Präsentation Inhalt und Anmerkungen
Gliederung_Ex_Physik_I_0910_p.pdf Blockdiagramm zum Aufbau der Vorlesung "Mechanik und Wärmelehre" mit Grundlagen der Elektriziätslehre und des Aufbaus der Materie (Voraussetzung zum Verständnis der Materialeigenschaften) 
Blick_in_die_Kosmologie.pps Vom Zeitpunkt der Entstehung des Weltalls vor 13 10^9 Jahren bis jetzt gilt, gemäß dem Standardmodell: 
Die Energie des gesamten Systems ist konstant 
Beim Big Bang entsteht eine dichte Wolke identischer Teilchen mit Temperatur von 10^32K und einer einheitlichen Kraft, 
nach 10^-43 s  erscheint die Gravitationskraft, 
nach 10 s (10^10 K) Beginn der Strahlungs-Ära: 
Die Strahlung enthält mehr Energie als die Materie, die durch Umwandlungen aus Strahlung entsteht
Rekombination von Materie mit Antimaterie erzeugt wieder Strahlung
Nach 300 000 Jahren (3000 K) bis heute: Materie enthält mehr Energie als Strahlung 
Es entstehen Atome, Galaxien, und, auf (mindestens) einem Planeten mit besonders günstigen Bedingungen (Temperaturen um 273 K ± 50 K), organisches Leben mit Pflanzen, Tieren und sogar   Menschen 
Die Strahlung der ersten 10^-43 s erscheint noch jetzt als kosmische Hintergrundstrahlung, allerdings: 
Die Expansion des Weltalls verlängerte die Wellenlänge in den Mikrowellen-Bereich 
Grundgroessen_Vollversion.pps Grundgrößen der Mechanik und Wärmelehre 
Zeit [s] Sekunde 
Länge [m] Meter 
Masse [kg] Kilogramm 
Temperatur [K] Kelvin 
Grundgröße der Elektrizitätslehre 
Elektrische Stromstärke [A] Ampere 
Grundgröße der Lichtstärke (physiologisches Empfinden) 
Lichtstärke [cd] Candela 
Vektoren_u_Skalare.pps Skalare enthalten nur eine Information 
Vektoren enthalten mehrere Informationen: 
In der Physik: Betrag und Richtung in zwei (R2) oder drei Komponenten (R3) 
Aber auch z. B. zur Bezeichnung von Farben, RGB Codierung 
Darstellung eines Vektors in Komponenten: 
erfordert die Definition von Basis-Vektoren 
Vektoren_Summe.pps Vektoren werden addiert oder subtrahiert, indem man ihre Komponenten addiert oder subtrahiert 
Maß für die Länge eines Vektors: 
Sein Betrag, sein Quadrat die Summe über die Quadrate der Komponenten 
Dieses Quadrat ist das Skalarprodukt des Vektors mit sich selbst 
Geschwindigkeit_Licht.pps Die Geschwindigkeit ist ein Quotient, 
Zähler: Weg, 
Nenner: Zeit 
Die Lichtgeschwindigkeit ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen im Vakuum 
Höchste Geschwindigkeit, c = 3 · 108 m/s 
Nicht erreichbar mit Masse tragenden Teilchen
Geradlinige_Bewegung_Geschwindigkeit.pps Weg: zusammenhängende Folge von Punkten im Raum   
Geschwindigkeit:  Quotient 
Zähler: Änderung des Wegs 
Nenner: Änderung der Zeit   
Speziell, wenn der Weg als Funktion der Zeit bekannt ist: 
Die Geschwindigkeit ist die Ableitung des Wegs nach der Zeit 
Weg und Geschwindigkeit sind über ihre zeitlichen Ableitungen bzw. Integrale miteinander verknüpft 
Geradlinige_Bewegung_Beschleunigung.pps Beschleunigung: Quotient 
Zähler: Änderung der Geschwindigkeit 
Nenner: Änderung der Zeit 
Speziell, wenn der Weg als Funktion der Zeit bekannt ist: 
Geschwindigkeit: Ableitung des Wegs nach der Zeit 
Beschleunigung: Ableitung der Geschwindigkeit nach der Zeit 
Das ist die zweite Ableitung des Wegs nach der Zeit 
Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung sind über ihre zeitlichen Ableitungen bzw. Integrale - miteinander verknüpft 
Ue_1_20091020_p.pdf Übung zu Weg, Geschwindigkeit, Beschleunigung
Ue_20091020_Loesung.xls Lösung dazu
Kreisbahn_Bewegung.pps Fahrstrahl: Vektor vom Mittelpunkt zu einem Punkt auf dem Kreisumfang   
Die Komponenten des Fahrstrahls sind Funktionen von Radius r und Winkel : 
x = r · cos  
y = r · sin  
Drehung um des Fahrstrahls um den Mittelpunkt ändert den Winkel, der Radius bleibt konstant 
Bei konstanter Winkelgeschwindigkeit verhalten sich die Komponenten des Fahrstrahls wie die Amplitude von Schwingungen in Form von Sinus- bzw. Kosinus Funktionen der Zeit 
Kreisbahn_und_Schwingung_09.pps Die Bewegung eines Punktes auf einer Kreisbahn entsteht bei Addition von zwei harmonischen Schwingungen gleicher Amplitude und Frequenz, aber mit Auslenkung in orthogonalen Richtungen
Fundamentalkraefte.pps Die Fundamentalkräfte sind 
Gravitationskraft 
Elektromagnetische Kraft 
Schwache- und 
Starke Wechselwirkung 
Die bei der Beschleunigung auftretenden Trägheitskräfte bezeichnet man im Gegensatz zu den Fundamentalkräften- als Scheinkräfte 
Masse_Kraft_Traegheit.pps Masse: elementare Eigenschaft eines jeden Körpers 
Kraft: vermittelt die Wirklichkeit 
Definition der Kraft mit den drei Newtonschen Axiomen 
1.Ein sich kräftefrei bewegender Körper behält seine Geschwindigkeit nach Betrag und Richtung bei 
2.Die Kraft ist proportional zur Beschleunigung, Proportionalitätskonstante ist die träge Masse 
3.Actio gleich Reactio, jede Kraft erzeugt eine gleichgroße, aber entgegensetzt gerichtete  Kraft 
Ort der Masse ist der Schwerpunkt unabhängig von der Form des Körpers 
Masse_Gravitationsgesetz.pps Massen ziehen sich an: Die Kraft errechnet sich aus dem Gravitationsgesetz 
Die Gravitationskraft zwischen zwei Massen ist ein Quotient: 
F = G · m1 · m2 / r 2   [N] 
Zähler: Produkt aus beiden Massen und der Gravitationskonstanten 
G = 6,67 10-11 [Nm2/kg2] 
Nenner: Quadrat aus dem Abstand der Schwerpunkte beider Massen 
Die im Gravitationsgesetz erscheinenden Massen zeigen eine neben der trägen Masse weitere Eigenschaft, die schwere Masse 
Aus der Masse der Erde errechnet sich die Fallbeschleunigung g = 9,81 [m/s2] 
Masse_u_Energie.pps Masse kann in Energie umgewandelt werden: 
W = m·c2  [J],  
m [kg] Masse 
c = 3 ·108  [m/s] Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum 
Energie aus Masse entsteht bei Kernreaktionen 
Auch die Umkehrung gilt: Energie von Strahlung kann in Teilchenpaare umgewandelt werden: 
W = h·f = m·c2  [J], 
f [1/s]  Frequenz der elektromagnetischen Strahlung 
h = 6.626068 × 10-34 [Js] Plancksches Wirkungsquantum (Max Planck, * 23.4.1858) 
Bei der Paarbildung entsteht Masse aus Strahlung 
Ue_20091027_p.pdf Übung zu Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung
Ue_20091027_Loesung.xls Lösung dazu
Jean_le_Rond_d'Alembert_Theorie_Einfuehrung.pps Aussage des d Alembert Prinzips: 
Ändert eine (Fundamental-) Kraft eine gleichförmige Bewegung, dann erscheint eine gleichgroße, ihr entgegengesetzte Trägheitskraft 
Die Trägheitskraft erscheint bei Beschleunigung aus dem Nichts 
Die aus der Summe aller Kräfte folgende Gleichung heißt Bewegungsgleichung 
Sie dient zur Berechnung der Weg-Zeit Gesetze bei nicht gleichförmigen Bewegungen
Jean_le_Rond_Hafenszene.pps Beispiel für eine unerwartete Wirkung der Trägheitskraft
Kreisbahn_Beschleunigung.pps Die Komponenten des Fahrstrahls sind Funktionen von Radius r und Winkel ·t: 
x = r · cos ·t   [m] 
y = r · sin ·t    [m] 
Bahn Geschwindigkeit und Zentripetalbeschleunigung folgen bei erster und zweiter Ableitung der Komponenten nach der Zeit 
Beträge beider Vektoren: 
Bahngeschwindigkeit: 
Zentripetalbeschleunigung: a =  2 · r  [m/s2] 
Kreisbahn_Zentrifugalkraft.pps Bewegung auf einer Kreisbahn mit Winkelgeschwindigkeit : 
Die zur Zentripetalbeschleunigung erforderliche Fundamentalkraft heißt  Zentripetalkraft 
Die dieser Kraft entgegengesetzt gleichgroße Trägheitskraft, heißt Zentrifugalkraft 
Betrag beider Kräfte:  F = m · r · ^2  [N] 
Kreisbahn_Corioliskraft.pps Eine gleichförmige Bewegung entlang einer Bahn in einem ruhenden System erscheint bei Beobachtung aus einem rotierenden System, dessen Drehachse senkrecht zur Bahn liegt, beschleunigt: 
Coriolis-Beschleunigung 
Die beschleunigende Kraft heißt 
Coriolis-Kraft, eine Trägheitskraft (Scheinkraft) 
senkrecht zur Drehachse 
senkrecht zur Richtung der Bahn 
Aber: Bewegt sich ein Massenpunkt in einem rotierenden System entlang einer geraden Bahn senkrecht zur Drehachse, dann ist eine reale Kraft erforderlich, um ihn auf seiner Bahn zu halten: 
Diese Kraft ist entgegengesetzt gleich groß der Coriolis-Kraft 
(Die skalare Herleitung genügt, wenn die gleichförmige Bewegung senkrecht zur Drehachse erfolgt, sonst ist Vektorrechnung erforderlich) 
Kreisbahn_Entstehung_eines_Hurrikans.pps Beispiel zur Wirkung der Corioliskraft
Arbeit_Kraft_mal_Weg_PM.pps Arbeit ist Kraft mal Weg in Kraftrichtung 
W = F · s   [1 J] 
Kraft F wirke entlang des Weges s 
Liegen Kraft und Weg nicht in gleicher Richtung, dann gilt 
W = F · s · cos  
ist der Winkel zwischen den Richtungen von Kraft und Weg 
Die Arbeit wird zu Kinetischer Energie, wenn die Kraft zur Beschleunigung einer Masse verwendet wird: 
Eine Masse m, mit Geschwindigkeit v bewegt, trägt die kinetische Energie Ekin=m·v2/2 
Diese Formen der Arbeit sind in vollem Umfang in andere Formen der Energie umwandelbar 
Im Gegensatz zur Wärme, die nicht vollständig in Kraft mal Weg für eine einzelne Masse verwandelt werden kann 
Arbeit_Energie_Erhaltung_Leistung.pps Satz von der Erhaltung der Energie: Die Gesamtenergie bleibt konstant, sie kann aber ausgetauscht oder in andere Formen umgewandelt werden 
Als Verrichten von Arbeit, kurz Arbeit,  bezeichnet man Austausch von Energie zwischen zwei Systemen 
Analogie zwischen Begriffen: Es verhält sich Arbeit zu Energie wie Kontobewegung zu Kontostand 
In vielen Anwendungen gilt: Arbeit ist Kraft mal Weg 
Besonders wertvoll sind in der Mechanik kinetische und potentielle Energie einzelner Massen, weil sie vollständig austauschbar sind 
Leistung ist der Quotient Arbeit durch Zeit: 
P = W / t   [W] , die Einheit ist Wat 
Ue_20091103_p.pdf Übung zur Energie, Geschwindigkeit und Trägheitskraft
Ue_20091103_Loesung.xls Lösungen dazu
Arbeit_beim_Hub_09.pps Bei unterschiedlicher Richtung von Kraft und Weg ist die Arbeit das Produkt aus: 
Der Komponente der Kraft in Wegrichtung und dem Weg 
bzw. 
Der Kraft und der Komponente des Wegs in Kraftrichtung 
Rechenvorschrift (Skalarprodukt) : 
F·s = F·s·cos  
ist der Winkel zwischen den Vektoren F und s 
In Worten: Erster Vektor mal Projektion des zweiten auf den ersten 
Folge: 
Die Hub-Höhe bestimmt die Hubarbeit, nicht der Weg 
Arbeit_u_Skalarprodukt_09.pps Das Skalarprodukt ist ein Produkt zwischen zwei Vektoren: Das Ergebnis ist eine Zahl, ein Skalar 
Rechenvorschrift: F·s = F·s·cos  
ist der Winkel zwischen den Vektoren F und s 
In Worten: Erster Vektor mal Projektion des zweiten auf den ersten 
Oder, wenn die orthonormierten Koordinaten der Vektoren (F1,F2,F3), (s1,s2,s3) in R3 bekannt sind: F·s = F1·s1+ F2·s2 + F3·s3 
Eine wichtige Anwendung: 
Mechanische Arbeit: Skalarprodukt zwischen Kraft- und Weg-Vektor 
Die Hub-Höhe bestimmt die Hubarbeit, nicht der Weg 
Ladung_Coulombgesetz.pps Kräfte zwischen Ladungen 
Gleichnamig: abstoßend 
Ungleichnamig: anziehend 
Kraftgesetz: Coulombgesetz, 
F = Q1·Q2  / (40· ^2) [N] Kraft zwischen zwei Ladungen 
Q1,Q2 [C] im Abstand r [m] , 
0   = 8,85·10-12 [C^2/( Nm^2)]  elektrische Feldkonstante 
Es gibt eine kleinste Ladung: Die Elementarladung 
Jede Ladung ist mit Masse verbunden 
Nicht jede Masse trägt eine Ladung 
Feld_konservativ_Potential_Spannung_PM_09.pps In konservativen Feldern ist die Arbeit zur Verschiebung eines Körpers zwischen zwei Punkten unabhängig vom Weg 
Bei Verschiebung auf geschlossenen Wegen ist daher die Arbeit Null 
Nur deshalb ist es sinnvoll, jedem Punkt ein Potential zuzuordnen: = W / q  [V] 
Der Potentialunterschied zwischen zwei Punkten ist die elektrische Spannung: U = 2 1 [V] 
Die elektrische Spannung zwischen zwei Punkten ist ein Quotient, U = W / q  [V] 
Zähler: Arbeit W, um einen positiv geladenen Probekörper von einem Punkt zum anderen zu verschieben, 
Nenner: Ladung q des Probekörpers 
Nicht konservativ sind Wirbelfelder
Feld_Wirbelfeld_09.pps In konservativen Feldern ist die Arbeit zur Verschiebung eines Körpers zwischen zwei Punkten unabhängig vom Weg 
I Nicht konservativ sind Wirbelfelder:
Sichtbar z. B. ist die nicht verschwindende Arbeit auf geschlossenem Weg an einem im Strömungswirbel eines Flusses im Kreis schwimmenden Holzstück 
 Da die Überführungsarbeit vom Weg abhängt ist es nicht sinnvoll, einem Punkt ein Potential zuzuorden
Aber: Es gibt kein statisches Wirbelfeld, ein Wirbelfeld bedarf ständiger Energiezufuhr
Ue_20091110_p.pdf Übung zu Energie und Leistung
Ue_20091110_Loesung.xls Lösungen dazu
Feld_B_Strom_Magnetfeld_Lorentz_kurz.pps Elektrische Stromstärke: Quotient, transportierte Ladung Q durch Zeit t : I = Q / t  [A] 
Jeder Strom ist von kreisförmigen Magnetfeldlinien umgeben 
An einem Ort mit magnetischer Feldstärke B wirkt auf eine mit Geschwindigkeit v bewegte Ladung Q eine Kraft F = v · Q · B   [N] 
Richtung der Kraft (Lorentzkraft) für eine positive Ladung: Senkrecht sowohl zu B als auch zu v (Rechte Hand Regel) 
Magnetische Feldstärke: Quotient B = F / (v · Q)  [T] 
Zähler: Lorentzkraft auf die bewegte Ladung 
Nenner: Ladung mal Geschwindigkeit 
Feld_B_der_Erde.pps Ströme im Erdinnern erzeugen das Erdmagnetfeld 
Magnetische Mineralien der Lithosphäre zeigen die Änderung des Magnetfelds im Laufe der der Erdgeschichte 
Teilchen des Sonnenwinds erfahren eine Lorentzkraft, werden auf Spiralbahnen gelenkt, 
stoßen an Atome der Atmosphäre 
und regen sie zu Lichtemission an: Das Nordlicht 
Impuls_R1_Erhaltung.pps Der Impuls ist das Produkt aus Masse und Geschwindigkeit  p = m · v  [mkg/s] 
Die Impuls Änderung ist das Produkt Kraft mal Zeit    p = F · t  [mkg/s] 
Die Kraft ist der Quotient Impuls Änderung durch Zeit F = p / t  
Es gilt die Impulserhaltung: Wirken auf ein abgeschlossenes System von Massenpunkten keine äußeren Kräfte, dann bleibt die Summe der Impulse zeitlich konstant 
Zusätzlich gilt die Energieerhaltung: 
Elastischer Stoß: Es wird nur kinetische Energie ausgetauscht 
Inelastischer Stoß: Am Energie-Austausch ist nicht ausschließlich kinetische Energie beteiligt, es erscheint z. B. auch Wärme 
Impuls_R1_mM_elastisch.pps Es gilt die Impulserhaltung: Wirken auf ein abgeschlossenes System von Massenpunkten keine äußeren Kräfte, dann bleibt die Summe der Impulse zeitlich konstant 
Zusätzlich gilt die Energieerhaltung: 
Beim elastischen Stoß wird ausschließlich kinetische Energie ausgetauscht 
Impuls_Spezial_f.pps Stößt ein schweres auf ein viel leichteres, stehendes Fahrzeug 
dann wird das leichtere auf die doppelte Geschwindigkeit des schweren beschleunigt 
Das schwere Fahrzeug setzt seine Fahrt mit praktisch unverminderter Geschwindigkeit fort   
Impuls_R2_gleiche_Massen.pps Bei Bahnen in R2 oder R3 gilt die Impulserhaltung komponentenweise: 
für jede Komponente i=1,2,3 bleibt die Summe der entsprechenden Impuls Komponenten konstant 
Speziell: bei elastischem Stoß gleicher Massen stehen die Impulse der auslaufenden Teilchen im rechten Winkel zueinander, 
Anwendung z. B.: Stoß der Kugeln beim Billard- oder Boule Spiel 
Ue_20091117_p.pdf Übung zum Gravitationsgesetz, Planeten-Umlauf und Elektrischer Leistung
Ue_20091117_Loesung.xls Lösung dazu
Impuls_Erhaltung_abgeschlossenes_Syst_freier_Fall.pps Bei Bewegungen mit Beteiligung der Gravitation gehört die Erde (und alle restlichen Himmelskörper (!)) zum abgeschlossenen System 
Bei allen Bewegungen, mit oder ohne Reibung, 
gilt die Impulserhaltung 
ebenso die Energieerhaltung 
Aber: Es gibt keinen Satz über die Erhaltung der Kräfte: Sie variieren mit dem Versuchsablauf 
Impuls_Compton_Effekt_nicht_realivistisch.pps Photonen erscheinen beim Stoß auf Materie als Teilchen mit Impuls p=h/ und Energie W=hc/ 
Beim Stoß bleibt die Geschwindigkeit konstant c, es ändert sich die Wellenlänge, bei Ablenkung unter dem Winkel gilt: 
=h/(mc)·(1-cos)  (h=6,6E-34 Js, m=9,1E-31 kg) 
Ergebnisse beim Stoß eines 120 keV Photons (med. Röntgen) auf ein ruhendes Elektron, Streuwinkel des Photons sei 90°: 
Das Elektron wird auf 1/3 c beschleunigt 
Die Wellenlänge des gestreuten Photons vergrößert sich um 20%   
Im medizinischen Röntgen mit Spannungen > 50 kV liefert der Compton-Effekt den Haupt-Beitrag zur Streuung im Objekt, d. h. zum Bild 
Drehimpuls_Startpaket_09.pps Trägheitsmoment einer Masse m im Abstand r von der Drehachse:                 J = m·r^2            [1 m^2kg] 
Bei zusammengesetzten Objekten werden die Trägheitsmomente der Teile addiert  
Drehimpuls:           L = J·         [1 m^2kg/s] 
Drehmoment:        T = J·d/dt   [1 m^2kg/s^2] 
Drehimpuls-Erhaltung: Die Summe der Drehimpulse in einem abgeschlossenen System bleibt konstant 
Das Trägheitsmoment ist bezüglich der Drehachse definiert: 
Bei Änderung von Ort und Richtung der Achse muss es neu berechnet werden 
Massenmittelpunkt_Traegheits_u_Drehmoment.pps Bei Translationen, das sind Bewegungen ohne Drehung, verhalten sich räumlich ausgedehnte oder mehrere starr zusammenhängende Objekte wie ein einziger Massenpunkt: 
Ort dieses Punktes ist der Massenmittelpunkt, auch  Schwerpunkt genannt 
Die Masse an diesem Punkt ist die Summe aller Teil Massen 
Der Vektor zum Schwerpunkt ist ein Quotient 
Zähler: Summe über die mit der Masse gewichteten Vektoren zu den einzelnen Masse-Elementen 
Nenner: Summe über die Massen aller Elemente 
  
Zur Berechnung von Drehbewegungen ist weitere Information erforderlich: 
Lage der Drehachse 
Verteilung der Massen bezüglich der Drehachse:  das Trägheitsmoment 
Erhaltung_Energie_Impuls.pps Bei allen Vorgängen innerhalb eines geschlossenen Systems gibt es additive Größen, deren Summe zeitlich konstant bleibt: 
Die Impulse (Impulserhaltung) 
Die Drehimpulse (Drehimpulserhaltung) 
Die Energie (Energieerhaltung) 
Nach Art der bei den Vorgängen ausgetauschten Formen der Energie unterscheidet man: 
Reversible Vorgänge, z. B. elastischer Stoß: Es werden nur vollständig ineinander umwandelbare Energien ausgetauscht 
Irreversible Vorgänge, z. B. inelastischer Stoß: Ein Teil der Energie wird in Wärme verwandelt 
Weitere Erhaltungssätze gibt es für Teilchenzahlen 
Ue_20091124_p.pdf Übung zu Energie, Leistung, Beschleunigung und zur Lorentzkraft
Ue_20091124_Loesung.xls Lösungen dazu
Atom_Bohr_mit_Berechnung_des_Bahnradius.pps Bohrs Atommodell: Elektronen kreisen als geladene, mechanische Objekte um den Kern 
Gleichgewicht zwischen Coulomb- und Zentrifugalkraft 
Aber: trotz beschleunigter Ladung werden keine elektromagnetischen Felder aufgebaut/gesendet 
Die Quantenbedingung für den Drehimpuls führt auf diskrete, mit n = 1, 2, 3, nummerierbare Bahnen, 
kleinster Radius, Bohr-Radius, r1= 0,0529 nm 
Atom_Bohr_mit_Berechnung_der_Energie.pps Bohrs Atommodell: Elektronen kreisen als geladene Massenpunkte um den Kern 
Zu jeder Bahn n=1,2,3,.. gehört eine eigene Energie: 
En= E1·Z2/n2   [eV] 
E1=-13,6 [eV] ist die Bindungsenergie des Elektrons im Wasserstoffatom auf der innersten Bahn (Z=1, n=1)  
Alle Energie Werte sind negativ, mit höchstem Betrag auf der innersten Bahn 
Das heißt: Entfernung der Elektronen, z. B. auf äußere Bahnen, erfordert Energiezufuhr von außen, z. B. durch elektromagnetische Strahlung 
Wechsel von Bahn m zu n ist mit der Emission bzw. Absorption von elektromagnetischer Strahlung der Frequenz f verbunden 
Energie der Strahlung h · f = Em En   [eV] 
Energie-Einheit Elektronenvolt 
Energie eines Elektrons nach Beschleunigung durch 1 V 
1 [eV] = 1,60 ·10^(-19) [J] 
Ue_20091201_p.pdf Übng zur Mechanik einer stabilen Lage und Strahlungsemission bei elektronischen Übergängen im Atom
Ue_20091201_Loesung.xls Lösungen dazu
Aufbau_der_Materie_isotrop.pps Klassische Potentialansätze für isotrope Wechselwirkung: 
Coulomb Potential für Ionenkristalle 
Van der Waals Potential, sehr schwach, anziehend, immer vorhanden 
Lenard-Jones zur Modellierung des Gleichgewicht-Abstands 
Symmetrie_in_dynamischen_Systemen_mit_Orbitalen.pps Alle durch Wechselwirkungskräfte verbundenen Teile sind bei entsprechender Anregung gekoppelte Pendel 
Bei Teilchenzahl n im R3 wächst deshalb die Zahl der Freiheitsgrade auf 3n 
In Molekülen und Kristallen gibt es 3n Eigenschwingungen mit unterschiedlichen 
Symmetrie-Eigenschaften 
Energie-Werten 
Die Elektronen um einen Atomkern auf einer Schale bilden ein gekoppeltes System: Die Formen der Orbitale unterscheiden sich deshalb in ihren Symmetrie-Eigenschaften 
Hookesches_Gesetz.pps Folge der zwischenatomaren Potentiale: 
Bei kleinen Auslenkungen der gebundenen Partner aus ihrer Gleichgewichtslage steigt die Kraft proportional zur Auslenkung 
Dieses Kraftgesetz überträgt sich auf den makroskopischen Körper und heißt Hookesches Gesetz, 
bei linearen Objekten 
F = k · s , die Kraft F [N] ist proportional zur Längenänderung s [m], k [N/m] ist die Feder- oder Kraftkonstante 
bei dreidimensional ausgedehnten Objekten 
= E · , die Spannung = F / A  ist proportional zur Dehnung = l/l 
F [N] ist die Kraft auf ein Flächenelement A  [m^2]  in Richtung der Flächen Normalen 
l [m] ist die Änderung der Länge l [m] des Objekts in Richtung der Kraft 
E [N / m^2] ist der Elastizitätsmodul  
Aggregatzustaende_08.pps Es gibt Materie in drei Aggregatzuständen: 
Gasförmig 
Dichte bei Normalbedingungen ca. 1/1000 der von Flüssigkeiten oder Festkörper 
Grenzenlose Ausdehnung ohne Zufuhr von Energie 
Bei Normalbedingung genügt wenig Kraft genügt zur (mäßigen) Volumenverkleinerung 
Flüssig 
Dichte etwa wie im Festkörper 
Kraft zur Volumenverkleinerung (Kompression) ist hoch, etwa wie im Festkörper 
Vergrößerung der Oberfläche mit Zufuhr von Arbeit (Oberflächenspannung) 
Fest: 
jede Formveränderung erfordert hohe Kräfte: 
Stabil gegen Scherung, Kompression, Dehnung 
Phasenübergänge 
Umbau der atomaren Anordnung 
Die Energie dazu liefert die Temperaturbewegung 
Weitere Aggregat Zustände unter extremen Bedingungen
Plasma (Nach Energiezufuhr in Form von Temperatur, Strahlung oder elektromagnetischen Feldern ionisiertes Gas)
Bose-Einstein Kondensate (Temperatur unter 100 K) 
Bauteile_Elastizitaet_Hookesches_Gesetz.pps Die charakteristische Eigenschaft des festen Zustands ist seine Elastizität bei Zugspannung 
Elastizitätsmodul: Proportionalitätskonstante zwischen Spannung und Dehnung 
Anwendung: 
Hookesches Gesetz für eine Feder 
Dehnung eines Drahtes 
Bei zunehmender Belastung: 
Fließen 
Bruch 
Poissonsche Zahl: Beziehung zwischen der Querkontraktion und relativer Längen Änderung 
Ue_20091208_p.pdf Übung zur Elastizität
Ue_20091208_Loesung.xls Losung dazu
Schwingung_Mechanische_Federpendel.pps Modellsystem: Massenpunkt und Feder 
Details zu den Kräften: 
Der Massenpunkt liefert die Trägheitskraft F=m · s [N] 
Die Feder erzeugt die rücktreibende Kraft,   proportional zur Auslenkung: Hookesches Gesetz, F = k · s  [N] 
Einzig mögliche Bewegung des Systems nach einer Auslenkung: Harmonische Schwingung 
Auslenkung  s(t) = s0 · sint    [m] 
Es folgt das Quadrat der Kreisfrequenz ^2 = k / m  [1/s^2] , Federkonstante k [N/m], Masse des bewegten Körpers m [kg] 
Kleinere Massen oder härtere Federn erhöhen die Frequenz 
Generell gilt: Je kleiner der Oszillator, desto höher ist die Frequenz 
Schwingung_Mechanische_Fadenpendel.pps Modellsystem: Massenpunkt und Faden 
Details zu den Kräften: 
Der Massenpunkt liefert die Trägheitskraft F = m · s [N] 
Die Komponente der Gravitationskraft in zur Auslenkung entgegengesetzer Richtung wirkt als rücktreibende Kraft 
für kleine Auslenkungen proportional zur Auslenkung (Hookesches Gesetz) F = m·g·  [N] 
Einzig mögliche Bewegung des Systems nach einer Auslenkung: Harmonische Schwingung 
Auslenkung des Winkels (t) = 0 · sint  [rad] 
Es folgt das Quadrat der Kreisfrequenz ^2 = g / l  [1/s^2] , Erdbeschleunigung g [m/s2] , Länge des Pendels l [m] 
Kürzere Pendel schwingen mit höherer Frequenz 
Bauteile_Elastizitaet_Biegung_des_Balkens.pps Die Auslenkung bei der Biegung eines ein- oder zweiseitig eingespannten Balkens ist proportional zur 
dritten Potenz der Länge 
Kehrwert der dritten Potenz der Balken Höhe 
Kehrwert der Breite des Balkens 
Kehrwert des Elastizitätsmoduls 
Neutrale Faser: Mittellinie, bleibt bei der Biegung in der Länge unverändert 
Bei vorgegebener Materialmenge erreicht man mit einem innen hohlen, hohen Profil die geringste Durchbiegung 
Das (fehlende) Material im ausgehöhlten Bereich, nahe der Neutralen Faser, hätte ohnehin wenig zur Biegesteifigkeit beigetragen 
Bauteile_Elastizitaet_Schub_Torsion.pps Scherung: 
Der Scherwinkel ist proportional zur Scherkraft 
Torsion: 
Der Drehwinkel ist proportional zum Drehmoment 
Der Drehwinkel ist umgekehrt proportional zur vierten Potenz des Radius 
Hysterese: 
Bleibende Veränderung nach der Kraft-Einwirkung 
Eine rückstellende Kraft ist erforderlich, um den Ausgangs-Zustand wieder herzustellen 
Weg-Kraft Verlauf der Neukurve, d. h. beim erstmaliger Anwendung, wird nicht wieder erreicht 
Fluessigkeiten_Oberflaechenspannung.pps Bei Vergrößerung der Oberfläche werden Kugelpackungen aus dem Inneren der Flüssigkeit unter Energieaufwand aufgebrochen, 
Folge: Die Vergrößerung der Oberfläche erfordert Arbeit, proportional zur Flächenzunahme 
Die Proportionalitätskonstante ist die Oberflächenspannung 0 , Einheit [J/m2] 
Oberflächenspannung in Wasser 0,073 J/m^2 
Oberflächen sind Minimalflächen 
Fluessigkeiten_Kapillarwirkung.pps Zwischenatomare Kräfte verursachen 
Innerhalb der Flüssigkeit: Kohäsion 
Zwischen Flüssigkeit und Festkörper: Adhäsion 
Anstieg der Flüssigkeit in der Kapillare, wenn Adhäsion > Kohäsion 
Absenkung der Flüssigkeit in der Kapillare, wenn Adhäsion < Kohäsion 
Kapillardruck bei kugelförmiger Oberfläche prorportional 1/R (Radius R) 
Große Steighöhe in Kapillaren kleinen Durchmessers
  Weihnachtspause!
Hyd_u_Aerstat_Druck_10.pps Druck: Quotient, Kraft F durch Fläche A 
p = F/A  [N/m2] 
Das Volumen von Flüssigkeiten bleibt bei allen Drucken praktisch konstant 
Folge: Konstante Dichte 
Anwendung in hydraulischen Kraftverstärkern 
Boyle-Mariottesches Gesetz für ein Gas konstanter Teilchenzahl bei konstanter Temperatur:  p ·V = p0 · V0  [Nm] 
Das Volumen V von Gasen ist umgekehrt proportional zum Druck p 
Folge: Die Dichte steigt proportional zum Druck 
Hyd_u_Aerstat_Auftrieb.pps Schweredruck: Durch die Schwerkraft verursachter Druck einer Flüssigkeit der Dichte mit Abstand h zwischen der Messstelle und der Oberfläche (Höhe der Wassersäule) 
p = h··g    [Pa], g Fallbeschleunigung 9,81 [m/s 
Auftriebskraft: Schwerkraft des verdrängten Mediums 
Auftrieb gibt es in Flüssigkeiten und Gasen, 
bei Bewegung auch in Schüttgütern wie z. B. Hülsenfrüchten, Sand 
Schwimmen: Dichte des Körpers kleiner als die des umgebenden Mediums 
Schweben: Dichte des Körpers gleich der des umgebenden Mediums 
Sinken: Dichte des Körpers größer als die des umgebenden Mediums 
Hyd_u_Aerostat_Baro_Hoehenformel_10.pps In Gasen ist die Dichte proportional zum Druck 
= p / p0 · 0   [kg/m^3] 
im Gegensatz zur konstanten Dichte in Flüssigkeiten 
In der Luft nimmt deshalb der Druck mit der Höhe h exponentiell ab: Barometrische Höhenformel 
p(h) = p0·exp(-g·h·0 / p0)   [Pa] 
h = Höhe über dem Meere  [m] 
p0 = 0,101325 MPa (Normaldruck) 
0 = 1,29 kg/m^3 Dichte der Luft bei Normaldruck und 273 K 
g = 9,81 m/s^2    Fallbeschleunigung in Meereshöhe 
Hyd_u_Aerstat_Magdebg.pps Die "Magdeburger Halbkugeln": Ein klassischer Versuch zum Nachweis des Luftdrucks
Hyd_Aerdyn_Kontinu_Gl.pps Ideale Flüssigkeiten, ideale Strömung 
Bewegung ohne Reibung 
Inkompressibel, d.h. überall konstante Dichte 
Volumenstromstärke, Quotient: Zähler Volumen dV [m^3], das durch eine Querschnittsfläche tritt, Nenner Zeit dt [s], in der das Volumen dV durch die Fläche fließt I = dV/dt [m^3/s] 
Die Kontinuitätsgleichung gilt bei der Strömung inkompressibler Flüssigkeiten: Die Volumenstromstärke ist konstant unabhängig vom Querschnitt 
Hyd_Aerdyn_Bernoulli_10.pps Die Gleichung von Daniel Bernoulli für ideale Strömungen: 
1/2· ·(v2^2 v1^2) = p1 p2   [Pa] 
p1, p2   [Pa]  Drucke in Bereichen unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeiten v2 und v1   [m/s] 
  [kg/m^3]  Dichte des Mediums 
Daraus folgt: In Bereichen großer Strömungsgeschwindigkeit ist der Druck kleiner als in Bereichen kleiner Strömungsgeschwindigkeit 
Ursache: Energiesatz, daher unvermeidlich 
Kein Reibungseffekt, es wird keine Energie in Wärme umgewandelt, daher: 
Im Idealfall vollständig reversibel 
Ue_20100112_p.pdf Uebung zur Kompressibilität und hydraulicher Kraftverstärkung
Ue_20100112_Loesung.xls Loesungen dazu
Hyd_Aerdyn_Bernoulli_Anwendg.pps Anwendung des Druckunterschieds in Strömung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit:
Geschwindigkeitsmessung mit Hilfe von  zwei Druck Messungen im Staupunkt pS+D (Pitot Druck) und im vorbeiströmenden Medium pS  (Statischer Druck) 
·v^2 / 2 = p(S+D) - p(S)  [Pa] 
  [kg/m^3]  Dichte des Mediums 
v  [m/s]    Geschwindigkeit des bewegten Objekts bezüglich des Mediums 
Hydrodynamisches Paradoxon 
Folge: Knatterndes Geräusch bei Strömungen an flexiblen Auslässen (z. B. Luftablass aus einem Luftballon) 
Auftrieb am Flügel-Profil
Aber: Turbulenzen am Flügel verkleinern den Auftrieb bis auf Null
Anwendung: Störklappen (Spoiler) am Flugzeug, die zum Aufsetzen auf die Landebahn den Auftrieb ausschalten 
(http://www.grc.nasa.gov/WWW/K-12/airplane/spoil.html) 
Spoiler an Rennautos, um Straßen-Kontakt mindernden Auftrieb auszuschalten 
Flüssigkeits-Zerstäuber
Wasserstrahlpumpen
Beim Husten und Niesen zieht der Unterdruck in der Strömung störende Objekte aus den Atemwegen
Hyd_u_Aerstat_Brown_u_Diffusion.pps Der Diffusionsstrom ist proportional zum Konzentrationsgefälle, erstes Ficksches Gesetz 
dN/dt = - A · D · dn/dx  [1/s]  Teilchenfluss  durch die Fläche A 
A [m^2]  Fläche 
D [ m^2/s ]  Diffusionskonstante 
dn/dx [1/m4] Konzentrationsgradient 
Zweites Ficksches Gesetz: Die zeitliche Änderung der Konzentration ist proportional zur Ableitung des Gradienten der Konzentration nach x 
Beschreibt auch die Wärmeleitung, dann steht anstelle der Konzentration die Temperatur und anstelle von D der Koeffizient der  Wärmeleitung 
Treibende Kraft ist die Brownsche Molekularbewegung 
Robert Brown, ein schottischer Botaniker, beobachtete 1827 die Bewegung von Pollen auf einem Tropfen und brachte damit den Nachweis für die Existenz von thermisch bewegten Atomen 
Diffusion endet bei Gleichverteilung, dem Zustand maximaler Entropie  
Schwingung_Schall.pps Schallwellen sind Druckwellen 
Voraussetzung: Wechselwirkung zwischen den Teilchen, realisiert in realen Gase 
Aus der Bewegungsgleichung der Druckwelle folgt: 
Amplitude der Auslenkung der Teilchen 0   [m] 
Die Amplitude des Drucks ist proportional zur Frequenz, zur Schallschnelle, der Dichte und der Schallgeschwindigkeit   p0  = u0··cS  [Pa] 
Die Schall Schnelle zeigt die Geschwindigkeit der Auslenkung der Teilchen  u0  = · 0   [m/s] 
Schwingung_Schall_Messung_10.pps Das Weber-Fechnersche Gesetz 
Die Lautstärke, eine Empfindung, folgt etwa logarithmisch der Schallintensität I  bzw. dem Schalldruck p 
Physikalische Größen zur Schallmessung 
Referenzwert: Hörschwelle I0 = 10^-12 [W/m2], p0 = 20 ·10^-6  [Pa] 
Schallpegel, Einheit Dezibel 
Schallintensitätspegel  = 10 log ( I / I0 ) [dB] 
Schalldruckpegel         = 20 log ( p / p0 ) [dB] 
Lautstärke, Einheit Phon, definiert als Pegel für einen Ton mit 1 kHz 
Schallintensitätspegel = 10 log ( I1kHz / I0 )   [phon] 
Schalldruckpegel         = 20 log ( p1kHz / p0 ) [phon] 
Schallpegel mit Korrektur nach Kurve A, bezeichnet mit dB (A),  zeigt für Töne beliebiger Frequenz den Pegel eines als gleichlaut empfundenen Tons mit 1 kHz 
dB (A) Werte entsprechen annähernd der Lautstärke in Phon 
Schwingungen_Doppler_Effekt.pps Sendet eine Quelle mit Frequenz f und Wellenlänge in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS , dann gilt: 
Bewegt sich die Quelle mit Geschwindigkeit v auf den ruhenden Empfänger zu, dann 
Verkürzt sich die Wellenlänge:  '  = · (1- v/cS ) [m] 
Erhöht sich die Frequenz:  f '  = f  /  (1- v/cS )   [1/s] 
Entfernt sich die Quelle vom ruhenden Empfänger, dann kehren sich die Vorzeichen um: 
Erhöht sich die Wellenlänge:  '  = · (1+ v/cS ) [m] 
Erniedrigt sich die Frequenz:  f '  = f  /  (1+ v/cS )  [1/s] 
Die Schallgeschwindigkeit  cS ist unabhängig von der Bewegung der Quelle 
Ändert sich aber bei Bewegung des Empfängers (dieser Fall ist hier nicht behandelt)
Ue_20100119_p.pdf Übung zu  Druck in Strömungen
Ue_20100119_Loesung.xls Lösungen dazu
Schwingung_Welle_long_transv_09.pps Wellen sind periodische Auslenkungen einer physikalischen Größe:
u ( s,t ) = u0 · sin( k·s - ·t ) 
Funktionen des Orts s und der Zeit t mit der 
Wellenlänge [m] undc Wellenzahl k = 2/ [1/m] 
Frequenz  f = 1 / T [1/s], Kreisfrequenz = 2 · f: 
Longitudinalwellen: Auslenkung in Richtung des Wellenvektors 
Transversalwellen: Auslenkung senkrecht zur Richtung des Wellenvektors 
Beispiele für Wellen mit Einheit der Amplitude u0  : 
Mechanische Wellen: 
Auslenkung [m] der Saite eines Instruments (transversal) 
Auslenkung der Teilchen [m] und des Drucks [Pa] einer Schallwelle 
Elektromagnetische Wellen: 
Elektrische Feldstärke [V/m] 
Magnetische Feldstärke [Vs/m^2 = T] 
Frequenz, Wellenlänge und Ausbreitungsgeschwindigkeit sind verknüpft: cW = · f   [m/s] 
Hyd_Aerdyn_Newt_Fl.pps Bei der Strömung realer Flüssigkeiten gibt es Reibung 
Laminare Strömung: Die Geschwindigkeit benachbarter zueinander paralleler Schichten eines Mediums ist proportional zum Abstand zwischen den Schichten   
Newtonsche Gleichung: Kraft zur Erzeugung laminarer Strömung  F = · A · dv/dx  [N] 
Viskosität  [Pa·s] 
Gradient der Geschwindigkeit im Medium dv/dx  [1/s]  
Fläche der bewegten Lamelle A [m^2]  
In Newtonschen Flüssigkeiten ist die Kraft zur Erzeugung laminarer Strömung proportional zur Strömungsgeschwindigkeit 
Allgemein: Bei  Newtonschem Verhalten ist die Kraft proportional zur Geschwindigkeit 
Hyd_Aerdyn_Hag_Pois.pps Das Hagen-Poiseuille Gesetz beschreibt die laminare Strömung viskoser Medien in Rohren 
Die Bewegung des Mediums erfordert Kraft gegen die Reibung 
Bei Strömung eines viskosen Mediums fällt deshalb der Druck im Rohr proportional zur Länge ab 
Das Geschwindigkeitsprofil als Funktion des Radius ist Parabel förmig 
Die Volumenstromstärke ist proportional zur vierten Potenz des Radius, I = ·p·R^4 / ( 8··l ) 
Volumenstromstärke I = V/t  [m^3/s] 
Rohr mit Radius R [m] und Länge l [m]   
Druckunterschied zu beiden Seiten des Rohrs p [Pa] 
Viskosität des Mediums [Pa·s] 
Der Transport erfordert Arbeit, W = p·V 
p [Pa] Druckunterschied zwischen Anfang und Ende der Leitung 
V [m^3] transportiertes Volumen des Materials 
Hyd_Aerdyn_Stokes_Gesetz.pps Das Stokessche Gesetz beschreibt die Reibungskraft bei Bewegung einer Kugel in einem viskosen Medium   
F = 6 ··r·v  [N] 
[N·s/m^2] Viskosität des Mediums [N·s/m^2] 
r [m] Radius der Kugel 
v [m/s] Geschwindigkeit der Kugel bezüglich des Mediums 
Wichtig als Näherung für die Reibungskraft bei (langsamer) Bewegung von beliebig geformten Körpern in Gasen oder Flüssigkeiten: 
bei laminarer Strömung ist die Reibungskraft proportional zur Geschwindigkeit 
Für den Fall in viskosen Medien folgt 
konstante End-Geschwindigkeit
nicht alle Körper fallen gleichschnell
Anwendung: Beim Zentrifugieren driften in einer rotierenden Flüssigkeit Teilchen, die sich in Dichte oder Form unterscheiden, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten nach außen 
Gleichgewicht zwischen Zentripetal- und Stokes-Reibungskraft
Ue_20100126_p.pdf Übung zur Volumenstromstärke bei realer Strömung
Ue_20100126_Loesung.xls Loesung dazu
Reibung_zw_festen_Stoffen.pps Bei der Reibung zwischen festen Körpern gibt es die Haftreibungskraft mit besonderer Bedeutung: 
Eine Kraft kleiner als die Haftreibungskraft lässt den Körper in Ruhe 
Eine Kraft größer als die Haftreibungskraft führt zur beschleunigten Bewegung 
Vergleich mit Reibung in viskosem Medium: 
In viskosen Medien ist die Reibungskraft proportional zur Geschwindigkeit 
Eine beliebig kleine Kraft führt zum Kriechen 
Bei konstanter Antriebskraft stellt sich - bei genügend langer Fahrbahn - eine konstante Geschwindigkeit ein 
Waerme_Temperatur.pps Die Temperatur eines Gases ist ein Maß für die mittlere kinetische Energie eines Teilchens  m/2·v^2=3/2·k ·T  [J] 
T [K] Temperatur 
m [kg] Masse eines Teilchens 
v [m/s] mittlere Geschwindigkeit der Teilchen 
k =  1,3807 10^-23 [J/K] 
Das ideale Gas besteht aus voneinander unabhängigen Teilchen 
Ohne Wechselwirkung untereinander 
Ohne eigenes Volumen  
Die Temperatur eines Gases ändert sich bei Energiezufuhr, z. B. 
bei Kontakt mit einem anderen Körper 
Waerme_spezifische.pps Die Temperatur erhöht sich bei Zufuhr von Wärme oder mechanischer Energie 
Zufuhr von Wärme Energie: 
Q = c · m · T   [J] 
Q  [J] in Form von Wärme zugeführte Energie 
c  [K/kg] spezifische Wärmekapazität 
m  [kg]  Masse des erwärmten Materials 
T  [J]  Temperatur Änderung 
Ein Temperaturgradient ist Voraussetzung für den Wärmestrom 
Q/ t = · A · T / l   [W] Wärmestrom 
T/ l  [K/m] Temperaturgradient 
[W/(m · K)]  Wärmeleitfähigkeit 
A  [m2] Querschnittsfläche des Wärme leitenden Materials 
Waerme_Ausdehnung.pps Thermische Ausdehnung: Bei Anstieg der Temperatur dehnen sich die meisten Materialien aus, für Festkörper gilt 
l (T) = l0 · (1+ · (T-T0)) [m] Länge bei Temperatur T  [K]  
[1/K]  Koeffizient der thermischen Ausdehnung, eine Materialkonstante, für Eisen z. B. =1,2 10^-5  [1/K] 
l0  [m] Länge bei Referenz Temperatur T0 [K]  
Besondere Bauteile: Bi-Metalle   
Elektrische Leitfähigkeit ist Temperatur abhängig 
In Metallen nimmt sie ab, die thermische Bewegung stört das Kristall Gitter 
In Halbleitern nimmt sie zu, weil Energiezufuhr den Elektronen den Sprung ins Leitungsband erleichtert 
Aggregatzustände der Materialien sind Temperatur abhängig 
Waerme_Allg_Gasgl.pps Der Zustand eines Gases ist durch die Werte für p, V ,T charakterisiert 
Die Allgemeine Gasgleichung verbindet Temperatur, Druck und Volumen für eine gegebene Stoffmenge 
p · V = · R · T   [J] 
p   [Pa]  Druck 
V  [m^3] Volumen 
  [mol] Anzahl der mol 
R = 8,315  [J/(K·mol)] Allgemeine Gaskonstante 
T [K]  Temperatur 
Geometrische Deutung: Die p, V ,T  Zustände eines Gases liegen auf einer im p, V, T Koordinatensystem aufgespannten Fläche 
Waerme_Zustandsaenderungen.pps Bei allen Zustandsänderungen eines idealen Gases gilt 
Die allgemeine Gasgleichung, betrifft den Zustand p,V,T 
Der 1. Hauptsatz der Wärmelehre, verknüpft unterschiedliche Arten des Energie Flusses bei Änderung eines Zustands 
Man unterscheidet die Zustandsänderungen nach Art der an der Änderung beteiligten Energien: 
Isochor: dV=0, nur Wärme, ohne mechanische Arbeit 
Isobar: Konstanter Druck, mit Wärme und mech. Arbeit 
Isotherm: dT=0, konstante innere Energie, mit Wärme und mech. Arbeit  
Adiabatisch: dQ=0, nur mech. Arbeit, ohne Wärme 
Besonders bevorzugt: Zustandsänderungen ohne Wärmeaustausch (adiabatische Zustandsänderungen) 
Linien gleicher Entropie auf der p, V, T Fläche 
Ue_20100202_p.pdf Übung zur Wärmelehre und anderen Themen
Ue_20100202_Loesung.xls Loesung dazu
Waerme_Carnot_Motor_Prinzip.pps Der Carnot Motor ist das Modell einer periodisch arbeitenden Maschine, ähnlich einer Dampfmaschine, die 
Wärme aufnimmt, dazu gibt es eine Wärmebad genannte Heizung 
Arbeit verrichtet, z. B. Kohle aus einem Schacht anhebt 
Die Prozessführung enthält idealisierte Wege, adiabatische Expansion und Kompression 
In Realität lässt sich bei jeder Zustandsänderung Wärmefluss nicht vermeiden 
Folge: Eine reale Maschine verrichtet bei gleicher Wärmeaufnahme weniger mechanische Arbeit als die Carnot Maschine 
Waerme_Wirkungsgrad.pps Der Wirkungsgrad für Wärmekraftmaschinen ist definiert als Quotient: Gewonnene mechanische Arbeit dividiert durch zugeführte Wärme 
Wirkungsgrad im Carnot Prozess 
=1-Ttief / Thoch 
Ttief    [K] Tiefste Temperatur des Gases während des Zyklus 
Thoch  [K] Höchste Temperatur des Gases während des Zyklus 
Dieser Wirkungsgrad kann von keiner Wärmekraftmaschine erreicht oder gar übertroffen werden 
Waerme_Rev_u_2_Hauptsatz.pps Der Carnot Motor kann jederzeit angehalten und mit umgekehrter Bewegungs-Richtung als Wärmepumpe gestartet werden: 
Der Zustand nach Umkehrung entspricht genau dem zu Anfang, man nennt diesen Prozess reversibel 
Idealisierung: Reale Prozesse erreichen bei Umkehr nie den Ausgangszustand in allen Details, d. h. sie sind alle irreversibel 
Die Carnot Maschine hat den höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen 
Maschinen höheren Wirkungsgrades, gekoppelt mit einer Carnot Maschine, könnten den zweite Hauptsatz Satz widerlegen: 
Zweiter Hauptsatz der Wärmelehre: Es gibt keine periodisch arbeitende Maschine, die nichts anderes bewirkt als Erzeugung mechanischer Arbeit und Abkühlung eines Wärmebehälters 
Waerme_Car_Stir.pps Der Carnot-Motor erfordert an seinem Zylinder den unmittelbaren Wechsel von Heizung, Isolation und Kühlung - das ist technisch kaum realisierbar 
Technisch realisierbar ist dagegen die Stirling Maschine mit 
konstant heißem Zylinderkopf und konstant gekühltem Mantel 
Allerdings etwas komplizierter Ansteuerung des Verdränger - Kolbens 
Waerme_Entropie_Clausius.pps Zustandsänderungen, die -bezüglich Druck und Volumen- zum gleichen Ergebnis führen, können reversibel oder irreversibel sein- abhängig von der Prozessführung 
Die Entropie S ist eine Zustandsfunktion 
Linien gleicher Entropie auf der p,V,T Fläche entsprechen den Höhenlinien auf der x,y,z Fläche einer Landkarte (Orte gleicher potentieller Energie) 
Die Änderung der Entropie S = Q / T [J/K] 
ist ein Maß für den Abstand zwischen Linien gleicher Entropie, unabhängig vom Weg auf der p,V,T Fläche 
Zustände, die reversibel ineinander überführbar sind, liegen auf Linien gleicher Entropie 
Q / T  zeigt die bei einer Zustandsänderung in Form von Wärme umgesetzte Energie Q  
Q / T  ist ein Maß für irreversible Änderungen, die mit der Rückführung der Zustandsänderung verbunden sind 
Je mehr Energie in Form von Wärme bei einer Zustandsänderung ausgetauscht wird, desto weniger reversibel ist die Zustandsänderung 
In einem abgeschlossenen System nimmt die Entropie bei einem irreversiblen Prozess stets zu 
Von selbst verlaufen Vorgänge, bei denen die Entropie wächst 
Waerme_Entropie_Boltzmann.pps Entropie: Maß für die Wahrscheinlichkeit eines Zustands, Definition von Ludwig Boltzmann (20.2.1844-5.9.1906) 
Die Entropie S eines Zustands ist der Logarithmus der Wahrscheinlichkeit W, diesen Zustand anzutreffen 
S = k · ln W   [J/K] 
k = 1,38 · 10^-23 [J/K]  Boltzmannkonstante 
Kriterium für sich selbst einstellende Gleichgewichte: Das System stellt sich so ein, dass die Entropie maximal wird 
  Es folgt die letzte Semesterwoche
   
Waerme_Reale_Gase.pps Für reale Gase entspricht die van der Waalsche Zustandsgleichung der allgemeinen Gasgleichung. Die Ergänzungen sind: 
Das van der Waalsche Kovolumen berücksichtigt die endliche Größe realerTeilchen 
Der Binnendruck berücksichtigt die van der Waalsche Wechselwirkung zwischen den Teilchen 
Für jedes Gas gibt es eine kritische Temperatur, oberhalb der es bei allen Drucken im Gas Zustand bleibt 
Effekt der Wechselwirkung: Temperaturabsenkung bei Expansion des Gases bis zur Verflüssigung 
Voraussetzung: Start der Expansion unterhalb der Inversionstemperatur 
Waerme_Partialdrucke.pps Daltonsches Partialdruckgesetz: Der Druck eines Gemischs aus Gasen ist die Summe der Partialdrucke der einzelnen Komponenten 
p = p1+ p2 + + pn  [Pa] 
Der Partialdruck pi der Komponente i ist der Druck, den diese Komponente ausüben würde, befände sie sich alleine im Behälter 
Speziell: Relative Luftfeuchtigkeit bei Temperatur T  [°C] 
f = 100% · pH2O / pS (T) 
pH2O      [mbar]  Partialdruck des Wasserdampfs 
pS  (T)  [mbar] Sättigungsdampfdruck des Wasserdampfs bei Temperatur T 
Bei diesem Druck kondensiert der Dampf 
Waerme_Osmose.pps Osmose: Diffusion von Teilchen des Lösungsmittels zur Lösung, dabei baut sich der osmotische Druck auf 
·V = ·R·T  [J]  vant Hoffsche Gleichung 
[Pa]  osmotischer Druck 
V [m3]  Volumen der Lösung 
  [mol] Anzahl der im Volumen V der Lösung befindlichen Mol des gelösten Stoffes 
R [J/(mol·K)] allgemeine Gaskonstante 
T [K] Temperatur in K 
Umkehrosmose: Mit mechanischer Energie wird die Lösung durch eine semipermeable Membran gedrückt um den gelösten Stoff vom Lösungsmittel zu trennen 
Anwendung zur Meerwasserentsalzung