Projektpräsentation
Projektpräsentation meint jenen Teil der
rednerischen Praxis (actio), in dem der Redner seinen Fachvortrag oder
seine Präsentation durch gezielt eingesetzte visuelle Hilfsmittel
wirkungsvoll unterstützt. Denn je mehr Sinne der Redner anspricht, desto
besser behält das Publikum die Inhalte eines Referats im Gedächtnis.
Einsatz
von Medien zum besseren Verständnis
Der
sorgfältig überlegte, jedoch niemals übermäßige Einsatz von Medien trägt
wesentlich zum besseren Verständnis, zur Anschauung, Einprägsamkeit und
Ergänzung des gesprochenen Wortes sowie zur Aktivierung der Zuhörer bei.
Unterschieden wird zwischen untechnischen Hilfsmitteln wie etwa Wandtafeln
und technischen Medien, zum Beispiel Overhead-Projektor, Videorecorder.
Literaturhinweise:
Der
Verfasser bespricht die Vor- und Nachteile verschiedener Medien sehr
detailliert und gibt wichtige Hinweise zur Handhabung von Overhead- und
Diaprojektoren, Flip-Charts, Tafeln und anderen Hilfsmitteln vom
Einsatz vorbereiteter Folien bis zur Benutzung farbiger Tafelkreide,
veranschaulicht durch Beispiele zu allen angeführten Medien.
Für die Hand des Zuhörers empfiehlt Marita Papst-Weinschenk
ein Thesenpapier, für dessen
Inhalt und Gliederung sie einige Regeln aufstellt. Ergänzt wird das
Kapitel "Medien gezielt einsetzen" durch eine Aufzählung und
kurze Beschreibung von weiteren Hilfsmitteln.
Der
Sinn und Zweck von Medieneinsätzen wird diskutiert und die Vor- und Nachteile
der gängigen Hilfsmittel kurz zusammengefaßt.
Aufgelistet in überschaubaren Tabellen, vergleichen sowohl Heinrich Fey
aber auch Peter
Ebeling in seinem Buch "Rhetorik" die Auswahlkriterien von
technischen und untechnischen Medien. Bewertet werden Handhabung,
Vorbereitung sowie die Wirkung der visuellen Geräte.
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