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Prof. Dr. Bernhard Tschofen
Auf die C 3-Professur für Empirische Kulturwissenschaft/Volkskunde mit Schwerpunkt Regionale Ethnographie wurde zum 1. Dezember 2004 Bernhard Tschofen an das Ludwig-Uhland-Institut berufen. Er trat dort die Nachfolge von Utz Jeggle an. Tschofen wurde 1966 in Bregenz geboren und studierte an den Universitäten Innsbruck und Tübingen Empirische Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte. 1999 promovierte er in Tübingen über "Berg Kultur Moderne. Volkskundliches aus den Alpen- ländern". Schon seit 1992 arbeitete er an verschiedenen Museen und Ausstellungsprojekten in Österreich, bevor er 1995 Universitätsassistent an der Universität Wien wurde. Dort habilitierte er sich 2001 und wurde außerordentlicher Professor. Ein in Tübingen geplantes Forschungsprojekt wird sich mit regionalen Wissenskulturen und der Konstituierung von Raum und Identität in der Moderne beschäftigen. Außerdem wird Tschofen an einer DFG-Forschergruppe mitwirken, die von Göttingen aus koordiniert wird und sich mit "Cultural Heritage/Cultural Property: Eigentums- und Urheberrechtsfragen" beschäftigt. Im Zentrum seiner Forschung stehen weiterhin die sozialen und kulturellen Wandlungsprozesse durch die Europäisierung im Rahmen einer vergleichenden Regionenforschung. Zu Tschofens Arbeitsbereich gehört auch die Tübinger Arbeitsstelle "Sprache in Südwestdeutschland" und die Fortführung der am Institut betriebenen "Jüdischen Studien".
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e-mail an die redaktion © Eberhard Karls Universität Tübingen / Stand 20.02.2005 |