Infos für Erstsemester
Nachdem man die Entscheidung getroffen hat Altorientalische Philologie, Vorderasiatische Archäologie oder Ägyptologie zu studieren und sich dann auch noch an der Uni Tübingen eingeschrieben hat, kommt eigentlich bei jedem Erstsemester die Frage: was dann? Wie geht es nun eigentlich weiter? Was muss ich tun? Um die erste Verwirrung ein wenig zu mindern, versuchen wir hier auf die wichtigsten Fragen, die man am Anfang so mit sich trägt, einzugehen. Alle Fragen, dir ihr darüber hinaus noch habt, könnt ihr gerne an uns persönlich richten.
Die erste Woche
Das Wintersemester (WS) beginnt immer an dem Montag um den 15. Oktober herum, das Sommersemester (SS) an dem Montag um den 15. April herum. Die genauen Termine wie auch die für die vorlesungsfreie Zeit findet ihr auf der Homepage der Universität Tübingen unter http://www.uni-tuebingen.de/studentensekretariat/termine.html.
Für die Altorientalistik beginnt das Semester mit einer Einführungsveranstaltung, in der alle Veranstaltungen, die in dem Semester angeboten werden, von den Dozenten vorgestellt werden. Sie findet immer am ersten Mittwoch im Semester um 14:00 h (14 h s.t.) im Raum 136 des IANES im Schloss Hohentübingen statt. Die Einführung ist für Studierenden aller Fachsemester, d.h. auch für Erstsemester. Im Anschluss daran veranstaltet die Fachschaft eine Einführung speziell für Erstsemester, die ein erstes Kennenlernen darstellen soll und wo man seine ganzen Fragen loswerden kann, gegebenenfalls auch mal über den Stundenplan reden kann, etc.
Diese Informationen gelten nur für die Fächer Altorientalische Philologie und Vorderasiatische Archäologie. Für eure anderen Haupt- oder Nebenfächer müsst ihr euch separat darüber informieren, wie sie ihre Einführungen und die erste Vorlesungswoche handhaben.
Das erste Referat
Es ist üblich, dass man in jedem seiner belegten Seminare ein Referat halten muss (gelegentlich kann es sich auch um mehrere Kurzreferate o.ä. handeln). Wenn man als Erstsemester in einem Seminar sitzt, kann es einem schnell so vorkommen, als sei man der einzige, der keine Ahnung hat, wovon alle anderen eigentlich reden. Man wird mit einer Unzahl fremder Namen und Orte überschüttet und dann soll man auch noch ein Referat über ein Thema halten, von dem man bestenfalls noch nie etwas gehört hat.
Macht euch nichts draus das ist uns allen so ergangen und man wird sich noch wundern, wie schnell man plötzlich selbst in der Situation ist wie selbstverständlich von diesen ganzen seltsamen Namen und Orten zu reden. Bei dem ersten Referat ist es aber noch nicht so. Und das wissen auch alle anderen. Wenn ihr nun euer Thema bearbeiten sollt, und feststellt, dass ihr eigentlich gar keine Ahnung habt, wie ihr anfangen sollt, wo zum Beispiel ihr die Bücher finden könnt, die euch vielleicht weiterhelfen, dann fragt. In der Bibliothek sitzen immer ein paar Leute herum, die ihr gerne fragen könnt und natürlich auch jeden von uns aus der Fachschaft.
Für den Einstieg haben wir eine Liste mit einigen Werken der grundlegenden Einführungsliteratur zusammengestellt <Literatur>. Wenn man sich Bilder für seine Präsentation einscannen möchte, aber keinen Scanner besitzt, kann man sich den Fachschaftsscanner ausleihen. Die Bilder aus "dem" Orthmann, PKG 14, kann man sich digital in 200 dpi Auflösung bei der Fachschaft abholen.
Die erste Grabung
Archäologie soll ja nicht nur Studium sein, sondern auch Praxis. Daher raten wir jedem von euch (den Hauptfachphilologen nur bei Interesse) an einer archäologischen Ausgrabung teilzunehmen.
Über Grabungen in Deutschland kann man sich bei den Landesdenkmalämtern oder, falls vorhanden, bei dem Stadtarchäologen informieren. Wenn man die Möglichkeit hat bei einer Grabungsfirma eingestellt zu werden, kann es sogar sein, dass man für die Zeit, die man auf Grabung verbringt, Lohn bekommt das ist jedoch bei den meisten Grabungspraktika nicht die Regel, vor allem nicht, wenn man noch völlig ohne Erfahrung ist. Dann gibt es eine kleine Aufwandsentschädigung oder auch gar nichts.
Natürlich gibt es auch Grabungen, die von den Dozenten unseres Instituts geleitet werden <Grabungen>.
