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Prof. Dr. József Fortágh
József Fortágh wurde im Sommersemester auf eine Professur
für Experimentalphysik an das Physikalische Institut berufen. Er
wurde 1974 in Budapest geboren und studierte an der Technischen Universität
Budapest Physik. Sein Diplom legte er an der Universität München
in der Arbeitsgruppe des Nobelpreisträgers Theodor W. Hänsch
ab. An der Universität Tübingen promovierte er 2003 mit einer
Arbeit über Bose-Einstein-Kondensate in magnetischen Mikrofallen.
Diese Arbeit wurde mit dem Dr. Friedrich Förster-Preis ausgezeichnet.
Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent in Tübingen
und ging zu Forschungsaufenthalten an die Universitäten von Queensland
und Rochester. 2006 erhielt er den Forschungspreis im Wettbewerb "NanoFutur"
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mit dem Preisgeld
von 1,5 Mio. Euro baute er in Tübingen eine Nachwuchswissenschaftlergruppe
"Nano-Atomoptik" auf. Diese Gruppe wird nun der Kern eines neuen
Forschungszentrums unter dem Titel "Kollektive Quantenphänomene
und deren Anwendungen". Fortágh will darin die zukunftsweisenden
Gebiete der Nanotechnologie und Materialwissenschaften mit experimentellen
Methoden der Quantenoptik und der Physik ultrakalter Atome zusammenführen.
An dieser Schnittstelle sollen innovative Messinstrumente im Nanobereich
entwickelt werden, die vom quantenmechanischen Charakter geprägt
sind und deren Genauigkeit bis zum Quantenlimit ausgebaut werden kann.
Mit seiner Berufung nach Tübingen lehnte Fortágh Rufe an die
Universitäten Nottingham und Basel ab. [Uni Tübingen | Aktuell | TUN | Inhalt | Neue Gesichter]
e-mail an die redaktion © Eberhard Karls Universität Tübingen / Stand 09.11.2007 |