Lampenfieber
Schon vor über 2000 Jahren war die Redeangst eine
bekannte Begleiterscheinung der Rede. Sogar Cicero widmete sich diesem
Thema ( De oratore, I. Buch (119f.) ). Auch heute noch ist Lampenfieber
ein Problem für die meisten Menschen, die in der Öffentlichkeit
auftreten.
Große
Nervosität und starke innere Anspannung sind Merkmale des Lampenfiebers. Die Redeangst kann sich sowohl
durch psychische (Nervosität, Konzentrationsschwäche, mangelndes
Erinnerungsvermögen, Blackout) wie auch durch körperliche Symptome äußern
(Herzklopfen, Atemnot, trockener Mund- und Rachenraum, Schweißausbruch,
zitternde Finger, feuchtkalte Hände, Magen-Darm-Beschwerden und - in
schlimmen Fällen - Erbrechen). Da Lampenfieber bei jedem Menschen anders begründet
sein kann und auch die körperlichen und geistigen Symptome sehr
unterschiedlich sind, ist eine allgemeingültige Lösung nicht möglich.
Doch ist eine Linderung der Symptome und ein positives Umsetzen dieser Streßenergie
möglich.
Literaturhinweise:
-
Cicero, M.T.: De oratore,
Liber I,(119ff).Stuttgart 1997. ( S. 109).
-
Gora, Stephan: Grundkurs Rhetorik. Eine Hinführung
zum freien Sprechen. Stuttgart 1992. (S. 62 - 63)
Hier wird nur sehr kurz auf das Thema eingegangen.
Die Anregungen sind jedoch gut gewählt und ideal für Leute, die sich
schnell ein Bild verschaffen wollen und selbständiges Arbeiten gewohnt
sind. Cicero sowie Watzlawicks kommunikationswissenschaftlicher,
psychologischer Ansatz werden berücksichtigt.
Der Reden-Berater beschreibt die möglichen Symptome
und gibt hilfreiche Tips, um diese zu lindern. Es werden auch Prominente
und deren Probleme vorgestellt.
In diesem Buch wird sehr umfassend auf das Phänomen
Redeangst eingegangen und das Funktionieren einer Selbstanalyse gezeigt.
Es werden - sehr anschaulich - biologische
Erklärungen und viele praktische Tips gegeben, um die Redeangst zu bewältigen.
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