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Informationen für die Mitglieder der Eberhard Karls Universität Tübingen / TUN Nr. 121: 14.04.2005

Tübinger Team siegt bei Philip-Jessup Moot Court Competition
Sieger reisen zur Endrunde des Völkerrechtswettbewerbs nach Washington, D.C.

Das Team der Eberhard Karls Universität Tübingen hat Ende Februar an der Europa- Universität Viadrina in Frankfurt/Oder die deutschen Ausscheidungen des Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition gewonnen. Zur nationalen Ausscheidung dieses traditionsreichsten weltweit ausgetragenen Wettbewerbs im Völkerrecht waren zwölf Teams aus ganz Deutschland angereist.
Der amerikanische Völkerrechtler und Präsident des Internationalen Gerichtshofes Philip C. Jessup hatte den Wettbewerb 1959 ins Leben gerufen. Inzwischen nehmen mehr als 300 Teams weltweit teil. Verhandelt wurde dieses Jahr ein Streitfall zweier imaginärer Staaten um Schadensersatz wegen radioaktiver Verseuchung eines Hochsee-Atolls. Auf der Richterbank saßen Prof. Dr. Knut Ipsen, Gründungsrektor der Viadrina-Universität, Prof. Dr. Cees Roelofsen von der Universität Utrecht sowie Elisabeth Bowes vom Internationalen Seegerichtshof in Hamburg.

Tübingen hatte als erste deutsche Universität schon 1977 teilgenommen, aber noch nie gewonnen. Das Team vom Lehrstuhl Prof. Wolfgang Graf Vitzthum mit Josef Girshovich, Jasmin Bornmann, Jan Wackenhuth, Alena Tsitkova, Dzmitry Stsiapanau, Michael Allmendinger und Björn Hofmann sowie Koordinator Dr. Alexander Proelß hatte sich ein dreiviertel Jahr auf den Fall vorbereitet. Als offizielle Vertreter der Bundesrepublik werden die Tübinger nun an den "Shearman & Sterling International Rounds of the Jessup Competition" vom 27. März bis 3. April 2005 in Washington D.C. teilnehmen.

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e-mail an die redaktion © Eberhard Karls Universität Tübingen / Stand 14.04.2005