Mineralogische 
Schau- und Lehrsammlung
der Universität Tübingen


 

Inhalt der Sammlung

Öffnungszeiten

Wie komme ich hin?

Presse-Echo

Historie

 

Blick in die Sammlung

Grundriß und Aufbau der Sammlung


Die Mineralogische Schau- und Lehrsammlung 
der Universität Tübingen präsentiert auf 200 qm 
die wichtigsten Minerale, Gesteine, Erze, Edelsteine und Meteorite aus aller Welt sowie deren Bedeutung für das Verständnis des Systems Erde
und für unser tägliches Leben.


Eisenmeteorit mit Widmannstättenschen Figuren; Photo: Ulrich Metz

Orientierte Verwachsung von Rutil und Hämatit; Photo Ulrich Metz

Turmalinzonarbau; Photo: Ulrich Metz

Eisenmeteorit

Orientierte Verwachsung von Rutil und Hämatit

Zonarbau eines Turmalins



 

Im Ausstellungsraum hinter dem Lothar-Meyer-Bau, Wilhelmstr 56., und in den Fluren des Instituts für Geowissenschaften, AB Mineralogie und Geodynamik, werden in über vierzig Glasvitrinen unter anderem folgende Bereiche der Mineralogie und Geologie vorgestellt:

 

Systematik der Minerale
Erze und Erzlagerstätten
Angewandte und technische Mineralogie (Materialwissenschaften)
Aufbau der Erde und Kreislauf der Gesteine
Mineralverwachsungen (Zwillinge, Epitaxien, Pseudomorphosen)
Mineraleigenschaften
Schmuck- und Edelsteine
Mineralstoffe und "Mineralwasser"
Minerale im Haushalt
Minerale und Gesteine der Region
Meteorite und deren Impakterscheinungen.

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Öffnungszeiten:
Mittwochs und jeden letzten Sonntag im Monat von 15 - 17 Uhr !
Vom 5.8.2009 bis 7.10.2009 ist die Sammlung leider geschlossen!



Für Gruppen und Schulklassen gerne auch Führungen nach Vereinbarung!
Anmeldung und weitere Auskünfte: Dr. U. Neumann , Tel. 07071/29-72600 und -72603.


Wie komme ich hin?
Lageplan und Pkw-Anfahrtsskizze


Presse-Echo

Außerirdisches und Tiefgeschürftes
Wilfried Konrad, Schwäbisches Tagblatt, 
AUDIMAX SPEZIAL, vom 17. April 1999

"Ungeahnte Schätze in der Holzbaracke"
 
attempto  (Oktober 1998): 

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Zur Geschichte
der Mineralogischen Schau- und Lehrsammlung
in Tübingen

Die heutige Mineralogische Schau- und Lehrsammlung ging aus den Sammlungen des früheren "Mineralogischen Instituts" hervor, welches die Fächer Mineralogie, Geologie und Paläontologie umfaßte und von der Arbeits- und Sammelrichtung her in erster Line geologisch-paläontologisch orientiert war. Im Oktober 1919 wurde ein Mineralogisch-Petrographisches Extraordinariat mit Sammlung abgespalten, aus dem das jetzige Institut für Mineralogie, Petrologie & Geochemie hervorging. Da der erste Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Richard Nacken war, ist dieser formal der Gründer der Sammlung. Von dem Material des alten Instituts gingen 1919 etwa zwei bis fünf Prozent in die neue Mineralogisch-Petrographische Sammlung über. Darunter befand sich auch die Meteoritensammlung, die der Freiherr von Reichenbach 1869 der Universität Tübingen vermacht hatte.

1990-91 wurde der Ausstellungsraum renoviert und umgestaltet. Die neukonzepierte Mineralogische Schau- und Lehrsammlung soll den Studierenden der Geowissenschaften der Universität Tübingen zu Lehr- und Anschauungszwecken dienen, aber natürlich auch als ästhetisch ausgerichtete Schausammlung der Öffentlichkeit zugänglich sein und die Bandbreite der historischen und modernen Mineralogie verdeutlichen.

Eine vorzügliche Darstellung der Geschichte der Tübinger Mineralogie einschließlich der historischen Entwicklung der mineralogischen Sammlung findet sich in:
W. v. Engelhardt & H. Hölder (1977): Mineralogie, Geologie und Paläontologie an der Universität Tübingen von den Anfängen bis zur Gegenwart. - J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen, 292 S. + 40 Abb.

Inhalt der Sammlung
Bedingt durch die Entstehunggeschichte ist auch der Stellenwert der Sammlung ein sehr unterschiedlicher. Während die Gesteine, Minerale und Erze eine etwa durchschnittliche Universitätssammlung darstellen, besitzt die Meteoritensammlung internationales Format. Die magazinierte Belegsammlung enthält vorwiegend Minerale und Gesteine, die bei Exkursionen aufgesammelt oder auf Messen zugekauft wurden. Sie ist besonders für die nähere Umgebung Tübingens (Schwäbische Alb, Hegau, Nördlinger Ries, Schwarzwald) repräsentativ. Hervorzuheben sind die von W. BRANCO am Ende des letzten Jahrhunderts angelegte Sammlung von Gesteinsproben des Uracher Vulkangebietes und die von H. PICHLER in den letzten Jahrzehnten zusammengestellte einmalige Handstück-Sammlung von Gesteinen aus aller Welt (Petrographische Sammlung im Institutsgebäude).

 


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(c)  Udo Neumann, Universität Tübingen -   Letzte Änderung: 19.07.2009