen-fakultaet-der-universitaet-tuebingen.html</link>
			<description>Die Absolventen verabschieden sich mit Genfer Gelöbnis und Hutwurf und ehren den „Dozenten des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Freitag, den 21. Juni 2013 um 17 Uhr lädt die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen zur offiziellen Verabschiedung der Absolventen der Humanmedizin und der Molekularen Medizin des Jahrgangs Sommer 2013 in den Festsaal der Neuen Aula ein. Hierzu sind auch deren Angehörige und Freunde sowie Medienvertreter eingeladen.

Den Auftakt der feierlichen Veranstaltung bilden die Begrüßungsreden von Professor Ingo B. Autenrieth, Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Michael Bamberg, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsklinik Tübingen, Professor Stephan Zipfel, Prodekan für Lehre an der&nbsp;Medizinischen Fakultät, Frau Dr. Claudia Lengerke, Leiterin der translationalen Stammzellforschung und Ärztin am Universitätsklinikum und Dr. Michael Schulze, Präsident der Bezirksärztekammer.

Im Rahmen seiner Abschlussrede ehrt der Absolvent Johannes Mörike stellvertretend für seinen Jahrgang gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät den „Dozenten des Jahrgangs Sommer 2013“. Höhepunkt der Feier sind die persönliche Übergabe der Urkunden durch Professor Stephan Zipfel, Prodekan des Bereichs Studium und Lehre, sowie das gemeinsame Ablegen des Genfer Gelöbnisses, der modernen Variante des Eids des Hippokrates. Der legendäre Hutwurf der Absolventinnen und Absolventen rundet die Feierstunde ab. Der Abend endet mit dem Examensball im Casino Schnarrenberg mit Live-Musik, Tanz und Show-Einlagen.
<h3>Kontakt: </h3>
Dr. Verena Conrad<br />Universität Tübingen <br />Studiendekanat der Medizinischen Fakultät<br />Telefon +49 7071 29-77947<br /><link verena.conrad@med.uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">verena.conrad[at]med.uni-tuebingen.de</link>


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 15:42:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Wie geht gutes Lernen? – Neuorientierung der Empirischen Bildungsforschung</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/wie-geht-gutes-lernen-neuorientierung-der-empirischen-bildungsforschung.html</link>
			<description>Die Universität Tübingen und das Leibniz-Institut für Wissensmedien eröffnen zusammen ein neues...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Welches Schulsystem ist das Beste? Was macht einen guten Lehrer aus? Lernen wir nur in der Schule oder auch im Museum? Oder beziehen wir unser Wissen aus dem Internet? Und: Hört Lernen jemals auf? Die Universität Tübingen und das Leibniz-Institut für Wissensmedien eröffnen jetzt in Kooperation ein innovatives Forschungs- und Ausbildungszentrum für die Empirische Bildungsforschung, das auf diese Frage zuverlässige Antworten geben soll.
<br />Oftmals widersprechen sich die Auffassungen, wie und was gelernt werden sollte und wie schlechte PISA-Ergebnisse verhindert werden können. Die Stimme der Wissenschaft, von der man eine Aufklärung erhoffen würde, ist dabei kaum wahrnehmbar. Dies liegt unter anderem daran, dass es in Deutschland zu wenige Zentren für Empirische Bildungsforschung gibt, die diese Forschung in der notwendigen Breite und Qualität vorantreiben. „Die schlechten Rahmenbedingungen für die Empirische Bildungsforschung“, so Professor Ulrich Trautwein vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen, „sind ein Grund dafür, dass in der Bildungspolitik häufig der ‚gefühlten Wirklichkeit’ eine größere Bedeutung zukommt als soliden wissenschaftlichen Erkenntnissen – oft zum Schaden der Lernenden“. 
<br />Am Standort Tübingen sollen die genannten Defizite nun mithilfe der Plattform „Wissen und Bildung“ überwunden werden. In diesem neuen Forschungs- und Ausbildungszentrum werden die Universität Tübingen und das Leibniz-Institut für Wissensmedien zusammenarbeiten, um stabile Strukturen für eine weiterentwickelte Empirische Bildungsforschung zu schaffen. Ziel sind belastbare Erkenntnisse zu Wissen und Bildung, die praktische Relevanz für Politik und Öffentlichkeit aufweisen. Kennzeichnend für die neue Plattform sind: 
<br />(1) Der Begriff „Bildungsforschung“ wird geweitet: Lernen und Wissenserwerb erfolgen lebenslang und lebensbegleitend; digitale Medien spielen dabei eine große Rolle. <br />(2) Erziehungswissenschaft, Psychologie, Linguistik, Neurowissenschaften, Informatik, Kognitionswissenschaften, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft werden in interdisziplinär angelegten Projekten integriert.<br />(3) Verbesserungsmöglichkeiten für das Schulsystem werden systematisch entwickelt und erprobt. 
<br />„Der Standort Tübingen bietet für die Plattform „Wissen und Bildung“ ein ideales Umfeld. Wir müssen jetzt dauerhafte Strukturen schaffen, um das vorhandene Potenzial bestmöglich zu nutzen“, betont Professor Friedrich W. Hesse, Professor am Fachbereich Psychologie der Universität Tübingen und Direktor des Leibniz-Instituts für Wissensmedien. Er verweist auf drei hochrangige Forschungsinitiativen in der Empirischen Bildungsforschung: der DFG-Forschergruppe „Analyse zur Förderung effektiver Lehr-Lernprozesse“, des WissenschaftsCampus Tübingen „Bildung in Informationsumwelten“ und der Exzellenz-Graduiertenschule LEAD (Learning, Educational Achievement, and Life Course Development). 
<br />Die Tübinger Plattform „Wissen und Bildung“ trifft auch auf die aktuelle Diskussion zur Neu-Organisation und Finanzierung universitärer und außeruniversitärer Forschung nach Auslaufen der Exzellenzinitiative, die auf mehreren Ebenen der Wissenschaftspolitik geführt wird. Unter Schlagworten wie „Forschungsfakultäten“, „Leibniz auf dem Campus“ oder „Liebig-Institut“ werden dabei auch neue Mischformen der Forschungsfinanzierung durch Bund und Länder erörtert. Die Plattform „Wissen und Bildung“ könnte, bezogen auf Umfang und wissenschaftliche Qualität, einer solchen Mischform entsprechen.
<br />Am 24. Juni 2013 wird die Plattform „Wissen und Bildung“ im Rahmen des Kolloquiums „Perspektiven der Empirischen Bildungsforschung: Interdisziplinäre Forschung am Standort Tübingen“ am Leibniz-Institut für Wissensmedien eröffnet. Als Gastredner wird Professor Jürgen Baumert, ehemaliger Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, in seinem Vortrag „Strukturbildende Förderung in der Bildungsforschung“ eine Bestandsaufnahme der Erfolge und zukünftigen Aufgaben der Förderung der Empirischen Bildungsforschung vornehmen. 
<br />Weitere Informationen unter <link http://www.uni-tuebingen.de/fg738>http://www.uni-tuebingen.de/fg738</link> 
<h3></h3>
<h3><br />Kontakt:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </h3>
Prof. Dr. Ulrich Trautwein <br />Universität Tübingen<br />Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät<br />Institut für Erziehungswissenschaft <br />Abt. Empirische Bildungsforschung<br />Telefon +49 7071 29-73931<br />ulrich.trautwein[at]uni-tuebingen.de
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 

<h3>Koordination des Kolloquiums:</h3>
Dipl.-Psych. Nicole Rieber<br />Universität Tübingen<br />Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät<br />Fachbereich Psychologie<br />Abt. Angewandte Kognitionspsychologie<br />und Medienpsychologie&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Telefon +49 7071 979-223<br />nicole.rieber[at]uni-tuebingen.de


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Landingpage-Aktuell</category>
			<category>MatNat-Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 10:27:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Sommervorträge zur Klassischen Archäologie</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/sommervortraege-zur-klassischen-archaeologie.html</link>
			<description>Archäologen bieten jeweils donnerstags Themenführungen im Museum der Universität Tübingen MUT an</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bereits zum zweiten Mal startet das Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen die Reihe „Sommervorträge der Klassischen Archäologie&quot;. Bei Führungen durch die archäologischen Sammlungen im Museum der Universität auf Schloss Hohentübingen präsentieren Mitarbeiter des Instituts jeden Donnerstag um 17.00 Uhr verschiedenste Themen, Exponate oder Fragestellungen. Mythen und einzelne Götter- und Heldengestalten stehen ebenso im Fokus wie Fragen der Technik und Produktion antiker Vasen und Skulpturen.

Die erste Führung findet morgen, <strong>Donnerstag den 6. Juni</strong>, statt. <strong>Dr. Kathrin B. Zimmer führt zum Thema „Bilder aus Troja ‒ Bilder um Troja“ durch die Sammlung</strong>.

Das vollständige Programm finden Sie im Anhang. Die&nbsp; Führungen dauern ca. 60 Minuten, es ist keine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt ist jeweils der Eingangsbereich des Museums der Universität Tübingen MUT auf Schloss Hohentübingen. 
<h3>Kontakt:</h3>
Dr. Kathrin B. Zimmer<br />Universität Tübingen<br />Philosophische Fakultät<br />Institut für Klassische Archäologie<br /><link kathrin-barbara.zimmer@uni-tuebingen.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">kathrin-barbara.zimmer[at]uni-tuebingen.de</link>


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			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 15:26:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Tiernutzung in der biomedizinischen Forschung: eine verdrängte Notwendigkeit?</title>
			<link>http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/tiernutzung-in-der-biomedizinischen-forschung-eine-verdraengte-notwendigkeit.html</link>
			<description>Öffentliches CIN Gespräch an der Universität Tübingen beleuchtet die Forschung an Tieren aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen erforschen Wissenschaftler die Funktionsweise unseres Gehirns, nicht zuletzt auch um Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten für Krankheiten wie den Morbus Parkinson oder zur Erblindung führende Netzhautdegenerationen zu verbessern und zu entwickeln. Für diese Forschung, die gleichermaßen der Erkenntnis wie der Anwendung in der Medizin, aber auch der Technik dient, sind in vielen Bereichen Tierversuche an unterschiedlichsten Spezies unverzichtbar. 

Da Tierversuche regelmäßig zu heftigen Debatten Anlass geben, lädt das CIN zu einem Gespräch ein, in dem diese Notwendigkeit aus verschiedenen Perspektiven, auch aus der der Hilfe suchenden Patienten, beleuchtet werden soll. Durch die Einbeziehung von Patienten mit ihren Nöten und Hoffnungen soll Menschen Gehör verschafft werden, die in eher theoretischen Grundsatzdiskussionen in aller Regel ausgeklammert bleiben.

Zu der Veranstaltung am <strong>Montag, 24. Juni 2013 um 17 Uhr</strong>, im großen Hörsaal B04-210 der Universitäts-Kinderklinik (Gebäude 400/420, Ebene 4, Hoppe-Seyler-Str. 1) sind die Öffentlichkeit wie auch Medienvertreter herzlich eingeladen. 
Teilnehmer und Themenschwerpunkte des Gespräches werden sein: 
&nbsp;&nbsp; 
<ul><li><strong>Die Sicht der Wissenschaft:</strong>&nbsp;<br />Prof. Dr. Stefan Treue, Deutsches Primatenzentrum Göttingen </li><li><strong>Die Sicht der Patienten:</strong>&nbsp;&nbsp;<br />Prof. Dr. Eberhart Zrenner, Forschungsinstitut für Augenheilkunde&nbsp;<br />und Sharam Bagheri&nbsp;<br />Prof. Dr. Peter Thier, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Tübingen und Marina Stüber, Deutsche Heredo-Ataxie-Gesellschaft e. V.&nbsp;</li><li><strong>Die Belange der Ausbildung:<br /></strong>Prof. Dr. Andreas Nieder, Institut für Neurobiologie, Lehrstuhl Tierphysiologie, Universität Tübingen&nbsp;</li><li><strong>Die Sicht der Industrie:</strong>&nbsp;&nbsp;<br />Dr. Jörg Luft, Covance Laboratories GmbH, Münster&nbsp;</li><li><strong>Die Sicht des Tierschutzes:</strong>&nbsp;<br />Dr. Cornelie Jäger, Landesbeauftragte für Tierschutz, Ministerium für Ländlichen Raum und<br />Verbraucherschutz BW&nbsp;</li><li><strong>Die rechtliche Seite:<br /></strong>Prof. Dr. Wolfgang Löwer, Institut für Öffentliches Recht, Abt. Wissenschaftsrecht, Universität Bonn&nbsp;</li><li><strong>Ethische Erwägungen:</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />Dr. Dr. Karin Blumer, Novartis AG, Basel&nbsp;</li><li><strong>Moderation:&nbsp;</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />Professor Heinz-Dieter Assmann, Prorektor für Struktur und Internationales, Universität Tübingen </li></ul>
<h3><br />Die Universität Tübingen</h3>
Innovativ. Interdisziplinär. International. Seit 1477. Die Universität Tübingen verbindet diese Leitprinzipien in ihrer Forschung und Lehre, und das seit ihrer Gründung. Sie zählt zu den ältesten und renommiertesten Universitäten Deutschlands. Im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder konnte sie sich mit einer Graduiertenschule, einem Exzellenzcluster sowie ihrem Zukunftskonzept durchsetzen und gehört heute zu den elf deutschen Universitäten, die als exzellent ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus sind derzeit sechs Sonderforschungsbereiche, sechs Sonderforschungsbereiche Transregio und sechs Graduiertenkollegs an der Universität Tübingen angesiedelt. Besondere Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Integrative Neurowissenschaften, Medizinische Bildgebung, Translationale Immunologie und Krebsforschung, Mikrobiologie und Infektionsforschung, Biochemie und Arzneimittelforschung, Molekularbiologie der Pflanzen, Geo- und Umweltforschung, Astro- und Elementarteilchenphysik, Quantenphysik und Nanotechnologie, Archäologie und Urgeschichte, Geschichtswissenschaft, Religion und Kulturen, Sprache und Kognition, Medien- und Bildungsforschung. Die Exzellenz in der Forschung bietet den aus aller Welt kommenden Studierenden der Universität Tübingen optimale Bedingungen für ihr Studium. Knapp 27.000 Studierende sind aktuell an der Universität Tübingen eingeschrieben. Ihnen steht ein breites Angebot von mehr als 250 Studiengängen und Fächern zur Verfügung, das ihnen Tübingen als Volluniversität bietet. Dabei ist das forschungsorientierte Lernen dank einer sehr engen Verflechtung von Forschung und Lehre eine besondere Tübinger Stärke.
<h3>Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN)</h3>
Das Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) ist eine interdisziplinäre Institution an der Eberhard Karls Universität Tübingen, finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. Ziel des CIN ist es, zu einem tieferen Verständnis von Hirnleistungen beizutragen und zu klären, wie Erkrankungen diese Leistungen beeinträchtigen. Das CIN wird von der Überzeugung geleitet, dass dieses Bemühen nur erfolgreich sein kann, wenn ein integrativer Ansatz gewählt wird.

&nbsp;&nbsp; 
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<h5>antje.karbe[at]uni-tuebingen.de </h5>
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<h5>Wir bitten um Zusendung von Belegexemplaren! Danke.</h5>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 15:51:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/13-06-04_CIN_Gespraech.pdf" length ="135191" type="application/pdf" />
			<enclosure url="http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/13-06-04CIN_Gespraech_Programm.pdf" length ="224801" type="application/pdf" />
		</item>
		
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