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Informationen für die Mitglieder der Eberhard Karls Universität Tübingen / TUN Nr. 121: 14.04.2005

Sitzung des Tübinger Universitätsrats am 10. März 2005

Professor Dietrich Niethammer, der Ende März altershalber aus dem Universitätsrat ausgeschieden ist, wurde in der Sitzung des Gremiums am 10. März verabschiedet. Der Vorsitzende, Tilman Todenhöfer, dankte Niethammer, der dem Gremium seit seiner Gründung angehörte, herzlich für seine Arbeit und sein Engagement. Als Nachfolger von Dietrich Niethammer wurde Professor Herbert Klaeren als Stellvertretender Vorsitzender des Universitätsrates gewählt.

In seiner ersten Sitzung im Jahr 2005 gab der Universitätsrat dem Jahresabschluss 2004 seine Zustimmung und stellte den Einnahmen- und Ausgabenplan 2005 (Universität ohne Medizinische Fakultät) in Höhe von rund 190 Millionen Euro fest. Zusätzlich wurde der Haushaltsplan für das Körperschaftsvermögen der Universität in Höhe von 1,19 Millionen Euro festgestellt. Ferner stimmte der Universitätsrat den Grundzügen der Mittelverteilung für 2005 zu und nahm vom Wirtschaftsplan der Medizinischen Fakultät 2005 zustimmend Kenntnis.

Im Rahmen seiner fortlaufenden Gespräche mit den einzelnen Fakultäten stellten sich in der Sitzung die Fakultäten für Philosophie und Geschichte, Sozial- und Verhaltenswissenschaften, die Neuphilologische Fakultät und die Fakultät für Mathematik und Physik dem Universitätsrat vor. In der Diskussion mit Dekanen und Prodekanen über die aktuelle Situation von Forschung und Lehre wurde deutlich, dass die Situation in der Lehre von steigenden Studierendenzahlen und der anstehenden Umstellung auf die neuen Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master geprägt ist. Im Bereich der Forschung war festzustellen, dass sich die Fakultäten auf ein mögliches Exzellenzprogramm des Bundes, über das in den Medien bereits mehrfach berichtet wurde, mit Projekt-skizzen und Antragsentwürfen sehr gut vorbereitet haben. Der politische Stillstand, der inzwischen auf diesem Gebiet eingetreten ist, hat zweifellos eine demotivierende Wirkung auf die Weiterentwicklung dieser Aktivitäten. Indessen wird versucht, diese in andere Förderprogramme einzubringen.

Rektor Eberhard Schaich stellte den Rechenschaftsbericht des Rektorats für die Jahre 2003/2004 vor und berichtete über aktuelle Entwicklungen. Unter anderem haben die Arbeiten an der neuen Grundordnung der Universität begonnen, nachdem das neue Landeshochschulgesetz Anfang Januar 2005 in Kraft getreten ist.

Das Gremium beschloss im Verlaufe der Sitzung, den Studienbetrieb des Stuttgart Institute of Management and Technology (SIMT) aus der gemeinsamen akademischen Verantwortung der Universitäten Hohenheim, Stuttgart und Tübingen zu entlassen und der Universität Stuttgart die erbetene Möglichkeit zu geben, die direkte Verantwortung für die weitere Konsolidierung des Betriebes der Einrichtung zu übernehmen. Der Änderung der Funktionsbeschreibung mehrerer Professorenstellen wurde ebenso die Zustimmung erteilt wie der Einrichtung eines Deutsch-französischen Studiengangs "Interkulturelle Deutsch-Französische Studien". Ebenso wurde der Einführung neuer Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich der Neuphilologie und der Informatik die Genehmigung erteilt.

Prof. Dr. Dr. h. c. Eberhard Schaich, Rektor
Tilman Todenhöfer, Vorsitzender des Universitätsrats

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e-mail an die redaktion © Eberhard Karls Universität Tübingen / Stand 14.04.2005