| Präsentation | Inhalt und Anmerkungen |
| Frablich gekennzeichnet: | Files mit explizitem Bezug zu Versuchen im "Physikalischen Praktikum für Mediziner und Zahnmediziner" |
| Welcome_u_Roadmap.pps | Blockdiagramm zum Aufbau der Vorlesung , Termine |
| Blick_in_die_Kosmologie.pps | Vom Zeitpunkt der Entstehung des Weltalls vor 13 10^9 Jahren bis jetzt gilt, gemäß dem Standardmodell: |
| Die Energie des gesamten Systems ist konstant | |
| Beim Big Bang entsteht eine dichte Wolke identischer Teilchen mit Temperatur von 10^32K und einer einheitlichen Kraft, | |
| nach 10^-43 s erscheint die Gravitationskraft, | |
| nach 10 s (10^10 K) Beginn der Strahlungs-Ära: | |
| Die Strahlung enthält mehr Energie als die Materie, die durch Umwandlungen aus Strahlung entsteht | |
| Rekombination von Materie mit Antimaterie erzeugt wieder Strahlung | |
| Nach 300 000 Jahren (3000 K) bis heute: Materie enthält mehr Energie als Strahlung | |
| Es entstehen Atome, Galaxien, und, auf (mindestens) einem Planeten mit besonders günstigen Bedingungen (Temperaturen um 273 K ± 50 K), organisches Leben mit Pflanzen, Tieren und sogar Menschen | |
| Die Strahlung der ersten 10^-43 s erscheint noch jetzt als kosmische Hintergrundstrahlung, allerdings: | |
| Die Expansion des Weltalls verlängerte die Wellenlänge in den Mikrowellen-Bereich | |
| Grundgroessen_Vollversion.pps | Grundgrößen der Mechanik und Wärmelehre |
| Zeit [s] Sekunde | |
| Länge [m] Meter | |
| Masse [kg] Kilogramm | |
| Temperatur [K] Kelvin | |
| Grundgröße der Elektrizitätslehre | |
| Elektrische Stromstärke [A] Ampere | |
| Grundgröße der Lichtstärke (physiologisches Empfinden) | |
| Lichtstärke [cd] Candela | |
| Geradlinige_Bewegung_Beschleunigung_PM.pps | Geschwindigkeit: Quotient |
| Zähler: Änderung desWegs | |
| Nenner: Änderung der Zeit | |
| Beschleunigung: Quotient | |
| Zähler: Änderung der Geschwindigkeit | |
| Nenner: Änderung der Zeit | |
| Speziell, wenn der Weg als Funktion der Zeit bekannt ist: | |
| Geschwindigkeit: Ableitung des Wegs nach der Zeit | |
| Beschleunigung: Ableitung der Geschwindigkeit nach der Zeit | |
| Das ist die zweite Ableitung des Wegs nach der Zeit | |
| Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung sind über ihre zeitlichen Ableitungen bzw. Integrale - miteinander verknüpft | |
| Geschwindigkeit_Schall.pps | Die Geschwindigkeit ist ein Quotient, |
| Zähler: Weg, | |
| Nenner: Zeit | |
| Die Schallgeschwindigkeit in Luft bei 20° C beträgt 344 m/s | |
| Die Lichtgeschwindigkeit c = 3 · 10^8 m/s ist eine Naturkonstante, | |
| Geschwindigkeit der Photonen | |
| höchste Geschwindigkeit für die Ausbreitung von Information und Energie | |
| Das Oszilloskop.pps | Das Oszilloskop beruht auf einer Braunschen Röhre mit lang nachleuchtendem Fluoreszenz-Schirm |
| Zwei orthogonale Kondensator-Platten lenken den Elektronenstrahl ohne Verzögerung (!) ab | |
| Einsatz: | |
| Darstellung periodischer Signale | |
| Registrierung sehr kurzer Signale | |
| Versuch_Messung_der_Geschwindigkeit_PM.pps | Geschwindigkeit: Quotient |
| Zähler: Änderung desWegs | |
| Nenner: Änderung der Zeit | |
| Mittlere Geschwindigkeit: | |
| Mittelwert der in den einzelnen Intervallen gemessenen Geschwindigkeiten | |
| Standardabweichung: | |
| Maß für die Abweichung der einzelnen Messwerte vom Mittelwert | |
| Mittelwert_u_Standardabweichung.pps | Die Messung eines Wertes x werde mehrfach wiederholt |
| Der Mittelwert µ ist ein Quotient, | |
| Zähler Summe über alle Messwerte x, | |
| Nenner Anzahl der Messwerte | |
| Die Standardabweichung ist ein Quotient, | |
| Zähler: Wurzel aus der Summe über alle Quadrate der Differenzen zwischen den Messwerten x und dem Mittelwert µ, | |
| Nenner: Wurzel aus der Anzahl der Messwerte, -1 | |
| Legt man ein Intervall der Breite ± N· um den Mittelwert µ, dann erwartet man bei mehrfacher Wiederholung der Messung für | |
| N=1 68 % | |
| N=2 95 % | |
| N=3 99,7 % | |
| der Messwerte innerhalb, den Rest außerhalb des Intervalls | |
| Kreisbahn_und_Schwingung_09.pps | Fahrstrahl: Vektor vom Mittelpunkt zu einem Punkt auf dem Kreisumfang |
| Die Komponenten des Fahrstrahls sind Funktionen von Radius r und Winkel , z. B.: | |
| x = r · cos | |
| y = r · sin | |
| Bei konstanter Winkelgeschwindigkeit verhalten sich die Komponenten des Fahrstrahls wie die Amplituden von Schwingungen in Form von Sinus- bzw. Kosinus Funktionen der Zeit | |
| Geradlinige_Bewegung_mit_Sinus_Form_1d.pps | Das Weg-Zeitgesetz bei einer harmonischen Schwingung ist die Funktion |
| s = s0 · sin ·t [m] | |
| Alle Ableitungen führen auf Funktionen gleicher Gestalt | |
| und gleicher Periode | |
| Die Stabilität gegenüber Ableitungen gibt der harmonischen Schwingung eine zentrale Rolle in der Physik | |
| Variiert eine beliebige physikalische Größe als Sinus-Funktion der Zeit, dann spricht man von einer Harmonischen Schwingung | |
| Masse_Kraft_Traegheit.pps | Masse: elementare Eigenschaft eines jeden Körpers |
| Kraft: vermittelt die Wirklichkeit | |
| Definition der Kraft mit den drei Newtonschen Axiomen | |
| 1.Ein sich kräftefrei bewegender Körper behält seine Geschwindigkeit nach Betrag und Richtung bei | |
| 2.Die Kraft ist proportional zur Beschleunigung, Proportionalitätskonstante ist die träge Masse | |
| 3.Actio gleich Reactio, jede Kraft erzeugt eine gleichgroße, aber entgegensetzt gerichtete Kraft | |
| Ort der Masse ist der Schwerpunkt unabhängig von der Form des Körpers | |
| Masse_Gravitationsgesetz.pps | Massen ziehen sich an: Die Kraft errechnet sich aus dem Gravitationsgesetz |
| Die Gravitationskraft zwischen zwei Massen ist ein Quotient: | |
| F = G · m1 · m2 / r^2 [N] | |
| Zähler: Produkt aus beiden Massen und der Gravitationskonstanten | |
| G = 6,67 [Nm^2/kg^22] | |
| Nenner: Quadrat aus dem Abstand der Schwerpunkte beider Massen | |
| Die im Gravitationsgesetz erscheinenden Massen zeigen eine neben der trägen Masse weitere Eigenschaft, die schwere Masse | |
| Aus der Masse der Erde errechnet sich die Fallbeschleunigung g = 9,81 [m/s^2] | |
| Masse_u_Energie_09_PM.pps | Masse kann in Energie umgewandelt werden: |
| W = m·c^2 [J], | |
| m [kg] Masse | |
| c = 3 ·10^8 [m/s] Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum | |
| Energie aus Masse entsteht bei Kernreaktionen | |
| Auch die Umkehrung gilt: Energie von Strahlung kann in Teilchenpaare umgewandelt werden: | |
| W = h·f = m·c^2 [J], | |
| f [1/s] Frequenz der elektromagnetischen Strahlung | |
| h = 6.626068 × 10^-34 [Js] Plancksches Wirkungsquantum (Max Planck, * 23.4.1858) | |
| Bei der Paarbildung entsteht Masse aus Strahlung | |
| Arbeit_Kraft_mal_Weg_PM.pps | Arbeit ist Kraft mal Weg |
| Skalar: W = F · s [1 J] | |
| Kraft F wirke entlang des Weges s | |
| Die Arbeit wird zu Kinetischer Energie, wenn die Kraft zur Beschleunigung einer Masse verwendet wird: | |
| Eine Masse m, mit Geschwindigkeit v bewegt, trägt die kinetische Energie Ekin=m·v^2/2 | |
| Diese Formen der Arbeit sind in vollem Umfang in andere Formen der Energie umwandelbar | |
| Im Gegensatz zur Wärme, die nicht vollständig in Kraft mal Weg für eine einzelne Masse verwandelt werden kann | |
| Arbeit_Energie_Erhaltung_Leistung.pps | Satz von der Erhaltung der Energie: Die Gesamtenergie bleibt konstant, sie kann aber ausgetauscht oder in andere Formen umgewandelt werden |
| Als Verrichten von Arbeit, kurz Arbeit, bezeichnet man Austausch von Energie zwischen zwei Systemen | |
| Analogie zwischen Begriffen: Es verhält sich Arbeit zu Energie wie Kontobewegung zu Kontostand | |
| In vielen Anwendungen gilt: Arbeit ist Kraft mal Weg | |
| Besonders wertvoll sind in der Mechanik kinetische und potentielle Energie einzelner Massen, weil sie vollständig austauschbar sind | |
| Leistung ist der Quotient Arbeit durch Zeit: | |
| P = W / t [W] , die Einheit ist Watt | |
| Übung zu Kraft, Frequenz | |
| Lösung dazu | |
| Ladung_Coulombgesetz.pps | Kräfte zwischen Ladungen |
| Gleichnamig: abstoßend | |
| Ungleichnamig: anziehend | |
| Kraftgesetz: Coulombgesetz, | |
| F = Q1·Q2 / (40·r ^2) [N] Kraft zwischen zwei Ladungen | |
| Q1,Q2 [C] im Abstand r [m] , | |
| 0 = 8,85·10^-12 [C2 N^-1m^-2] elektrische Feldkonstante | |
| Es gibt eine kleinste Ladung: Die Elementarladung | |
| Jede Ladung ist mit Masse verbunden | |
| Nicht jede Masse trägt eine Ladung | |
| Feld_E_Ladung_PM.pps | An einem Ort mit elektrischer Feldstärke wirkt auf eine Ladung eine Kraft |
| Die Feldstärke ist ein Quotient | |
| Zähler: Coulomb-Kraft F [N] auf einen Probekörper der Ladung q | |
| Nenner: Eigenschaft des Probekörpers, an der die Kraft angreift, die Ladung q [C] | |
| E = F/q [N/C] | |
| Die elektrische Feldstärke ist eine vektorielle Größe mit der Richtung des Kraft-Vektors | |
| Ursachen elektrischer Feldstärke: | |
| Materiell: Statisch im Raum angeordnete Ladungen | |
| Ohne Materie: Sich zeitlich ändernde magnetische Felder | |
| Feld_konservativ_Potential_Spannung_PM_09.pps | In konservativen Feldern ist die Arbeit zur Verschiebung eines Körpers zwischen zwei Punkten unabhängig vom Weg |
| Bei Verschiebung auf geschlossenen Wegen ist daher die Arbeit Null | |
| Nur deshalb ist es sinnvoll, jedem Punkt ein Potential zuzuordnen: = W / q [V] | |
| Der Potentialunterschied zwischen zwei Punkten ist die elektrische Spannung: U = 2 1 [V] | |
| Die elektrische Spannung zwischen zwei Punkten ist ein Quotient, U = W / q [V] | |
| Zähler: Arbeit W, um einen positiv geladenen Probekörper von einem Punkt zum anderen zu verschieben, | |
| Nenner: Ladung q des Probekörpers | |
| Im Gegensatz dazu: Nicht konservativ sind Wirbelfelder, | |
| Sichtbar z. B. ist die nicht verschwindende Arbeit auf geschlossenem Weg an einem im Strömungswirbel eines Flusses im Kreis schwimmenden Holzstück | |
| Übung zu Wellenlänge, Geschwindigkeit, Leistung, Mittelwert | |
| Lösungen dazu | |
| Feld_B_Strom_Magnetfeld_Lorentz_kurz.pps | Elektrische Stromstärke: Quotient, transportierte Ladung Q durch Zeit t : I = Q / t [A] |
| Jeder Strom ist von kreisförmigen Magnetfeldlinien umgeben | |
| An einem Ort mit magnetischer Feldstärke B wirkt auf eine mit Geschwindigkeit v bewegte Ladung Q eine Kraft F = v · Q · B [N] | |
| Richtung der Kraft (Lorentzkraft) für eine positive Ladung: Senkrecht sowohl zu B als auch zu v (Rechte Hand Regel) | |
| Magnetische Feldstärke: Quotient B = F / (v · Q) [T] | |
| Zähler: Lorentzkraft auf die bewegte Ladung | |
| Nenner: Ladung mal Geschwindigkeit | |
| Bauteil_Potentiale_an_CLR_kurz.pps | Die drei fundamentalen Bauteile der Elektrizitätslehre sind: |
| Kondensator | |
| Spannung erscheint bei Ladung | |
| U=Q/C | |
| Elektrische Kenngröße: Kapazität C | |
| Bei konstanter Gleichspannung: Isolator | |
| Spule | |
| Spannung erscheint bei Änderung des Stroms | |
| U=-L·dI/dt | |
| Elektrische Kenngröße: Induktivität L | |
| Bei konstanter Gleichspannung: Leitung ohne Widerstand (Kurzschluss) | |
| Widerstand | |
| Spannung erscheint bei Strom | |
| U=R·I | |
| Elektrische Kenngröße: Widerstand R | |
| Bei konstanter Gleichspannung: Ohmscher Widerstand: U = R·I | |
| Im Unterschied zu Spule und Kondensator verwandelt der Ohmsche Widerstand elektrische Energie in Wärme | |
| Bauteil_Kirchhoffsche_Regeln.pps | Maschenregel: Die Summe über alle Spannungen auf einem beliebigen geschlossenen Weg (einer Masche) innerhalb einer Schaltung ist Null |
| Knotenregel: bei Verzweigungen bleibt die Summe der Ströme konstant | |
| Mithilfe von Knoten- und Maschenregel sammelt man Gleichungen mit den elektrischen Eigenschaften der Bauteile, den Spannungen und Strömen. | |
| Die Lösung dieses Gleichungssystems zeigt die gesuchten Größen | |
| Zwei parallel geschaltete Widerstände R1 und R2 verhalten sich wie ein Widerstand R0 mit 1 / R0 = 1 / R1 +1 / R2 | |
| Zwei hintereinander geschaltete Widerstände R1 und R2 verhalten sich wie ein Widerstand R0 mit R0 = R1 + R2 | |
| Übung zu Ladung und elektrischen Bauteilen | |
| Lösung dazu | |
| Bauteil_Knoten_u_Maschen_PM_rev.pps | Anwendung von Knoten- und Maschenregel auf die Wheatsonesche Brückenschaltung |
| Besonders hervorzuheben: Messung einer unbekannten Spannung durch Kompensation, d. h. ohne Strom-Entnahme aus der Spannungsquelle | |
| Feld_Dipol.pps | Das Wasser im Körper mit seinen Elektrolyten ist ein schwach leitendes Medium |
| Durch Ladungsverschiebung im schwach leitenden Medium passt sich die Feldverteilung eines Dipols den Randbedingungen an: | |
| Bei isolierender Umrandung des Elektrolyten bleiben die Feldlinien innerhalb der isolierenden Wände | |
| Wirkt der Dipol als Spannungsquelle, dann bleibt die Feldverteilung durch Strom-Fluss stabil | |
| Dipole innerhalb der Zellmembran sind deshalb nach außen abgeschirmt | |
| Nur Dipole außerhalb der Zellmembran beeinflussen das Feld im Elektrolyten außerhalb der Zelle | |
| Übung zu elektrischen Bauteilen, Strömen | |
| Lösungen dazu | |
| EKG_rot_Dipol_Modell.pps | Die Ladungsverteilung im Herzen wird durch einen Dipol angenähert |
| Die zeitliche Variation der Ladungsverteilung führt zu Zeit- und Ort-abhängiger Feldstärke | |
| Im EKG werden die Potentiale an drei Punkten aufgezeichnet | |
| Feld_Aequipotentialflaechen_rev.pps | Linien gleichen Potentials (Äquipotential-Linien) schneiden die Feldlinien des elektrischen Feldes im rechten Winkel |
| Ein Potential zwischen zwei Punkten ist der Quotient aus Überführungsarbeit (Zähler) und der überführten Ladung (Nenner) | |
| Überführungsarbeit kann nur in leitendem Milieu bestimmt werden: | |
| Der elektrolytische Trog bietet eine dafür geeignete, leitende Umgebung mit Ionenleitung | |
| stabile Ladungsverteilung | |
| homogene Leitfähigkeit | |
| hoher Widerstand | |
| Spannungen sind mit Hilfe von Kompensations- oder Brückenschaltungen ohne Stromentnahme aus der zu messenden Quelle messbar | |
| Potential_bei_Diffusion.pps | Konzentrationsunterschiede sind die Voraussetzung für Diffusion in einer Richtung |
| Diffundieren Teilchen mit Ladung eines Vorzeichens, dann unterscheiden sich die Schwerpunkte der pos. und negativen Ladungen, Ursache für: | |
| Elektrische Feldstärke | |
| Potentialunterschiede zwischen Bereichen unterschiedlicher Ladungen | |
| Die zur Ladungstrennung aufzuwendende Energie wird bei der Diffusion in Form von Wärme zugeführt | |
| Im Gleichgewicht ist der Diffusionsstrom der Teilchen gleich dem Strom der von der elektrischen Feldstärke zurück gezogenen Teilchen. Bei Konzentrationen c_i und c_a zu beiden Seiten der Membran folgt (bei Raumtemperatur) das Gleichgewichtspotential zwischen beiden Seiten der Membran, gegeben durch | |
| die Nernst-Gleichung U = 60 · log (c_i / c_a) [mV] | |
| Übung zum Einschaltvorgang am RC Kreis - vgl. folgenden pps set - | |
| Lösungen dazu | |
| Bauteil_Einschaltvorgang_PM.pps | Sind Widerstand und Kondensator hintereinander geschaltet, dann erscheint bei Anlegen einer Gleichspannung U0 |
| Eine Spannungsspitze U0 über dem Widerstand | |
| Von Null ansteigende Spannung über dem Kondensator | |
| Die Zeitkonstante =RC [s] ist die charakteristische Zeit für | |
| das Abklingen der Spannungsspitze über dem Widerstand auf den Teil 1/e = 0,37 der angelegten Spannung | |
| den Anstieg der Spannung über dem Kondensator auf den Teil 1-1/e = 0,63 der angelegten Spannung | |
| Die Spannung über dem Widerstand entspricht der Ableitung der Spannung am Kondensator: Die RC Schaltung differenziert das anliegende Signal | |
| Potential_u_Ionenkanaele.pps | Der Ladungstransport erfolgt über Ionen und nicht, wie in den meisten Anwendungen der Technik, über Elektronen |
| Partielle Öffnung der Ionenkanäle ändert die Leitfähigkeit der Membran Ionen-selektiv | |
| Ersatzschaltbild der elektrischen Eigenschaften, es entspricht für jede Ionen Art | |
| Der Konzentrationsgradient einer Spannungsquelle | |
| Die Leitfähigkeit der Membran einem ohmschen Widerstand | |
| die Ladungskonzentration zu beiden Seiten der Membran einem Kondensator (Kapazität) | |
| Das Ruhepotenzial liegt etwa bei -60 bis -70 mV | |
| Potential_in_Aktion.pps | Der Ladungstransport erfolgt über Ionen und nicht, wie in den meisten Anwendungen der Technik, über Elektronen |
| Selektive Öffnung der Ionenkanäle ändert die Spannung zwischen der inneren und äußeren Oberfläche der Membran | |
| Am Beginn steht das Ruhepotential: Spannung -60 mV | |
| Reiz- und Depolarisationsphase: Öffnung der Na+ Kanäle, Spannung steigt schnell auf +40 mV | |
| Repolarisation: Schließen der Na+ -, Öffnen der K+ Kanäle, Spannung wird negativ | |
| Vollständige Inaktivierung der Na+ Kanäle führt zum Nachpotential, Spannung -90 mV | |
| Mit selektiver Öffnung der Na+ Kanäle wird wieder das Ruhepotential, Spannung -60 mV, erreicht | |
| Potential_in_Aktion_zeitabhaengig_rev.pps | Zeitlich korrelierte, selektive Öffnung der Ionenkanäle für Na+ und K+ führt zu variabler Spannung zwischen der Innen- und Aussenseite der Membran |
| Öffnungsmechanismen: | |
| Spannung, führt zur rück-gekoppelten schnellen Öffnung der Na+ Kanäle | |
| Liganden, beim Übergang vom Neuron über den synaptischen Spalt zur Membran | |
| Zunehmende Leitfähigkeit der Membran wird durch Aktivierung mehrerer Kanäle erreicht | |
| Wiederholte Aktivierung nach der Refraktärzeit von wenigen ms verstärkt das Signal | |
| Muskelkontraktion_20091012_1900.pps | Signal-Fortleitung über Neuronen mit Zellkörper, Dendriten und Axone mit Hilfe von Verschiebung elektrischer Ladungen |
| Daraus resultieren | |
| Konformations- bzw. Funktionsänderungen von Molekülgruppen | |
| Elektrische Feldstärken zwischen unterschiedlichen Ladungen | |
| Potentialunterschiede zwischen Punkten auf der Muskel- bzw. Körper-Oberfläche | |
| Literatur: Biology, Campbell, Pearson Verlag | |
| Muskel_makro_u_mikroskopisch.pps | Größenskala |
| Skizze der Signalübertragung im Neuron | |
| Modell der Muskelkontraktion | |
| EKG_rev_kurz.pps | Bei Erregung einer Muskelfaser wechselt die Ladung an der Oberfläche von Plus nach Minus |
| Dadurch wird die den Aktin - Myosin Bewegungsmechanismus anregende Ca-Ionen Emission ausgelöst | |
| Die Summe der Ladungen der Muskelfasern addiert sich zu einem Signal im mV-Bereich | |
| Der Elektrolyt-gefüllte Körper ist ein leitendes System mit hohem Innenwiderstand (Elektrolytischer Trog) | |
| Die vom Feld der Herzmuskelfasern erzeugten Potentiale zeigen sich an beliebigen Stellen, auch an der Oberfläche des Körpers, auf der Haut | |
| Standard sind drei Abgriff-Punkte nach Eindhoven | |
| Übung zu Gleichgewichtspotentialen und zur Funktion der Ionenkanälen | |
| Lösungen dazu | |
| Schwingung_Welle.pps | Wellen sind periodische Auslenkungen einer physikalischen Größe: |
| u ( s, t ) = u0 · sin( k·s - ·t ) | |
| Funktionen des Orts s und der Zeit t mit der Wellenzahl k = 2/ [1/m] | |
| Wellenlänge [m] | |
| Frequenz f = 1 / T [1/s], Kreisfrequenz = 2 · f | |
| Beispiele für Wellen in der Mechanik: | |
| Wellen in einer Saite eines Instruments: Auslenkung [m] | |
| Schall: Auslenkung der Teilchen [m] und des Drucks [Pa] | |
| Elektromagnetisch: | |
| Elektrische Feldstärke [V/m] | |
| Magnetische Feldstärke [Vs/m2 = T] | |
| Frequenz, Wellenlänge und Ausbreitungsgeschwindigkeit sind verknüpft: c_W = · f [m/s] | |
| Schwingung_Mechanische_Federpendel.pps | Modellsystem: Massenpunkt und Feder |
| Details zu den Kräften: | |
| Der Massenpunkt liefert die Trägheitskraft F=m · s [N] | |
| Die Feder erzeugt die rücktreibende Kraft, proportional zur Auslenkung: Hookesches Gesetz, F = k · s [N] | |
| Einzig mögliche Bewegung des Systems nach einer Auslenkung: Harmonische Schwingung | |
| Auslenkung s(t) = s0 · sint [m] | |
| Es folgt das Quadrat der Kreisfrequenz 2 = k / m [1/s2] , Federkonstante k [N/m], Masse des bewegten Körpers m [kg] | |
| Kleinere Massen oder härtere Federn erhöhen die Frequenz | |
| Generell gilt: Je kleiner der Oszillator, desto höher ist die Frequenz | |
| Schwingung_mit_CL.pps | Die Reihenschaltung von Kapazität und Induktivität ergibt einen elektrischen Schwingkreis |
| Nach Anregung schwingt Spannung und Strom | |
| der Strom ist gegenüber der Spannung um 90° phasenverschoben | |
| Quadrat der Kreisfrequenz ^2=1/(L·C) [1/s^2] | |
| L Induktivität [Henry] | |
| C Kapazität [Farad] | |
| Die elektrische Energie ist abwechselnd | |
| im Magnetfeld der Spule und | |
| im elektrischen Feld des Kondensators lokalisiert | |
| Die Verkleinerung der Bauteile (Kapazität, Induktivität) erhöht die Frequenz | |
| Ue_20100108_p.pdf | Übung zum elektromagnetischen Spektrum |
| Ue_20100108_Loesung.xls | Loesung dazu |
| Atom_Strahlungsemission_10.pps | Bohrs Atom-Modell: Elektronen kreisen als geladene, mechanische Objekte auf diskreten Bahnen um den Kern. Für ein Elektron auf Bahn n = 1,2, gilt: |
| Der Drehimpuls ist quantisiert: J = n · h | |
| Bei Kernladungszahl Z ist die Energie des Elektrons : | |
| En = E1 · Z^2 / n^2 [eV] | |
| E1 = 13,6 [eV] | |
| Beim Wechsel der Bahn wird entweder mechanische Energie zugeführt oder elektromagnetische Strahlung absorbiert oder emittiert | |
| Die Frequenz der Strahlung bei Übergang von einer Bahn mit Quantenzahlen m zu n beträgt | |
| fmn= 3,29·10^15 ·Z^2·(1/n^2-1/m^2) [Hz] | |
| Schwingung_Erzwungene.pps | Ein schwingungsfähiges System ist über eine Feder an einen periodischen Antrieb gekoppelt |
| Die Anregung prägt dem System seine Frequenz auf | |
| Antriebsfrequenz < Eigenfrequenz: Gleichphasige Auslenkung, Amplitude wird vom Antrieb vorgegeben | |
| Resonanz, falls Antriebsfrequenz = Eigenfrequenz | |
| Der Antrieb überträgt bei jeder Bewegung Energie auf das schwingende System, die Folge ist:: | |
| Die Amplitude wächst bei jeder Schwingung und führt ohne Dämpfung zur Resonanzkatastrophe | |
| Unabhängig von der Dämpfung springt die Phase an der Resonanzstelle | |
| Antriebsfrequenz > Eigenfrequenz: Gegenphasige Auslenkung, die Amplitude wird bei zunehmender Frequenz oberhalb der Resonanzstelle beliebig klein | |
| Das angetriebene System kommt nicht mehr mit | |
| Übung zum Nernst Potential und den Vorzeichen | |
| Ue_20100115_Loesung_pub.xls | Lösung mit Anleitung zur Bestimmung des Nernst-Potentials |
| Schwingungen_Schwebungen.pps | Bei Überlagerung von Schwingungen mit ähnlicher Frequenz und Amplitude entstehen Schwebungen |
| Die Periode der Schwebung ist der Kehrwert der Differenz der Frequenzen der überlagerten Schwingungen | |
| Schwingungen_FFT_mech_Modell_10.pps | Die Fourier-Analyse testet das System auf Eigenschwingungen |
| Mechanisches Modell: Ein Antrieb mit variabler Frequenz regt das System zu erzwungenen Schwingungen an | |
| Bei der Frequenz einer Eigenschwingung zeigt das angeregte System Resonanz: | |
| Amplitude steigt | |
| Phase springt | |
| Jede harmonische Schwingung ist durch | |
| Frequenz, | |
| Amplitude | |
| und Phase | |
| charakterisiert | |
| Schwingungen_Fourier_Summe.pps | Die Überlagerung von harmonischen Schwingungen ähnlicher Frequenz führt zu Schwebungen |
| Die Überlagerung von harmonischen mit Vielfachen einer Grundfrequenz zeigt an Stellen der Maxima der Grundfrequenz | |
| Schmale, aber um die Anzahl der Summanden verstärkte Maxima | |
| Ein in der Zeit kurzes, schlagartiges Ereignis besteht demnach aus vielen Schwingungen unterschiedlicher Frequenzen zu einem breiten Frequenzband | |
| Je kürzer das Signal, desto breiter ist das Band | |
| Gekoppelte_Schwingungen_10.pps | Ohne Kopplung: Beide Oszillatoren zeigen die gleiche Eigenfrequenz |
| Mit Kopplung: Zwei Schwingungsmoden mit | |
| unterschiedlichen Eigenfrequenzen und | |
| unterschiedlichen Symmetrie Eigenschaften | |
| Überlagerung beider Schwingungen führt zu Schwebungen | |
| Gekoppelte_Schwingungen_Gase_u_Festkoerper.pps | In Molekülen und Kristallen gibt es 3n Eigenschwingungen mit unterschiedlichen |
| Symmetrie-Eigenschaften | |
| Energie-Werten | |
| Die Elektronen um einen Atomkern auf einer Schale bilden ein gekoppeltes System: Die Formen der Orbitale unterscheiden sich deshalb in ihren Symmetrie-Eigenschaften | |
| Schwingung_Welle_long_transv_10.pps | Wellen sind periodische Auslenkungen einer physikalischen Größe: |
| u ( s,t ) = u0 · sin( k·s - ·t ) | |
| Funktionen des Orts s und der Zeit t mit der | |
| Wellenlänge [m] undc Wellenzahl k = 2/ [1/m] | |
| Frequenz f = 1 / T [1/s], Kreisfrequenz = 2 · f: | |
| Longitudinalwellen: Auslenkung in Richtung des Wellenvektors | |
| Transversalwellen: Auslenkung senkrecht zur Richtung des Wellenvektors | |
| Beispiele für Wellen mit Einheit der Amplitude u0 : | |
| Mechanische Wellen: | |
| Auslenkung [m] der Saite eines Instruments (transversal) | |
| Auslenkung der Teilchen [m] und des Drucks [Pa] einer Schallwelle | |
| Elektromagnetische Wellen: | |
| Elektrische Feldstärke [V/m] | |
| Magnetische Feldstärke [Vs/m2 = T] | |
| Frequenz, Wellenlänge und Ausbreitungsgeschwindigkeit sind verknüpft: cW = · f [m/s] | |
| Schwingung_Schall.pps | Schallwellen sind Druckwellen |
| Voraussetzung: Wechselwirkung zwischen den Teilchen, realisiert in realen Gase | |
| Aus der Bewegungsgleichung der Druckwelle folgt: | |
| Amplitude der Auslenkung der Teilchen 0 [m] | |
| Die Amplitude des Drucks ist proportional zur Frequenz, zur Schallschnelle, der Dichte und der Schallgeschwindigkeit p0 = u0··cS [Pa] | |
| Die Schall Schnelle zeigt die Geschwindigkeit der Auslenkung der Teilchen u0 = · 0 [m/s] | |
| Schwingung_Schall_Messung_10.pps | Das Weber-Fechnersche Gesetz |
| Die Lautstärke, eine Empfindung, folgt etwa logarithmisch der Schallintensität I bzw. dem Schalldruck p | |
| Physikalische Größen zur Schallmessung | |
| Referenzwert: Hörschwelle I0 = 10^-12 [W/m2], p0 = 20 ·10^-6 [Pa] | |
| Schallpegel, Einheit Dezibel | |
| Schallintensitätspegel = 10 log ( I / I0 ) [dB] | |
| Schalldruckpegel = 20 log ( p / p0 ) [dB] | |
| Lautstärke, Einheit Phon, definiert als Pegel für einen Ton mit 1 kHz | |
| Schallintensitätspegel = 10 log ( I1kHz / I0 ) [phon] | |
| Schalldruckpegel = 20 log ( p1kHz / p0 ) [phon] | |
| Schallpegel mit Korrektur nach Kurve A, bezeichnet mit dB (A), zeigt für Töne beliebiger Frequenz den Pegel eines als gleichlaut empfundenen Tons mit 1 kHz | |
| dB (A) Werte entsprechen annähernd der Lautstärke in Phon | |
| Schwingungen_Doppler_Effekt_bewegte_Quelle.pps | Sendet eine Quelle mit Frequenz f und Wellenlänge in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS , dann gilt: |
| Bewegt sich die Quelle mit Geschwindigkeit v auf den ruhenden Empfänger zu, dann | |
| Verkürzt sich die Wellenlänge: ' = · (1- v/cS ) [m] | |
| Erhöht sich die Frequenz: f ' = f / (1- v/cS ) [1/s] | |
| Entfernt sich die Quelle vom ruhenden Empfänger, dann | |
| Erhöht sich die Wellenlänge: ' = · (1+ v/cS ) [m] | |
| Erniedrigt sich die Frequenz: f ' = f / (1+ v/cS ) [1/s] | |
| Die Schallgeschwindigkeit cS ist unabhängig von der Bewegung der Quelle | |
| Ändert sich aber -bezüglich des Empfängers- bei Bewegung des Empfängers | |
| Schwingungen_Doppler_Effekt_bewegter_Empfänger.pps | Sendet eine Quelle mit Frequenz f und Wellenlänge in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS , dann gilt: |
| Bewegt sich der Empfänger mit Geschwindigkeit v auf die ruhende Quelle zu, dann nähert sich die Welle dem Empfänger mit | |
| Geschwindigkeit: c' = cs + v [m/s] | |
| Dadurch erhöht sich die Frequenz: f ' = f · ( 1 + v/cS ) [1/s] | |
| Entfernt sich der Empfänger mit Geschwindigkeit v von der ruhenden Quelle, dann nähert sich die Welle dem Empfänger mit | |
| Geschwindigkeit: c' = cs - v [m/s] | |
| Dadurch erniedrigt sich die Frequenz: f ' = f · ( 1 - v/cS ) [1/s] | |
| Schwingungen_Doppler_Effekt_bewegter_Reflektor.pps | Eine ruhende Quelle sende mit Frequenz f in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS , am Ort des Senders stehe ein ruhender Empfänger |
| Bewegt sich ein Reflektor mit Geschwindigkeit v (v << cS ) auf Quelle und Empfänger zu, dann | |
| erhöht sich die Frequenz um f = f ·2 v / cs [1/s] | |
| Entfernt sich der Empfänger mit Geschwindigkeit v, dann | |
| erniedrigt sich die Frequenz um f = f ·2 v / cs [1/s] | |
| Ist v in der Größenordnung von cS, | |
| dann gilt f = f ·2 v / (cs - v) [1/s] | |
| Für elektromagnetische Wellen, die sich mit Lichtgeschwindikeit c ausbreiten, wird der Dopplereffekt mit Hilfe der Lorentz-Transformation erarbeitet | |
| Ue_20100122_p.pdf | Übung zu Stromdichte, Auftrieb, Frequenz |
| Ue_20100122_Loesung.xls | Lösung dazu |
| Atom_Frank_Hertz_Versuch_10_plus.pps | Der Frank-Hertz Versuch zeigt die Anregung der Atome in diskreten Energie-Schritten |
| Quecksilber-Dampf ist erforderlich, um auf der äußersten Schale einen Übergang mit definierter Energie zu beobachten | |
| Bei dichter Packung verbreitern sich die Energie-Niveaus bis zum Kontinuum im Metall | |
| Roe_Strahlung_Erzeugung.pps | Aufbau einer Röntgenröhre: Zwischen einer Glühkathode und der Anode liegt Hochspannung (40-100 kV) |
| Zwei voneinander unabhängige Prozesse verursachen Röntgenstrahlung: | |
| Auf der Anode abgebremste Elektronen senden Bremsstrahlung aus | |
| Bei Beschleunigung mit Spannung U in [V] folgt die Wellenlänge | |
| = 1240 / U [nm] | |
| Die angeregten Atome der Anode emittieren zusätzlich charakteristische Strahlung | |
| Näherung zur Berechnung der Wellenlängen nach Bohrs Modell für Wasserstoff-ähnliche Atome. Bei Übergang von Schale m zu n | |
| = 1/(RH·Z^2)·(1/n^2-1/m^2)^(-1) [m] | |
| Mit der Rydbergkonstanten R = 3,29·1015 [1/s] | |
| In Atomen mit mehreren Schalen erzeugt die Kopplung zwischen den Elektronen weitere Energie-Niveaus à Mit Bohrs Modell nicht zu beschreiben | |
| Ue_20100129_p.pdf | Übung zu Druck und Volumen, Boyle-Marriotte Gesetz |
| Ue_20100129_Loesung.xls | Lösung dazu |
| Ww_Roe_Mat_Abs_10.pps | Das Absorptionsgesetz: Die Intensität I0 wird nach einem Weg der Länge d [1/cm] durch Materie mit Absorptionskoeffizienten [1/cm] zur Intensität I abgeschwächt |
| I = I0·exp(-d) | |
| Der Absorptionskoeffizient steigt mit der | |
| Elektronenzahl und Dichte des Absorbers | |
| Bei Energie der Strahlung zwischen 1 und 120 keV mit der Wellenlänge der einfallenden Strahlung | |
| Blei absorbiert sehr gut: | |
| 3 mm Pb absorbiert Strahlung bis zu 120 keV praktisch vollständig | |
| Aluminium | |
| 2,5 mm dickes Aluminium | |
| absorbiert weiche Strahlung unter 20keV praktisch vollständig | |
| ist für Strahlung höherer Energie praktisch transparent | |
| ist deshalb Standard-Filter an Röntgenröhren zur Durchleuchtung | |
| Ist für Abschirmungen - wegen der Transparenz für Strahlung mit Energie über 20keV - ungeeignet | |
| Roe_in_der_Medizin.pps | Medizinisches Röntgen unterscheidet zwei Betriebsarten: |
| Durchleuchtung des ganzen Körpers: | |
| Wolfram Anode mit 2,5 mm Al-Filter | |
| Betriebsspannung 60-120 kV | |
| Weiche Anteile werden vom 2,5 mm Al Filter absorbiert | |
| Mammographie: | |
| Rhodium oder Mo Anode mit Kantenfilter bei 18 kV | |
| Betriebsspannung 30 kV | |
| Schmales Band mit weicher Strahlung ist erwünscht, um durch den Photoeffekt ( ~Z4/W3) kleine Unterschiede im Aufbau des Gewebes zu zeigen | |
| Roe_Tech_Med.pps | Es gibt für die unterschiedlichen Betriebsarten unterschiedliche Anodenmaterialien: |
| Wolfram mit 2,5 mm Al-Filter zur Durchleuchtung des ganzen Körpers: | |
| Spannung 65-120 kV, 10 mA, Bel. Zeit ca. 8ms | |
| Breites Wellenlängenband, hoher Anteil an Bremsstrahlung, | |
| enthält zusätzlich die harte charakteristische Strahlung von W (0,02 nm) | |
| Rhodium oder Molybdän Anode ohne Aluminium, aber mit Kantenfilter bei 18 kV zur Mammographie | |
| Betriebsspannung 30 kV | |
| Schmales Band weicher Strahlung mit hohem Anteil der charakteristischen Strahlung von Rh (0,06 nm) oder Mo (0,069 nm) | |
| Ue_20100205._p.pdf | Übung zum Hagen-Poiseuille Gesetz und zum Massenabsorptions-koeffizienten |
| Ue_20100205_Loesung.xls | Lösung dazu |
| Kernspinresonanz.pps | Ablauf eines NMR Experiments: |
| 1.Ein konstantes Magnetfeld Bo richtet alle Spins in der Probe parallel oder antiparallel, mit Überschuss parallel (energetisch günstiger) | |
| 2.Ein 90° Puls (enthält ein breites Frequenzband) senkrecht zu Bo startet Präzession der Spins bis in eine Ebene senkrecht zu Bo | |
| 3.In dieser Ebene präzedieren die Spins mit ihrer Eigenfrequenz, die von der Umgebung abhängt | |
| 4.Die Gesamtheit der Spins induziert ein elektromagnetisches Signal, das in einer Spule eine Spannung induziert, das NMR Signal | |
| Das Signal ist für den Kern und seine Umgebung charakteristisch | |
| Hyd_u_Aerstat_Druck_10.pps | Druck: Quotient, Kraft F durch Fläche A |
| p = F/A [N/m^2] | |
| Das Volumen von Flüssigkeiten bleibt bei allen Drucken praktisch konstant | |
| Folge: Konstante Dichte | |
| Anwendung in hydraulischen Kraftverstärkern | |
| Boyle-Mariottesches Gesetz für ein Gas konstanter Teilchenzahl bei konstanter Temperatur: p ·V = p0 · V0 [Nm] | |
| Das Volumen V von Gasen ist umgekehrt proportional zum Druck p | |
| Folge: Die Dichte steigt proportional zum Druck | |
| Hyd_Aerdyn_Kontinu_Gl.pps | Ideale Flüssigkeiten, ideale Strömung |
| Bewegung ohne Reibung | |
| Inkompressibel, d.h. überall konstante Dichte | |
| Volumenstromstärke, Quotient: Zähler Volumen dV [m3], das durch eine Querschnittsfläche tritt, Nenner Zeit dt [s], in der das Volumen dV durch die Fläche fließt I = dV/dt [m3/s] | |
| Die Kontinuitätsgleichung gilt bei der Strömung inkompressibler Flüssigkeiten: Die Volumenstromstärke ist konstant unabhängig vom Querschnitt | |
| Hyd_Aerdyn_Bernoulli_10.pps | Die Gleichung von Daniel Bernoulli für ideale Strömungen: |
| 1/2· ·(v2^2 v1^2) = p1 p2 [Pa] | |
| p1, p2 [Pa] Drucke in Bereichen unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeiten v2 und v1 [m/s] | |
| [kg/m^3] Dichte des Mediums | |
| Daraus folgt: In Bereichen großer Strömungsgeschwindigkeit ist der Druck kleiner als in Bereichen kleiner Strömungsgeschwindigkeit | |
| Ursache: Energiesatz, daher unvermeidlich | |
| Kein Reibungseffekt, es wird keine Energie in Wärme umgewandelt, daher: | |
| Im Idealfall vollständig reversibel | |
| Hyd_Aerdyn_Bernoulli_Anwendg.pps | Anwendung des Druckunterschieds in Strömung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit: |
| Geschwindigkeitsmessung mit Hilfe von zwei Druck Messungen im Staupunkt pS+D (Pitot Druck) und im vorbeiströmenden Medium pS (Statischer Druck) | |
| ·v^2 / 2 = pS+D - pS [Pa] | |
| [kg/m^3] Dichte des Mediums | |
| v [m/s] Geschwindigkeit des bewegten Objekts bezüglich des Mediums | |
| Hydrodynamisches Paradoxon | |
| Folge: Knatterndes Geräusch bei Strömungen an flexiblen Auslässen (z. B. Luftablass aus einem Luftballon) | |
| Auftrieb am Flügel-Profil | |
| Aber: Turbulenzen am Flügel verkleinern den Auftrieb bis auf Null | |
| Anwendung: Störklappen (Spoiler) am Flugzeug, die zum Aufsetzen auf die Landebahn den Auftrieb ausschalten | |
| (http://www.grc.nasa.gov/WWW/K-12/airplane/spoil.html) | |
| Spoiler an Rennautos, um Straßen-Kontakt mindernden Auftrieb auszuschalten | |
| Flüssigkeits-Zerstäuber | |
| Wasserstrahlpumpen | |
| Beim Husten und Niesen zieht der Unterdruck in der Strömung störende Objekte aus den Atemwegen | |
| Hyd_Aerdyn_Newt_Fl.pps | Bei der Strömung realer Flüssigkeiten gibt es Reibung |
| Laminare Strömung: Die Geschwindigkeit benachbarter zueinander paralleler Schichten eines Mediums ist proportional zum Abstand zwischen den Schichten | |
| Newtonsche Gleichung: Kraft zur Erzeugung laminarer Strömung F = · A · dv/dx [N] | |
| Viskosität [Pa·s] | |
| Gradient der Geschwindigkeit im Medium dv/dx [1/s] | |
| Fläche der bewegten Lamelle A [m2] | |
| In Newtonschen Flüssigkeiten ist die Kraft zur Erzeugung laminarer Strömung proportional zur Strömungsgeschwindigkeit | |
| Allgemein: Bei Newtonschem Verhalten ist die Kraft proportional zur Geschwindigkeit | |
| Hyd_Aerdyn_Hag_Pois.pps | Das Hagen-Poiseuille Gesetz beschreibt die laminare Strömung viskoser Medien in Rohren |
| Die Bewegung des Mediums erfordert Kraft gegen die Reibung | |
| Bei Strömung eines viskosen Mediums fällt deshalb der Druck im Rohr proportional zur Länge ab | |
| Das Geschwindigkeitsprofil als Funktion des Radius ist Parabel förmig | |
| Die Volumenstromstärke ist proportional zur vierten Potenz des Radius, I = ·p·R^4 / ( 8··l ) | |
| Volumenstromstärke I = V/t [m^3/s] | |
| Rohr mit Radius R [m] und Länge l [m] | |
| Druckunterschied zu beiden Seiten des Rohrs p [Pa] | |
| Viskosität des Mediums [Pa·s] | |
| Der Transport erfordert Arbeit, W = p·V | |
| p [Pa] Druckunterschied zwischen Anfang und Ende der Leitung | |
| V [m^3] transportiertes Volumen des Materials | |