| Präsentation | Inhalt und Anmerkungen |
| Gliederung_Ex_Physik_I_0910_p.pdf | Blockdiagramm zum Aufbau der Vorlesung "Mechanik und Wärmelehre" mit Grundlagen der Elektriziätslehre und des Aufbaus der Materie (Voraussetzung zum Verständnis der Materialeigenschaften) |
| Blick_in_die_Kosmologie.pps | Vom Zeitpunkt der Entstehung des Weltalls vor 13 10^9 Jahren bis jetzt gilt, gemäß dem Standardmodell: |
| Die Energie des gesamten Systems ist konstant | |
| Beim Big Bang entsteht eine dichte Wolke identischer Teilchen mit Temperatur von 10^32K und einer einheitlichen Kraft, | |
| nach 10^-43 s erscheint die Gravitationskraft, | |
| nach 10 s (10^10 K) Beginn der Strahlungs-Ära: | |
| Die Strahlung enthält mehr Energie als die Materie, die durch Umwandlungen aus Strahlung entsteht | |
| Rekombination von Materie mit Antimaterie erzeugt wieder Strahlung | |
| Nach 300 000 Jahren (3000 K) bis heute: Materie enthält mehr Energie als Strahlung | |
| Es entstehen Atome, Galaxien, und, auf (mindestens) einem Planeten mit besonders günstigen Bedingungen (Temperaturen um 273 K ± 50 K), organisches Leben mit Pflanzen, Tieren und sogar Menschen | |
| Die Strahlung der ersten 10^-43 s erscheint noch jetzt als kosmische Hintergrundstrahlung, allerdings: | |
| Die Expansion des Weltalls verlängerte die Wellenlänge in den Mikrowellen-Bereich | |
| Grundgroessen_Vollversion.pps | Grundgrößen der Mechanik und Wärmelehre |
| Zeit [s] Sekunde | |
| Länge [m] Meter | |
| Masse [kg] Kilogramm | |
| Temperatur [K] Kelvin | |
| Grundgröße der Elektrizitätslehre | |
| Elektrische Stromstärke [A] Ampere | |
| Grundgröße der Lichtstärke (physiologisches Empfinden) | |
| Lichtstärke [cd] Candela | |
| Vektoren_u_Skalare.pps | Skalare enthalten nur eine Information |
| Vektoren enthalten mehrere Informationen: | |
| In der Physik: Betrag und Richtung in zwei (R2) oder drei Komponenten (R3) | |
| Aber auch z. B. zur Bezeichnung von Farben, RGB Codierung | |
| Darstellung eines Vektors in Komponenten: | |
| erfordert die Definition von Basis-Vektoren | |
| Vektoren_Summe.pps | Vektoren werden addiert oder subtrahiert, indem man ihre Komponenten addiert oder subtrahiert |
| Maß für die Länge eines Vektors: | |
| Sein Betrag, sein Quadrat die Summe über die Quadrate der Komponenten | |
| Dieses Quadrat ist das Skalarprodukt des Vektors mit sich selbst | |
| Geschwindigkeit_Licht.pps | Die Geschwindigkeit ist ein Quotient, |
| Zähler: Weg, | |
| Nenner: Zeit | |
| Die Lichtgeschwindigkeit ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen im Vakuum | |
| Höchste Geschwindigkeit, c = 3 · 108 m/s | |
| Nicht erreichbar mit Masse tragenden Teilchen | |
| Geradlinige_Bewegung_Geschwindigkeit.pps | Weg: zusammenhängende Folge von Punkten im Raum |
| Geschwindigkeit: Quotient | |
| Zähler: Änderung des Wegs | |
| Nenner: Änderung der Zeit | |
| Speziell, wenn der Weg als Funktion der Zeit bekannt ist: | |
| Die Geschwindigkeit ist die Ableitung des Wegs nach der Zeit | |
| Weg und Geschwindigkeit sind über ihre zeitlichen Ableitungen bzw. Integrale miteinander verknüpft | |
| Geradlinige_Bewegung_Beschleunigung.pps | Beschleunigung: Quotient |
| Zähler: Änderung der Geschwindigkeit | |
| Nenner: Änderung der Zeit | |
| Speziell, wenn der Weg als Funktion der Zeit bekannt ist: | |
| Geschwindigkeit: Ableitung des Wegs nach der Zeit | |
| Beschleunigung: Ableitung der Geschwindigkeit nach der Zeit | |
| Das ist die zweite Ableitung des Wegs nach der Zeit | |
| Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung sind über ihre zeitlichen Ableitungen bzw. Integrale - miteinander verknüpft | |
| Ue_1_20091020_p.pdf | Übung zu Weg, Geschwindigkeit, Beschleunigung |
| Ue_20091020_Loesung.xls | Lösung dazu |
| Kreisbahn_Bewegung.pps | Fahrstrahl: Vektor vom Mittelpunkt zu einem Punkt auf dem Kreisumfang |
| Die Komponenten des Fahrstrahls sind Funktionen von Radius r und Winkel : | |
| x = r · cos | |
| y = r · sin | |
| Drehung um des Fahrstrahls um den Mittelpunkt ändert den Winkel, der Radius bleibt konstant | |
| Bei konstanter Winkelgeschwindigkeit verhalten sich die Komponenten des Fahrstrahls wie die Amplitude von Schwingungen in Form von Sinus- bzw. Kosinus Funktionen der Zeit | |
| Kreisbahn_und_Schwingung_09.pps | Die Bewegung eines Punktes auf einer Kreisbahn entsteht bei Addition von zwei harmonischen Schwingungen gleicher Amplitude und Frequenz, aber mit Auslenkung in orthogonalen Richtungen |
| Fundamentalkraefte.pps | Die Fundamentalkräfte sind |
| Gravitationskraft | |
| Elektromagnetische Kraft | |
| Schwache- und | |
| Starke Wechselwirkung | |
| Die bei der Beschleunigung auftretenden Trägheitskräfte bezeichnet man im Gegensatz zu den Fundamentalkräften- als Scheinkräfte | |
| Masse_Kraft_Traegheit.pps | Masse: elementare Eigenschaft eines jeden Körpers |
| Kraft: vermittelt die Wirklichkeit | |
| Definition der Kraft mit den drei Newtonschen Axiomen | |
| 1.Ein sich kräftefrei bewegender Körper behält seine Geschwindigkeit nach Betrag und Richtung bei | |
| 2.Die Kraft ist proportional zur Beschleunigung, Proportionalitätskonstante ist die träge Masse | |
| 3.Actio gleich Reactio, jede Kraft erzeugt eine gleichgroße, aber entgegensetzt gerichtete Kraft | |
| Ort der Masse ist der Schwerpunkt unabhängig von der Form des Körpers | |
| Masse_Gravitationsgesetz.pps | Massen ziehen sich an: Die Kraft errechnet sich aus dem Gravitationsgesetz |
| Die Gravitationskraft zwischen zwei Massen ist ein Quotient: | |
| F = G · m1 · m2 / r 2 [N] | |
| Zähler: Produkt aus beiden Massen und der Gravitationskonstanten | |
| G = 6,67 10-11 [Nm2/kg2] | |
| Nenner: Quadrat aus dem Abstand der Schwerpunkte beider Massen | |
| Die im Gravitationsgesetz erscheinenden Massen zeigen eine neben der trägen Masse weitere Eigenschaft, die schwere Masse | |
| Aus der Masse der Erde errechnet sich die Fallbeschleunigung g = 9,81 [m/s2] | |
| Masse_u_Energie.pps | Masse kann in Energie umgewandelt werden: |
| W = m·c2 [J], | |
| m [kg] Masse | |
| c = 3 ·108 [m/s] Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum | |
| Energie aus Masse entsteht bei Kernreaktionen | |
| Auch die Umkehrung gilt: Energie von Strahlung kann in Teilchenpaare umgewandelt werden: | |
| W = h·f = m·c2 [J], | |
| f [1/s] Frequenz der elektromagnetischen Strahlung | |
| h = 6.626068 × 10-34 [Js] Plancksches Wirkungsquantum (Max Planck, * 23.4.1858) | |
| Bei der Paarbildung entsteht Masse aus Strahlung | |
| Ue_20091027_p.pdf | Übung zu Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung |
| Ue_20091027_Loesung.xls | Lösung dazu |
| Jean_le_Rond_d'Alembert_Theorie_Einfuehrung.pps | Aussage des d Alembert Prinzips: |
| Ändert eine (Fundamental-) Kraft eine gleichförmige Bewegung, dann erscheint eine gleichgroße, ihr entgegengesetzte Trägheitskraft | |
| Die Trägheitskraft erscheint bei Beschleunigung aus dem Nichts | |
| Die aus der Summe aller Kräfte folgende Gleichung heißt Bewegungsgleichung | |
| Sie dient zur Berechnung der Weg-Zeit Gesetze bei nicht gleichförmigen Bewegungen | |
| Jean_le_Rond_Hafenszene.pps | Beispiel für eine unerwartete Wirkung der Trägheitskraft |
| Kreisbahn_Beschleunigung.pps | Die Komponenten des Fahrstrahls sind Funktionen von Radius r und Winkel ·t: |
| x = r · cos ·t [m] | |
| y = r · sin ·t [m] | |
| Bahn Geschwindigkeit und Zentripetalbeschleunigung folgen bei erster und zweiter Ableitung der Komponenten nach der Zeit | |
| Beträge beider Vektoren: | |
| Bahngeschwindigkeit: | |
| Zentripetalbeschleunigung: a = 2 · r [m/s2] | |
| Kreisbahn_Zentrifugalkraft.pps | Bewegung auf einer Kreisbahn mit Winkelgeschwindigkeit : |
| Die zur Zentripetalbeschleunigung erforderliche Fundamentalkraft heißt Zentripetalkraft | |
| Die dieser Kraft entgegengesetzt gleichgroße Trägheitskraft, heißt Zentrifugalkraft | |
| Betrag beider Kräfte: F = m · r · ^2 [N] | |
| Kreisbahn_Corioliskraft.pps | Eine gleichförmige Bewegung entlang einer Bahn in einem ruhenden System erscheint bei Beobachtung aus einem rotierenden System, dessen Drehachse senkrecht zur Bahn liegt, beschleunigt: |
| Coriolis-Beschleunigung | |
| Die beschleunigende Kraft heißt | |
| Coriolis-Kraft, eine Trägheitskraft (Scheinkraft) | |
| senkrecht zur Drehachse | |
| senkrecht zur Richtung der Bahn | |
| Aber: Bewegt sich ein Massenpunkt in einem rotierenden System entlang einer geraden Bahn senkrecht zur Drehachse, dann ist eine reale Kraft erforderlich, um ihn auf seiner Bahn zu halten: | |
| Diese Kraft ist entgegengesetzt gleich groß der Coriolis-Kraft | |
| (Die skalare Herleitung genügt, wenn die gleichförmige Bewegung senkrecht zur Drehachse erfolgt, sonst ist Vektorrechnung erforderlich) | |
| Kreisbahn_Entstehung_eines_Hurrikans.pps | Beispiel zur Wirkung der Corioliskraft |
| Arbeit_Kraft_mal_Weg_PM.pps | Arbeit ist Kraft mal Weg in Kraftrichtung |
| W = F · s [1 J] | |
| Kraft F wirke entlang des Weges s | |
| Liegen Kraft und Weg nicht in gleicher Richtung, dann gilt | |
| W = F · s · cos | |
| ist der Winkel zwischen den Richtungen von Kraft und Weg | |
| Die Arbeit wird zu Kinetischer Energie, wenn die Kraft zur Beschleunigung einer Masse verwendet wird: | |
| Eine Masse m, mit Geschwindigkeit v bewegt, trägt die kinetische Energie Ekin=m·v2/2 | |
| Diese Formen der Arbeit sind in vollem Umfang in andere Formen der Energie umwandelbar | |
| Im Gegensatz zur Wärme, die nicht vollständig in Kraft mal Weg für eine einzelne Masse verwandelt werden kann | |
| Arbeit_Energie_Erhaltung_Leistung.pps | Satz von der Erhaltung der Energie: Die Gesamtenergie bleibt konstant, sie kann aber ausgetauscht oder in andere Formen umgewandelt werden |
| Als Verrichten von Arbeit, kurz Arbeit, bezeichnet man Austausch von Energie zwischen zwei Systemen | |
| Analogie zwischen Begriffen: Es verhält sich Arbeit zu Energie wie Kontobewegung zu Kontostand | |
| In vielen Anwendungen gilt: Arbeit ist Kraft mal Weg | |
| Besonders wertvoll sind in der Mechanik kinetische und potentielle Energie einzelner Massen, weil sie vollständig austauschbar sind | |
| Leistung ist der Quotient Arbeit durch Zeit: | |
| P = W / t [W] , die Einheit ist Wat | |
| Ue_20091103_p.pdf | Übung zur Energie, Geschwindigkeit und Trägheitskraft |
| Ue_20091103_Loesung.xls | Lösungen dazu |
| Arbeit_beim_Hub_09.pps | Bei unterschiedlicher Richtung von Kraft und Weg ist die Arbeit das Produkt aus: |
| Der Komponente der Kraft in Wegrichtung und dem Weg | |
| bzw. | |
| Der Kraft und der Komponente des Wegs in Kraftrichtung | |
| Rechenvorschrift (Skalarprodukt) : | |
| F·s = F·s·cos | |
| ist der Winkel zwischen den Vektoren F und s | |
| In Worten: Erster Vektor mal Projektion des zweiten auf den ersten | |
| Folge: | |
| Die Hub-Höhe bestimmt die Hubarbeit, nicht der Weg | |
| Arbeit_u_Skalarprodukt_09.pps | Das Skalarprodukt ist ein Produkt zwischen zwei Vektoren: Das Ergebnis ist eine Zahl, ein Skalar |
| Rechenvorschrift: F·s = F·s·cos | |
| ist der Winkel zwischen den Vektoren F und s | |
| In Worten: Erster Vektor mal Projektion des zweiten auf den ersten | |
| Oder, wenn die orthonormierten Koordinaten der Vektoren (F1,F2,F3), (s1,s2,s3) in R3 bekannt sind: F·s = F1·s1+ F2·s2 + F3·s3 | |
| Eine wichtige Anwendung: | |
| Mechanische Arbeit: Skalarprodukt zwischen Kraft- und Weg-Vektor | |
| Die Hub-Höhe bestimmt die Hubarbeit, nicht der Weg | |
| Ladung_Coulombgesetz.pps | Kräfte zwischen Ladungen |
| Gleichnamig: abstoßend | |
| Ungleichnamig: anziehend | |
| Kraftgesetz: Coulombgesetz, | |
| F = Q1·Q2 / (40· ^2) [N] Kraft zwischen zwei Ladungen | |
| Q1,Q2 [C] im Abstand r [m] , | |
| 0 = 8,85·10-12 [C^2/( Nm^2)] elektrische Feldkonstante | |
| Es gibt eine kleinste Ladung: Die Elementarladung | |
| Jede Ladung ist mit Masse verbunden | |
| Nicht jede Masse trägt eine Ladung | |
| Feld_konservativ_Potential_Spannung_PM_09.pps | In konservativen Feldern ist die Arbeit zur Verschiebung eines Körpers zwischen zwei Punkten unabhängig vom Weg |
| Bei Verschiebung auf geschlossenen Wegen ist daher die Arbeit Null | |
| Nur deshalb ist es sinnvoll, jedem Punkt ein Potential zuzuordnen: = W / q [V] | |
| Der Potentialunterschied zwischen zwei Punkten ist die elektrische Spannung: U = 2 1 [V] | |
| Die elektrische Spannung zwischen zwei Punkten ist ein Quotient, U = W / q [V] | |
| Zähler: Arbeit W, um einen positiv geladenen Probekörper von einem Punkt zum anderen zu verschieben, | |
| Nenner: Ladung q des Probekörpers | |
| Nicht konservativ sind Wirbelfelder | |
| Feld_Wirbelfeld_09.pps | In konservativen Feldern ist die Arbeit zur Verschiebung eines Körpers zwischen zwei Punkten unabhängig vom Weg |
| I Nicht konservativ sind Wirbelfelder: | |
| Sichtbar z. B. ist die nicht verschwindende Arbeit auf geschlossenem Weg an einem im Strömungswirbel eines Flusses im Kreis schwimmenden Holzstück | |
| Da die Überführungsarbeit vom Weg abhängt ist es nicht sinnvoll, einem Punkt ein Potential zuzuorden | |
| Aber: Es gibt kein statisches Wirbelfeld, ein Wirbelfeld bedarf ständiger Energiezufuhr | |
| Ue_20091110_p.pdf | Übung zu Energie und Leistung |
| Ue_20091110_Loesung.xls | Lösungen dazu |
| Feld_B_Strom_Magnetfeld_Lorentz_kurz.pps | Elektrische Stromstärke: Quotient, transportierte Ladung Q durch Zeit t : I = Q / t [A] |
| Jeder Strom ist von kreisförmigen Magnetfeldlinien umgeben | |
| An einem Ort mit magnetischer Feldstärke B wirkt auf eine mit Geschwindigkeit v bewegte Ladung Q eine Kraft F = v · Q · B [N] | |
| Richtung der Kraft (Lorentzkraft) für eine positive Ladung: Senkrecht sowohl zu B als auch zu v (Rechte Hand Regel) | |
| Magnetische Feldstärke: Quotient B = F / (v · Q) [T] | |
| Zähler: Lorentzkraft auf die bewegte Ladung | |
| Nenner: Ladung mal Geschwindigkeit | |
| Feld_B_der_Erde.pps | Ströme im Erdinnern erzeugen das Erdmagnetfeld |
| Magnetische Mineralien der Lithosphäre zeigen die Änderung des Magnetfelds im Laufe der der Erdgeschichte | |
| Teilchen des Sonnenwinds erfahren eine Lorentzkraft, werden auf Spiralbahnen gelenkt, | |
| stoßen an Atome der Atmosphäre | |
| und regen sie zu Lichtemission an: Das Nordlicht | |
| Impuls_R1_Erhaltung.pps | Der Impuls ist das Produkt aus Masse und Geschwindigkeit p = m · v [mkg/s] |
| Die Impuls Änderung ist das Produkt Kraft mal Zeit p = F · t [mkg/s] | |
| Die Kraft ist der Quotient Impuls Änderung durch Zeit F = p / t | |
| Es gilt die Impulserhaltung: Wirken auf ein abgeschlossenes System von Massenpunkten keine äußeren Kräfte, dann bleibt die Summe der Impulse zeitlich konstant | |
| Zusätzlich gilt die Energieerhaltung: | |
| Elastischer Stoß: Es wird nur kinetische Energie ausgetauscht | |
| Inelastischer Stoß: Am Energie-Austausch ist nicht ausschließlich kinetische Energie beteiligt, es erscheint z. B. auch Wärme | |
| Impuls_R1_mM_elastisch.pps | Es gilt die Impulserhaltung: Wirken auf ein abgeschlossenes System von Massenpunkten keine äußeren Kräfte, dann bleibt die Summe der Impulse zeitlich konstant |
| Zusätzlich gilt die Energieerhaltung: | |
| Beim elastischen Stoß wird ausschließlich kinetische Energie ausgetauscht | |
| Impuls_Spezial_f.pps | Stößt ein schweres auf ein viel leichteres, stehendes Fahrzeug |
| dann wird das leichtere auf die doppelte Geschwindigkeit des schweren beschleunigt | |
| Das schwere Fahrzeug setzt seine Fahrt mit praktisch unverminderter Geschwindigkeit fort | |
| Impuls_R2_gleiche_Massen.pps | Bei Bahnen in R2 oder R3 gilt die Impulserhaltung komponentenweise: |
| für jede Komponente i=1,2,3 bleibt die Summe der entsprechenden Impuls Komponenten konstant | |
| Speziell: bei elastischem Stoß gleicher Massen stehen die Impulse der auslaufenden Teilchen im rechten Winkel zueinander, | |
| Anwendung z. B.: Stoß der Kugeln beim Billard- oder Boule Spiel | |
| Ue_20091117_p.pdf | Übung zum Gravitationsgesetz, Planeten-Umlauf und Elektrischer Leistung |
| Ue_20091117_Loesung.xls | Lösung dazu |
| Impuls_Erhaltung_abgeschlossenes_Syst_freier_Fall.pps | Bei Bewegungen mit Beteiligung der Gravitation gehört die Erde (und alle restlichen Himmelskörper (!)) zum abgeschlossenen System |
| Bei allen Bewegungen, mit oder ohne Reibung, | |
| gilt die Impulserhaltung | |
| ebenso die Energieerhaltung | |
| Aber: Es gibt keinen Satz über die Erhaltung der Kräfte: Sie variieren mit dem Versuchsablauf | |
| Impuls_Compton_Effekt_nicht_realivistisch.pps | Photonen erscheinen beim Stoß auf Materie als Teilchen mit Impuls p=h/ und Energie W=hc/ |
| Beim Stoß bleibt die Geschwindigkeit konstant c, es ändert sich die Wellenlänge, bei Ablenkung unter dem Winkel gilt: | |
| =h/(mc)·(1-cos) (h=6,6E-34 Js, m=9,1E-31 kg) | |
| Ergebnisse beim Stoß eines 120 keV Photons (med. Röntgen) auf ein ruhendes Elektron, Streuwinkel des Photons sei 90°: | |
| Das Elektron wird auf 1/3 c beschleunigt | |
| Die Wellenlänge des gestreuten Photons vergrößert sich um 20% | |
| Im medizinischen Röntgen mit Spannungen > 50 kV liefert der Compton-Effekt den Haupt-Beitrag zur Streuung im Objekt, d. h. zum Bild | |
| Drehimpuls_Startpaket_09.pps | Trägheitsmoment einer Masse m im Abstand r von der Drehachse: J = m·r^2 [1 m^2kg] |
| Bei zusammengesetzten Objekten werden die Trägheitsmomente der Teile addiert | |
| Drehimpuls: L = J· [1 m^2kg/s] | |
| Drehmoment: T = J·d/dt [1 m^2kg/s^2] | |
| Drehimpuls-Erhaltung: Die Summe der Drehimpulse in einem abgeschlossenen System bleibt konstant | |
| Das Trägheitsmoment ist bezüglich der Drehachse definiert: | |
| Bei Änderung von Ort und Richtung der Achse muss es neu berechnet werden | |
| Massenmittelpunkt_Traegheits_u_Drehmoment.pps | Bei Translationen, das sind Bewegungen ohne Drehung, verhalten sich räumlich ausgedehnte oder mehrere starr zusammenhängende Objekte wie ein einziger Massenpunkt: |
| Ort dieses Punktes ist der Massenmittelpunkt, auch Schwerpunkt genannt | |
| Die Masse an diesem Punkt ist die Summe aller Teil Massen | |
| Der Vektor zum Schwerpunkt ist ein Quotient | |
| Zähler: Summe über die mit der Masse gewichteten Vektoren zu den einzelnen Masse-Elementen | |
| Nenner: Summe über die Massen aller Elemente | |
| Zur Berechnung von Drehbewegungen ist weitere Information erforderlich: | |
| Lage der Drehachse | |
| Verteilung der Massen bezüglich der Drehachse: das Trägheitsmoment | |
| Erhaltung_Energie_Impuls.pps | Bei allen Vorgängen innerhalb eines geschlossenen Systems gibt es additive Größen, deren Summe zeitlich konstant bleibt: |
| Die Impulse (Impulserhaltung) | |
| Die Drehimpulse (Drehimpulserhaltung) | |
| Die Energie (Energieerhaltung) | |
| Nach Art der bei den Vorgängen ausgetauschten Formen der Energie unterscheidet man: | |
| Reversible Vorgänge, z. B. elastischer Stoß: Es werden nur vollständig ineinander umwandelbare Energien ausgetauscht | |
| Irreversible Vorgänge, z. B. inelastischer Stoß: Ein Teil der Energie wird in Wärme verwandelt | |
| Weitere Erhaltungssätze gibt es für Teilchenzahlen | |
| Ue_20091124_p.pdf | Übung zu Energie, Leistung, Beschleunigung und zur Lorentzkraft |
| Ue_20091124_Loesung.xls | Lösungen dazu |
| Atom_Bohr_mit_Berechnung_des_Bahnradius.pps | Bohrs Atommodell: Elektronen kreisen als geladene, mechanische Objekte um den Kern |
| Gleichgewicht zwischen Coulomb- und Zentrifugalkraft | |
| Aber: trotz beschleunigter Ladung werden keine elektromagnetischen Felder aufgebaut/gesendet | |
| Die Quantenbedingung für den Drehimpuls führt auf diskrete, mit n = 1, 2, 3, nummerierbare Bahnen, | |
| kleinster Radius, Bohr-Radius, r1= 0,0529 nm | |
| Atom_Bohr_mit_Berechnung_der_Energie.pps | Bohrs Atommodell: Elektronen kreisen als geladene Massenpunkte um den Kern |
| Zu jeder Bahn n=1,2,3,.. gehört eine eigene Energie: | |
| En= E1·Z2/n2 [eV] | |
| E1=-13,6 [eV] ist die Bindungsenergie des Elektrons im Wasserstoffatom auf der innersten Bahn (Z=1, n=1) | |
| Alle Energie Werte sind negativ, mit höchstem Betrag auf der innersten Bahn | |
| Das heißt: Entfernung der Elektronen, z. B. auf äußere Bahnen, erfordert Energiezufuhr von außen, z. B. durch elektromagnetische Strahlung | |
| Wechsel von Bahn m zu n ist mit der Emission bzw. Absorption von elektromagnetischer Strahlung der Frequenz f verbunden | |
| Energie der Strahlung h · f = Em En [eV] | |
| Energie-Einheit Elektronenvolt | |
| Energie eines Elektrons nach Beschleunigung durch 1 V | |
| 1 [eV] = 1,60 ·10^(-19) [J] | |
| Ue_20091201_p.pdf | Übng zur Mechanik einer stabilen Lage und Strahlungsemission bei elektronischen Übergängen im Atom |
| Ue_20091201_Loesung.xls | Lösungen dazu |
| Aufbau_der_Materie_isotrop.pps | Klassische Potentialansätze für isotrope Wechselwirkung: |
| Coulomb Potential für Ionenkristalle | |
| Van der Waals Potential, sehr schwach, anziehend, immer vorhanden | |
| Lenard-Jones zur Modellierung des Gleichgewicht-Abstands | |
| Symmetrie_in_dynamischen_Systemen_mit_Orbitalen.pps | Alle durch Wechselwirkungskräfte verbundenen Teile sind bei entsprechender Anregung gekoppelte Pendel |
| Bei Teilchenzahl n im R3 wächst deshalb die Zahl der Freiheitsgrade auf 3n | |
| In Molekülen und Kristallen gibt es 3n Eigenschwingungen mit unterschiedlichen | |
| Symmetrie-Eigenschaften | |
| Energie-Werten | |
| Die Elektronen um einen Atomkern auf einer Schale bilden ein gekoppeltes System: Die Formen der Orbitale unterscheiden sich deshalb in ihren Symmetrie-Eigenschaften | |
| Hookesches_Gesetz.pps | Folge der zwischenatomaren Potentiale: |
| Bei kleinen Auslenkungen der gebundenen Partner aus ihrer Gleichgewichtslage steigt die Kraft proportional zur Auslenkung | |
| Dieses Kraftgesetz überträgt sich auf den makroskopischen Körper und heißt Hookesches Gesetz, | |
| bei linearen Objekten | |
| F = k · s , die Kraft F [N] ist proportional zur Längenänderung s [m], k [N/m] ist die Feder- oder Kraftkonstante | |
| bei dreidimensional ausgedehnten Objekten | |
| = E · , die Spannung = F / A ist proportional zur Dehnung = l/l | |
| F [N] ist die Kraft auf ein Flächenelement A [m^2] in Richtung der Flächen Normalen | |
| l [m] ist die Änderung der Länge l [m] des Objekts in Richtung der Kraft | |
| E [N / m^2] ist der Elastizitätsmodul | |
| Aggregatzustaende_08.pps | Es gibt Materie in drei Aggregatzuständen: |
| Gasförmig | |
| Dichte bei Normalbedingungen ca. 1/1000 der von Flüssigkeiten oder Festkörper | |
| Grenzenlose Ausdehnung ohne Zufuhr von Energie | |
| Bei Normalbedingung genügt wenig Kraft genügt zur (mäßigen) Volumenverkleinerung | |
| Flüssig | |
| Dichte etwa wie im Festkörper | |
| Kraft zur Volumenverkleinerung (Kompression) ist hoch, etwa wie im Festkörper | |
| Vergrößerung der Oberfläche mit Zufuhr von Arbeit (Oberflächenspannung) | |
| Fest: | |
| jede Formveränderung erfordert hohe Kräfte: | |
| Stabil gegen Scherung, Kompression, Dehnung | |
| Phasenübergänge | |
| Umbau der atomaren Anordnung | |
| Die Energie dazu liefert die Temperaturbewegung | |
| Weitere Aggregat Zustände unter extremen Bedingungen | |
| Plasma (Nach Energiezufuhr in Form von Temperatur, Strahlung oder elektromagnetischen Feldern ionisiertes Gas) | |
| Bose-Einstein Kondensate (Temperatur unter 100 K) | |
| Bauteile_Elastizitaet_Hookesches_Gesetz.pps | Die charakteristische Eigenschaft des festen Zustands ist seine Elastizität bei Zugspannung |
| Elastizitätsmodul: Proportionalitätskonstante zwischen Spannung und Dehnung | |
| Anwendung: | |
| Hookesches Gesetz für eine Feder | |
| Dehnung eines Drahtes | |
| Bei zunehmender Belastung: | |
| Fließen | |
| Bruch | |
| Poissonsche Zahl: Beziehung zwischen der Querkontraktion und relativer Längen Änderung | |
| Ue_20091208_p.pdf | Übung zur Elastizität |
| Ue_20091208_Loesung.xls | Losung dazu |
| Schwingung_Mechanische_Federpendel.pps | Modellsystem: Massenpunkt und Feder |
| Details zu den Kräften: | |
| Der Massenpunkt liefert die Trägheitskraft F=m · s [N] | |
| Die Feder erzeugt die rücktreibende Kraft, proportional zur Auslenkung: Hookesches Gesetz, F = k · s [N] | |
| Einzig mögliche Bewegung des Systems nach einer Auslenkung: Harmonische Schwingung | |
| Auslenkung s(t) = s0 · sint [m] | |
| Es folgt das Quadrat der Kreisfrequenz ^2 = k / m [1/s^2] , Federkonstante k [N/m], Masse des bewegten Körpers m [kg] | |
| Kleinere Massen oder härtere Federn erhöhen die Frequenz | |
| Generell gilt: Je kleiner der Oszillator, desto höher ist die Frequenz | |
| Schwingung_Mechanische_Fadenpendel.pps | Modellsystem: Massenpunkt und Faden |
| Details zu den Kräften: | |
| Der Massenpunkt liefert die Trägheitskraft F = m · s [N] | |
| Die Komponente der Gravitationskraft in zur Auslenkung entgegengesetzer Richtung wirkt als rücktreibende Kraft | |
| für kleine Auslenkungen proportional zur Auslenkung (Hookesches Gesetz) F = m·g· [N] | |
| Einzig mögliche Bewegung des Systems nach einer Auslenkung: Harmonische Schwingung | |
| Auslenkung des Winkels (t) = 0 · sint [rad] | |
| Es folgt das Quadrat der Kreisfrequenz ^2 = g / l [1/s^2] , Erdbeschleunigung g [m/s2] , Länge des Pendels l [m] | |
| Kürzere Pendel schwingen mit höherer Frequenz | |
| Bauteile_Elastizitaet_Biegung_des_Balkens.pps | Die Auslenkung bei der Biegung eines ein- oder zweiseitig eingespannten Balkens ist proportional zur |
| dritten Potenz der Länge | |
| Kehrwert der dritten Potenz der Balken Höhe | |
| Kehrwert der Breite des Balkens | |
| Kehrwert des Elastizitätsmoduls | |
| Neutrale Faser: Mittellinie, bleibt bei der Biegung in der Länge unverändert | |
| Bei vorgegebener Materialmenge erreicht man mit einem innen hohlen, hohen Profil die geringste Durchbiegung | |
| Das (fehlende) Material im ausgehöhlten Bereich, nahe der Neutralen Faser, hätte ohnehin wenig zur Biegesteifigkeit beigetragen | |
| Bauteile_Elastizitaet_Schub_Torsion.pps | Scherung: |
| Der Scherwinkel ist proportional zur Scherkraft | |
| Torsion: | |
| Der Drehwinkel ist proportional zum Drehmoment | |
| Der Drehwinkel ist umgekehrt proportional zur vierten Potenz des Radius | |
| Hysterese: | |
| Bleibende Veränderung nach der Kraft-Einwirkung | |
| Eine rückstellende Kraft ist erforderlich, um den Ausgangs-Zustand wieder herzustellen | |
| Weg-Kraft Verlauf der Neukurve, d. h. beim erstmaliger Anwendung, wird nicht wieder erreicht | |
| Fluessigkeiten_Oberflaechenspannung.pps | Bei Vergrößerung der Oberfläche werden Kugelpackungen aus dem Inneren der Flüssigkeit unter Energieaufwand aufgebrochen, |
| Folge: Die Vergrößerung der Oberfläche erfordert Arbeit, proportional zur Flächenzunahme | |
| Die Proportionalitätskonstante ist die Oberflächenspannung 0 , Einheit [J/m2] | |
| Oberflächenspannung in Wasser 0,073 J/m^2 | |
| Oberflächen sind Minimalflächen | |
| Fluessigkeiten_Kapillarwirkung.pps | Zwischenatomare Kräfte verursachen |
| Innerhalb der Flüssigkeit: Kohäsion | |
| Zwischen Flüssigkeit und Festkörper: Adhäsion | |
| Anstieg der Flüssigkeit in der Kapillare, wenn Adhäsion > Kohäsion | |
| Absenkung der Flüssigkeit in der Kapillare, wenn Adhäsion < Kohäsion | |
| Kapillardruck bei kugelförmiger Oberfläche prorportional 1/R (Radius R) | |
| Große Steighöhe in Kapillaren kleinen Durchmessers | |
| Weihnachtspause! | |
| Hyd_u_Aerstat_Druck_10.pps | Druck: Quotient, Kraft F durch Fläche A |
| p = F/A [N/m2] | |
| Das Volumen von Flüssigkeiten bleibt bei allen Drucken praktisch konstant | |
| Folge: Konstante Dichte | |
| Anwendung in hydraulischen Kraftverstärkern | |
| Boyle-Mariottesches Gesetz für ein Gas konstanter Teilchenzahl bei konstanter Temperatur: p ·V = p0 · V0 [Nm] | |
| Das Volumen V von Gasen ist umgekehrt proportional zum Druck p | |
| Folge: Die Dichte steigt proportional zum Druck | |
| Hyd_u_Aerstat_Auftrieb.pps | Schweredruck: Durch die Schwerkraft verursachter Druck einer Flüssigkeit der Dichte mit Abstand h zwischen der Messstelle und der Oberfläche (Höhe der Wassersäule) |
| p = h··g [Pa], g Fallbeschleunigung 9,81 [m/s | |
| Auftriebskraft: Schwerkraft des verdrängten Mediums | |
| Auftrieb gibt es in Flüssigkeiten und Gasen, | |
| bei Bewegung auch in Schüttgütern wie z. B. Hülsenfrüchten, Sand | |
| Schwimmen: Dichte des Körpers kleiner als die des umgebenden Mediums | |
| Schweben: Dichte des Körpers gleich der des umgebenden Mediums | |
| Sinken: Dichte des Körpers größer als die des umgebenden Mediums | |
| Hyd_u_Aerostat_Baro_Hoehenformel_10.pps | In Gasen ist die Dichte proportional zum Druck |
| = p / p0 · 0 [kg/m^3] | |
| im Gegensatz zur konstanten Dichte in Flüssigkeiten | |
| In der Luft nimmt deshalb der Druck mit der Höhe h exponentiell ab: Barometrische Höhenformel | |
| p(h) = p0·exp(-g·h·0 / p0) [Pa] | |
| h = Höhe über dem Meere [m] | |
| p0 = 0,101325 MPa (Normaldruck) | |
| 0 = 1,29 kg/m^3 Dichte der Luft bei Normaldruck und 273 K | |
| g = 9,81 m/s^2 Fallbeschleunigung in Meereshöhe | |
| Hyd_u_Aerstat_Magdebg.pps | Die "Magdeburger Halbkugeln": Ein klassischer Versuch zum Nachweis des Luftdrucks |
| Hyd_Aerdyn_Kontinu_Gl.pps | Ideale Flüssigkeiten, ideale Strömung |
| Bewegung ohne Reibung | |
| Inkompressibel, d.h. überall konstante Dichte | |
| Volumenstromstärke, Quotient: Zähler Volumen dV [m^3], das durch eine Querschnittsfläche tritt, Nenner Zeit dt [s], in der das Volumen dV durch die Fläche fließt I = dV/dt [m^3/s] | |
| Die Kontinuitätsgleichung gilt bei der Strömung inkompressibler Flüssigkeiten: Die Volumenstromstärke ist konstant unabhängig vom Querschnitt | |
| Hyd_Aerdyn_Bernoulli_10.pps | Die Gleichung von Daniel Bernoulli für ideale Strömungen: |
| 1/2· ·(v2^2 v1^2) = p1 p2 [Pa] | |
| p1, p2 [Pa] Drucke in Bereichen unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeiten v2 und v1 [m/s] | |
| [kg/m^3] Dichte des Mediums | |
| Daraus folgt: In Bereichen großer Strömungsgeschwindigkeit ist der Druck kleiner als in Bereichen kleiner Strömungsgeschwindigkeit | |
| Ursache: Energiesatz, daher unvermeidlich | |
| Kein Reibungseffekt, es wird keine Energie in Wärme umgewandelt, daher: | |
| Im Idealfall vollständig reversibel | |
| Ue_20100112_p.pdf | Uebung zur Kompressibilität und hydraulicher Kraftverstärkung |
| Ue_20100112_Loesung.xls | Loesungen dazu |
| Hyd_Aerdyn_Bernoulli_Anwendg.pps | Anwendung des Druckunterschieds in Strömung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit: |
| Geschwindigkeitsmessung mit Hilfe von zwei Druck Messungen im Staupunkt pS+D (Pitot Druck) und im vorbeiströmenden Medium pS (Statischer Druck) | |
| ·v^2 / 2 = p(S+D) - p(S) [Pa] | |
| [kg/m^3] Dichte des Mediums | |
| v [m/s] Geschwindigkeit des bewegten Objekts bezüglich des Mediums | |
| Hydrodynamisches Paradoxon | |
| Folge: Knatterndes Geräusch bei Strömungen an flexiblen Auslässen (z. B. Luftablass aus einem Luftballon) | |
| Auftrieb am Flügel-Profil | |
| Aber: Turbulenzen am Flügel verkleinern den Auftrieb bis auf Null | |
| Anwendung: Störklappen (Spoiler) am Flugzeug, die zum Aufsetzen auf die Landebahn den Auftrieb ausschalten | |
| (http://www.grc.nasa.gov/WWW/K-12/airplane/spoil.html) | |
| Spoiler an Rennautos, um Straßen-Kontakt mindernden Auftrieb auszuschalten | |
| Flüssigkeits-Zerstäuber | |
| Wasserstrahlpumpen | |
| Beim Husten und Niesen zieht der Unterdruck in der Strömung störende Objekte aus den Atemwegen | |
| Hyd_u_Aerstat_Brown_u_Diffusion.pps | Der Diffusionsstrom ist proportional zum Konzentrationsgefälle, erstes Ficksches Gesetz |
| dN/dt = - A · D · dn/dx [1/s] Teilchenfluss durch die Fläche A | |
| A [m^2] Fläche | |
| D [ m^2/s ] Diffusionskonstante | |
| dn/dx [1/m4] Konzentrationsgradient | |
| Zweites Ficksches Gesetz: Die zeitliche Änderung der Konzentration ist proportional zur Ableitung des Gradienten der Konzentration nach x | |
| Beschreibt auch die Wärmeleitung, dann steht anstelle der Konzentration die Temperatur und anstelle von D der Koeffizient der Wärmeleitung | |
| Treibende Kraft ist die Brownsche Molekularbewegung | |
| Robert Brown, ein schottischer Botaniker, beobachtete 1827 die Bewegung von Pollen auf einem Tropfen und brachte damit den Nachweis für die Existenz von thermisch bewegten Atomen | |
| Diffusion endet bei Gleichverteilung, dem Zustand maximaler Entropie | |
| Schwingung_Schall.pps | Schallwellen sind Druckwellen |
| Voraussetzung: Wechselwirkung zwischen den Teilchen, realisiert in realen Gase | |
| Aus der Bewegungsgleichung der Druckwelle folgt: | |
| Amplitude der Auslenkung der Teilchen 0 [m] | |
| Die Amplitude des Drucks ist proportional zur Frequenz, zur Schallschnelle, der Dichte und der Schallgeschwindigkeit p0 = u0··cS [Pa] | |
| Die Schall Schnelle zeigt die Geschwindigkeit der Auslenkung der Teilchen u0 = · 0 [m/s] | |
| Schwingung_Schall_Messung_10.pps | Das Weber-Fechnersche Gesetz |
| Die Lautstärke, eine Empfindung, folgt etwa logarithmisch der Schallintensität I bzw. dem Schalldruck p | |
| Physikalische Größen zur Schallmessung | |
| Referenzwert: Hörschwelle I0 = 10^-12 [W/m2], p0 = 20 ·10^-6 [Pa] | |
| Schallpegel, Einheit Dezibel | |
| Schallintensitätspegel = 10 log ( I / I0 ) [dB] | |
| Schalldruckpegel = 20 log ( p / p0 ) [dB] | |
| Lautstärke, Einheit Phon, definiert als Pegel für einen Ton mit 1 kHz | |
| Schallintensitätspegel = 10 log ( I1kHz / I0 ) [phon] | |
| Schalldruckpegel = 20 log ( p1kHz / p0 ) [phon] | |
| Schallpegel mit Korrektur nach Kurve A, bezeichnet mit dB (A), zeigt für Töne beliebiger Frequenz den Pegel eines als gleichlaut empfundenen Tons mit 1 kHz | |
| dB (A) Werte entsprechen annähernd der Lautstärke in Phon | |
| Schwingungen_Doppler_Effekt.pps | Sendet eine Quelle mit Frequenz f und Wellenlänge in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS , dann gilt: |
| Bewegt sich die Quelle mit Geschwindigkeit v auf den ruhenden Empfänger zu, dann | |
| Verkürzt sich die Wellenlänge: ' = · (1- v/cS ) [m] | |
| Erhöht sich die Frequenz: f ' = f / (1- v/cS ) [1/s] | |
| Entfernt sich die Quelle vom ruhenden Empfänger, dann kehren sich die Vorzeichen um: | |
| Erhöht sich die Wellenlänge: ' = · (1+ v/cS ) [m] | |
| Erniedrigt sich die Frequenz: f ' = f / (1+ v/cS ) [1/s] | |
| Die Schallgeschwindigkeit cS ist unabhängig von der Bewegung der Quelle | |
| Ändert sich aber bei Bewegung des Empfängers (dieser Fall ist hier nicht behandelt) | |
| Ue_20100119_p.pdf | Übung zu Druck in Strömungen |
| Ue_20100119_Loesung.xls | Lösungen dazu |
| Schwingung_Welle_long_transv_09.pps | Wellen sind periodische Auslenkungen einer physikalischen Größe: |
| u ( s,t ) = u0 · sin( k·s - ·t ) | |
| Funktionen des Orts s und der Zeit t mit der | |
| Wellenlänge [m] undc Wellenzahl k = 2/ [1/m] | |
| Frequenz f = 1 / T [1/s], Kreisfrequenz = 2 · f: | |
| Longitudinalwellen: Auslenkung in Richtung des Wellenvektors | |
| Transversalwellen: Auslenkung senkrecht zur Richtung des Wellenvektors | |
| Beispiele für Wellen mit Einheit der Amplitude u0 : | |
| Mechanische Wellen: | |
| Auslenkung [m] der Saite eines Instruments (transversal) | |
| Auslenkung der Teilchen [m] und des Drucks [Pa] einer Schallwelle | |
| Elektromagnetische Wellen: | |
| Elektrische Feldstärke [V/m] | |
| Magnetische Feldstärke [Vs/m^2 = T] | |
| Frequenz, Wellenlänge und Ausbreitungsgeschwindigkeit sind verknüpft: cW = · f [m/s] | |
| Hyd_Aerdyn_Newt_Fl.pps | Bei der Strömung realer Flüssigkeiten gibt es Reibung |
| Laminare Strömung: Die Geschwindigkeit benachbarter zueinander paralleler Schichten eines Mediums ist proportional zum Abstand zwischen den Schichten | |
| Newtonsche Gleichung: Kraft zur Erzeugung laminarer Strömung F = · A · dv/dx [N] | |
| Viskosität [Pa·s] | |
| Gradient der Geschwindigkeit im Medium dv/dx [1/s] | |
| Fläche der bewegten Lamelle A [m^2] | |
| In Newtonschen Flüssigkeiten ist die Kraft zur Erzeugung laminarer Strömung proportional zur Strömungsgeschwindigkeit | |
| Allgemein: Bei Newtonschem Verhalten ist die Kraft proportional zur Geschwindigkeit | |
| Hyd_Aerdyn_Hag_Pois.pps | Das Hagen-Poiseuille Gesetz beschreibt die laminare Strömung viskoser Medien in Rohren |
| Die Bewegung des Mediums erfordert Kraft gegen die Reibung | |
| Bei Strömung eines viskosen Mediums fällt deshalb der Druck im Rohr proportional zur Länge ab | |
| Das Geschwindigkeitsprofil als Funktion des Radius ist Parabel förmig | |
| Die Volumenstromstärke ist proportional zur vierten Potenz des Radius, I = ·p·R^4 / ( 8··l ) | |
| Volumenstromstärke I = V/t [m^3/s] | |
| Rohr mit Radius R [m] und Länge l [m] | |
| Druckunterschied zu beiden Seiten des Rohrs p [Pa] | |
| Viskosität des Mediums [Pa·s] | |
| Der Transport erfordert Arbeit, W = p·V | |
| p [Pa] Druckunterschied zwischen Anfang und Ende der Leitung | |
| V [m^3] transportiertes Volumen des Materials | |
| Hyd_Aerdyn_Stokes_Gesetz.pps | Das Stokessche Gesetz beschreibt die Reibungskraft bei Bewegung einer Kugel in einem viskosen Medium |
| F = 6 ··r·v [N] | |
| [N·s/m^2] Viskosität des Mediums [N·s/m^2] | |
| r [m] Radius der Kugel | |
| v [m/s] Geschwindigkeit der Kugel bezüglich des Mediums | |
| Wichtig als Näherung für die Reibungskraft bei (langsamer) Bewegung von beliebig geformten Körpern in Gasen oder Flüssigkeiten: | |
| bei laminarer Strömung ist die Reibungskraft proportional zur Geschwindigkeit | |
| Für den Fall in viskosen Medien folgt | |
| konstante End-Geschwindigkeit | |
| nicht alle Körper fallen gleichschnell | |
| Anwendung: Beim Zentrifugieren driften in einer rotierenden Flüssigkeit Teilchen, die sich in Dichte oder Form unterscheiden, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten nach außen | |
| Gleichgewicht zwischen Zentripetal- und Stokes-Reibungskraft | |
| Ue_20100126_p.pdf | Übung zur Volumenstromstärke bei realer Strömung |
| Ue_20100126_Loesung.xls | Loesung dazu |
| Reibung_zw_festen_Stoffen.pps | Bei der Reibung zwischen festen Körpern gibt es die Haftreibungskraft mit besonderer Bedeutung: |
| Eine Kraft kleiner als die Haftreibungskraft lässt den Körper in Ruhe | |
| Eine Kraft größer als die Haftreibungskraft führt zur beschleunigten Bewegung | |
| Vergleich mit Reibung in viskosem Medium: | |
| In viskosen Medien ist die Reibungskraft proportional zur Geschwindigkeit | |
| Eine beliebig kleine Kraft führt zum Kriechen | |
| Bei konstanter Antriebskraft stellt sich - bei genügend langer Fahrbahn - eine konstante Geschwindigkeit ein | |
| Waerme_Temperatur.pps | Die Temperatur eines Gases ist ein Maß für die mittlere kinetische Energie eines Teilchens m/2·v^2=3/2·k ·T [J] |
| T [K] Temperatur | |
| m [kg] Masse eines Teilchens | |
| v [m/s] mittlere Geschwindigkeit der Teilchen | |
| k = 1,3807 10^-23 [J/K] | |
| Das ideale Gas besteht aus voneinander unabhängigen Teilchen | |
| Ohne Wechselwirkung untereinander | |
| Ohne eigenes Volumen | |
| Die Temperatur eines Gases ändert sich bei Energiezufuhr, z. B. | |
| bei Kontakt mit einem anderen Körper | |
| Waerme_spezifische.pps | Die Temperatur erhöht sich bei Zufuhr von Wärme oder mechanischer Energie |
| Zufuhr von Wärme Energie: | |
| Q = c · m · T [J] | |
| Q [J] in Form von Wärme zugeführte Energie | |
| c [K/kg] spezifische Wärmekapazität | |
| m [kg] Masse des erwärmten Materials | |
| T [J] Temperatur Änderung | |
| Ein Temperaturgradient ist Voraussetzung für den Wärmestrom | |
| Q/ t = · A · T / l [W] Wärmestrom | |
| T/ l [K/m] Temperaturgradient | |
| [W/(m · K)] Wärmeleitfähigkeit | |
| A [m2] Querschnittsfläche des Wärme leitenden Materials | |
| Waerme_Ausdehnung.pps | Thermische Ausdehnung: Bei Anstieg der Temperatur dehnen sich die meisten Materialien aus, für Festkörper gilt |
| l (T) = l0 · (1+ · (T-T0)) [m] Länge bei Temperatur T [K] | |
| [1/K] Koeffizient der thermischen Ausdehnung, eine Materialkonstante, für Eisen z. B. =1,2 10^-5 [1/K] | |
| l0 [m] Länge bei Referenz Temperatur T0 [K] | |
| Besondere Bauteile: Bi-Metalle | |
| Elektrische Leitfähigkeit ist Temperatur abhängig | |
| In Metallen nimmt sie ab, die thermische Bewegung stört das Kristall Gitter | |
| In Halbleitern nimmt sie zu, weil Energiezufuhr den Elektronen den Sprung ins Leitungsband erleichtert | |
| Aggregatzustände der Materialien sind Temperatur abhängig | |
| Waerme_Allg_Gasgl.pps | Der Zustand eines Gases ist durch die Werte für p, V ,T charakterisiert |
| Die Allgemeine Gasgleichung verbindet Temperatur, Druck und Volumen für eine gegebene Stoffmenge | |
| p · V = · R · T [J] | |
| p [Pa] Druck | |
| V [m^3] Volumen | |
| [mol] Anzahl der mol | |
| R = 8,315 [J/(K·mol)] Allgemeine Gaskonstante | |
| T [K] Temperatur | |
| Geometrische Deutung: Die p, V ,T Zustände eines Gases liegen auf einer im p, V, T Koordinatensystem aufgespannten Fläche | |
| Waerme_Zustandsaenderungen.pps | Bei allen Zustandsänderungen eines idealen Gases gilt |
| Die allgemeine Gasgleichung, betrifft den Zustand p,V,T | |
| Der 1. Hauptsatz der Wärmelehre, verknüpft unterschiedliche Arten des Energie Flusses bei Änderung eines Zustands | |
| Man unterscheidet die Zustandsänderungen nach Art der an der Änderung beteiligten Energien: | |
| Isochor: dV=0, nur Wärme, ohne mechanische Arbeit | |
| Isobar: Konstanter Druck, mit Wärme und mech. Arbeit | |
| Isotherm: dT=0, konstante innere Energie, mit Wärme und mech. Arbeit | |
| Adiabatisch: dQ=0, nur mech. Arbeit, ohne Wärme | |
| Besonders bevorzugt: Zustandsänderungen ohne Wärmeaustausch (adiabatische Zustandsänderungen) | |
| Linien gleicher Entropie auf der p, V, T Fläche | |
| Ue_20100202_p.pdf | Übung zur Wärmelehre und anderen Themen |
| Ue_20100202_Loesung.xls | Loesung dazu |
| Waerme_Carnot_Motor_Prinzip.pps | Der Carnot Motor ist das Modell einer periodisch arbeitenden Maschine, ähnlich einer Dampfmaschine, die |
| Wärme aufnimmt, dazu gibt es eine Wärmebad genannte Heizung | |
| Arbeit verrichtet, z. B. Kohle aus einem Schacht anhebt | |
| Die Prozessführung enthält idealisierte Wege, adiabatische Expansion und Kompression | |
| In Realität lässt sich bei jeder Zustandsänderung Wärmefluss nicht vermeiden | |
| Folge: Eine reale Maschine verrichtet bei gleicher Wärmeaufnahme weniger mechanische Arbeit als die Carnot Maschine | |
| Waerme_Wirkungsgrad.pps | Der Wirkungsgrad für Wärmekraftmaschinen ist definiert als Quotient: Gewonnene mechanische Arbeit dividiert durch zugeführte Wärme |
| Wirkungsgrad im Carnot Prozess | |
| =1-Ttief / Thoch | |
| Ttief [K] Tiefste Temperatur des Gases während des Zyklus | |
| Thoch [K] Höchste Temperatur des Gases während des Zyklus | |
| Dieser Wirkungsgrad kann von keiner Wärmekraftmaschine erreicht oder gar übertroffen werden | |
| Waerme_Rev_u_2_Hauptsatz.pps | Der Carnot Motor kann jederzeit angehalten und mit umgekehrter Bewegungs-Richtung als Wärmepumpe gestartet werden: |
| Der Zustand nach Umkehrung entspricht genau dem zu Anfang, man nennt diesen Prozess reversibel | |
| Idealisierung: Reale Prozesse erreichen bei Umkehr nie den Ausgangszustand in allen Details, d. h. sie sind alle irreversibel | |
| Die Carnot Maschine hat den höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen | |
| Maschinen höheren Wirkungsgrades, gekoppelt mit einer Carnot Maschine, könnten den zweite Hauptsatz Satz widerlegen: | |
| Zweiter Hauptsatz der Wärmelehre: Es gibt keine periodisch arbeitende Maschine, die nichts anderes bewirkt als Erzeugung mechanischer Arbeit und Abkühlung eines Wärmebehälters | |
| Waerme_Car_Stir.pps | Der Carnot-Motor erfordert an seinem Zylinder den unmittelbaren Wechsel von Heizung, Isolation und Kühlung - das ist technisch kaum realisierbar |
| Technisch realisierbar ist dagegen die Stirling Maschine mit | |
| konstant heißem Zylinderkopf und konstant gekühltem Mantel | |
| Allerdings etwas komplizierter Ansteuerung des Verdränger - Kolbens | |
| Waerme_Entropie_Clausius.pps | Zustandsänderungen, die -bezüglich Druck und Volumen- zum gleichen Ergebnis führen, können reversibel oder irreversibel sein- abhängig von der Prozessführung |
| Die Entropie S ist eine Zustandsfunktion | |
| Linien gleicher Entropie auf der p,V,T Fläche entsprechen den Höhenlinien auf der x,y,z Fläche einer Landkarte (Orte gleicher potentieller Energie) | |
| Die Änderung der Entropie S = Q / T [J/K] | |
| ist ein Maß für den Abstand zwischen Linien gleicher Entropie, unabhängig vom Weg auf der p,V,T Fläche | |
| Zustände, die reversibel ineinander überführbar sind, liegen auf Linien gleicher Entropie | |
| Q / T zeigt die bei einer Zustandsänderung in Form von Wärme umgesetzte Energie Q | |
| Q / T ist ein Maß für irreversible Änderungen, die mit der Rückführung der Zustandsänderung verbunden sind | |
| Je mehr Energie in Form von Wärme bei einer Zustandsänderung ausgetauscht wird, desto weniger reversibel ist die Zustandsänderung | |
| In einem abgeschlossenen System nimmt die Entropie bei einem irreversiblen Prozess stets zu | |
| Von selbst verlaufen Vorgänge, bei denen die Entropie wächst | |
| Waerme_Entropie_Boltzmann.pps | Entropie: Maß für die Wahrscheinlichkeit eines Zustands, Definition von Ludwig Boltzmann (20.2.1844-5.9.1906) |
| Die Entropie S eines Zustands ist der Logarithmus der Wahrscheinlichkeit W, diesen Zustand anzutreffen | |
| S = k · ln W [J/K] | |
| k = 1,38 · 10^-23 [J/K] Boltzmannkonstante | |
| Kriterium für sich selbst einstellende Gleichgewichte: Das System stellt sich so ein, dass die Entropie maximal wird | |
| Es folgt die letzte Semesterwoche | |
| Waerme_Reale_Gase.pps | Für reale Gase entspricht die van der Waalsche Zustandsgleichung der allgemeinen Gasgleichung. Die Ergänzungen sind: |
| Das van der Waalsche Kovolumen berücksichtigt die endliche Größe realerTeilchen | |
| Der Binnendruck berücksichtigt die van der Waalsche Wechselwirkung zwischen den Teilchen | |
| Für jedes Gas gibt es eine kritische Temperatur, oberhalb der es bei allen Drucken im Gas Zustand bleibt | |
| Effekt der Wechselwirkung: Temperaturabsenkung bei Expansion des Gases bis zur Verflüssigung | |
| Voraussetzung: Start der Expansion unterhalb der Inversionstemperatur | |
| Waerme_Partialdrucke.pps | Daltonsches Partialdruckgesetz: Der Druck eines Gemischs aus Gasen ist die Summe der Partialdrucke der einzelnen Komponenten |
| p = p1+ p2 + + pn [Pa] | |
| Der Partialdruck pi der Komponente i ist der Druck, den diese Komponente ausüben würde, befände sie sich alleine im Behälter | |
| Speziell: Relative Luftfeuchtigkeit bei Temperatur T [°C] | |
| f = 100% · pH2O / pS (T) | |
| pH2O [mbar] Partialdruck des Wasserdampfs | |
| pS (T) [mbar] Sättigungsdampfdruck des Wasserdampfs bei Temperatur T | |
| Bei diesem Druck kondensiert der Dampf | |
| Waerme_Osmose.pps | Osmose: Diffusion von Teilchen des Lösungsmittels zur Lösung, dabei baut sich der osmotische Druck auf |
| ·V = ·R·T [J] vant Hoffsche Gleichung | |
| [Pa] osmotischer Druck | |
| V [m3] Volumen der Lösung | |
| [mol] Anzahl der im Volumen V der Lösung befindlichen Mol des gelösten Stoffes | |
| R [J/(mol·K)] allgemeine Gaskonstante | |
| T [K] Temperatur in K | |
| Umkehrosmose: Mit mechanischer Energie wird die Lösung durch eine semipermeable Membran gedrückt um den gelösten Stoff vom Lösungsmittel zu trennen | |
| Anwendung zur Meerwasserentsalzung | |