Allgemeine Informationen zum Bewerbungsverfahren

Die Bewerbung für unsere grundständigen örtlich zulassungsbeschränkten Studiengänge erfolgt nur noch über das Onlinebewerbungsportal.


Sie können sich für einen Hauptantrag und zwei Hilfsanträge bewerben.

Weitere Informationen zu den Hilfsanträgen finden Sie weiter unten.


Im Onlinebewerbungsportal geben Sie Ihre persönlichen Daten ein. Anschließend müssen Sie eine Zusammenfassung ausdrucken. Diesen Ausdruck müssen Sie unterschreiben und zusammen mit den anderen Bewerbungsunterlagen (Zeugnis über die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder Anerkennung des ausländischen Schulabschlusses und die zugehörigen Unterlagen (ggfs. Übersetzungen) und den Unterlagen für das/die Auswahlverfahren) an das Studentensekretariat schicken. Erst dann gilt die Bewerbung als abgegeben.


Wichtiger Hinweis: Damit Sie sich später im Informationsportal über den Stand des Verfahrens informieren können, müssen Sie sich Ihre Bewerbernummer und Ihr Passwort merken. Eine spätere Rücksetzung des Passwortes ist nicht möglich.

 

Sofern ein Bewerber/eine Bewerberin mehrere Zulassungsanträge stellt, wird nur über den letzten, fristgerecht eingegangenen Zulassungsantrag entschieden! Gehen mehrere Zulassungsanträge gleichzeitig ein (gleicher Eingangsstempel oder Eingangsvermerk im Onlinebewerberportal), kann das zum Ausschluss vom Verfahren führen.

 

Bitte beachten Sie, dass alle erforderlichen Nachweise für das Sommersemester spätestens bis zum 15. Januar ( Ausschlussfrist ! ) bzw. für das Wintersemester spätestens bis zum 15. Juli ( Ausschlussfrist ! ) bei der Universität Tübingen in Papierform eingehen müssen.

Später eingehende Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

 

Bewerbungsanschrift : Universität Tübingen, Studentensekretariat, Wilhelmstraße 11, D - 72074 Tübingen

 

Hilfsäntrage (nur bei zulassungsbeschränkten grundständigen Studiengängen)

 

Zusätzlich zu einem Hauptantrag kann ein Bewerber/eine Bewerberin für zulassungsbeschränkte Studiengänge
zwei Hilfsanträge stellen, in denen er/sie wünscht, ersatzweise zugelassen zu werden. Ein Hilfsantrag kommt erst zum Tragen, wenn alle Hauptanträge (alle Bewerber/innen) aus diesem Studiengang zugelassen sind und noch freie Plätze zur Verfügung stehen. Hilfsanträge, die mit dem Hauptantrag identisch sind, sind daher sinnlos. Es bestehen zum Teil gute Chancen, über einen Hilfsantrag eine Zulassung zu erhalten. Für die Hilfsanträge müssen keine Erhebungsbögen beigelegt werden.

 

 

Vergabekriterien für das 1. Fachsemester

Die Vergabe der Studienplätze zum 1. Fachsemester erfolgt wie nachstehend:

Nach Abzug der Vorabquoten (Härtefälle, Ausländerquote, Quote Zweitstudium) werden die verfügbaren Studienplätze zu:

⇒  90 % nach dem Ergebnis der Auswahlverfahren

und

⇒  10 % nach Wartezeit vergeben.

Die Auswahlverfahren sind für jedes Fach in einer entsprechenden Auswahlsatzung geregelt.

Die Auswahlkriterien sind auf unserer Internetseite als Infos erhältlich. Die entsprechenden Erhebungsbögen für die Auswahlverfahren finden Sie auf unserer Webseite im Informationsbereich des Studentensekretariats unter http://www.uni-tuebingen.de/studentensekretariat unter dem Punkt „Downloadseite mit den Erhebungsbögen und Merkblättern für die Auswahlverfahren“. Einige Fakultäten haben zusätzliche Erläuterungen zum Auswahlverfahren auf ihren eigenen Internetseiten eingestellt. Im Internet unter www.uni-tuebingen.de finden Sie unter „Fakultäten“ eine Auflistung unserer Fakultäten.

 

Vorwegauswahl

Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die wegen Ableistung des Grundwehr- bzw. Zivildienstes, anderer Dienstpflichten oder der Pflege und Betreuung eines Kindes unter 18 Jahren oder eines pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen eine Zulassung nicht annehmen konnten, können bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen (§ 14 Hochschulvergabeverordnung) vorweg ausgewählt werden. Die Vorwegauswahl muss spätestens zum zweiten Vergabeverfahren beantragt werden, das nach Beendigung des Dienstes durchgeführt wird. Dazu ist eine Bescheinigung über die Dauer der Dienstzeit bzw. Atteste und geeignete Bescheinigungen, die den Pflege- oder Betreuungsfall belegen, erforderlich. Zusätzlich muss die frühere Zulassung bei oder nach Beginn des Dienstes bzw. des Pflege- oder Betreuungsfalles beigefügt werden.

 

Beispiel: Ein Bewerber wurde zum Wintersemester 2010/2011 in einem zulassungsbeschränkten Studiengang zugelassen. Er konnte den Studienplatz zum 1.10.2010 nicht antreten, da er zum 1.11.2010 den Zivildienst begonnen hat. Der Zivildienst ist Ende Juli 2011 beendet. Er kann im Rahmen einer bevorzugten Zulassung erneut in diesem Studiengang zugelassen werden. Dazu muss er sich bis zum 15.7.2011 (Ausschlussfrist) zum Wintersemester 2011/2012 mit den üblichen Formularen bewerben. Der Bewerbung muss eine Kopie des früheren Zulassungsbescheides und eine Bescheinigung über den abgeleisteten Zivildienst beigelegt werden.

 

Besonderheiten bei deutschen Bewerber/innen mit ausländischen Vorbildungsnachweisen

Deutsche Bewerber/innen mit ausländischen Vorbildungsnachweisen (z. B. ausländisches Abitur bzw. ausländische Schul- oder Studiennachweise) müssen mit dem Zulassungsantrag innerhalb der Bewerbungsfrist eine Bescheinigung des Regierungspräsidiums Stuttgart, Abt. 7 für Schule und Bildung, Breitscheidstraße 42, 70176 Stuttgart http://www.rp-stuttgart.de/servlet/PB/menu/1336877/index.html oder einer anderen zuständigen Stelle aus einem anderen Bundesland aus der ersichtlich ist, dass der Vorbildungsnachweis einem deutschen Reifezeugnis gleichwertig und gleichberechtigt ist, in amtlich beglaubigter Kopie vorlegen. Dies betrifft beispielsweise auch das „International Baccalaureate Diploma, da hierfür in Baden-Württemberg ein Zeugnisanerkennungsverfahren verlangt wird.

 

Diese Bescheinigung muss das Datum des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung sowie die einem deutschen Reifezeugnis entsprechende allgemeine und/oder besondere Durchschnittsnote beinhalten und in amtlich beglaubigter Kopie vorgelegt werden. Auf den Nachweis der Durchschnittsnote kann verzichtet werden, wenn die Zulassung zu einem Studiengang ohne Zulassungsbeschränkung beantragt wird.

 

Zuständig für die Bewertung ist zunächst das Bundesland, in dem sich der Wohnsitz des Antragstellers befindet. Antragsteller/innen ohne Wohnsitz in Baden-Württemberg müssen in geeigneter Form nachweisen, dass sie sich für eine Aus- oder Weiterbildung, eine Beschäftigung oder ein Studium in Baden-Württemberg beworben haben. 

 

Wahl von Haupt- und Nebenfächern

 

Bewerberinnen und Bewerbern für Studiengänge mit dem Abschlussziel Lehramt und Bachelor empfehlen wir dringend, sich rechtzeitig nach den zulässigen Fächerkombinationen zu erkundigen.

Eine Übersicht der möglichen Kombinationen finden Sie auch in unserem Studiengangverzeichnis :

www.uni-tuebingen.de/studium/verzeichnis-der-studiengaenge.html

Sie können sich hierzu auch an die Zentrale Studienberatung, Wilhelmstraße 11, 2. Obergeschoss, 72074 Tübingen, Email: zsb(at)uni-tuebingen.de und Telefon 07071 29 72555 wenden.

 

 

Ablauf des Zulassungsverfahrens erstes Fachsemester

Die Zulassungsbescheide werden für das Wintersemester in der Regel ab Anfang August und für das Sommersemester in der Regel ab Anfang Februar verschickt. Die Ablehnungsbescheide werden für das Wintersemester in der Regel ab Ende August und für das Sommersemester in der Regel ab Mitte Februar verschickt.

Auskünfte zum Stand des Verfahrens sind vorab nicht möglich.

 

Nachrückverfahren

Sie nehmen nur noch am Nachrückverfahren teil, falls Sie den auf dem Ablehnungsbescheid angefügten Abschnitt „Antrag auf Teilnahme am Nachrückverfahren“ ausschneiden und unterschrieben an das Studentensekretariat senden. Der Antrag muss bis zum Ablauf der dort aufgedruckten Frist beim Studentensekretariat eingegangen sein. Sie werden nur dann über das Ergebnis der weiteren Nachrückverfahren benachrichtigt, wenn Sie noch eine Zulassung erhalten.