Präsentationen Inhalt und Anmerkungen
Strahlungsarten.ppt Quellen elektromagnetischer Strahlung: 
Elektrische Schwingkreise, beschleunigte Ladungen 
Technischer Wechselstrom bis Mikrowelle 
Molekülschwingungen, Schwingungen von Atomen in Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern 
Infrarotstrahlung 
Gemeinsame Grundlage: Maxwellsche Gleichungen (Induktion, Ausbreitung der Feldstärken) 
Elektromagnetische Strahlung bei elektronischen Übergängen 
Äußere Schalen: IR-, sichtbares Licht, UV-Strahlung 
Innere Schalen: Röntgenstrahlung 
Elektromagnetische Strahlung bei Kernreaktionen 
Gamma Strahlung 
Roentgenstrahlung_Erzeugung.ppt Aufbau einer Röntgenröhre: Zwischen einer Glühkathode und der Anode liegt Hochspannung (40-100 kV) 
Es gibt zwei Quellen für Röntgenstrahlung: 
Beim Abbremsen der auf der Anode auftreffenden Anoden wird die Bremsstrahlung emittiert 
Bei Beschleunigung mit Spannung U folgt die Frequenz aus E=U·e=h· 
Die angeregten Atome der Anode emittieren charakteristische StrahlungBerechnung der Energie bzw. der Wellenlängen nach Bohrs Modell: 
Beim Übergang von Schale m zu n gilt: =R·Z2·(1/n2-1/m2) 
Synchrotron_Strahlung.ppt Sehr hohe Intensität (3-4 Größenordnungen über Drehanoden-Generatoren) ermöglicht 
Messung an Mikrometer großen Kristallen 
Kurze Belichtungszeiten: Reaktions-Kinetik 
Praktisch weißes Licht: Freie Wahl der Wellenlänge! 
Ideal für Nutzung anomaler Dispersion (Resonanz bei elektronischen Übergängen an Absorptionskanten) 
Gepulstes Licht aus Elektronen Bunches 
Stroboskop Effekt (140 ps) nutzbar 
Polarisiert in der Ebene des Elektronenstrahls: 
Drehung der Polarisationsebene messbar, damit können magnetische Momente entdeckt werden 
Aber: Die Beugungsebene wird vertikal gestellt, Instrumente zur Beugung drehen nach oben 
Ww_Strahl_Mat_inkohaerent.ppt Wechselwirkung von Röntgenstrahlung mit Materie: 
Anregung kohärenter Streuung: 
Die Röntgenstrahlung regt benachbarte Oszillatoren zu gleichphasigen erzwungenen Schwingungen an 
proportional zu Z2,5/E2 
Anregung inkohärenter Streuung 
Photoeffekt 
Compton-Effekt 
Paarbildung
Ww_Strahl_ Mat_kohaerent.ppt Anregung eines Atoms durch Absorption und anschließende Emission: Inkohärente Streuung 
Wegen der unbestimmten Zeit zwischen Anregung und Emission (ca. 10-8 s) fehlt die feste Phasenbeziehung zwischen einfallender und ausfallender Welle, deshalb ist diese Strahlung für Beugung und Abbildung ungeeignet 
Erzwungene Schwingung der Valenz-Elektronen: Kohärente Streuung 
Feste Phasenbeziehung zwischen einfallender und ausfallender Welle, Grundlage für Beugung und Abbildung 
Ww_Strahl_Mat_Absorption_v_Roentgenstrahlen.ppt Absorptionsgesetz bei Material der Dicke d mit Absorptionskoeffizient [1/cm]: I=I0·exp(-d) 
µ=·n,  Streuquerschnitt pro Teilchen [barn/Teilchen], 1barn=10-24cm2, n Anzahldichte der Teilchen [1/10-24 cm^3] 
Absorption durch kohärente Streuung: 
Die Röntgenstrahlung regt benachbarte Oszillatoren zu gleichphasigen, erzwungenen Schwingungen an
Absorption durch inkohärente Streuung 
Photoeffekt 
Compton-Effekt 
Paarbildung 
Aluminium ist für Strahlung über 50 keV praktisch transparent, auch bei 10 mm Stärke 
Für Abschirmungen daher ungeeignet 
Fenster der Röntgenröhren zur 
Medizinischen Anwendung: Ein 2,5 mm starkes Al Fenster absorbiert die weiche Strahlung unter 20keV 
http://physics.nist.gov/PhysRefData/Xcom/Text/XCOM.html Quelle für Energie-abhängige Streuquerschnitte:
http://www.physics.nist.gov/PhysRefData/Elements/index.html
Uebung_1_SoSe07.doc Übung zur Absorption von Röntgenstrahlung
Neutronen_Erzeugung.ppt Im Reaktor wird 235U mit langsamen Neutronen beschossen, 
der Kern spaltet 
schnelle Neutronen werden frei 
Ein Moderator erzeugt thermische Neutronen 
Kontinuierliche Quelle, 
Hohe Reaktor Sicherheit erforderlich   
In Spallationsquellen werden bei Beschuss von schweren Kernen Neutronen frei 
Betrieb in Pulsen 
Wenig radioaktive Belastung nach dem Abschalten 
Bewegte Materie hat Welleneigenschaft: Materie Wellen 
Zusammenhang zwischen Impuls und Wellenlänge: De Broglie Relation: p=h/ [mkg/s] 
Neutronen_inkohaerent.ppt Bei Streuung von Neutronen am Kern addiert sich der Spin des Neutrons (±1/2) zu dem des Kerns (J) 
Je nach Vorzeichen des Neutronenspins ergeben sich für jeden Kern zwei unterschiedliche Streulängen: b+ und b-  
Kerne unterschiedlicher Streulängen sind statistisch verteilt, das führt zu 
Inkohärenter Streuung 
Folge: Untergrund im Beugungsbild 
Aber: Der Mittelwert der Streulängen über alle Atome liefert scharfe Braggrefelexe 
Uebung_2_SoSe07.doc Übung zur Absorption von Neutronenstrahlung
Fourier_Trafo_u_komplexe_Zahl.ppt Die komplexe Exponentialschreibweise ist zur Mitteilung von Betrag |F| und Winkel geeignet 
F = |F|·EXP(i·) 
Die Eulersche Beziehung verknüpft cos und sin  Funktionen mit EXP(i·) 
cos() = ½ (EXP(i·) + EXP(-i·)) 
i·sin()  = ½ (EXP(i·) - EXP(-i·)) 
Die Fourier-Transformation zerlegt eine beliebige Funktion  f(x) in harmonische Anteile: 
F(h) = f(x) EXP(2ihx) dx 
f(x) = F(h) EXP(-2ihx) dh 
Grenzen der Integration jeweils von - bis + 
Fourier-Transformationen von Gausskurven.ppt Gauß-Kurven werden bei Fourier-Transformation zu Gauß-Kurven mit invertierter Halbwertsbreite 
Schmal wird breit und umgekehrt 
Fourier_Verschiebungsop_u_Delta_Fkt.ppt Verschiebung einer Funktion im Ortsraum führt zu einer Phasenverschiebung der Fourier-Transformierten 
Die Fourier Transformierte einer Funktion an der Stelle x0 ist eine harmonische Funktion mit Wellenlänge 1/x0  
Die Fourier Transformierte einer harmonischen Funktion mit Wellenlänge h0 ist eine Funktion am Ort 1/h0 
Die Fourier Transformierte einer Funktion bei 0 ist eine Konstante 
Die Fourier Transformierte einer Konstanten ist eine Funktion bei 0 
Fourier-Faltungs Formalismus.ppt Dichte einer periodischen Struktur ist die Faltung aus 
leerem Gitter mit der Dichte einer Elementarzelle
Fourier_Gitter_u_Strukturfakt.ppt Die Dichte im Kristall ist die Faltung aus der Dichte des 
leeren Gitters mit der einer Elementarzelle 
Aus der Fourier-Transformation des leeren Gitters folgt: 
Ungeheure Verstärkung bei ganzzahligen h,k,l, sonst Intensität praktisch null 
Die Fourier-Transformation des Zellinhalts ergibt den Strukturfaktor 
Der Strukturfaktor enthält die Information über die Lage der Teilchen 
Der Atomformfaktor ist die Fourier-Transformierte der Dichteverteilung eines Atoms 
Fourier_h_und_q.ppt Der Strukturfaktor ist eine Funktion der Koordinaten, unabhängig von der Basis (!) 
Der Atomformfaktor ist eine Funktion des Betrages des reziproken Vektors 
deshalb eine Funktion der Koordinaten und der Basis 
Die Braggsche Gleichung verknüpft die Koordinaten des reziproken Vektors mit dem Streuvektor im Experiment: h = k1-k0 ,  2/h·sin =  
Strukturfaktor_Brechnung.ppt Zum Strukturfaktor trägt jedes Atom in der Elementarzelle mit zwei Summanden bei: 
Für den Realteil mit dem Produkt aus 
Atomformfaktor 
und dem Cosinus der Phase 2·(hx +ky +lz) 
Für den Imaginärteil mit dem Produkt aus 
Atomformfaktor 
und dem Sinus der Phase 2·(hx +ky +lz) 
Die Intensität ist das Betragsquadrat des Strukturfaktors 
Im Gitter ist der Strukturfaktor nur bei ganzzahligen (hkl) beobachtbar, weil nur an diesen Positionen die Intensität um die Anzahl der Elementarzellen verstärkt wird 
Uebung_3_CaC2_F.doc Berechnung des Strukturfaktors und der Intensität für Pulver-Daten
http://www.isis.rl.ac.uk/ISISPublic/reference/Xray_scatfac.htm Quelle zur Berechnung der Atomformfaktoren, beachte, dass (1/2d)^2 in der Formel stehen muss, in der Anleitung wurde das Quadrat vergessen
Beugung am Kristall_070712.ppt Beugung am Einkristall: 
Intensität nur in bevorzugte Richtungen unter dem Beugungswinkel 2 
Beugung an Pulverproben erscheint wie Beugung an einem Einkristall, der kontinuierlich um eine Achse in Richtung des Primärstrahls gedreht wird 
Auf diese Weise fällt die Intensität auf Kegelmäntel um den Primärstrahl 
Kristallite, die um eine andere Achse verkippt sind, erfüllen die Beugungsbedingung nicht 
Fourier_u_Patterson_Analyse.ppt Die Fourier-Synthese liefert die optimale Information, die Verteilung der Dichte 
Aber: Aus dem Beugungsbild ist nur der Betrag des Strukturfaktors messbar, nicht die Phase 
Die Pattersonfunktion folgt unmittelbar aus der Intensität 
Aber: Diese Autokorrelationsfunktion der Dichte liefert (nur) die nach Häufigkeit und Streukraft der Objekte gewichteten Abstände 
Strukturloesung_Schweratom.ppt 1.Die Lagen einiger weniger Schweratome folgen aus der Patterson-Karte, also unmittelbar aus den Messwerten 
2.Mit diesem Strukturmodell werden für alle Reflexe die Phasen berechnet 
3.Kombination der errechneten Phasen mit gemessenen F ergeben neue Strukturfaktoren 
4.Ein verbessertes Modell liefert die Fourier-Synthese mit den neuen Strukturfaktoren 
5.Iteration: Sprung zu (2.), Berechnung der Phasen aus dem verbesserten Modell, solange der R-Wert konvergiert 
Strukturloesung_anomale_Disp.ppt Ein bekanntes, bei der verwendeten Wellenlänge anomal streuendes Atom wird in die Struktur eingebaut 
Vorteilhaft ist Synchrotronstrahlung, die Wellenlänge kann in die Nähe aller Absorptionskanten gelegt werden 
Zu jedem h,k,l Tripel werden die  Friedel-Paare gemessen 
Aus den unterschiedlichen Werten von F(h) und F(-h) folgen für jedes Paar zwei Vorschläge für die Phasen 
Uebung_4_CaC2_F.doc Eintrag von Strukturfaktoren in die komplexe Zahlenebene, Effekt eines Schweratoms (hier Ca)