Eberhard Heck
Lebenslauf
Am 7. November 1937 wurde ich als fünftes von acht Kindern des 1963 verstorbenen Industriekaufmanns Carl Heck und seiner 1977 verstorbenen Ehefrau Marie, geb. Blöcher, in Tokyo-Omori (Japan) geboren; ich bin deutscher Staatsangehöriger und evangelisch-lutherischen Bekenntnisses. Seit dem 21. August 1964 bin ich verheiratet mit Gisela, geb. Wildfang; wir haben zwei 1969 und 1972 geborene Kinder.
Nach dem Besuch der Deutschen Schule Tokyo-Yokohama - Januar 1944 bis September 1945; danach bis zur Repatriierung im Frühjahr 1947 Privatunterricht -, des Staatl. Realgymnasiums Biedenkopf/Lahn - Oktober 1947 bis Dezember 1950 - und - ab Dezember 1950 - der Oberrealschule in Amberg/Opf. legte ich dort im Juli 1954 die Reifeprüfung ab und begann zum Wintersemester 1954/55 an der Universität Erlangen das Studium der Klassischen Philologie und der Geschichte. Die fehlenden Griechischkenntnisse erwarb ich in Privatunterricht.
Im Sommersemester 1956 wechselte ich an die Universität Tübingen, an der ich - bis auf das Studium in München im Wintersemester 1957/58 und im Sommersemester 1958 - meine weitere Ausbildung bis zur Promotion erhalten habe. Nach Ablegen des Graecum im Frühjahr 1957, der Vorprüfung in Philosophie im Herbst 1957 und der Wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Latein (Hauptfach), Griechisch und Geschichte (Gesamtnote Gut) im Frühjahr 1961 war ich im Sommersemester 1961 ale wissenschaftliche Hilfskraft (Seminarassistenz bei E. Zinn), im Wintersemester 1961/62 als Lehrbeauftragter für lateinische Sprachkurse, im Sommersemester 1962 für lateinische Stilübungen und im Wintersemester 1962/63 (bis 31. Mai 1963) als wissenschaftliche Hilfskraft in der Verwaltung des Tübinger Philologischen Seminars tätig. Von April 1958 bis zur Promotion war ich Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes; das Studium in den Semestern davor habe ich weitgehend durch insgesamt rund 11 Monate vorlesungsfreier Zeit umfassende Tätigkeit als Werkstudent (Siemens-Schuckertwerke, Gerätewerk Amberg) sowie durch Erteilen von Nachhilfeunterricht finanziert.
Aufgrund meiner Dissertation Die Bezeugung von Ciceros Schrift De re publica - eine vorläufige Fassung war 1959 als Bearbeitung einer Preisaufgabe der Fakultät mit einer Belobung ausgezeichnet worden - und des Rigorosum am 28. Februar 1963 wurde ich von der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen mit dem Prädikat Magna cum laude promoviert.
Nach vorübergehender Verwaltung einer Assistentenstelle wurde ich am 15. Juni 1963 zum Wissenschaftlichen Assistenten ernannt und war am Philologischen Seminar in Tübingen zunächst vorwiegend mit Verwaltungsaufgaben befaßt (neben allgemeinen Geschäftsaufgaben Koordinierung der Veranstaltungen des Seminars und Haushaltsüberwachung), außerdem hielt ich von Wintersemester 1963/64 bis Wintersemester 1964/65 jeweils 2-3 Stunden Lehrveranstaltungen (Pro- und Mittelseminare sowie Colloquia Latina) ab.
Von 1. April 1965 bis 31. März 1967 war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Thesaurus linguae Latinae in München; neben der im Schriftenverzeichnis spezifizierten Artikelarbeit hatte ich Gelegenheit, an der Universität München als Gast an Seminaren bei B. Bischoff (Lateinische Philologie des Mittelalters) und W. Kunkel (Römische Rechtsgeschichte) teilzunehmen.
Nach Tübingen zurückgekehrt, wurde ich nach vorübergehender Verwaltung einer Assistentenstelle am 9. August 1967 wieder zum Wissenschaftlichen Assistenten ernannt. Seitdem habe ich bis zum Eintritt in den Ruhestand (abgesehen von 5 Forschungssemestern zwischen 1983 und 2001) regelmäßig Lehrveranstaltungen abgehalten (pro Semester zuerst 2-4, seit SS 1971 4, seit WS 1975/76 mindestens 8 Stunden - dabei auch im Rahmen professoraler Lehre fast ständig Stil- und andere sprachliche Übungen). In der Verwaltung des Philologischen Seminars war ich 1971/72 und 1974/75 jeweils ein Jahr geschäftsführender Assistent und habe 1977/78 zur Entlastung der nur noch zwei Assistenten des Seminars analoge Aufgaben (bes. Organisation von Lehrveranstaltungen und Prüfungen) wahrgenommen. Zu Tätigkeiten in der akademischen Selbstverwaltung s. unten
Aufgrund der dem Fachbereich Altertums- und Kulturwissenschaften der Universität Tübingen vorgelegten Habilitationsschrift Die dualistischen Zusätze und die Kaiseranreden bei Lactantius - Untersuchungen zur Textgeschichte der Divinae institutiones und der Schrift De opificio dei und des Habilitationsvortrags Zu dem in den Hippiatrica Cantabrigiensia erhaltenen Exzerpt aus der Hippiké des Simon von Athen mit Colloquium am 26. Februar 1971 wurde mir am 22. April 1971 die Venia legendi für Klassische Philologie verliehen; die öffentliche Antrittsvorlesung hielt ich am 18. Juni 1971 über Cyprians Schrift Ad Demetrianum und ihre Adressaten. Am 19. Februar 1974 wurde mir die Bezeichnung Außerplanmäßiger Professor verliehen.
Am 24. Juni 1976 wurde ich zum Oberassistenten ernannt (die im Oktober 1975 von der Universität Tübingen beantragte Einweisung in eine Universitätsdozentur mit Ernennung zum beamteten apl. Professor war an Engpässen im Landeshaushalt gescheitert) und am 18. August 1976 hinsichtlich der Rechte und Pflichten in der Selbstverwaltung einem Universitätsdozenten gleichgestellt. Am 27. Juni 1980 wurde ich unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor (BesGr C 2) für Lateinische Philologie ernannt; ich vertrete das Fach mit besonderer Berücksichtigung der christlichen lateinischen Literatur. Seit Frühjahr 1980 bin ich Prüfer bei der Wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien für das Fach Latein (nach dem Eintritt in den Ruhestand letztmals Frühjahr 2005).
Seit der Bildung des Fachbereichs Altertums- und Kulturwissenschaften der Universiität Tübingen Ende 1969 gehörte ich der bis 1976 bestehenden Fachbereichsversammlung, durch meine Habilitation seit 1971 der Erweiterten Fachbereichskonferenz dieses Fachbereichs an. Seit seiner Umwandlung in die Fakultät für Kulturwissenschaften im Februar 1979 gehörte ich deren Promotions- und Habilitationsausschuß und seit der Ernennung zum Univ.-Professor bis zum Eintritt in den Ruhestand (1980-2003) dem Erweiterten Fakultätsrat an. Von Juli 1973 bis Oktober 1974 war ich Mitglied der Studienkommission des Philologischen Seminars, von Juli bis Dezember 1977 einer Studienplankommission für Lateinische Philologie (das Mandat legte ich im Zusammenhang mit den damaligen Studentenunruhen nieder). Im WS 1993/94 wirkte ich in einer Kommission des Seminars an der Erstellung der Studienpläne für die Griechische und die Lateinische Philologie mit (besonders betr. Lektürepensa in der Lateinischen Philologie). Von 1. Oktober 1980 bis 30. September 1983 war ich stellvertretender Direktor des Philologischen Seminars. Seit 1991 bis zum Eintritt in den Ruhestand war ich Beauftragter des Seminars für BAFöG-Angelegenheiten und, soweit das Seminar befaßt ist, für die Organisation der Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Griechisch und Latein zuständig.
Außerhalb des Seminars und der Fakultät war ich wie folgt in der Selbstverwaltung tätig: 1984-1992 war ich als Vertreter der Hochschullehrer Vorsitzender des Förderungsausschusses nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz für die geisteswissenschaftlichen Fakultäten. Seit 1993 war ich - auf Vorschlag der Professorengruppe Forschung und Lehre, der ich seit 1980 angehöre, vom Senat gewähltes - Mitglied einer 2001 aufgelösten Kommission zur Vorbereitung von Prüfungsordnungen und 1995-2003 stellvertretendes (mehrfach tätig gewesenes) Mitglied einer Kommission für Immatrikulations- und Beurlaubungsfragen.
In der Lehre befaßte ich mich seit 1976 sowohl in Überlegungen zur Studiengestaltung wie in der Praxis meiner Lehrveranstaltungen besonders mit Fragen der sprachlichen Ausbildung zumal für Studienanfänger in der Lateinischen Philologie unter Berücksichtigung der zunehmenden Defizite des gymnasialen Lateinunterrichts (1983 und 1993 habe ich in Stellungnahmen für das Seminar zu Lehrplanrevisionen erfolglos gegen den kodifizierten Verfall der Sprachkompetenz im altsprachlichen Unterricht protestiert). Nach seit 1993 verstärkten, von entsprechenden Übungen begleiteten Bemühungen habe ich 1998 die Einführung eines 4stündigen obligatorischen Grammaticum als Zugangsvoraussetzung für Übungen und Seminare im Grundstudium erreicht.
Schwerpunkte meiner wissenschaftlichen Forschung waren und sind einerseits Ciceros Staatsschriften und ihre Wirkungsgeschichte einschließlich Überlieferungsgeschichte, andererseits die frühchristliche lateinische Literatur und ihre religionspolitischen Voraussetzungen, besonders Lactanz, Minucius Felix und Commodian. Zusammen mit Frau Kollegin A. Wlosok, Mainz, bereite ich eine kritische Ausgabe der Schriften des Lactanz in der Bibliotheca Teubneriana vor, zunächst der 7 Bücher Diuinae institutiones und ihrer Epitome, (Vorarbeiten dazu wurden 1975-1978 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert). Im Zusammenhang damit ergab sich die Beschäftigung mit methodischen und technischen Fragen der Textverarbeitung für editorische und lexikographische Zwecke unter Einsatz elektronischer Datenverarbeitung, was die Aufbereitung der Buchpublikationen zum Satz mit dem Tübinger System von Textverarbeitungsprogrammen TUSTEP einschließt. Die Edition der Epitome - erste mit dem TUSTEP-Satzprogramm hergestellte Edition eines antik-lateinischen Prosatextes (d.h. Zuordnung aller Apparateinträge zum Text und Umbruch der Apparate programmgesteuert) - erschien 1994; 2001 folgte eine zusammen mit Frau Dr. G. Schickler, Tübingen, erarbeitete deutsche Übersetzung dieses Textes mit Erläuterungen. Die Edition des Hauptwerkes soll, wie die der Epitome in der Bibliotheca Teubneriana (jetzt bei Saur, München/Leipzig), ab 2005 in 4 einander im Abstand von zwei Jahren folgenden Lieferungen erscheinen. Andere Publikationen, bes. zu Lactanz, ergänzen diese Editionsarbeit; zu in nächster Zeit vorgesehenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen s. am Ende des Verzeichnisses meiner Schriften.
Zur Durchführung dieser Arbeitsvorhaben wurde Anfang 1989 unter meiner Leitung am Tübinger Philologischen Seminar eine Arbeitsstelle für patristische Textedition eingerichtet, in der regelmäßg Lehrveranstaltungen, auch solche mit Qualifikationsmöglichkeiten in den latinistischen Studiengängen, stattfinden. Aufgrund einer Vereinbarung mit dem Philologischen Seminar besteht diese Arbeitsstelle auch nach meinem Eintritt in den Ruhestand fort, solange dort das Forschungsvorhaben Lactanz-Edition mit Begleitpublikationen durchgeführt wird; weiterhinr werden hier Arbeitsgemeinschaften auch als Lehrveranstaltungen in den latinistischen Studiengängen angeboten.
Seit Ende 1995 bin ich Fahnenleser beim Thesaurus linguae Latinae, d.h. überprüfe die Artikelausdrucke unter Berücksichtigung meiner Forschungsschwerpunkte inhaltlich und redaktionell.
Seit 1. April 2003 bin ich nach Erreichen der Altersgrenze im Ruhestand (meine letzte Vorlesung im Amt hielt ich am 18. Februar 2003 über Römische Christen über den römischen Staat bis zur constantinischen Wende). Damit endeten auch - bis auf die Zugehörigkeit zum Habilitationsausschuß (und zum Promotionsausschuß?) der Fakultät mit beratender Stimme - alle Tätigkeiten in der Selbstverwaltung. Doch nehme ich weiterhin die Rechte aus meiner Lehrbefugnis nach § 67 Abs.4 Satz 4 des Universitätsgesetzes Baden-Württemberg wahr, d.h. halte Lehrveranstaltungen ab und wirke an Prüfungen mit (bei der Wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien bis Frühjahr 2005 möglich).
Seit 1972 bin ich Mitglied der Mommsen-Gesellschaft, Verbandes der deutschen Forscher auf dem Gebiete des griechisch-römischen Altertums, deren Studienkommission ich von 1985 bis 1989 angehört habe, und seit 1975 Mitglied der Association internationale détudes patristiques. Außerdem bin ich seit 1978 Mitglied des Bundes Freiheit der Wissenschaft und seit 1979 Mitglied der Christlich-Demokratischen Union (1982-2003 als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, seit 2004 als Schriftführer Vorstandsmitglied im CDU-Stadtverband Mössingen) und gehöre seit 1986 dem Fachausschuß Bildungspolitik im CDU-Bezirksverband Württemberg-Hohenzollern an.
NB: Ein Verzeichnis der von mir bisher abgehaltenen Lehrveranstaltungen stelle ich auf Wunsch zur Verfügung.
Stand: 22.10.2004
Verzeichnis
der Schriften von Eberhard Heck
1.Rezension: M. Tulli Ciceronis scripta quae manserunt omnia fasc. 39: De re publica librorum sex quae manserunt, tertium recognovit K. Ziegler, Leipzig (Teubner) 1955; quartum recognovit K. Ziegler, Leipzig (Teubner) 1958.
Gymnasium 66, 1959, 56-59.
2.Rezension: M. Tulli Ciceronis ... De re publica ... quintum recognovit K. Ziegler, Leipzig (Teubner) 1960.
Gymnasium 67, 1960, 552-553.
3.Die Bezeugung von Ciceros Schrift De re publica.
Spudasmata 4 (= Diss. phil. Tübingen 1963).
Hildesheim (Olms) 1966, 298 S.
4. Beiträge aus der Thesaurusarbeit XV: Obstruo - Zu CIL I^2 698.
Museum Helveticum 24, 1967, 49-51.
Wiederabdruck in: Beiträge aus der Thesaurus-Arbeit, hg. vom Thesaurus linguae Latinae, Leiden 1979, 227-229.
5. Occupatio.
Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte 84 (Romanistische Abteilung), 1967, 355-357.
6.M. Tullius Cicero, Laelius (vollständig). De re publica (in Auswahl), bearbeitet von Hildebrecht Hommel, mit Einleitung von Karl Meister, mit Ergänzungen von E.H.
Heidelberger Texte, Lat. Reihe 2, 5. Aufl.
Heidelberg (Kerle) 1967.
7.Rezension: M. Tulli Ciceronis De re publica librorum sex quae supersunt, P. Krarup recognovit, Milano (Mondadori) 1967.
Gymnasium 75, 1968, 556-558.
8.Bemerkungen zum Text von Lactanz, De opificio dei.
Vigiliae Christianae 23, 1969, 273-292.
9.Scipio am Scheideweg. Die Punica des Silius Italicus und Ciceros Schrift De re publica.
Wiener Studien 83 (N.F. 4), 1970, 156-180.
(Zuerst in: Lemmata. Donum natalicium Wilhelm Ehlers, maschinenschriftlich vervielfältigt, München 1968, 66-94).
10.Artikel für den Thesaurus linguae Latinae - Bandredaktoren: Wolfgang Buchwald (vol. VII 2) und Hans Wieland (vol. IX 2):
Vol.VII 2 fasc. V (1970): iustificatio. iustificator. ?iustificatrix. iustifico. iustificus (p. 711,30-713,59). ?iuvencarius. iuvenculesco. iuvenculus, -a. iuvencus, -a (p. 729,17-731,78). iuvenor. iuventa. (iuventabilis). iuventas. iuvento. iuventus. iuvenulus (p. 740,56-745,6).
Vol.IX 2, fasc. II (1971): obstructio (p. 253,52-69). obstruo (p. 255,10-257,44).
Vol.IX 2 fasc. III (1973): occaecatio. occaeco (p. 328, 66-330,10). occano (p. 330,64-331,5). occedo. occelo. occendo. occentatio. occenties. occento. occentus. occepto (p. 342,38-343,21). occipio. occipitium. occiput (p. 355, 6-357,25). occupaticius. occupatio. occupativa. occupator. occupatorius. occupatus. occupo (-are). occupo (-onis) (p. 381,69-390,66).
11.Silvae. Festschrift für Ernst Zinn zum 60. Geburtstag, hg. von Michael von Albrecht und E.H.
Tübingen (Niemeyer) 1970, 315 S.
12.Iuventa - iuventas - iuventus in der römischen Dichtung.
In: Silvae (oben Nr. 11) 65-74.
13.Die dualistischen Zusätze und die Kaiseranreden bei Lactantius. Untersuchungen zur Textgeschichte der Divinae institutiones und der Schrift De opificio dei.
Abhandlungen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 1972, 2.
Heidelberg (Winter) 1972. 235 S.
13a. Diedualistischen Zusätze und die Kaiseranreden bei Lactanz.
Studia Patristica 13 (= Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur 116), Berlin 1975, 185-188 [Zusammenfassung von Nr. 13].
14.Iuppiter - Iovis bei Commodian.
Vigiliae Christianae 30, 1976, 72-76.
15.Rezension: Lactance, Institutions divines. Livre V. Tome 1: Introduction, texte critique, traduction; Tome 2: Commentaire et index par P. Monat, Paris (du Cerf) 1973 (Sources Chrétiennes 204. 205).
Gnomon 49, 1977, 366-370.
16.«Iustitia civilis - iustitia naturalis» - à propos du jugement de Lactance concernant les discours sur la justice dans le «De re publica» de Cicéron.
In: Lactance et son temps. Recherches actuelles. Actes du IVe colloque détudes historiques et patristiques Chantilly 21-23 septembre 1976, éd. par Jacques Fontaine et Michel Perrin (= Théologie historique 48), Paris 1978, 171-184.
17.Zum Buchschluß von Cicero, De legibus III.
Hermes 107, 1979, 496-499.
18.Rezension: P. L. Schmidt, Die Überlieferung von Ciceros Schrift De legibus in Mittelalter und Renaissance, München (Fink) 1974 (Studia et testimonia antiqua 10).
Gnomon 52, 1980, 130-137.
19.Rezension: R. M. Ogilvie, The Library of Lactantius, Oxford 1978.
Gnomon 52, 1980, 572-574.
20.Das Romuluselogium des Ennius bei Lactanz - ein Testimonium zu Ciceros Schrift De gloria?
In: Überlieferungsgeschichtliche Untersuchungen, hg. von Franz Paschke (= Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur 125), Berlin 1981, 305-315.
21.Marcus Minucius Felix, Octavius. Übersetzt von einer Arbeitsgemeinschaft zur Übersetzung patristischer lateinischer Texte am Philologischen Seminar der Universität Tübingen (Leiter: E.H.; Beteiligte: Elke Ahlborn, Ilse Hornäcker, Detlef Horst, Brigitte Kible, Joachim Kübler, Angelika Sassin, Albert Waizenegger), hg. von E.H.
Tübingen (Privatdruck) 1981. 58 S.
22.Rezension: M. Tullius Cicero, De legibus, hg. von K. Ziegler; 3. Aufl. überarbeitet und durch Nachträge ergänzt von W. Görler. Freiburg-Würzburg (Ploetz) 1979 (Heidelberger Texte, Lat. Reihe 20).
Anzeiger für die Altertumswissenschaft 34, 1981, 245-246.
23.Rezension: Cicéron, La république. Tome 1: Livre I; Tome 2: Livres II-VI, texte établi et traduit par E. Bréguet, Paris (Les Belles Lettres) 1980.
Gnomon 55, 1983, 486-493.
24.Minucius Felix und der römische Staat. Ein Hinweis zum 25. Kapitel des Octavius.
Vigiliae Christianae 38, 1984, 154-164.
25.Rezension: Marco Tullio Cicerone, Bruto. Introduzione, testo, traduzione, note da E. Malcovati, Milano (Mondadori) 1981.
Anzeiger für die Altertumswissenschaft 38, 1985, 116.
26.Rezension: Lactance, La colère de Dieu, introduction, texte critique, traduction, commentaire et index par Chr. Ingremeau, Paris (du Cerf) 1982 (Sources Chrétiennes 289). par Gnomon 57, 1985, 145-148.
27.Rezension: M. Perrin, Lhomme antique et chrétien. Lanthropologie de Lactance, Paris (Beauchesne) 1981 (Théologie historique 59).
Gnomon 57, 1985, 513-516.
28.Rezension: A. Bender, Die natürliche Gotteserkenntnis bei Laktanz und seinen apologetischen Vorgängern, Frankfurt / Bern / New York (Lang) 1983 (Europ. Hochschulschr. XV 26).
Gnomon 57, 1985, 650-652.
29.Ein Cicero-Zitat über den Nutzen der Philosophie bei Lactanz (Diuinae institutiones 3,16,5).
Eos 75, 1987, 335-351.
30.#G+MH UEOMAXEIN#G- oder: Die Bestrafung des Gottesverächters. Untersuchungen zu Bekämpfung und Aneignung römischer religio bei Tertullian, Cyprian und Lactanz.
Studien zur klassischen Philologie 24.
Frankfurt / Bern / New York (Lang) 1987. 257 S.
31.Rezension: M. Tulli Ciceronis scripta quae manserunt omnia fasc. 5: Orator, ed. R. Westman, Leipzig (BSB-Teubner) 1980.
Gnomon 59, 1987, 272-275.
32.Lactanz und die Klassiker. Zu Theorie und Praxis der Verwendung heidnischer Literatur in christlicher Apologetik bei Lactanz.
Philologus 132, 1988, 160-179.
33.Rezension: M. Tullius Cicero, De re publica. Kommentar von K. Büchner, Heidelberg (Winter) 1984.
Gnomon 60, 1988, 684-691.
34.Rezension: I cristiani e il servizio militare. Testimonianze dei primi tre secoli, a cura di E. Pucciarelli, Firenze (Nardini) 1987 (Biblioteca patristica 9).
Gnomon 61, 1989, 629-631.
35.Vestrum est - poeta noster. Von der Geringschätzung Vergils zu seiner Aneignung in der frühchristlichen lateinischen Apologetik.
Museum Helveticum 47, 1990, 102-120.
36.Antonie Wlosok: Res humanae - res divinae. Kleine Schriften, hg. von E.H. und Ernst A. Schmidt.
Bibliothek der klassischen Altertumswissenschaften N.F.II 84.Heidelberg (Winter) 1990. 550 S.
37.Artikel Lactantius.
Lexikon des Mittelalters 5 (1991), 1606-1607.
38.Rezension: Lactance, Institutions divines. Livres I et II. Introduction, texte critique, traduction, notes par P. Monat, Paris (du Cerf) 1986. 1987 (Sources Chrétiennes 326. 337). - Lactance, Épitomé des Institutions divines. Introduction, texte critique, traduction, notes et index par M. Perrin, Paris (du Cerf) 1987 (Sources Chrétiennes 335).
Gnomon 64, 1992, 592-600.
39.Ernst Zinn (1910-1990).
In: Miscellanea di studi in onore di Ernst Vogt: Ricordi di filologi classici, hg. v. W. Suerbaum = Eikasmos - Quaderni Bolognesi di filologia classica 4, 1993, 393-401.
40.Wer baute die Mauer für Laomedon? Autorversehen in den Diuinae institutiones des Lactanz.
In: Philologia sacra. Festschrift für Hermann J. Frede und Walter Thiele, Freiburg 1993, 397-415.
41.Lactanz im Kulturkampf (1873-1875).
In: Logos. Festschrift für Luise Abramowski, Berlin 1993, 589-606.
42.Thou shalt not quote at second hand. Discovery and early use of the Torino manuscript of Lactantius Epitome diuinarum institutionum.
In: Multarum artium scientia. Festschrift for [sic!] R. Godfrey Tanner (= Prudentia, Supplementary Number 1993), [Auckland, NZ 1993], 170-181.
42a. Dusollst nicht zitieren aus zweiter Hand. Entdeckung und frühe Benutzung des Turiner Codex der lactanzischen Epitome diuinarum institutionum.
Philologus 137, 1993, 110-121 [gegenüber Nr, 42 erweitert].
43. Artikel Commodianus.
Lexikon für Theologie und Kirche, 3.Aufl. 2 (1994) 1275-1276.
44.Rezension: Gunther Gottlieb, Christentum und Kirche in den ersten drei Jahrhunderten, Heidelberg (Winter) 1991.
Klio 76, 1994, 515.
45.L. Caeli Firmiani Lactanti Epitome diuinarum institutionum, edd. E.H. et Antonie Wlosok.
Bibliotheca scriptorum Graecorum et Romanorum Teubneriana.
Stuttgart / Leipzig (Teubner) 1994, XLVIII, 128 pp. 46.Pseudo-Cyprian, Quod idola dii non sint und Lactanz.
Epitome divinarum institutionum.
In: Panchaia. Festschrift für Klaus Thraede (= Jahrbuch für Antike und
Christentum, Ergänzungsband 22), Münster 1995, 148-155.
47.Zu Hadrians Christenrescript an Minicius Fundanus (Euseb. hist. eccl. 4,9,1-3).
In: Prinzipat und Kultur im 1. und 2. Jahrhundert, Wiss. Tagung der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Iwane-Dshawachischwili-Universität Tbilissi 27.-30. Oktober 1992 in Jena, hg. von Barbara Kühnert, Volker Riedel und Rismag Gordesiani, Bonn 1995, 103-117.
48. E.H. - Antonie Wlosok:
Zum Text der Epitome divinarum institutionum des Laktanz.
Wiener Studien 109, 1996, 145-170
49. Artikel Lactantius.
Lexikon für Theologie und Kirche, 3.Aufl. 6 (1997) 583-584.
50.Minucius Felix.
Handbuch der lateinischen Literatur der Antike (HLL), hg. von Reinhart Herzog und Peter Lebrecht Schmidt, Bd. 4, München 1997, 512-519 (§ 475).
51.Commodian.
HLL ebenda, 628-637 (§ 498).
52.Beiträge zu: Metzler Lexikon antiker Autoren, hg. von Oliver Schütze, Stuttgart 1997: Commodian (184-185) - Laktanz (399-401) - Minucius Felix (459-460).
53. Hildebrecht Hommel
Gnomon 69, 1997, 651-656 (dazu Photo).
54. Artikel Minucius Felix.
Lexikon für Theologie und Kirche, 3.Aufl. 7 (1998) 275-276.
55.Märtyrertum einst und jetzt (Rezensionsartikel zu: G.W. Bowersock, Martyrdom ^& Rome, Cambridge [Cambridge UP] 1995).
International Journal of the Classical Tradition 4, 1997, 263-268 [ausgeliefert 1999].
56. Artikel Lactantius.
Der Neue Pauly 6 (1999), 1043-1044.
57. Minucius Felix, der erste christliche Ciceronianer.
Hyperboreus 5, 1999, 306-325.
58. Artikel Minucius Felix.
Der Neue Pauly 8 (2000), 241-242.
59.Rezension: Lactance, Institutions divines. Livre IV.
Introduction, texte critique, traduction, notes par P. Monat, Paris (du Cerf)
1992 (Sources Chrétiennes 377).
Gnomon 72, 2000, 599-602.
60. Commodian.
In: Lexikon christlicher Denker, hg. von Markus Vinzent, Stuttgart 2000, 179-180.
61. Artikel Quod idola dii non sint.
Der Neue Pauly 10 (2001), 734.
62. Frustula Minuciana - Textkritisches zum Octavius.
Wiener Studien 114, 2001 (Festschr. Adolf Primmer), 483-499.
63.Lucius Caelius Firmianus genannt Lactantius: Göttliche Unterweisungen in Kurzform, eingeleitet, übersetzt und erläutert von E. H. und Gudrun Schickler.
München / Leipzig (Saur), 2001, 190 S.
64.Wer war Apollos Ehefrau? Wo war Pontius Pilatus Legat? Unklarheiten in der Epitome diuinarum institutionum des Lactanz.
Hyperboreus 8, 2002, 326-336.
65.Beiträge zu: Lexikon der theologischen Werke, hg. von Michael Eckert u.a., Stuttgart 2003: De ave Phoenice (142) - De mortibus persecutorum (186) - Divinae institutiones (240-241).
66.Vergil - Dichter auch der christlichen Römer (Rezensionsartikel zu: S. Freund, Vergil im frühen Christentum. Untersuchungen zu den Vergilzitaten bei Tertullian, Minucius Felix, Novatian, Cyprian und Arnobius. Paderborn u.a. [Schöningh] 2000).
International Journal of the Classical Tradition 9, 2002/3, 423-429 (ausgeliefert 2004).
67.Nochmals: Lactantius und Lucretius. Antilucrezisches im Epilog des lactanzischen Phoenox-Gedichts?
International Journal of the Classical Tradition 9, 2003, 509-523 (ausgeliefert 2004).
68.Lactantius, De falsa religione. Textkritisches zum 1. Buch der Diuinae institutiones.
Demnächst in: Mélanges François Heim.
69.Defendere - instituere. Zum Selbstverständnis des Apologeten Lactanz.
Demnächst in: Fondation Hardt, Entretiens sur lantiquité classique 51 (préparés et présidés par Antonie Wlosok): Lapologétique chr%(etienne grecque et latine jusquà lépoque constantinienne.
70.L. Caelius Firmianus Lactantius, Diuinae institutiones,
ed(ent) E. H. et Antonie Wlosok.
Soll in der Bibliotheca Teubneriana (im Verlag Saur, München / Leipzig) ab 2005 in 4 Lieferungen erscheinen (fasc. 1: Praefatio. Libri I et II).
71. Commodianus.
Demnächst in: Aufstieg und Niedergang der römischen Welt, hg. von Wolfgang Haase, II 26,4 (eingereicht 1999).
Stand: 22.10.04