Seminar für

Allgemeine Rhetorik

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Vorwort   Was ist Rhetorik?   Theorie und Geschichte   Redepraxis und Redeanalyse: Reportage

 

Reportage

 

 

Die Reportage ist eine informierende Darstellungsform und hat sich aus der rhetorischen Gattung des Augenzeugenberichts entwickelt. Sie bedient sich je nach Wirkungsabsicht der verschiedenen rhetorischen Stilarten. Das Fischer-Lexikon Publizistik gibt eine klare Definition der Reportage: Die Reportage ist ein tatsachenbetonter, aber persönlich gefärbter Erlebnisbericht, besonders über Handlungen. 

 

Das Spektrum der Reportage reicht von der literarischen Reportage bis zur chronologisch erzählten Kurzreportage, die unmittelbar nach einem Ereignis sofort geschrieben wird. Das wichtigste Merkmal der Reportage ist die Subjektivität: der Leser kann in einer Reportage dem Reporter quasi über die Schulter schauen.

 

Literaturangaben:

  • König, Heinz: Wort und Sinn. Sprachbuch 9/10.

Praxisaufgabe zum Thema Reportage anhand einer Sport-Hörfunkreportage.

  • Haller, Michael: Die Reportage. Ein Handbuch für Journalisten. 4. Aufl.. Konstanz 1997.

Eine Übersicht über die Geschichte der Textgattung, die zur heutigen Reportage geführt hat.

Weiter werden unterschiedliche Definitionen verschiedener Lexika und Lehrbücher besprochen.

 

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Webmaster: Olaf Kramer, Seminar für Allgemeine Rhetorik, Universität Tübingen, Stand: 07.09.01