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MUT | Alte Kulturen | Sammlungen im Schloss Hohentübingen |
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Einblicke |
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Die Geschichte der Schausammlungen ist kurz. Nach der Renovierung des Schlossgebäudes (1979-1994) war es möglich, hier beinahe alle denkmälerorientierten Wissenschaften samt ihrer teilweise bis ins 18. Jahrhundert zurückreichenden Lehrsammlungen unterzubringen und der Öffentlichkeit in Form eines Museums zugänglich zu machen. Ziel und Aufgabe der Schausammlungen ist es, einerseits der Ausbildung der Studierenden zu dienen und andererseits auch der nichtuniversitären Öffentlichkeit einen Zugang zu den einzelnen Fächern zu ermöglichen. Eröffnet wurde das Museum 1997 im Ost- und Nordflügel, 1998 dann auch im Fünfeckturm. Es bietet auf etwa 2000 m² rund 4600 Exponate. Es vereint Objekte aus den Lehrsammlungen der Institute für Ur- und Frühgeschichte, für Klassische Archäologie einschließlich der Numismatischen Arbeitsstelle, für Ägyptologie, des altorientalischen Seminars sowie des Instituts für Ethnologie. In Sonderausstellungen berichten die einzelnen Abteilungen zudem immer wieder von ihrer Arbeit, von wichtigen Neufunden und von aktuellen Forschungsergebnissen. Auch zeitgenössische Künstler lassen sich von den Exponaten für ihre Werke inspirieren und stellen zwischen den archäologischen und ethnologischen Objekten aus. Für Gruppen von Kindern und Jugendlichen werden Themenbereiche wie Steinzeitwerkstatt, Hieroglyphen, antike Kleidung, Tattoo in Kursen angeboten. |
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