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Prof. Dr. Klaus-Peter Horn
Klaus-Peter Horn hat im Oktober 2004 am Institut für Erziehungswissenschaft die C4-Professur für Allgemeine Pädagogik übernommen. Er trat damit die Nachfolge von Klaus Prange an. Horn wurde 1960 in Wertheim am Main geboren und studierte Erziehungswissenschaft in Frankfurt am Main. Von 1991 bis 2004 unterbrochen von zwei Lehrstuhlvertretungen in Frankfurt und Dortmund war Horn in der Abteilung Historische Erziehungswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Im Jahr 1995 promovierte er über Pädagogische Fachzeitschriften in der Zeit des Nationalsozialismus. In seiner Habilitation im Jahr 2002 erforschte er die Geschichte der Erziehungswissenschaft in Deutschland im 20. Jahrhundert. Klaus-Peter Horn plant in einem interdisziplinären Forschungsverbund ein Projekt zum Umgang von Pädagogen, Eltern und Medizinern mit dem Problem der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern. Ein zweites Projekt wird sich mit den Auswirkungen von biomedizinischen Erkenntnissen auf die Erziehungswissenschaft im 20. Jahrhundert bis heute beschäftigen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit ist die Geschichte der Lehrerausbildung seit 1945.
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e-mail an die redaktion © Eberhard Karls Universität Tübingen / Stand 20.02.2005 |