Elektrochemie

Elektrochemie

Allgemeines:

Wichtig im Hinblick auf die Eigenschaften der im Arbeitskreis synthetisierten organischen Verbindungen wie Leitfähigkeit, Photo- bzw. Elektrolumineszenz und deren Stabilität gegenüber Oxidation und Reduktion ist die Kenntnis der Redoxpotentiale dieser Verbindungen.
Eine allgemein anerkannte Methode zur Bestimmung der Daten ist die im Arbeitskreis verwendete Cyclische Voltammetrie (CV). Aufgrund der Lösungseigenschaften organischer Verbindungen müssen diese Untersuchungen in organischen Lösungsmitteln durchgeführt werden. Dies setzt spezielle experimentelle Methoden zur Aufbereitung der Lösungsmittel voraus. Darüber hinaus gibt die cyclische Voltammetrie Aufschluß über die nach der Oxidation oder Reduktion ablaufenden Folgereaktionen .
Neben der cyclischen Voltammetrie wird in unserem Arbeitskreis als weitere elektrochemische Methode die Spektroelektrochemie (SEC) eingesetzt. Unter SEC versteht man Methoden, die elektrochemische und in situ spektroskopische Methoden miteinander kombinieren. Mit den Methoden der SEC lassen sich elektrochemische Reaktionen in einer Zeitskala von einigen Mikrosekunden bis hin zu Minuten untersuchen. Dies ist vorallem bei der Beobachtung heterogener Ladungsübertragungen zwischen Substanz und Elektrode und bei Folgereaktionen in der Lösung von Bedeutung . In unserem Fall handelt es sich um die UV/VIS/NIR-Spektroskopie.
Typisch elektrochemische Methoden wie cyclische Voltammetrie und Polarographie charakterisieren zwar den Zustand der Elektrode und des mit ihr in Kontakt stehenden Elektrolyten durch Potential, Stromstärke und deren zeitlichen Verlauf, liefern aber keinerlei Information über die Struktur der untersuchten Verbindungen und deren Reaktionsprodukte. Durch Kombination der Daten aus CV und SEC ist auch ein Aussage über die Struktur möglich.

Einzelne Arbeitsgebiete:


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