Präsentation Inhalt und Anmerkungen
Frablich gekennzeichnet: Files mit explizitem Bezug zu Versuchen im "Physikalischen Praktikum für Mediziner und Zahnmediziner" 
Welcome_u_Roadmap.pps Blockdiagramm zum Aufbau der Vorlesung , Termine
Blick_in_die_Kosmologie.pps Vom Zeitpunkt der Entstehung des Weltalls vor 13 10^9 Jahren bis jetzt gilt, gemäß dem Standardmodell: 
Die Energie des gesamten Systems ist konstant 
Beim Big Bang entsteht eine dichte Wolke identischer Teilchen mit Temperatur von 10^32K und einer einheitlichen Kraft, 
nach 10^-43 s  erscheint die Gravitationskraft, 
nach 10 s (10^10 K) Beginn der Strahlungs-Ära: 
Die Strahlung enthält mehr Energie als die Materie, die durch Umwandlungen aus Strahlung entsteht
Rekombination von Materie mit Antimaterie erzeugt wieder Strahlung
Nach 300 000 Jahren (3000 K) bis heute: Materie enthält mehr Energie als Strahlung 
Es entstehen Atome, Galaxien, und, auf (mindestens) einem Planeten mit besonders günstigen Bedingungen (Temperaturen um 273 K ± 50 K), organisches Leben mit Pflanzen, Tieren und sogar   Menschen 
Die Strahlung der ersten 10^-43 s erscheint noch jetzt als kosmische Hintergrundstrahlung, allerdings: 
Die Expansion des Weltalls verlängerte die Wellenlänge in den Mikrowellen-Bereich 
Grundgroessen_Vollversion.pps Grundgrößen der Mechanik und Wärmelehre 
Zeit [s] Sekunde 
Länge [m] Meter 
Masse [kg] Kilogramm 
Temperatur [K] Kelvin 
Grundgröße der Elektrizitätslehre 
Elektrische Stromstärke [A] Ampere 
Grundgröße der Lichtstärke (physiologisches Empfinden) 
Lichtstärke [cd] Candela 
Geradlinige_Bewegung_Beschleunigung_PM.pps Geschwindigkeit: Quotient 
Zähler: Änderung desWegs 
Nenner: Änderung der Zeit 
Beschleunigung: Quotient 
Zähler: Änderung der Geschwindigkeit 
Nenner: Änderung der Zeit 
Speziell, wenn der Weg als Funktion der Zeit bekannt ist: 
Geschwindigkeit: Ableitung des Wegs nach der Zeit 
Beschleunigung: Ableitung der Geschwindigkeit nach der Zeit 
Das ist die zweite Ableitung des Wegs nach der Zeit 
Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung sind über ihre zeitlichen Ableitungen bzw. Integrale - miteinander verknüpft 
Geschwindigkeit_Schall.pps Die Geschwindigkeit ist ein Quotient, 
Zähler: Weg, 
Nenner: Zeit 
Die Schallgeschwindigkeit in Luft bei 20° C beträgt 344 m/s  
Die Lichtgeschwindigkeit c = 3 · 10^8 m/s ist eine Naturkonstante, 
Geschwindigkeit der Photonen 
höchste Geschwindigkeit für die Ausbreitung von Information und Energie 
Das Oszilloskop.pps Das Oszilloskop beruht auf einer Braunschen Röhre mit lang nachleuchtendem Fluoreszenz-Schirm 
Zwei orthogonale Kondensator-Platten lenken den Elektronenstrahl ohne Verzögerung (!) ab 
Einsatz: 
Darstellung periodischer Signale 
Registrierung sehr kurzer Signale 
Versuch_Messung_der_Geschwindigkeit_PM.pps Geschwindigkeit: Quotient 
Zähler: Änderung desWegs 
Nenner: Änderung der Zeit 
Mittlere Geschwindigkeit: 
Mittelwert der in den einzelnen Intervallen gemessenen Geschwindigkeiten 
Standardabweichung: 
Maß für die Abweichung der einzelnen Messwerte vom Mittelwert 
Mittelwert_u_Standardabweichung.pps Die Messung eines Wertes x werde mehrfach wiederholt 
Der Mittelwert µ ist ein Quotient, 
Zähler Summe über alle Messwerte x,   
Nenner Anzahl der Messwerte 
Die Standardabweichung   ist ein Quotient, 
Zähler: Wurzel aus der Summe über alle Quadrate der Differenzen zwischen den Messwerten x und dem Mittelwert µ,   
Nenner: Wurzel aus der Anzahl der Messwerte, -1 
Legt man ein Intervall der Breite ± N· um den Mittelwert µ, dann erwartet man bei mehrfacher Wiederholung der Messung für 
N=1    68 % 
N=2    95 % 
N=3    99,7 % 
der Messwerte innerhalb, den Rest außerhalb des Intervalls 
Kreisbahn_und_Schwingung_09.pps Fahrstrahl: Vektor vom Mittelpunkt zu einem Punkt auf dem Kreisumfang   
Die Komponenten des Fahrstrahls sind Funktionen von Radius r und Winkel , z. B.: 
x = r · cos  
y = r · sin  
Bei konstanter Winkelgeschwindigkeit verhalten sich die Komponenten des Fahrstrahls wie die Amplituden von Schwingungen in Form von Sinus- bzw. Kosinus Funktionen der Zeit 
Geradlinige_Bewegung_mit_Sinus_Form_1d.pps Das Weg-Zeitgesetz bei einer harmonischen Schwingung ist die Funktion 
s = s0 · sin ·t  [m] 
Alle Ableitungen führen auf Funktionen gleicher Gestalt 
und gleicher Periode 
Die Stabilität gegenüber Ableitungen gibt der harmonischen Schwingung eine zentrale Rolle in der Physik 
Variiert eine beliebige physikalische Größe als Sinus-Funktion der Zeit, dann spricht man von einer Harmonischen Schwingung 
Masse_Kraft_Traegheit.pps Masse: elementare Eigenschaft eines jeden Körpers 
Kraft: vermittelt die Wirklichkeit 
Definition der Kraft mit den drei Newtonschen Axiomen 
1.Ein sich kräftefrei bewegender Körper behält seine Geschwindigkeit nach Betrag und Richtung bei 
2.Die Kraft ist proportional zur Beschleunigung, Proportionalitätskonstante ist die träge Masse 
3.Actio gleich Reactio, jede Kraft erzeugt eine gleichgroße, aber entgegensetzt gerichtete  Kraft 
Ort der Masse ist der Schwerpunkt unabhängig von der Form des Körpers 
Masse_Gravitationsgesetz.pps Massen ziehen sich an: Die Kraft errechnet sich aus dem Gravitationsgesetz 
Die Gravitationskraft zwischen zwei Massen ist ein Quotient: 
F = G · m1 · m2 / r^2   [N] 
Zähler: Produkt aus beiden Massen und der Gravitationskonstanten 
G = 6,67 [Nm^2/kg^22] 
Nenner: Quadrat aus dem Abstand der Schwerpunkte beider Massen 
Die im Gravitationsgesetz erscheinenden Massen zeigen eine neben der trägen Masse weitere Eigenschaft, die schwere Masse 
Aus der Masse der Erde errechnet sich die Fallbeschleunigung g = 9,81 [m/s^2] 
Masse_u_Energie_09_PM.pps Masse kann in Energie umgewandelt werden: 
W = m·c^2  [J],  
m [kg] Masse 
c = 3 ·10^8  [m/s] Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum 
Energie aus Masse entsteht bei Kernreaktionen 
Auch die Umkehrung gilt: Energie von Strahlung kann in Teilchenpaare umgewandelt werden: 
W = h·f = m·c^2  [J], 
f [1/s]  Frequenz der elektromagnetischen Strahlung 
h = 6.626068 × 10^-34 [Js] Plancksches Wirkungsquantum (Max Planck, * 23.4.1858) 
Bei der Paarbildung entsteht Masse aus Strahlung 
Arbeit_Kraft_mal_Weg_PM.pps Arbeit ist Kraft mal Weg 
Skalar: W = F · s   [1 J] 
Kraft F wirke entlang des Weges s 
Die Arbeit wird zu Kinetischer Energie, wenn die Kraft zur Beschleunigung einer Masse verwendet wird: 
Eine Masse m, mit Geschwindigkeit v bewegt, trägt die kinetische Energie Ekin=m·v^2/2 
Diese Formen der Arbeit sind in vollem Umfang in andere Formen der Energie umwandelbar 
Im Gegensatz zur Wärme, die nicht vollständig in Kraft mal Weg für eine einzelne Masse verwandelt werden kann 
Arbeit_Energie_Erhaltung_Leistung.pps Satz von der Erhaltung der Energie: Die Gesamtenergie bleibt konstant, sie kann aber ausgetauscht oder in andere Formen umgewandelt werden 
Als Verrichten von Arbeit, kurz Arbeit,  bezeichnet man Austausch von Energie zwischen zwei Systemen 
Analogie zwischen Begriffen: Es verhält sich Arbeit zu Energie wie Kontobewegung zu Kontostand 
In vielen Anwendungen gilt: Arbeit ist Kraft mal Weg 
Besonders wertvoll sind in der Mechanik kinetische und potentielle Energie einzelner Massen, weil sie vollständig austauschbar sind 
Leistung ist der Quotient Arbeit durch Zeit: 
P = W / t   [W] , die Einheit ist Watt 
  Übung zu Kraft,  Frequenz
  Lösung dazu
Ladung_Coulombgesetz.pps Kräfte zwischen Ladungen 
Gleichnamig: abstoßend 
Ungleichnamig: anziehend 
Kraftgesetz: Coulombgesetz, 
F = Q1·Q2  / (40·r ^2) [N] Kraft zwischen zwei Ladungen 
Q1,Q2 [C] im Abstand r [m] , 
0   = 8,85·10^-12 [C2 N^-1m^-2]  elektrische Feldkonstante 
Es gibt eine kleinste Ladung: Die Elementarladung 
Jede Ladung ist mit Masse verbunden 
Nicht jede Masse trägt eine Ladung 
Feld_E_Ladung_PM.pps An einem Ort mit elektrischer Feldstärke wirkt auf eine Ladung eine Kraft   
Die Feldstärke ist ein Quotient 
Zähler: Coulomb-Kraft F [N] auf einen Probekörper der Ladung q 
Nenner: Eigenschaft des Probekörpers, an der die Kraft angreift, die Ladung q [C] 
E = F/q  [N/C] 
Die elektrische Feldstärke ist eine vektorielle Größe mit der Richtung des Kraft-Vektors 
Ursachen elektrischer Feldstärke: 
Materiell: Statisch im Raum angeordnete Ladungen 
Ohne Materie: Sich zeitlich ändernde magnetische Felder 
Feld_konservativ_Potential_Spannung_PM_09.pps In konservativen Feldern ist die Arbeit zur Verschiebung eines Körpers zwischen zwei Punkten unabhängig vom Weg 
Bei Verschiebung auf geschlossenen Wegen ist daher die Arbeit Null 
Nur deshalb ist es sinnvoll, jedem Punkt ein Potential zuzuordnen: = W / q  [V] 
Der Potentialunterschied zwischen zwei Punkten ist die elektrische Spannung: U = 2 1 [V] 
Die elektrische Spannung zwischen zwei Punkten ist ein Quotient, U = W / q  [V] 
Zähler: Arbeit W, um einen positiv geladenen Probekörper von einem Punkt zum anderen zu verschieben, 
Nenner: Ladung q des Probekörpers 
Im Gegensatz dazu: Nicht konservativ sind Wirbelfelder, 
Sichtbar z. B. ist die nicht verschwindende Arbeit auf geschlossenem Weg an einem im Strömungswirbel eines Flusses im Kreis schwimmenden Holzstück 
  Übung zu Wellenlänge, Geschwindigkeit, Leistung, Mittelwert
  Lösungen dazu
Feld_B_Strom_Magnetfeld_Lorentz_kurz.pps Elektrische Stromstärke: Quotient, transportierte Ladung Q durch Zeit t : I = Q / t  [A] 
Jeder Strom ist von kreisförmigen Magnetfeldlinien umgeben 
An einem Ort mit magnetischer Feldstärke B wirkt auf eine mit Geschwindigkeit v bewegte Ladung Q eine Kraft F = v · Q · B   [N] 
Richtung der Kraft (Lorentzkraft) für eine positive Ladung: Senkrecht sowohl zu B als auch zu v (Rechte Hand Regel) 
Magnetische Feldstärke: Quotient B = F / (v · Q)  [T] 
Zähler: Lorentzkraft auf die bewegte Ladung 
Nenner: Ladung mal Geschwindigkeit 
Bauteil_Potentiale_an_CLR_kurz.pps Die drei fundamentalen Bauteile der Elektrizitätslehre sind: 
Kondensator 
Spannung erscheint bei Ladung 
U=Q/C 
Elektrische Kenngröße: Kapazität C 
Bei konstanter Gleichspannung: Isolator 
Spule 
Spannung erscheint bei Änderung des Stroms 
U=-L·dI/dt 
Elektrische Kenngröße: Induktivität L 
Bei konstanter Gleichspannung: Leitung ohne Widerstand (Kurzschluss) 
Widerstand 
Spannung erscheint bei Strom 
U=R·I 
Elektrische Kenngröße: Widerstand R 
Bei konstanter Gleichspannung: Ohmscher Widerstand: U = R·I 
Im Unterschied zu Spule und Kondensator verwandelt der Ohmsche Widerstand elektrische Energie in Wärme 
Bauteil_Kirchhoffsche_Regeln.pps Maschenregel: Die Summe über alle Spannungen auf einem beliebigen geschlossenen Weg (einer Masche) innerhalb einer Schaltung ist Null 
Knotenregel: bei Verzweigungen bleibt die Summe der Ströme konstant 
Mithilfe von Knoten- und Maschenregel sammelt man Gleichungen mit den elektrischen Eigenschaften der Bauteile, den Spannungen und Strömen. 
Die Lösung dieses Gleichungssystems zeigt die gesuchten Größen 
Zwei parallel geschaltete Widerstände R1  und R2  verhalten sich wie ein Widerstand R0  mit 1 / R0 = 1 / R1 +1 / R2 
Zwei hintereinander geschaltete Widerstände R1  und R2  verhalten sich wie ein Widerstand R0  mit R0 = R1 + R2 
  Übung zu Ladung und elektrischen Bauteilen
  Lösung dazu
Bauteil_Knoten_u_Maschen_PM_rev.pps Anwendung von Knoten- und Maschenregel auf die Wheatsonesche Brückenschaltung 
Besonders hervorzuheben: Messung einer unbekannten Spannung durch Kompensation, d. h. ohne Strom-Entnahme aus der Spannungsquelle 
Feld_Dipol.pps Das Wasser im Körper mit seinen Elektrolyten ist ein schwach leitendes Medium 
Durch Ladungsverschiebung im schwach leitenden Medium passt sich die Feldverteilung eines Dipols den Randbedingungen an: 
Bei isolierender Umrandung des Elektrolyten bleiben die Feldlinien innerhalb der isolierenden Wände 
Wirkt der Dipol als Spannungsquelle, dann bleibt die Feldverteilung durch Strom-Fluss stabil 
Dipole innerhalb der Zellmembran sind deshalb nach außen abgeschirmt 
Nur Dipole außerhalb der Zellmembran beeinflussen das Feld im Elektrolyten außerhalb der Zelle 
  Übung zu elektrischen  Bauteilen, Strömen
  Lösungen dazu
EKG_rot_Dipol_Modell.pps Die Ladungsverteilung im Herzen wird durch einen Dipol angenähert 
Die zeitliche Variation der Ladungsverteilung führt zu Zeit- und Ort-abhängiger Feldstärke 
Im EKG werden die Potentiale an drei Punkten aufgezeichnet 
Feld_Aequipotentialflaechen_rev.pps Linien gleichen Potentials (Äquipotential-Linien) schneiden die Feldlinien des elektrischen Feldes im rechten Winkel 
Ein Potential zwischen zwei Punkten ist der Quotient aus Überführungsarbeit (Zähler) und der überführten Ladung (Nenner) 
Überführungsarbeit kann nur in leitendem Milieu bestimmt werden: 
Der elektrolytische Trog bietet eine dafür geeignete, leitende Umgebung mit Ionenleitung 
stabile Ladungsverteilung 
homogene Leitfähigkeit 
hoher Widerstand 
Spannungen sind mit Hilfe von Kompensations- oder Brückenschaltungen ohne Stromentnahme aus der zu messenden Quelle messbar 
Potential_bei_Diffusion.pps Konzentrationsunterschiede sind die Voraussetzung für Diffusion in einer Richtung 
Diffundieren Teilchen mit Ladung eines Vorzeichens, dann unterscheiden sich die Schwerpunkte der pos. und negativen Ladungen, Ursache für: 
Elektrische Feldstärke 
Potentialunterschiede zwischen Bereichen unterschiedlicher Ladungen 
Die zur Ladungstrennung aufzuwendende Energie wird bei der Diffusion in Form von Wärme zugeführt 
Im Gleichgewicht ist der Diffusionsstrom der Teilchen gleich dem Strom der von der elektrischen Feldstärke zurück gezogenen Teilchen. Bei Konzentrationen c_i und c_a zu beiden Seiten der Membran folgt (bei Raumtemperatur) das Gleichgewichtspotential zwischen beiden Seiten der Membran, gegeben durch 
die Nernst-Gleichung  U = 60 · log (c_i / c_a) [mV] 
  Übung zum Einschaltvorgang am RC Kreis - vgl. folgenden pps set -
  Lösungen dazu
Bauteil_Einschaltvorgang_PM.pps Sind Widerstand und Kondensator hintereinander geschaltet, dann erscheint bei Anlegen einer Gleichspannung U0 
Eine Spannungsspitze U0  über dem Widerstand 
Von Null ansteigende Spannung über dem Kondensator 
Die Zeitkonstante =RC [s] ist die charakteristische Zeit für 
das Abklingen der Spannungsspitze über dem Widerstand auf den Teil 1/e = 0,37 der angelegten Spannung 
den Anstieg der Spannung über dem Kondensator auf den Teil 1-1/e = 0,63 der angelegten Spannung 
Die Spannung über dem Widerstand entspricht der Ableitung der Spannung am Kondensator: Die RC Schaltung differenziert das anliegende Signal 
Potential_u_Ionenkanaele.pps Der Ladungstransport erfolgt über Ionen und nicht, wie in den meisten Anwendungen der Technik, über Elektronen 
Partielle Öffnung der Ionenkanäle ändert die Leitfähigkeit der Membran Ionen-selektiv 
Ersatzschaltbild der elektrischen Eigenschaften, es entspricht für jede Ionen Art 
Der Konzentrationsgradient einer Spannungsquelle 
Die Leitfähigkeit der Membran einem ohmschen Widerstand 
die Ladungskonzentration zu beiden Seiten der Membran einem Kondensator (Kapazität) 
Das Ruhepotenzial liegt etwa bei -60 bis -70 mV 
Potential_in_Aktion.pps Der Ladungstransport erfolgt über Ionen und nicht, wie in den meisten Anwendungen der Technik, über Elektronen 
Selektive Öffnung der Ionenkanäle ändert die Spannung zwischen der inneren und äußeren Oberfläche der Membran 
Am Beginn steht das Ruhepotential: Spannung -60 mV 
Reiz- und Depolarisationsphase: Öffnung der Na+ Kanäle, Spannung steigt schnell  auf +40 mV 
Repolarisation: Schließen der Na+ -, Öffnen der K+ Kanäle, Spannung wird negativ 
Vollständige Inaktivierung der Na+ Kanäle führt zum Nachpotential, Spannung -90 mV 
Mit selektiver Öffnung der Na+ Kanäle wird wieder das Ruhepotential, Spannung -60 mV, erreicht 
Potential_in_Aktion_zeitabhaengig_rev.pps Zeitlich korrelierte, selektive Öffnung der Ionenkanäle für Na+ und K+ führt zu variabler Spannung zwischen der Innen- und Aussenseite der Membran 
Öffnungsmechanismen: 
Spannung, führt zur rück-gekoppelten schnellen Öffnung der Na+ Kanäle 
Liganden, beim Übergang vom Neuron über den synaptischen Spalt zur Membran 
Zunehmende Leitfähigkeit der Membran wird durch Aktivierung mehrerer Kanäle erreicht 
Wiederholte Aktivierung nach der Refraktärzeit von wenigen ms verstärkt das Signal 
Muskelkontraktion_20091012_1900.pps Signal-Fortleitung über Neuronen mit Zellkörper, Dendriten und Axone mit Hilfe von Verschiebung elektrischer Ladungen 
Daraus resultieren 
Konformations- bzw. Funktionsänderungen von Molekülgruppen 
Elektrische Feldstärken zwischen unterschiedlichen Ladungen 
Potentialunterschiede zwischen Punkten auf der Muskel- bzw. Körper-Oberfläche 
Literatur: Biology,  Campbell, Pearson Verlag 
Muskel_makro_u_mikroskopisch.pps Größenskala 
Skizze der Signalübertragung im Neuron 
Modell der Muskelkontraktion 
EKG_rev_kurz.pps Bei Erregung einer Muskelfaser wechselt die Ladung an der Oberfläche von Plus nach Minus 
Dadurch wird die den Aktin - Myosin Bewegungsmechanismus anregende Ca-Ionen Emission ausgelöst 
Die Summe der Ladungen der Muskelfasern addiert sich zu einem Signal im mV-Bereich 
Der Elektrolyt-gefüllte Körper ist ein leitendes System mit hohem Innenwiderstand (Elektrolytischer Trog) 
Die vom Feld der Herzmuskelfasern erzeugten Potentiale zeigen sich an beliebigen Stellen, auch an der Oberfläche des Körpers, auf der Haut 
Standard sind drei Abgriff-Punkte nach Eindhoven 
  Übung zu Gleichgewichtspotentialen und zur Funktion der  Ionenkanälen
  Lösungen dazu
Schwingung_Welle.pps Wellen sind periodische Auslenkungen einer physikalischen Größe:
u ( s, t ) = u0 · sin( k·s - ·t ) 
Funktionen des Orts s und der Zeit t mit der Wellenzahl k = 2/ [1/m] 
Wellenlänge [m] 
Frequenz  f = 1 / T [1/s], Kreisfrequenz = 2 · f 
Beispiele für Wellen in der Mechanik: 
Wellen in einer Saite eines Instruments: Auslenkung [m] 
Schall: Auslenkung der Teilchen [m] und des  Drucks [Pa] 
Elektromagnetisch: 
Elektrische Feldstärke [V/m] 
Magnetische Feldstärke [Vs/m2 = T] 
Frequenz, Wellenlänge und Ausbreitungsgeschwindigkeit sind verknüpft: c_W = · f   [m/s] 
Schwingung_Mechanische_Federpendel.pps Modellsystem: Massenpunkt und Feder 
Details zu den Kräften: 
Der Massenpunkt liefert die Trägheitskraft F=m · s [N] 
Die Feder erzeugt die rücktreibende Kraft,   proportional zur Auslenkung: Hookesches Gesetz, F = k · s  [N] 
Einzig mögliche Bewegung des Systems nach einer Auslenkung: Harmonische Schwingung 
Auslenkung  s(t) = s0 · sint    [m] 
Es folgt das Quadrat der Kreisfrequenz 2 = k / m  [1/s2] , Federkonstante k [N/m], Masse des bewegten Körpers m [kg] 
Kleinere Massen oder härtere Federn erhöhen die Frequenz 
Generell gilt: Je kleiner der Oszillator, desto höher ist die Frequenz 
Schwingung_mit_CL.pps Die Reihenschaltung von Kapazität und Induktivität ergibt einen elektrischen Schwingkreis 
Nach Anregung schwingt Spannung und Strom 
der Strom ist gegenüber der Spannung um 90° phasenverschoben 
Quadrat der Kreisfrequenz  ^2=1/(L·C)  [1/s^2] 
L Induktivität   [Henry] 
C Kapazität    [Farad] 
Die elektrische Energie ist abwechselnd 
im Magnetfeld der Spule und 
im elektrischen Feld des Kondensators lokalisiert 
Die Verkleinerung der Bauteile (Kapazität, Induktivität) erhöht die Frequenz 
Ue_20100108_p.pdf Übung zum elektromagnetischen Spektrum
Ue_20100108_Loesung.xls Loesung dazu
Atom_Strahlungsemission_10.pps Bohrs Atom-Modell: Elektronen kreisen als geladene, mechanische Objekte auf diskreten Bahnen um den Kern. Für ein Elektron auf Bahn n = 1,2, gilt: 
Der Drehimpuls ist quantisiert: J  = n · h 
Bei Kernladungszahl Z ist die Energie des Elektrons : 
En = E1 · Z^2 / n^2  [eV] 
E1 = 13,6  [eV] 
Beim Wechsel der Bahn wird entweder mechanische Energie zugeführt oder elektromagnetische Strahlung absorbiert oder emittiert 
Die Frequenz der Strahlung bei Übergang von einer Bahn mit Quantenzahlen m zu n beträgt 
 fmn= 3,29·10^15 ·Z^2·(1/n^2-1/m^2)   [Hz] 
Schwingung_Erzwungene.pps Ein schwingungsfähiges System ist über eine Feder an einen periodischen Antrieb gekoppelt   
Die Anregung prägt dem System seine Frequenz auf 
Antriebsfrequenz < Eigenfrequenz: Gleichphasige Auslenkung, Amplitude wird vom Antrieb vorgegeben 
Resonanz, falls Antriebsfrequenz = Eigenfrequenz 
Der Antrieb überträgt bei jeder Bewegung Energie auf das schwingende System, die Folge ist::
Die Amplitude wächst bei jeder Schwingung und führt ohne Dämpfung zur Resonanzkatastrophe 
Unabhängig von der Dämpfung springt die Phase an der Resonanzstelle 
Antriebsfrequenz > Eigenfrequenz: Gegenphasige Auslenkung, die Amplitude wird bei zunehmender Frequenz oberhalb der Resonanzstelle beliebig klein 
Das angetriebene System kommt nicht mehr mit 
  Übung zum Nernst Potential und den Vorzeichen
Ue_20100115_Loesung_pub.xls Lösung mit Anleitung zur Bestimmung des Nernst-Potentials
Schwingungen_Schwebungen.pps Bei Überlagerung von Schwingungen mit ähnlicher Frequenz und Amplitude entstehen Schwebungen 
Die Periode der Schwebung ist der Kehrwert der Differenz der Frequenzen der überlagerten Schwingungen 
Schwingungen_FFT_mech_Modell_10.pps Die Fourier-Analyse testet das System auf Eigenschwingungen 
Mechanisches Modell: Ein Antrieb mit variabler Frequenz regt das System zu erzwungenen Schwingungen an   
Bei der Frequenz einer Eigenschwingung zeigt das angeregte System Resonanz: 
Amplitude steigt 
Phase springt 
Jede harmonische Schwingung ist durch 
Frequenz, 
Amplitude 
und Phase 
charakterisiert 
Schwingungen_Fourier_Summe.pps Die Überlagerung von harmonischen Schwingungen ähnlicher Frequenz führt zu Schwebungen 
Die Überlagerung von harmonischen mit Vielfachen einer Grundfrequenz zeigt an Stellen der Maxima der Grundfrequenz 
Schmale, aber um die Anzahl der Summanden verstärkte Maxima 
Ein in der Zeit kurzes, schlagartiges Ereignis besteht demnach aus vielen Schwingungen unterschiedlicher Frequenzen  zu einem breiten Frequenzband 
Je kürzer das Signal, desto breiter ist das Band 
Gekoppelte_Schwingungen_10.pps Ohne Kopplung: Beide Oszillatoren zeigen die gleiche Eigenfrequenz 
Mit Kopplung: Zwei Schwingungsmoden mit  
unterschiedlichen Eigenfrequenzen und 
unterschiedlichen Symmetrie Eigenschaften 
Überlagerung beider Schwingungen führt zu  Schwebungen 
Gekoppelte_Schwingungen_Gase_u_Festkoerper.pps In Molekülen und Kristallen gibt es 3n Eigenschwingungen mit unterschiedlichen 
Symmetrie-Eigenschaften 
Energie-Werten 
Die Elektronen um einen Atomkern auf einer Schale bilden ein gekoppeltes System: Die Formen der Orbitale unterscheiden sich deshalb in ihren Symmetrie-Eigenschaften 
Schwingung_Welle_long_transv_10.pps Wellen sind periodische Auslenkungen einer physikalischen Größe:
u ( s,t ) = u0 · sin( k·s - ·t ) 
Funktionen des Orts s und der Zeit t mit der 
Wellenlänge [m] undc Wellenzahl k = 2/ [1/m] 
Frequenz  f = 1 / T [1/s], Kreisfrequenz = 2 · f: 
Longitudinalwellen: Auslenkung in Richtung des Wellenvektors 
Transversalwellen: Auslenkung senkrecht zur Richtung des Wellenvektors 
Beispiele für Wellen mit Einheit der Amplitude u0  : 
Mechanische Wellen: 
Auslenkung [m] der Saite eines Instruments (transversal) 
Auslenkung der Teilchen [m] und des Drucks [Pa] einer Schallwelle 
Elektromagnetische Wellen: 
Elektrische Feldstärke [V/m] 
Magnetische Feldstärke [Vs/m2 = T] 
Frequenz, Wellenlänge und Ausbreitungsgeschwindigkeit sind verknüpft: cW = · f   [m/s] 
Schwingung_Schall.pps Schallwellen sind Druckwellen 
Voraussetzung: Wechselwirkung zwischen den Teilchen, realisiert in realen Gase 
Aus der Bewegungsgleichung der Druckwelle folgt: 
Amplitude der Auslenkung der Teilchen 0   [m] 
Die Amplitude des Drucks ist proportional zur Frequenz, zur Schallschnelle, der Dichte und der Schallgeschwindigkeit   p0  = u0··cS  [Pa] 
Die Schall Schnelle zeigt die Geschwindigkeit der Auslenkung der Teilchen  u0  = · 0   [m/s] 
Schwingung_Schall_Messung_10.pps Das Weber-Fechnersche Gesetz 
Die Lautstärke, eine Empfindung, folgt etwa logarithmisch der Schallintensität I  bzw. dem Schalldruck p 
Physikalische Größen zur Schallmessung 
Referenzwert: Hörschwelle I0 = 10^-12 [W/m2], p0 = 20 ·10^-6  [Pa] 
Schallpegel, Einheit Dezibel 
Schallintensitätspegel  = 10 log ( I / I0 ) [dB] 
Schalldruckpegel         = 20 log ( p / p0 ) [dB] 
Lautstärke, Einheit Phon, definiert als Pegel für einen Ton mit 1 kHz 
Schallintensitätspegel = 10 log ( I1kHz / I0 )   [phon] 
Schalldruckpegel         = 20 log ( p1kHz / p0 ) [phon] 
Schallpegel mit Korrektur nach Kurve A, bezeichnet mit dB (A),  zeigt für Töne beliebiger Frequenz den Pegel eines als gleichlaut empfundenen Tons mit 1 kHz 
dB (A) Werte entsprechen annähernd der Lautstärke in Phon 
Schwingungen_Doppler_Effekt_bewegte_Quelle.pps Sendet eine Quelle mit Frequenz f und Wellenlänge in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS , dann gilt: 
Bewegt sich die Quelle mit Geschwindigkeit v auf den ruhenden Empfänger zu, dann 
Verkürzt sich die Wellenlänge:  '  = · (1- v/cS ) [m] 
Erhöht sich die Frequenz:  f '  = f  /  (1- v/cS )   [1/s] 
Entfernt sich die Quelle vom ruhenden Empfänger, dann 
Erhöht sich die Wellenlänge:  '  = · (1+ v/cS ) [m] 
Erniedrigt sich die Frequenz:  f '  = f  /  (1+ v/cS )  [1/s] 
Die Schallgeschwindigkeit  cS  ist unabhängig von der Bewegung der Quelle 
Ändert sich aber -bezüglich des Empfängers- bei Bewegung des Empfängers 
Schwingungen_Doppler_Effekt_bewegter_Empfänger.pps Sendet eine Quelle mit Frequenz f und Wellenlänge in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS , dann gilt: 
Bewegt sich der Empfänger mit Geschwindigkeit v auf die ruhende Quelle zu, dann nähert sich die Welle dem Empfänger mit 
Geschwindigkeit:  c'  = cs + v [m/s] 
Dadurch erhöht sich die Frequenz:  f '  = f · ( 1 + v/cS )   [1/s] 
Entfernt sich der Empfänger mit Geschwindigkeit v von der ruhenden Quelle, dann nähert sich die Welle dem Empfänger mit 
Geschwindigkeit:  c'  = cs - v [m/s] 
Dadurch erniedrigt sich die Frequenz:  f '  = f · ( 1 - v/cS )   [1/s] 
Schwingungen_Doppler_Effekt_bewegter_Reflektor.pps Eine ruhende Quelle sende mit Frequenz f in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS  , am Ort des Senders stehe ein ruhender Empfänger 
Bewegt sich ein Reflektor mit Geschwindigkeit v (v << cS ) auf Quelle und Empfänger zu, dann 
erhöht sich die Frequenz um f =  f ·2 v / cs  [1/s] 
Entfernt sich der Empfänger mit Geschwindigkeit v, dann 
erniedrigt sich die Frequenz um f =  f ·2 v / cs [1/s] 
Ist v in der Größenordnung von cS, 
dann gilt f =  f ·2 v / (cs - v) [1/s] 
Für elektromagnetische Wellen, die sich mit Lichtgeschwindikeit c ausbreiten, wird der Dopplereffekt mit Hilfe der Lorentz-Transformation erarbeitet 
Ue_20100122_p.pdf Übung zu Stromdichte, Auftrieb, Frequenz
Ue_20100122_Loesung.xls Lösung dazu
Atom_Frank_Hertz_Versuch_10_plus.pps Der Frank-Hertz Versuch zeigt die Anregung der Atome in diskreten Energie-Schritten 
Quecksilber-Dampf ist erforderlich, um auf der äußersten Schale einen Übergang mit definierter Energie zu beobachten 
Bei dichter Packung verbreitern sich die Energie-Niveaus bis zum Kontinuum im Metall 
Roe_Strahlung_Erzeugung.pps Aufbau einer Röntgenröhre: Zwischen einer Glühkathode und der Anode liegt Hochspannung (40-100 kV) 
Zwei voneinander unabhängige Prozesse verursachen Röntgenstrahlung: 
Auf der Anode abgebremste Elektronen senden Bremsstrahlung aus 
Bei Beschleunigung mit Spannung U in [V] folgt die Wellenlänge  
  = 1240 / U   [nm] 
Die angeregten Atome der Anode emittieren zusätzlich charakteristische Strahlung 
Näherung zur Berechnung der Wellenlängen nach Bohrs Modell für Wasserstoff-ähnliche Atome. Bei Übergang von Schale m zu n  
= 1/(RH·Z^2)·(1/n^2-1/m^2)^(-1) [m] 
Mit der Rydbergkonstanten R = 3,29·1015 [1/s] 
In Atomen mit mehreren Schalen erzeugt die Kopplung zwischen den Elektronen weitere Energie-Niveaus à Mit Bohrs Modell nicht zu beschreiben 
Ue_20100129_p.pdf Übung zu Druck und Volumen, Boyle-Marriotte Gesetz
Ue_20100129_Loesung.xls Lösung dazu
Ww_Roe_Mat_Abs_10.pps Das Absorptionsgesetz: Die Intensität I0  wird nach einem Weg der Länge d [1/cm] durch Materie mit Absorptionskoeffizienten [1/cm] zur Intensität I abgeschwächt 
I = I0·exp(-d) 
Der Absorptionskoeffizient steigt mit der 
Elektronenzahl und Dichte des Absorbers 
Bei Energie der Strahlung zwischen 1 und 120 keV mit der Wellenlänge der einfallenden Strahlung 
Blei absorbiert sehr gut: 
3 mm Pb absorbiert Strahlung bis zu 120 keV praktisch vollständig 
Aluminium 
2,5 mm dickes Aluminium 
absorbiert weiche Strahlung unter 20keV praktisch vollständig 
ist für Strahlung höherer Energie praktisch transparent 
ist deshalb Standard-Filter an Röntgenröhren zur Durchleuchtung 
Ist für Abschirmungen - wegen der Transparenz für Strahlung mit Energie über 20keV - ungeeignet 
Roe_in_der_Medizin.pps Medizinisches Röntgen unterscheidet zwei  Betriebsarten: 
Durchleuchtung des ganzen Körpers: 
Wolfram Anode mit 2,5 mm Al-Filter 
Betriebsspannung 60-120 kV 
Weiche Anteile werden vom 2,5 mm Al Filter absorbiert 
Mammographie: 
Rhodium oder Mo Anode mit Kantenfilter bei 18 kV 
Betriebsspannung 30 kV 
Schmales Band mit weicher Strahlung ist erwünscht, um durch den Photoeffekt ( ~Z4/W3) kleine Unterschiede im Aufbau des Gewebes zu zeigen 
Roe_Tech_Med.pps Es gibt für die unterschiedlichen Betriebsarten unterschiedliche Anodenmaterialien: 
Wolfram mit 2,5 mm Al-Filter zur Durchleuchtung des ganzen Körpers: 
Spannung 65-120 kV, 10 mA, Bel. Zeit ca. 8ms 
Breites Wellenlängenband, hoher Anteil an Bremsstrahlung, 
enthält zusätzlich die harte charakteristische Strahlung von W  (0,02 nm) 
Rhodium oder Molybdän Anode ohne Aluminium, aber mit Kantenfilter bei 18 kV zur Mammographie 
Betriebsspannung 30 kV 
Schmales Band weicher Strahlung mit hohem Anteil der charakteristischen Strahlung von Rh (0,06 nm)  oder Mo (0,069 nm) 
Ue_20100205._p.pdf Übung zum Hagen-Poiseuille Gesetz und zum Massenabsorptions-koeffizienten
Ue_20100205_Loesung.xls Lösung dazu
Kernspinresonanz.pps Ablauf eines NMR Experiments: 
1.Ein konstantes Magnetfeld Bo richtet alle Spins in der Probe parallel oder antiparallel, mit Überschuss parallel (energetisch günstiger) 
2.Ein 90° Puls (enthält ein breites Frequenzband) senkrecht zu Bo startet Präzession der Spins bis in eine Ebene senkrecht zu Bo  
3.In dieser Ebene präzedieren die Spins mit ihrer Eigenfrequenz, die von der Umgebung abhängt 
4.Die Gesamtheit der Spins induziert ein elektromagnetisches Signal, das in einer Spule eine Spannung induziert, das NMR Signal 
Das Signal ist für den Kern und seine Umgebung charakteristisch 
Hyd_u_Aerstat_Druck_10.pps Druck: Quotient, Kraft F durch Fläche A 
p = F/A  [N/m^2] 
Das Volumen von Flüssigkeiten bleibt bei allen Drucken praktisch konstant 
Folge: Konstante Dichte 
Anwendung in hydraulischen Kraftverstärkern 
Boyle-Mariottesches Gesetz für ein Gas konstanter Teilchenzahl bei konstanter Temperatur:  p ·V = p0 · V0  [Nm] 
Das Volumen V von Gasen ist umgekehrt proportional zum Druck p 
Folge: Die Dichte steigt proportional zum Druck 
Hyd_Aerdyn_Kontinu_Gl.pps Ideale Flüssigkeiten, ideale Strömung 
Bewegung ohne Reibung 
Inkompressibel, d.h. überall konstante Dichte 
Volumenstromstärke, Quotient: Zähler Volumen dV [m3], das durch eine Querschnittsfläche tritt, Nenner Zeit dt [s], in der das Volumen dV durch die Fläche fließt I = dV/dt [m3/s] 
Die Kontinuitätsgleichung gilt bei der Strömung inkompressibler Flüssigkeiten: Die Volumenstromstärke ist konstant unabhängig vom Querschnitt 
Hyd_Aerdyn_Bernoulli_10.pps Die Gleichung von Daniel Bernoulli für ideale Strömungen: 
1/2· ·(v2^2 v1^2) = p1 p2   [Pa] 
p1,  p2   [Pa]  Drucke in Bereichen unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeiten v2 und v1   [m/s] 
  [kg/m^3]  Dichte des Mediums 
Daraus folgt: In Bereichen großer Strömungsgeschwindigkeit ist der Druck kleiner als in Bereichen kleiner Strömungsgeschwindigkeit 
Ursache: Energiesatz, daher unvermeidlich 
Kein Reibungseffekt, es wird keine Energie in Wärme umgewandelt, daher: 
Im Idealfall vollständig reversibel 
Hyd_Aerdyn_Bernoulli_Anwendg.pps Anwendung des Druckunterschieds in Strömung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit:
Geschwindigkeitsmessung mit Hilfe von  zwei Druck Messungen im Staupunkt pS+D (Pitot Druck) und im vorbeiströmenden Medium pS  (Statischer Druck) 
·v^2 / 2 = pS+D   -   pS  [Pa] 
  [kg/m^3]  Dichte des Mediums 
v  [m/s]    Geschwindigkeit des bewegten Objekts bezüglich des Mediums 
Hydrodynamisches Paradoxon 
Folge: Knatterndes Geräusch bei Strömungen an flexiblen Auslässen (z. B. Luftablass aus einem Luftballon) 
Auftrieb am Flügel-Profil
Aber: Turbulenzen am Flügel verkleinern den Auftrieb bis auf Null
Anwendung: Störklappen (Spoiler) am Flugzeug, die zum Aufsetzen auf die Landebahn den Auftrieb ausschalten 
(http://www.grc.nasa.gov/WWW/K-12/airplane/spoil.html) 
Spoiler an Rennautos, um Straßen-Kontakt mindernden Auftrieb auszuschalten 
Flüssigkeits-Zerstäuber
Wasserstrahlpumpen
Beim Husten und Niesen zieht der Unterdruck in der Strömung störende Objekte aus den Atemwegen
Hyd_Aerdyn_Newt_Fl.pps Bei der Strömung realer Flüssigkeiten gibt es Reibung 
Laminare Strömung: Die Geschwindigkeit benachbarter zueinander paralleler Schichten eines Mediums ist proportional zum Abstand zwischen den Schichten   
Newtonsche Gleichung: Kraft zur Erzeugung laminarer Strömung  F = · A · dv/dx  [N] 
Viskosität  [Pa·s] 
Gradient der Geschwindigkeit im Medium dv/dx  [1/s]  
Fläche der bewegten Lamelle A [m2]  
In Newtonschen Flüssigkeiten ist die Kraft zur Erzeugung laminarer Strömung proportional zur Strömungsgeschwindigkeit 
Allgemein: Bei  Newtonschem Verhalten ist die Kraft proportional zur Geschwindigkeit 
Hyd_Aerdyn_Hag_Pois.pps Das Hagen-Poiseuille Gesetz beschreibt die laminare Strömung viskoser Medien in Rohren 
Die Bewegung des Mediums erfordert Kraft gegen die Reibung 
Bei Strömung eines viskosen Mediums fällt deshalb der Druck im Rohr proportional zur Länge ab 
Das Geschwindigkeitsprofil als Funktion des Radius ist Parabel förmig 
Die Volumenstromstärke ist proportional zur vierten Potenz des Radius, I = ·p·R^4 / ( 8··l ) 
Volumenstromstärke I = V/t  [m^3/s] 
Rohr mit Radius R [m] und Länge l [m]   
Druckunterschied zu beiden Seiten des Rohrs p [Pa] 
Viskosität des Mediums [Pa·s] 
Der Transport erfordert Arbeit, W = p·V 
p [Pa] Druckunterschied zwischen Anfang und Ende der Leitung 
V [m^3] transportiertes Volumen des Materials