Käfigmoleküle

Käfigmoleküle (Sphären)

Allgemeine Beschreibung

Bei diesen auch Sphären genannten Makromolekülen handelt es sich um von Heterofullerenen abgeleitete Strukturen, bei denen Teilfragmente des Fullerens durch Porphin-, Phthalocyanin- oder Subphthalocyanin-Einheiten ersetzt werden.
Sphären werden nicht aus Fullerenen, sondern aus kleineren trifunktionellen Monomeren aufgebaut, die die entstehenden Makrocyclen verbinden. Analog zu Ringschlußreaktionen muß die Synthese bei unendlicher Verdünnung erfolgen, um die Bildung von Flächenpolymeren zu verhindern. Durch Zugabe von Metallsalzen kann der Templat-Effekt zur Präorganisation der Monomeren genützt werden.



Eigenschaften und Anwendungen

Sphären sollten sowohl die Eigenschaften des jeweiligen Makrocyclus als auch fullerenartige Eigenschaften haben. Katalytische und sensorische Eigenschaften sind denkbar. Aufgrund des Hohlraumes der Sphären können im Gegensatz zu Fullerenen Moleküle leicht eindringen. Dadurch könnte eine Trennung von Gemischen erfolgen und Pharmazeutika könnten eingelagert werden. Wenn geeignete Seitengruppen angebracht werden, würden Anwendungen in der photodynamischen Krebstherapie ermöglicht. Durch geeignete Funktionalisierung könnte auch eine Polymerisation erreicht werden.

Förderung:

Dieses Projekt wird gefördert von der ARGUS-Holding GmbH, Bahnhofstr. 53a, 69115 Heidelberg.

Literatur:

Verweise:

Sphaeren, Kaefigmolekuele und aehnliches im WWW:

Computeranimationen:


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