Präsentation Inhalt und Anmerkungen
Frablich gekennzeichnet: Files mit explizitem Bezug zu Versuchen im "Physikalischen Praktikum für Mediziner und Zahnmediziner" 
Welcome_u_Roadmap.pps Blockdiagramm zum Aufbau der Vorlesung , Termine
Grundgroessen_Vollversion.pps Grundgrößen der Mechanik und Wärmelehre 
Zeit [s] Sekunde 
Länge [m] Meter 
Masse [kg] Kilogramm 
Temperatur [K] Kelvin 
Grundgröße der Elektrizitätslehre 
Elektrische Stromstärke [A] Ampere 
Grundgröße der Lichtstärke (physiologisches Empfinden) 
Lichtstärke [cd] Candela 
Geschwindigkeit_Schall.pps Die Geschwindigkeit ist ein Quotient, 
Zähler: Weg, 
Nenner: Zeit 
Die Schallgeschwindigkeit in Luft bei 20° C beträgt 344 m/s  
Die Lichtgeschwindigkeit c = 3 · 10^8 m/s ist eine Naturkonstante, 
Geschwindigkeit der Photonen 
höchste Geschwindigkeit für die Ausbreitung von Information und Energie 
Ue_1_20110415_p.pdf Übung zur logarithmischen Darstellung
Loesungs_Mappe_Ue_1.xls Lösungs-Rechenmappe
Versuch_Messung_der_Geschwindigkeit_10.pps Geschwindigkeit: Quotient 
Zähler: Änderung desWegs 
Nenner: Änderung der Zeit 
Mittlere Geschwindigkeit: 
Mittelwert der in den einzelnen Intervallen gemessenen Geschwindigkeiten 
Standardabweichung: 
Maß für die Abweichung der einzelnen Messwerte vom Mittelwert 
Versuch_Geschwindigkeit_Mappe1.xls Excel Mappe zur Berechnung von 
Mittelwert und Standardabweichungen zu den Werten des 
 Versuchs "...Messung der Geschwindigkeit"
Verteilung_Bsp_Endoprothesen_11.pps Nach einer ihrer Eigenschaften in Klassen zu Intervallen bestimmter Breite eingeteilte Daten nennt man (Häufigkeits-)Verteilung 
Ein Histogramm ist die grafische Darstellung der Verteilung, die Abszisse zeigt das Intervall der Eigenschaft, die Ordinate die Häufigkeit 
Die gruppierten Daten nennt man Häufigkeitsverteilung oder einfach Verteilung 
Wichtigste Kennzahlen einer Verteilung sind 
Anzahl N der Beobachtungen 
Mittelwert µ (entspricht dem Schwerpunkt der Verteilung) 
Standardabweichung (entspricht der mittleren Breite der Verteilung) 
Zeigt die Verteilung Gauß-Form, dann liegen 68% der Messwerte innerhalb µ ± , 95% µ ± 2, 99,7% µ ± 3 
Verteilung_Gauss_11.pps Bei Normal-verteilten Messwerten gilt: 
Legt man ein Intervall der Breite ± N· um den Mittelwert µ, dann erwartet man bei mehrfacher Wiederholung der Messung für 
N=1    68 % 
N=2    95 % 
N=3    99,7 % 
der Messwerte innerhalb, den Rest außerhalb des Intervalls 
Die Standardabweichung µ des Mittelwerts ist 
µ = / Wurzel(N) 
Das heißt, um µ auf die Hälfte zu reduzieren bedarf es der 4-fachen Anzahl der Messwerte! 
Verteilung_Poisson_11.pps Die Zählung diskreter Ereignisse werde mehrfach wiederholt 
Die Anzahl von in gleichen Zeitintervallen beobachteten Ereignissen ist Poisson-verteilt, wenn 
die Ereignisse voneinander unabhängig einander eintreten 
die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines Ereignisses in allen Zeitintervallen gleich bleibt 
In einer Poissonverteilung ist 
Der Mittelwert der Erwartungswert  
Die Varianz  
Die Standardabweichung der Beobachtungen Wurzel () 
Für Erwartungswerte > 10 ist die Poisson- annähernd eine Gaußverteilung mit µ = und = Wurzel () , daher gilt: 
68% der Messwerte liegen innerhalb ± Wurzel() , 95% µ ± 2 ·Wurzel(), 99,7% µ ± 3 ·Wurzel() 
Zur Beurteilung der Wahrscheinlichkeit von Zufallsdaten ist die Änderung in Prozent ungeeignet, das geeignete Maß ist das Verhältnis Abweichung vom Mittelwert zur Standardabweichung:  /  
Geradlinige_Bewegung_Beschleunigung_PM.pps Geschwindigkeit: Quotient, v = s /t  [m/s] 
Zähler: Änderung des Wegs, s [m] 
Nenner: Änderung der Zeit,  t  [s] 
Beschleunigung: Quotient, a = v /t  [m/s^2] 
Zähler: Änderung der Geschwindigkeit, v [m/s]  
Nenner: Änderung der Zeit, t  [s] 
Speziell, wenn der Weg als Funktion der Zeit bekannt ist: 
Geschwindigkeit: Ableitung des Wegs nach der Zeit 
Beschleunigung: Ableitung der Geschwindigkeit nach der Zeit 
Das ist die zweite Ableitung des Wegs nach der Zeit 
Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung sind über ihre zeitlichen Ableitungen bzw. Integrale - miteinander verknüpft 
Beachten Sie: Nur die Exponential-, Sin- und Cos- Funktionen bleiben bei Ableitung bzw. Integration gewissermaßen Form-stabil 
Wegen dieser Eigenschaft sind diese Funktionen in vielen Vorgängen der Natur von besonderen Bedeutung 
Ue_2_20110429_p.pdf Übung zu Verteilungen, Standardabweichungen der Daten und des  des Mittelwerts
Loesungs_Mappe_Ue_2.xls Lösungen dazu
Masse_Kraft_Traegheit_11.pps Masse: elementare Eigenschaft eines jeden Körpers 
Kraft: vermittelt die Wirklichkeit 
Definition der Kraft mit den drei Newtonschen Axiomen 
1.Ein sich kräftefrei bewegender Körper behält seine Geschwindigkeit nach Betrag und Richtung bei 
2.Die Kraft ist proportional zur Beschleunigung, Proportionalitätskonstante ist die träge Masse 
3.Actio gleich Reactio, jede Kraft erzeugt eine gleichgroße, aber entgegensetzt gerichtete  Kraft 
Oft außer bei Rotationsbewegungen genügt es, die Masse im Schwerpunkt, unabhängig von der Form des Körpers, lokalisiert zu denken 
Massen haben zwei weitere Eigenschaften: 
Massen ziehen sich an (Gravitationgesetz) 
Masse ist zu Energie äquivalent E = m ·c2  [ J ] 
Fundamentalkraefte_11.pps Die Fundamentalkräfte sind 
Gravitationskraft 
Elektromagnetische Kraft 
Schwache- und 
Starke Wechselwirkung 
Die bei der Beschleunigung auftretenden Trägheitskräfte bezeichnet man im Gegensatz zu den Fundamentalkräften- als Scheinkräfte 
Ue_3_20110506_p.pdf Übung  zu Weg, Geschwindigkeit,  Periode und Phase
Loesungs_Mappe_Ue_3.xls Lösungen dazu
Kreisbahn_Zentrifugalkraft.pps Bewegung auf einer Kreisbahn mit Winkelgeschwindigkeit : 
Die zur Zentripetalbeschleunigung erforderliche Fundamentalkraft heißt  Zentripetalkraft 
Die dieser Kraft entgegengesetzt gleichgroße Trägheitskraft heißt Zentrifugalkraft 
Betrag beider Kräfte:  F = m · r · ^^2  [N] 
Das Gleichgewicht zwischen Zentrifugal- und Gravitationskraft hält die Himmelskörper auf ihren Bahnen 
In Zentrifugen ist die Winkelgeschwindigkeit proportional zur Drehzahl, daher wächst die Zentrifugalkraft mit dem Quadrat der Drehzahl
Oszilloskop.pps Das Oszilloskop beruht auf einer Braunschen Röhre mit lang nachleuchtendem Fluoreszenz-Schirm 
Zwei orthogonale Kondensator-Platten lenken den Elektronenstrahl ohne Verzögerung (!) ab 
Einsatz: 
Darstellung periodischer Signale 
Registrierung sehr kurzer Signale
Schwingung_Begriffe_10.pps Eine Schwingung beschreibt eine zeitlich periodische Auslenkung gemäß der Funktion 
  y(t) = y0 · sin ·t    
y0  Amplitude, maximale Auslenkung der Schwingung, die Einheit ist die der schwingenden Größe 
T  [s] Periode der Schwingung 
f  = 1 / T  [1/s]  Frequenz 
  = 2· / T    [1/s]  Winkelgeschwindigkeit (Kreisfrequenz) 
Periode, Frequenz und Winkelgeschwindigkeit (Kreisfrequenz) sind als Funktionen der Periode gewissermaßen Synonyme, ihr Gebrauch richtet sich nach der Anwendung 
Phase: Differenz zweier Auslenkungsmuster bezüglich der Winkel- bzw. der Zeitachse
Schwingung_Welle_long_transv_11.pps Wellen sind periodische Auslenkungen einer physikalischen Größe:
u ( s,t ) = u0 · sin( k·s - ·t ) 
Funktionen des Orts s und der Zeit t mit der 
Wellenlänge [m] undc Wellenzahl k = 2/ [1/m] 
Frequenz  f = 1 / T [1/s], Kreisfrequenz = 2 · f: 
Longitudinalwellen: Auslenkung in Richtung des Wellenvektors 
Transversalwellen: Auslenkung senkrecht zur Richtung des Wellenvektors 
Beispiele für Wellen mit Einheit der Amplitude u0  : 
Mechanische Wellen: 
Auslenkung [m] der Saite eines Instruments (transversal) 
Auslenkung der Teilchen [m] und des Drucks [Pa] einer Schallwelle 
Elektromagnetische Wellen: 
Elektrische Feldstärke [V/m] 
Magnetische Feldstärke [Vs/m2 = T] 
Frequenz, Wellenlänge und Ausbreitungsgeschwindigkeit sind verknüpft: cW = · f   [m/s] 
Ue_4_20110513_p.pdf Übung zu Trägheitskräften und Zentrifuge
Loesungs_Mappe_Ue_4.xls Lösungen dazu
Schwingung_Schall_11_med.pps Schallwellen sind Druckwellen 
Voraussetzung: Wechselwirkung zwischen den Teilchen, realisiert in realen Gase 
Aus der Bewegungsgleichung der Druckwelle folgt: 
Amplitude der Auslenkung der Teilchen 0   [m] 
Die Amplitude des Drucks ist proportional zur Frequenz, zur Schallschnelle, der Dichte und der Schallgeschwindigkeit   p0  = u0··cS  [Pa] 
Die Schall Schnelle zeigt die Geschwindigkeit der Auslenkung der Teilchen  u0  = · 0   [m/s] 
Schwingung_Schall_mit_Bewegungsgleichung.pps Enthält die Bewegungsgleichung der Druckwelle
Schwingung_Schall_Messung_11_med.pps Das Weber-Fechnersche Gesetz 
Die Lautstärke, eine Empfindung, folgt etwa logarithmisch der Schallintensität I  bzw. dem Schalldruck p, es gilt I~p2 
Physikalische Größen zur Schallmessung 
Referenzwert: Hörschwelle I0 = 10-12 [W/m2], p0 = 20 ·10-6  [Pa] 
Schallpegel, Einheit [dB] SPL, Dezibel Sound Power Level, als Funktion der Intensität oder des Drucks: 
L = 10 log ( I / I0 ) = 20 log ( p / p0 )  [dB] SPL 
Lautstärke, Einheit Phon, definiert als Pegel für einen Ton mit 1 kHz 
L = 10 log ( I1kHz / I0 ) = 20 log ( p1kHz / p0 ) [phon] 
Auf Isophonen mit der als Phon bezeichneten Lautstärke liegen Töne beliebiger Frequenz, die gleichlaut empfunden werden 
Addition von Schallpegeln 
bei Intensitäten I1 und I2:    L1+2 = 10 · log ((I1 + I2) / I0) [dB] SPL 
bei Schallwechseldrucken p1 und p2 :   L1+2 = 20 · log ((p1 + p2) / p0) [dB] SPL 
Bei n gleichen Schallquellen der Lautstärke L:  Ln = 10·log(n) + L 
Schwingungen_Doppler_Effekt_bewegte_Quelle.pps Sendet eine Quelle mit Frequenz f und Wellenlänge in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS , dann gilt: 
Bewegt sich die Quelle mit Geschwindigkeit v auf den ruhenden Empfänger zu, dann 
Verkürzt sich die Wellenlänge:  '  = · (1- v/cS ) [m] 
Erhöht sich die Frequenz:  f '  = f  /  (1- v/cS )   [1/s] 
Entfernt sich die Quelle vom ruhenden Empfänger, dann 
Erhöht sich die Wellenlänge:  '  = · (1+ v/cS ) [m] 
Erniedrigt sich die Frequenz:  f '  = f  /  (1+ v/cS )  [1/s] 
Die Schallgeschwindigkeit  cS  ist unabhängig von der Bewegung der Quelle 
Ändert sich aber -bezüglich des Empfängers- bei Bewegung des Empfängers 
Schwingungen_Doppler_Effekt_bewegter_Empfaenger.pps Sendet eine Quelle mit Frequenz f und Wellenlänge in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS , dann gilt: 
Bewegt sich der Empfänger mit Geschwindigkeit v auf die ruhende Quelle zu, dann nähert sich die Welle dem Empfänger mit 
Geschwindigkeit:  c'  = cs + v [m/s] 
Dadurch erhöht sich die Frequenz:  f '  = f · ( 1 + v/cS )   [1/s] 
Entfernt sich der Empfänger mit Geschwindigkeit v von der ruhenden Quelle, dann nähert sich die Welle dem Empfänger mit 
Geschwindigkeit:  c'  = cs - v [m/s] 
Dadurch erniedrigt sich die Frequenz:  f '  = f · ( 1 - v/cS )   [1/s] 
Schwingungen_Doppler_Effekt_bewegter_Reflektor.pps Eine ruhende Quelle sende mit Frequenz f in einem Medium mit Schallgeschwindigkeit cS  , am Ort des Senders stehe ein ruhender Empfänger 
Bewegt sich ein Reflektor mit Geschwindigkeit v (v << cS ) auf Quelle und Empfänger zu, dann 
erhöht sich die Frequenz um f =  f ·2 v / cs  [1/s] 
Entfernt sich der Empfänger mit Geschwindigkeit v, dann 
erniedrigt sich die Frequenz um f =  f ·2 v / cs [1/s] 
Ist v in der Größenordnung von cS, 
dann gilt f =  f ·2 v / (cs - v) [1/s] 
Nützlicher Link zu medizinischer Anwendung 
http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Untersuchungen/Ultraschall-von-Gefaessen-Dopp-1156.html 
Für elektromagnetische Wellen, die sich mit Lichtgeschwindikeit c ausbreiten, wird der Dopplereffekt mit Hilfe der Lorentz-Transformation erarbeitet 
Ue_5_20110520_p.pdf Übung zur Schallmessung
Loesungs_Mappe_Ue_5.xls Lösungen dazu
Druck_Hydrostat_11.pps Druck: Quotient, Kraft F durch Fläche A 
p = F/A  [N/m2] 
Das Volumen von Flüssigkeiten bleibt bei allen Drucken praktisch konstant 
Folge: Konstante Dichte 
Anwendung in hydraulischen Kraftverstärkern 
Die Kraft am Stempel 2 ist die mit dem Verhältnis der Flächen (2 durch 1) multiplizierte Kraft an Stempel 1: F1 = F2 · A2 / A1  [Nm] 
Druck_Aerostat_11.pps Druck: Quotient, Kraft F durch Fläche A 
p = F/A  [N/m2] 
Das Volumen von Flüssigkeiten und Festkörpern bleibt bei allen Drucken praktisch konstant 
Folge: Konstante Dichte 
Das Volumen von Gasen variiert stark mit dem Druck p ( ~ 1/p )  
Folge: Variable, Druck-abhängige Dichte 
Boyle-Mariottesches Gesetz für ein Gas konstanter Teilchenzahl bei konstanter Temperatur:  p ·V = p0 · V0  [Nm] 
Das Volumen V von Gasen ist umgekehrt proportional zum Druck p 
Folge: Die Dichte steigt proportional zum Druck 
Das Boyle-Mariottesche Gesetz folgt, bei konstant gehaltener Temperatur,  aus der Zustandsgleichung für ideale Gase 
Ue_6_20110603_p.pdf Übungen zum Druck und zur Gasgleichung
Loesungs_Mappe_Ue_6.xls Lösungen dazu
Arbeit_Energie_Erhaltung_Leistung_10.pps Satz von der Erhaltung der Energie: Die Gesamtenergie bleibt konstant, sie kann aber ausgetauscht oder in andere Formen umgewandelt werden 
Als Verrichten von Arbeit, kurz Arbeit,  bezeichnet man Austausch von Energie zwischen zwei Systemen 
Analogie zwischen Begriffen: Es verhält sich Arbeit zu Energie wie Kontobewegung zu Kontostand 
In vielen Anwendungen gilt: Arbeit ist Kraft mal Weg, 
W = F*s  [J] , die Einheit ist Joule = Newton * Meter 
Leistung ist der Quotient Arbeit durch Zeit: 
P = W / t   [W] , die Einheit ist Watt = Joule / Sekunde 
Arbeit_Hub_u_kinetische_Energie_PM_10.pps Ist die Kraft die Schwerkraft, nennt man die Arbeit Hubarbeit 
W = m · g · h   [J] 
Die Schwerkraft m · g  wirke entlang des Weges h 
Die Arbeit wird zu Kinetischer Energie, wenn die Kraft zur Beschleunigung einer Masse verwendet wird: 
Eine Masse m, mit Geschwindigkeit v bewegt, trägt die kinetische Energie Ekin=m·v2/2 [J] 
Diese Formen der Arbeit sind in vollem Umfang in andere Formen der Energie umwandelbar 
Im Gegensatz zur Wärme, die nicht vollständig in Kraft mal Weg für eine einzelne Masse verwandelt werden kann 
Erhaltung_Energie_Impuls.pps Bei allen Vorgängen innerhalb eines geschlossenen Systems gibt es additive Größen, deren Summe zeitlich konstant bleibt: 
Die Impulse (Impulserhaltung) 
Die Drehimpulse (Drehimpulserhaltung) 
Die Energie (Energieerhaltung) 
Nach Art der bei den Vorgängen ausgetauschten Formen der Energie unterscheidet man: 
Reversible Vorgänge, z. B. elastischer Stoß: Es werden nur vollständig ineinander umwandelbare Energien ausgetauscht 
Irreversible Vorgänge, z. B. inelastischer Stoß: Ein Teil der Energie wird in Wärme verwandelt 
Weitere Erhaltungssätze gibt es für Teilchenzahlen 
Ue_7_20110610_p.pdf Übung zu Energie, Arbeit und Grundumsatz 
Loesungs_Mappe_Ue_7.xls Lösungen dazu
Drehmoment_u_Hebelgesetz.pps Das Hebelgesetz sagt aus: 
Kraft mal Kraftarm = Last mal Lastarm 
F1 · r1  = F2 · r2  [Nm] 
Das Hebelgesetz gilt im Gleichgewicht an einem starren Hebel 
Das Produkt aus Kraft und Länge des Hebels nennt man Drehmoment M 
M = F · r   [Nm] 
Die Einheit des Drehmoments ist [Nm] 
Formal gleich der Einheit der Arbeit, zeigt aber nicht Kraft mal Weg, sondern Kraft mal Länge des Hebels, an dem die zum Hebel senkrecht stehende Kraft angreift 
Im Gleichgewicht ist die Summe der Drehmomente Null 
Hyd_Aerdyn_Kontinu_Gl_11.pps Volumenstromstärke, Quotient: Zähler Volumen dV [m^3], das mit Geschwindigkeit v [m/s] durch eine Querschnittsfläche  A [m^2], tritt, Nenner Zeit dt [s], in der das Volumen dV durch die Fläche fließt I = A·v = dV/dt [m^3/s] 
Flüssigkeiten sind inkompressibel, d.h. sie zeigen überall konstante Dichte, daraus folgt 
Die Kontinuitätsgleichung: In einer Leitung mit Abschnitten unterschiedlichen Querschnitts ist die Volumenstromstärke überall gleich 
Hyd_Aerdyn_Bernoulli_10.pps Die Gleichung von Daniel Bernoulli für ideale Strömungen: 
1/2· ·(v2^2 v1^2) = p1 p2   [Pa] 
p1, p2   [Pa]  Drucke in Bereichen unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeiten v2 und v1   [m/s] 
  [kg/m3]  Dichte des Mediums 
Daraus folgt: In Bereichen großer Strömungsgeschwindigkeit ist der Druck kleiner als in Bereichen kleiner Strömungsgeschwindigkeit 
Ursache: Energiesatz, daher unvermeidlich 
Kein Reibungseffekt, es wird keine Energie in Wärme umgewandelt, daher: 
Im Idealfall vollständig reversibel 
Hyd_Aerdyn_Bernoulli_Anwendg_11.pps Anwendung des Druckunterschieds in Strömung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit:
Geschwindigkeitsmessung mit Hilfe von  zwei Druck Messungen im Staupunkt p(S+D) (Pitot Druck) und im vorbeiströmenden Medium pS  (Statischer Druck) 
·v^2 / 2 = p(S+D) - pS  [Pa] 
  [kg/m3]  Dichte des Mediums 
v  [m/s]    Geschwindigkeit des bewegten Objekts bezüglich des Mediums 
Hydrodynamisches Paradoxon 
Folge: Knatterndes Geräusch bei Strömungen an flexiblen Auslässen (z. B. bei Luftablass aus einem Luftballon) 
Auftrieb am Flügel-Profil
Aber: Turbulenzen am Flügel verkleinern den Auftrieb bis auf Null
Anwendung: Störklappen (Spoiler) am Flugzeug, die zum Aufsetzen auf die Landebahn den Auftrieb ausschalten 
(http://www.grc.nasa.gov/WWW/K-12/airplane/spoil.html) 
Spoiler an Rennautos, um Straßen-Kontakt mindernden Auftrieb auszuschalten 
Flüssigkeits-Zerstäuber
Wasserstrahlpumpen
Beim Husten und Niesen zieht der Unterdruck in der Strömung störende Objekte aus den Atemwegen
Energiesparen bei allen (!) Bewegungen erfordert niedere Geschwindigkeiten 
Hyd_Aerdyn_Newt_Fl.pps Bei der Strömung realer Flüssigkeiten gibt es Reibung 
Laminare Strömung: Die Geschwindigkeit benachbarter zueinander paralleler Schichten eines Mediums ist proportional zum Abstand zwischen den Schichten   
Newtonsche Gleichung: Kraft zur Erzeugung laminarer Strömung  F = · A · dv/dx  [N] 
Viskosität  [Pa·s] 
Gradient der Geschwindigkeit im Medium dv/dx  [1/s]  
Fläche der bewegten Lamelle A [m^2]  
In Newtonschen Flüssigkeiten ist die Kraft zur Erzeugung laminarer Strömung proportional zur Strömungsgeschwindigkeit 
Allgemein: Bei  Newtonschem Verhalten ist die Kraft proportional zur Geschwindigkeit 
Hyd_Aerdyn_Hag_Pois.pps Das Hagen-Poiseuille Gesetz beschreibt die laminare Strömung viskoser Medien in Rohren 
Die Bewegung des Mediums erfordert Kraft gegen die Reibung 
Bei Strömung eines viskosen Mediums fällt deshalb der Druck im Rohr proportional zur Länge ab 
Das Geschwindigkeitsprofil als Funktion des Radius ist Parabel förmig 
Die Volumenstromstärke ist proportional zur vierten Potenz des Radius, I = ·p·R^4 / ( 8··l ) 
Volumenstromstärke I = V/t  [m^3/s] 
Rohr mit Radius R [m] und Länge l [m]   
Druckunterschied zu beiden Seiten des Rohrs p [Pa] 
Viskosität des Mediums [Pa·s] 
Der Transport erfordert Arbeit, W = p·V 
p [Pa] Druckunterschied zwischen Anfang und Ende der Leitung 
V [m3] transportiertes Volumen des Materials 
Hyd_Aerdyn_Stokes_Gesetz.pps Das Stokessche Gesetz beschreibt die Reibungskraft bei Bewegung einer Kugel in einem viskosen Medium   
F = 6 ··r·v  [N] 
[N·s/m2] Viskosität des Mediums [N·s/m^2] 
r [m] Radius der Kugel 
v [m/s] Geschwindigkeit der Kugel bezüglich des Mediums 
Wichtig als Näherung für die Reibungskraft bei (langsamer) Bewegung von beliebig geformten Körpern in Gasen oder Flüssigkeiten: 
bei laminarer Strömung ist die Reibungskraft proportional zur Geschwindigkeit 
Für den Fall in viskosen Medien folgt 
konstante End-Geschwindigkeit
nicht alle Körper fallen gleichschnell
Anwendung: Beim Zentrifugieren driften in einer rotierenden Flüssigkeit Teilchen, die sich in Dichte oder Form unterscheiden, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten nach außen 
Gleichgewicht zwischen Zentripetal- und Stokes-Reibungskraft 
Ue_8_20110701_p.pdf Übung zum Drehmoment und Hebelgesetz
Loesungs_Mappe_Ue_8.xls Lösung dazu
Hyd_u_Aerstat_Brown_u_Diffusion.pps Der Diffusionsstrom ist proportional zum Konzentrationsgefälle, erstes Ficksches Gesetz 
dN/dt = - A · D · dn/dx  [1/s]  Teilchenfluss  durch die Fläche A 
A [m2]  Fläche 
D [ m2/s ]  Diffusionskonstante 
dn/dx [1/m4] Konzentrationsgradient 
Zweites Ficksches Gesetz: Die zeitliche Änderung der Konzentration ist proportional zur Ableitung des Gradienten der Konzentration nach x 
Beschreibt auch die Wärmeleitung, dann steht anstelle der Konzentration die Temperatur und anstelle von D der Koeffizient der  Wärmeleitung 
Treibende Kraft ist die Brownsche Molekularbewegung 
Robert Brown, ein schottischer Botaniker, beobachtete 1827 die Bewegung von Pollen auf einem Tropfen und brachte damit den Nachweis für die Existenz von thermisch bewegten Atomen 
Diffusion endet bei Gleichverteilung, dem Zustand maximaler Entropie  
Waerme_Osmose.pps Osmose: Diffusion von Teilchen des Lösungsmittels zur Lösung, dabei baut sich der osmotische Druck auf 
·V = ·R·T  [J]  vant Hoffsche Gleichung 
[Pa]  osmotischer Druck 
V [m3]  Volumen der Lösung 
  [mol] Anzahl der im Volumen V der Lösung befindlichen Mol des gelösten Stoffes 
R [J/(mol·K)] allgemeine Gaskonstante 
T [K] Temperatur in K 
Umkehrosmose: Mit mechanischer Energie wird die Lösung durch eine semipermeable Membran gedrückt um den gelösten Stoff vom Lösungsmittel zu trennen 
Anwendung: Meerwassersalzung
Bauteile_Elastizitaet_Hookesches_Gesetz.pps Die charakteristische Eigenschaft des festen Zustands ist seine Elastizität bei Zugspannung 
Elastizitätsmodul: Proportionalitätskonstante zwischen Spannung und Dehnung 
Anwendung: 
Hookesches Gesetz für eine Feder mit Federkonstanten k [N/m]: Kraft zur Verformung der Feder um die Länge s [m]  
F = k · s   [N] 
Bei zunehmender Belastung: 
Fließen 
Bruch 
Poissonsche Zahl: Beziehung zwischen der Querkontraktion und relativer Längen Änderung 
Ue_9_20110708_p.pdf Übung zu elektrischen Eigenschaften von Kondensatoren (analog den elektrischen Eigenschaften der Zell-Membrane)
Loesungs_Mappe_Ue_9.xls Lösungen dazu
Bauteil_Potentiale_an_CLR_11.pps Die drei fundamentalen Bauteile der Elektrizitätslehre sind: 
Kondensator 
Spannung erscheint bei Ladung 
U=Q/C 
Elektrische Kenngröße: Kapazität C 
Bei konstanter Gleichspannung: Isolator 
Spule 
Spannung erscheint bei Änderung des Stroms 
U=-L·dI/dt 
Elektrische Kenngröße: Induktivität L 
Bei konstanter Gleichspannung: Leitung ohne Widerstand (Kurzschluss) 
Widerstand 
Spannung erscheint bei Strom 
U=R·I 
Elektrische Kenngröße: Widerstand R 
Bei konstanter Gleichspannung: Ohmscher Widerstand: U = R·I 
Spule und Kondensator bauen mit der elektrischen Energie elektrische bzw. magnetische Felder auf reversibel 
Im Unterschied zu Spule und Kondensator verwandelt der Ohmsche Widerstand elektrische Energie in Wärme irreversibel 
Atom_Frank_Hertz_Versuch_10_plus.pps Der Frank-Hertz Versuch zeigt die Anregung der Atome in diskreten Energie-Schritten 
Quecksilber-Dampf (entsteht bei 170°C) ist erforderlich, um auf der äußersten Schale einen Übergang mit definierter Energie zu beobachten 
Bei dichter Packung verbreitern sich die Energie-Niveaus bis zum Kontinuum im Metall 
Roe_Strahlung_Erzeugung_11.pps Aufbau einer Röntgenröhre: Zwischen einer Glühkathode und der Anode liegt Hochspannung (40-100 kV) 
Zwei voneinander unabhängige Prozesse verursachen Röntgenstrahlung: 
Auf der Anode abgebremste Elektronen senden Bremsstrahlung aus 
Bei Beschleunigung mit Spannung U in [V] folgt die Wellenlänge in [Å]  
  = 1240 / U   [nm]      (1 Å = 0,1 nm) 
Die angeregten Atome der Anode emittieren zusätzlich charakteristische Strahlung 
Ww_Roe_Mat_Abs_11.pps Das Absorptionsgesetz: Die Intensität I0  wird nach einem Weg der Länge d [1/cm] durch Materie mit Absorptionskoeffizienten [1/cm] zur Intensität I abgeschwächt  - unabhängig vom Aggregatzustand 
I = I0·exp(-d) 
Der Absorptionskoeffizient steigt mit der 
Elektronenzahl und Dichte des Absorbers 
Bei Energie der Strahlung zwischen 1 und 120 keV mit der Wellenlänge der einfallenden Strahlung 
Blei absorbiert sehr gut: 
3 mm Pb absorbiert Strahlung bis zu 120 keV praktisch vollständig 
Aluminium 
2,5 mm dickes Aluminium 
absorbiert weiche Strahlung unter 20keV praktisch vollständig 
ist für Strahlung höherer Energie praktisch transparent 
ist deshalb Standard-Filter an Röntgenröhren zur Durchleuchtung 
Ist für Abschirmungen - wegen der Transparenz für Strahlung mit Energie über 20keV - ungeeignet 
http://physics.nist.gov/PhysRefData/Xcom/Text/XCOM.html  Automatische Berechnung der Massenabsorptionskoeffizienten (="Streuquerschnitte") für beliebige Materialien
WW_Roe_Dosimetrie_11_Messgroessen.pps Wichtigste Messgrößen für ionisierende Strahlung: 
Becquerel [Bq]: Quotient, Zähler Anzahl der Zerfälle, Nenner Zeit 
Gray [Gy]: Quotient, Zähler: dem Absorber bei Absorption ionisierender Strahlung zugeführte Energie [J], Nenner: Masse des Absorbers [kg] 
Ionendosis [C/kg]: Quotient, Zähler: Im Absorber erzeugte Ladung [C], Nenner: Masse der Ladung [kg] 
Sievert [Sv]: Produkt aus Gray und Bewertungsfaktor für biologische Materie, 1 für Röntgen- , - und -Strahlung, 20 für Strahlen 
WW_Roe_Dosimetrie_09_Grenzwerte.pps Strahlenbelastung von ca. 1 mSv/Jahr ist Teil unserer natürlichen Umwelt 
Zusätzliche Belastung ist zu vermeiden 
Jedes energiereiche Strahlungsquant kann biologisch wirksam sein und Mutationen auslösen 
Grenzwert für Beruflich strahlenexponierte Personen 20 mSv/Jahr 
Grenze der Berufslebensdosis 400 mSv 
Überwachung der Dosisleistung am Arbeitsplatz ist die wichtigste Maßnahme 
Optimal: Instrumente mit akustischem Signal bei Auftreffen eines Strahlungs-Quants 
WW_Roe_Dosimetrie_10_Ionen_zu_Energie.pps Die Energiedosis ist meistens klein (z. B. Gy), deshalb schwer zu messen 
Aber: 
Auch kleine Ladungsänderungen führen in Kondensatoren kleiner Kapazität zu großen, leicht messbaren Spannungsänderungen 
Deshalb misst man die Ionendosis J [C/kg], vorzugsweise in Luft, und berechnet daraus - durch Multiplikation mit f = 35 Gy/(C/kg) - die Energiedosis D = f · J  [Gy] 
gebräuchliches Verfahren zur Bestimmung der Energiedosis 
http://bundesrecht.juris.de/strlschv_2001/index.html Link zur Strahlenschutzverordnung
http://www.bmu.de/strahlenschutz/rechtsvorschriften_technische_regeln/doc/6887.php Zusammenfassung und Anmerkung zur Strahlenschutzverordnung
http://www.helmholtz-muenchen.de/fileadmin/EPCARD-Portal/PDF/Strahlung_Fliegen.pdf Information zur Strahlenbelastung auf Flügen
mensch_und_umwelt.pdf Wissenschaftlich fundierte Darstellung der Wirkung ionisierender Strahlung auf den Menschen in der Medizin, der Technik und praktisch allen Bereichen des täglichen Lebens. Sehr empfehlenswert.
Ende dieser Vorlesung Viel Erfolg bei Ihrem weiteren Studium!