Werbeanalyse
Werbung ist heute eine der wichtigsten
rhetorischen Gattungen. Seit der Antike hat es Reklame gegeben, doch
werden Wirkung und Technik der Werbung erst in der Gegenwart systematisch
untersucht. Werbung ist eigentlich die Überredung zum Kauf eines
Produktes; Anzeigen wären also strenggenommen keine Werbung, solange in
ihnen nur informiert und nicht überredet wird:
Es gibt Werbung für
-
Markenartikel
-
Warenart
-
Branche
-
Firma
Neben der Verkaufswerbung unterscheidet man
die sogenannte Imagewerbung, die Einführungs- und die Repräsentationswerbung.
Die verschiedenen Kategorien erfordern verschiedene Arten der rhetorischen
Annäherung an den Konsumenten. Die Werbeanalyse soll diese
unterschiedlichen Herangehensweisen untersuchen, einordnen und auf ihre
Wirksamkeit hin überprüfen.
Literaturhinweise:
Praxisaufgaben zum Thema Werbesprache anhand
verschiedener Werbebeispiele.
Kurzes Kapitel mit den wichtigsten
Informationen zum Thema Rhetorik in der Werbung aus Schlüter, Hermann:
Grundkurs der Rhetorik, sowie anschließende Arbeitsaufgabe.
Ausführlicheres Kapitel zum Thema moderne
Werbung und antike Rhetorik von Uwe Förster unter Einbezug verschiedener
Stilfigurenbeispiele.
Kurze theoretische Kapitel werden durch
Praxisaufgaben ergänzt. Hinweise auf weitere Texte.
Kurzes, gutes Kapitel zur Rhetorik in der
Werbung.
Sehr gute Ausführungen zur Werberhetorik.
Dieses Buch versucht mit linguistischen und
semiotischen Modellen den rhetorischen Techniken der Werbung auf die Spur
zu kommen. Es wird die Wirklichkeitssicht sowie die Interpretation der
Massenkommunikation unter die Lupe genommen und anhand ausführlicher
Beispieldiskussionen erläutert.
Hier werden die Erkenntnisse der
Manipulationsstrategen beleuchtet: wie wirkt unterschwellige Werbung? In
jedem Kapitel wird ein berühmt-berüchtigtes Erfolgskonzept analysiert
und verdeutlicht.
Wörterbuch und allgemeines Werbelexikon in
einem. Stichworteintragungen zu allen grundlegenden Schlüsselbegriffen
der Werbung ergänzt durch eine Vielzahl von Grafiken, Tabellen und
Querverweisen.
Hier wird v. a. die historisierende Werbung
untersucht und Begriffe einer rückwärtsgerichteten Utopie wie z. B. die
der guten alten Zeit beleuchtet. Besonders interessant ist die
Untersuchung der zeitspezifischen Erwartungshorizonte aus 4 Jahrzehnten.
weiter
zu:
|