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Troia
Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Universität Tübingen, DEU Department of Classics, University of Cincinnati, USA |
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Kontroverse
um das spätbronzezeitliche Troia (Troia VI und VII)
Stellungnahme von Prof.M.Korfmann zu: "Traumgebilde" (mit einer Ergänzung von Prof. Ch.B.Rose) |
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Redaktionelle Anmerkung: Stellungnahme zu den kürzlichen Interviews des Tübinger Althistorikers Prof.F.Kolb mit verschiedenen Zeitungen ( Berliner Morgenpost v.17.7.2001, u.a.m.), mit einer Zusatzerklärung von Prof.Ch.B.Rose. Ein Plan und einige Abbildungen (Bodenaufnahmen und Luftbilder) sind zur Verdeutlichung der Ausführungen verfügbar.
Zu: "Traumgebilde": Die Prähistorische Archäologie beschäftigt sich mit der Frühzeit der Menschheit und hat somit üblicherweise keine Schriftquellen zur Verfügung. Sie arbeitet deshalb mit den verschiedensten Methoden, um Erkenntnisse zu gewinnen. Sie muß den Boden zum Sprechen bringen und dabei das Vorgefundene möglichst objektiv schildern und interpretieren. Dabei sind Analogieschlüsse, völkerkundliche Vergleiche, der "gesunde Menschenverstand" und nicht zuletzt auch die sogenannten Nachbarwissenschaften fast gleichrangig behilflich. Dabei sind auch die sogenannten Nachbarwissenschaften fast gleichrangig behilflich. Mein Tübinger Kollege Uerpmann, Archäobiologe, drückt es pointiert so aus, daß wir Prähistorischen Archäologen eine kleptomanische Wissenschaft seien. Jedenfalls sind zahlreiche Wissenschaften im Troia-Projekt vereint, natürlich auch die Alte Geschichte. Wir argumentieren folglich nicht unbedingt nur innerhalb der Maßstäbe der Geschichtswissenschaften. Das Ausgraben bedarf einer bestimmten Technik und ähnelt darin einer medizinischen Operation. Diese Tätigkeit kann man gut oder weniger gut durchführen. Herr Kolb meint, wie ich höre, daß das bei uns in Ordnung sei - technisch. Auch die Analysemethoden im Hinblick auf Datierungsfragen seien in guten Händen. Damit, so meine ich, ist ja schon viel gewonnen, für jeden, der das Material und die Grabungsbefunde ebenfalls interpretieren möchte. Das kann unabhängig von den seitens des Troia-Projektes geäußerten Meinungen relativ kontinuierlich - und nicht erst Jahre später- geschehen, denn hinsichtlich der Schnelligkeit der im Druck vorgelegten Grabungsberichte kann man uns schwerlich etwas vorwerfen (Jahresbände Studia Troica). Unser oder mein Problem, so Kolb, sei dasjenige der Interpretation. Troia sei kein auch nur halbwegs bedeutender Handelsplatz gewesen, weswegen unsere Vorstellung einer dicht bebauten Unterstadt ein Fantasiegebilde sei. Wenn dieses Troia ein Siedlungsort wäre, der nicht prominent in der Geschichtswissenschaft auftauchte (Troianischer Krieg - ja oder nein), also lediglich Hisarlik hieße, würde unser Tun, samt abwägenden Interpretationen, als völlig adäquat eingestuft werden. Gewiß würde man auf diesem schwierigen Feld stets Interpretationsspielräume haben, auch gegensätzliche Meinungen. Unter Prähistorikern ist jedoch zumeist ein Konsens darin zu erreichen, innerhalb welcher Spannweite der Auslegungsmöglichkeiten man sich befindet. Verständlicherweise geht man bei jedem Siedlungsort in der Frage nach seiner Bedeutung davon aus, wo sich ein solcher Ort geographisch befindet. Im Falle Troias ist dies zweifellos eine geopolitisch sehr wichtige Stelle. Deshalb wurde der Ort in vorgeschichtlicher Zeit rund 2000 Jahre lang kontinuierlich besiedelt. Er wurde aber diese ganze lange Zeitspanne hindurch auch kontinuierlich stark befestigt, und deshalb ist er ein herausragender Platz innerhalb der gesamten Landschaft. Das impliziert die Frage: Wofür? Logischerweise bietet sich die Schifffahrt an, also Handel. Ich selbst kann eine andere Quelle für die in Troia Jahrtausende überdauernde Prosperität des Ortes, das Bestreben, den Ort immer wieder zu befestigen, nicht sehen. Sollen die Gegner einer derartigen Einschätzung, zum Beispiel Herr Kolb, die Gründe nennen, woher Troias Herren ihre offenkundig auch ökonomische Macht bezogen. Womit konnte man Handel treiben? Aus früheren Zeiten (Schatzfunde des 3. Jahrtausends v. Chr.) und späteren Zeiten (griechische Zeit des 1. Jahrtausends v. Chr.) dürfen wir folgern, daß hier an Dardanellen und Bosporus weiträumiger Handel betrieben wurde, wobei der Schwarzmeerraum inklusive Kaukasus sicherlich stark mit zu berücksichtigen ist. Wenn wir die Friedhöfe des 2. Jahrtausends v. Chr. für Troia zur Verfügung hätten, wäre die Antwort auch für diese Zeit relativ einfach, da dann die im allgemeinen wertvollen Beigaben uns Hinweise geben würden. (Auch deshalb haben wir die Grenzen der Unterstadt von Troia VI genau zu definieren versucht, um bei der gezielten Suche nach der Friedhofsregion voranzukommen. Sie zu identifizieren ist die nächste Tübinger Forschungsaufgabe.) Der Schwarzmeerraum hatte immer Metalle anzubieten, insbesondere Kupfer. Ein mächtiger Riegel von Kupferlagerstätten zieht sich von den Karpaten über Bulgarien nach Nordanatolien und in den Kaukasus. Dann kommt auch das Silber der Nordtürkei und das Silber und Gold des Kaukasus ins Blickfeld und nicht zuletzt Zinn aus Zentralasien, das man für die Bronzeherstellung benötigte. Zinnlagerstätten gibt es nur an wenigen Plätzen der Erde, unter anderem in Afghanistan. Daß man schon im 3. Jahrtausend v. Chr. wie auch immer geartete Kontakte nach Afghanistan hatte, belegt eine Lapislazuliaxt. Nur dort gibt es im Bereich der Alten Welt das Rohmaterial. Warum sollte es diese Kontakte nicht auch im 2. Jahrtausend v. Chr. gegeben haben? Die Analysen der Metallgegenstände aus Troia in Freiberg/Sachsen (Prof. Pernicka) weisen uns immer wieder in diese Himmelsrichtungen jenseits des Schwarzen Meeres. Im 2. Jahrtausend v. Chr. kommt plötzlich in Troia das Pferd auf (genau zu Anfang von Troia VI), das eigentlich ein kälteliebendes (Steppen-)Tier ist. Als Zugtier für die in dieser Zeit ganz neue, zerstörerische Waffe, den zweirädrigen Streitwagen, war es ein äußerst wertvolles Handelsobjekt. Hieran arbeitet die Archäobiologie unter Prof. Uerpmann (Tübingen). Erstaunlich finde ich, daß man sich an die in jeder Hinsicht faszinierende Burgmauer von Troia offenbar schon so gewöhnt hat, daß sie in ihrer Großartigkeit schon gar nicht mehr zählt. Immerhin war deren Mächtigkeit und die handwerkliche Qualität eines jeden Steins bislang Grund genug, um allein mit diesem Bauwerk das gesuchte Troia zu identifizieren. Millionen von Touristen bestaunten bisher die Anlage, die aus einer Zeit stammt, in der die Technologie zur Herstellung von Eisen noch nicht bekannt war und zu dem es nördlich von Tiryns und Mykene nichts Vergleichbares gibt. Der prähistorische Archäologe wird in diesem geographischen und baulichen Zusammenhang nur in Richtung Macht - Reichtum - Handel denken wollen. Übrigens würde man von Tiryns und Mykene, die (bisher) keine Unterstadt der Art von Troia aufweisen können, sagen, daß sie nur lokale Bedeutung hatten ? Die Bauwerke sind dort nicht eindrucksvoller als diejenigen in Troia. Wenn Herr Kolb der Ansicht ist, daß Troia zweifellos ein wichtiger Fürstensitz gewesen ist, dann sind wir uns eigentlich schon recht nahe. Aber es habe keine Unterstadt gegeben. Er setzt mich mit einem Herrn Däniken gleich, wegen der Vorstellung, daß Troia von einer dicht besiedelten Unterstadt umgeben gewesen sei, was er in das Reich der Fantasie verweist. Daß dies eine Beleidigung nicht nur für die zahlreichen Wissenschaftler der Grabungsmannschaft ist, sondern auch für alle, die das Troia-Projekt unterstützen, so die Universität Tübingen, diverse wissenschaftliche Förderinstitutionen und alle staatlichen Einrichtungen, die an der Ausstellung beteiligt sind, dessen muß sich Herr Kolb bewußt sein. Es gibt keine Hinweise auf eine großflächige geschlossene Bebauung außerhalb der Zitadelle. Aus den dort vorgefundenen Häusern kann er (Korfmann) keine Grundrisse machen, bietet diese aber in seinen Veröffentlichungen an. Schon deshalb habe er (Kolb) keinen Grund, seinen Vergleich, Korfmann sei der Däniken der Archäologie, zurückzunehmen. Hier hat er meines Erachtens Unrecht. Es gibt solche Hinweise. Wie sonst soll der Archäologe argumentieren, wenn nicht mit den von ihm ausgegrabenen Flächen? Jeder, dem es ehrlich um die Sache geht, möge nach Troia kommen und sich das kürzlich im Schatten der beiden hellenistischen Tempel und des römischen Heiligtums ausgegrabene Stadtviertel ansehen (s. Pläne als Anlagen). Die Steinfundamente sind sehr solide, die Gebäude sind regelhaft gebaut, sie haben im Inneren Feuerstellen, Podeste und sonstige Einrichtungen. Sie sind deshalb dort so gut erhalten, weil man üblicherweise innerhalb der Umfassungsmauern eines Heiligtums nicht ständig Baumaßnahmen vornimmt, wie es in den anderen Gebieten der Unterstadt während der achthundertjährigen Besiedlung (!) in griechischer und römischer Zeit der Fall war. Dort, wo die hellenistisch-römischen Gebäude und Altäre des Heiligtums stehen, können wir verständlicherweise nicht ausgraben. Dadurch müssen gewisse Lücken entstehen. Aber auch in anderen Bereichen, wo die griechische und römische Stadtbebauung war und wo man bei den fast stets bis auf den Fels fundamentierten Neubauten die alten Mauern als Steinbruch genutzt hatte, haben wir genügend Hinweise auf eine ähnliche Bebauung mit massiven Steinhäusern. Die ganze Unterstadt war von einem in den Felsen gehauenen (kleinen) Graben umgeben, der aber breit genug war, um beispielsweise Streitwagen stoppen zu können. Eine 10 m breite Durchfahrt war durch ein zweiflügeliges Holztor mit Zwischenräumen von je 2.5 m verschließbar. Daß es solche Durchfahrten geben mußte, ist selbstverständlich. Soweit der archäologische Befund. Wie gesagt, wir Prähistorischen Archäologen müssen stärker als andere Altertumswissenschaften mit anderen Disziplinen zusammenarbeiten und dabei kombinieren und interpretieren. An der wichtigen Grenzschwelle zur Geschichte überschneidet sich unser Fach mit dem der Historiker, die mit Schriftquellen arbeiten. Das Interesse an unserer Arbeit wird an dieser Stelle automatisch zum Konflikt innerhalb der Disziplinen der Altphilologen, aber auch der Althistoriker, neuerdings auch der Altanatolisten. Die Problematik, auch in ihrer Schärfe, kennen wir seit Schliemann. Da stoßen Schulen oder eher Glaubensrichtungen aufeinander. Und wir mit unserer Arbeit vor Ort sind mitten in den Auseinandersetzungen. Um seine Position zu rechtfertigen, scheint es am einfachsten zu sein, nicht unsere Arbeit als solche, sondern die Tendenz in Frage zu stellen, insbesondere, wenn sie - dank der Macher der Troia-Ausstellung - an die Öffentlichkeit geht. Eine Tendenz meinerseits ist da. Sie hat sich im Verlauf der Jahre eingestellt. Es gab einmal eine Zeit, da Troia/Ilios die Eigenschaft abgesprochen wurde, überhaupt eine Stadt gewesen zu sein (Kolb 1984), und es gab und gibt viele, die auch heute noch meinen, daß die Stadt Troia der Ilias nicht mehr als eine poetische Schöpfung sei (Kolb 2001). Andere gingen und gehen seit Schliemann davon aus, daß Homers Handlungskulisse historisch ist, daß die Ilias auch als Geschichtsbuch gelesen werden könne. Es war nie unser Ziel, Homer zu verifizieren oder zu falsifizieren. Aber nach mittlerweile 21 Grabungssommern in der Troas kommt man bei der 4000jährigen Troiageschichte an Homer nicht vorbei. Hier vor Ort sind wir konkret mit allen Vorstellungen konfrontiert, die es zu diesem Themengebiet gibt, ohne jedoch das letzte Wort haben zu wollen. Das sollen andere sprechen, wenn es denn je möglich sein wird. Wir Archäologen finden zumindest die Kulisse für einen Troia/Ilios - Schauplatz, wie ihn Homer um 720 v.Chr. im Sinne hatte, als er sein Epos mit dem damals in Ruinen liegenden Ort verband. Das sagt jedoch nichts aus über die Realität eines Troianischen Krieges. Zu diesem Fragenkomplex befrage man die moderne (!) Homerphilologie (z.B. Joachim Latacz, Basel) und die Altanatolistik (z.B. Frank Starke, Tübingen), nicht uns Archäologen. Wir, die wir nach deren Meinung ganz offensichtlich in (W)Ilios/Wilusa graben, sehen keinen Anlaß, den Ergebnissen dieser Disziplinen zu widersprechen. Sie haben in den letzten drei bis fünf Jahren zunehmend bessere Argumente, sowohl für einen historischen Kern als auch für die Gleichsetzung von (W)Ilios mit dem in hethitischen Quellen bekannten Wilusa. Nur muß man diesen neuesten Forschungsstand kennen und mit diesen Spezialisten diskutieren. Ob Homers Troia nicht mehr ist als eine poetische Schöpfung (Kolb) oder ob sie auch so etwas wie einen historischen Kern hat, mögen folglich andere Wissenschaften beurteilen. Wir aber hier in Troia/Wilusa wollen jetzt mit Steinen, Knochen und Scherben weiter arbeiten. Wissenschaftler und Journalisten sind willkommen, sich vor Ort in diesem Fragenfeld kundig zu machen. Alljährlich kann man in dem umfangreichen wissenschaftlichen Jahrbuch Studia Troica den Fortschritt der Forschungen in und um Troia genau verfolgen. Dazu bedarf es nicht der Medien. Im übrigen werden die Forschungsergebnisse zur Unterstadt von Troia VI/VII seit vielen Jahren im Rahmen des Gutachterverfahrens der Deutschen Forschungsgemeinschaft in mündlicher Sitzung im großen Kollegenkreis bewertet, und in schriftlicher Form ebenfalls. Auch dort pflegt man zu diskutieren! Selbstverständlich stünde ich auch innerhalb der Universität Tübingen für eine Diskussion zur Verfügung - nur wurde ich nicht dazu aufgefordert. Gelegenheiten gab es genug, auch in Verbindung mit den zahlreichen Vorträgen, die ich im Umfeld der Ausstellung in Tübingen und Umgebung gehalten habe. Jedenfalls hat mich Herr Kolb auf das Thema Troia seit mindestens zwei Jahren nicht einmal andeutungsweise angesprochen. Außerdem biete ich, auch Herrn Kolb, gerne die Gelegenheit zu einer sachlichen Diskussion über diese Thematik anläßlich meines Vortrags über die neuesten Grabungsergebnisse am 27. Oktober 2001 in Tübingen. Troia, den 27. Juli
2001
(Anmerkung: Der vorstehende
Text wurde gegenüber der ersten Wiedergabe an den fett gedruckten
Stellen am 8.8. erweitert bzw.ergänzt)
Ergänzender
Kommentar des Klassischen Archäologen Prof.Ch.B.Rose (Cincinnati)
Antwort auf Prof. Frank Kolbs Anschuldigungen Die Unterstadt des griechischen und römischen Ilion mißt 609.734 m2 (ausgehend von Dörpfelds Rekonstruktion der Stadtmauer). Weniger als 1 Prozent der Unterstadt wurde ausgegraben. Aber selbst in solch begrenztem Gebiet kamen in jedem Grabungsareal spätbronzezeitliche Siedlungsreste zutage. Es gibt dort Kochgefäße, Alltagsgeschirr und Wasserkrüge - mit anderen Worten, Überreste von Haushaltsaktivitäten, insbesondere aus Küchen. Nur ein Gebiet der Unterstadt ist auf größerer Fläche ausgegraben worden, das Areal IKL17/18, und dieses Gebiet hat eine beträchtliche Anzahl von spätbronzezeitlichen Mauern und Siedlungsresten erbracht. Das ist deshalb besonders bemerkenswert, weil in späterer Zeit die Römer bei ihren Bauaktivitäten eher die älteren Mauern ausraubten, anstatt neue Steine zu brechen. In der Tat, fast alle Mauern aus der hellenistischen und frührömischen Zeit sind von den spätrömischen Hausbauern abgetragen worden. Wenn wir nicht schriftliche Quellen hätten, die aufzeigen, daß Ilion eine gut besiedelte Stadt während der römischen Zeit war, wäre es schwierig, dieses auf der Grundlage der existierenden Mauern nachzuweisen. Aus diesem Grund ist es besonders hervorhebenswert, daß wir so viele bronzezeitliche Mauern aus einem Gebiet haben, das so schwerwiegend ausgeraubt worden ist. Was diese Ausgrabungsgebiete sehr klar gezeigt haben, ist das enorme Potential der Unterstadt als Zeugnis für die spätbronzezeitliche Besiedlung. Die Entdeckung so vieler spätbronzezeitlicher Häuser im Heiligtum demonstriert dasselbe.
Ich möchte hinzufügen, daß in den zivilen und religiösen
Gebieten von Ilion - im West-Heiligtum, im Heiligtum der Athena und im
Gebiet der Agora - viele bronzezeitliche Gebäude erhalten geblieben
sind, einschließlich eines Teils der Befestigungsmauer der Unterstadt.
Das kommt vornehmlich daher, daß diese (römischen) Bauanlagen
hunderte von Jahren überdauerten, und deshalb die älteren (bronzezeitlichen)
Strukturen darunter weniger beeinträchtigt worden sind. Aber in der
Unterstadt, wo man Häuser jeweils nach einigen Jahrzehnten zerstörte,
abbaute und erneuerte, wurde der ältere Architekturzusammenhang immer
wieder unterbrochen.
30. Juli 2001 -
Zu den Abbildungen
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Einleitungstext.
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| Tübingen
editor: Hans G. Jansen (email: hans.jansen@uni-tuebingen.de)
Cincinnati editor: John Wallrodt (email: john.wallrodt@classics.uc.edu) Date Last
Modified: 28/Aug/01
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