Highlights 2003

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Fund von Königsstatuen in den Königsgrüften von Qatna

Tübinger Archäologen liefern ersten Nachweis für Totenkult im Alten Orient

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Die Ausgrabungen auf dem Ruinenhügel Tell Mishrife, der altsyrischen Stadt Qatna, werden seit 1999 von einem internationalen Archäologenteam aus Syrien, Italien und Deutschland durchgeführt. Der Ort liegt im Westen Syriens, ca. 200 km nördlich der syrischen Hauptstadt Damaskus und in der Nähe der modernen Großstadt Homs. Die im Rahmen dieses Kooperationsprojektes initiierten Ausgrabungen verteilen sich auf mehrere Stellen innerhalb der riesigen Stadtanlage, die von noch heute 20 Meter hoch anstehenden und ein Quadrat von 1000 Meter Seitenlänge umschreibenden Festungswällen umgeben war.

Die Freilegung des Palastes im Zentrum dieser antiken Großstadt der Bronzezeit wird von deutschen und italienischen Teams vorgenommen. Das von der Universität Tübingen entsandte deutsche Team, das seine Aktivitäten ausschließlich auf die großflächige Aufdeckung der Reste des Palastes gerichtet hat, besteht aus 15 Archäologen, Studenten und Experten, die sich seit Anfang August in Syrien aufhalten. In dem durch das Tübinger Team (Leitung Prof. Dr. Peter Pfälzner, örtliche Leitung Dr. Mirko Novák) bearbeiteten Palastbereich liegen die entdeckten königlichen Grüfte.

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Info /Alle Rechte an den Bilder und Texten: © Universität Tübingen Stand: 28.11.2002