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Informationen für die Mitglieder der Eberhard Karls Universität Tübingen / TUN Nr. 121: 14.04.2005

Sitzung des Auswahlkomitees der Hermann Hesse Stiftung

Zum dritten Mal traf sich Mitte Februar das Auswahlkomitee zur Vergabe der renommierten Stipendien der Hermann Hesse Stiftung. Rektor Professor Dr. Dr. h.c. mult. Eberhard Schaich, Ehrensenator Jürgen Teufel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Pforzheim-Calw, Professor Dr. Stefanie Würth vom Deutschen Seminar; Professor Dr. Gottfried Schiemann von der Juristischen Fakultät und Wolfgang Mekle vom Dezernat für Internationale Beziehungen kamen im Rektorat der Universität Tübingen zusammen, um unter den zahlreichen Stipendienbewerbern die förderungswürdigsten auszuwählen.

Ins Leben gerufen wurde das Stipendien- und Förderprogramm im September 2002, um vor allem fortgeschrittene Studierende aus Mittel- und Ostasien zu unterstützen. Wichtige Impulse hierfür gaben die langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen der KSK Calw und des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes zur National Savings Organisation in Pakistan. Hinzu kam die Verbundenheit mit dem großen Sohn der Stadt Calw, der sich seinerseits sehr für Asien interessierte. Auch sein Großvater Hermann Gundert hatte sich während seines Studiums in Tübingen bereits mit dem mittel- und ostasiatischen Raum beschäftigt.

Nicht nur qualifizierte ausländische Studierende aus der besagten Region können sich für die mit 705 Euro monatlich dotierten Stipendien bewerben. Auch für Tübinger Studierende der Rechts-, Sprach-, Wirtschafts- sowie Gesellschafts- und Kulturwissenschaften, die einen Studien- oder Forschungsaufenthalt in Ländern Mitttel- und Ostasiens anstreben, besteht die Möglichkeit, sich über die Internationalisierungsbeauftragten ihrer Fakultäten für ein solches Stipendium empfehlen zu lassen. Das Stipendium, das für eine Höchstdauer von zehn Monaten vergeben wird, schließt auch die Reisekosten und bei ausländischen Studierenden gegebenenfalls einen vorbereitenden einmonatigen Deutschkurs am Hermann-Hesse-Kolleg in Horb mit ein.

Viele der Tübinger Partneruniversitäten haben sehr positiv auf dieses Stipendienangebot reagiert und hervorragend qualifizierte Studierende empfohlen. Ausgewählt wurden in dieser Runde schließlich je ein Studierender der Universitäten Jilin/China (Wirtschaftswissenschaften); Renmin/China (Jura); Chulalongkorn/Thailand (Germanistik); Tokyo (Germanistik); sowie Rikkyo/Japan (Theologie). Auch zwei Tübinger Studierende dürfen sich über ein Hermann-Hesse-Stipendium freuen und demnächst zum Studienaufenthalt nach Peking beziehungsweise Kirgistan aufbrechen.

Wolfgang Mekle

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e-mail an die redaktion © Eberhard Karls Universität Tübingen / Stand 14.04.2005