|
Bewerbungsgespräch
/ Bewerbungsschreiben
Bei Bewerbungsschreiben gilt es, in wenigen Zeilen
seine eigene Person in ein gutes Licht zu rücken und den Empfänger davon
zu überzeugen, daß man die geeignete Person für den ausgeschriebenen
Posten ist. Es kommt darauf an, durch die Anlage und äußere
Gestaltung des Briefes einen positiven Eindruck bei dem Empfänger zu
bewirken. So sind folgende Fragen genau zu klären: Welche Vorschriften für die äußere Form
sind zu beachten? An wen schreibe ich (Behörden, Personen, Firmen), und welche
Anrede wähle ich (Angemessenheit = aptum)? Auf welche Angaben in der
Anzeige nehme ich Bezug? Bestimmte
rhetorische Fähigkeiten sind in einem Bewerbungsschreiben von großer Bedeutung. Beispielsweise kommt es
auf die möglichst wirksame Anordnung der Argumente und auf die generelle
Struktur des Textes an (dispositio), auch gegebenenfalls auf das Einsetzen
passender Stilmittel und rhetorischer Figuren (vgl auch. Stillehre,
Figurenlehre).
Bei einem Bewerbungsgespräch zählt neben dem
gesprochenen Wort das gesamte Erscheinungsbild des Bewerbers. Dieser
sollte angemessen gekleidet sein und ein souveränes Auftreten haben (vgl.
auch Lampenfieber)
Während des Gesprächs müssen mehrere wichtige
Punkte beachtet werden. Nützlich ist es, sich auf mögliche Fragen
bestimmte Antworten zurechtzulegen. Ebenso wirkt es positiv, eigene Fragen
bereitzuhalten; damit wird gezeigt, daß man sich Gedanken über seine
angestrebte Arbeit und die Firma etc. gemacht hat. Auch die körperliche
Beredsamkeit sowie eine gewisse Schlagfertigkeit bei unerwarteten Fragen
spielen eine gewichtige Rolle.
Literaturhinweise:
-
Pabst-Weinschenk, Marita:
Reden im Studium. Ein Trainingsprogramm. S. 137 - 141.
-
König Heinz u.a.: Wort und Sinn. Sprachbuch 9/10. S.
179 189.
weiter
zu:
|
|