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Prof. Dr. Andrea Santangelo
Andrea Santangelo hat im September 2004 am Institut für Astronomie und Astrophysik die C3-Professur für experimentelle weltraumgestützte Hochenergie-Astrophysik in der Nachfolge von Rüdiger Staubert angetreten. Santangelo wurde 1962 in Palermo geboren, wo er von 1981 bis 1987 Physik studierte. Für seine Promotion am Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR) in Palermo forschte er von 1990 bis 1991 an der Columbia University, New York, im Bereich der weltraumgestützten experimentellen Astronomie, wo er von 1992 bis 1994 auch als Research Scientist tätig war. Vor seiner Berufung nach Tübingen arbeitete Santangelo von 1994 bis 2004 am CNR in Palermo. Santangelo beschäftigt sich mit der Planung und Durchführung von Weltraummissionen, die Informationen über Röntgen- und Gammastrahlen sammeln. Aus Daten der Tübinger Satellitenprojekte XMM und Integral will er Rückschlüsse auf die Entstehung von schwarzen Löchern und anderen Galaxien ziehen. Zudem arbeitet er am Dark Universe Observatory mit, das durch die Ermittlung der Verteilung von Sternenhaufen Hinweise auf die Entstehung des Universums zu finden versucht. In der Mission Extreme Universe Space Observatory beschäftigt sich Santangelo mit Entstehung und Effekten von hochenergetischer kosmischer Strahlung. Seine Professur für weltraumgestützte Hochenergie-Astrophysik ist die einzige dieser Art in Deutschland.
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e-mail an die redaktion © Eberhard Karls Universität Tübingen / Stand 20.02.2005 |