Die Kinder-Uni 2002 |
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Die Kinder-Uni 2002Die Tübinger Kinder-Uni wird im Jahre 2003 fortgesetzt. Dies beschlossen die beiden Kooperationspartner, EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN und Schwäbisches Tagblatt, ermutigt durch den großen Erfolg der Pilotphase sowohl bei der Zielgruppe der Kinder (und deren Eltern) als auch bei den Medien. Ab Beginn des Sommersemesters 2003 sollen nach dem bewährten Konzept der ersten Reihe wieder acht Vorlesungen Tübinger Professoren zu "Warum-Fragen" aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsbereichen in wöchentlichem Rhythmus stattfinden. Die acht Vorlesungen des bundesweit bislang einzigartigen Bildungsexperiments verfolgten zwischen 500 und 900 Kindern, die wissenschaftliche Antworten auf Fragen wie "Warum spucken Vulkane Feuer?" "Warum gibt es Arme und Reiche?" oder "Warum beten Moslems auf Teppichen?" erhielten. Die einzelnen Vorlesungen begleitet hatten auch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehsender aus dem öffentlich-rechtlichen und privaten Bereich. Berichtet wurde darüber in nahezu allen großen Tages- und Wochenzeitungen bis hin zum italienischen "Corriere della Sera". Kinder-Uni 2002: EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT und Schwäbischen Tagblatt starten bundesweit einzigartiges Experiment:Mit dem Start der "Kinder-Uni" am 4. Juni beginnt die EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT gemeinsam mit dem Schwäbischen Tagblatt, der Tübinger Lokalzeitung, ein bundesweit einzigartiges Projekt: Kindern von acht bis 14 Jahren wird mit einer wöchentlichen Vorlesung eines Tübinger Professors ein frühes "Studium generale" geboten. Immer dienstags um 17.15 Uhr (das akademische Viertel gilt natürlich auch für die Kinder-Uni) wird im großen Hörsaal des (Alten) Anatomischen Instituts, Österbergstr. 3, ein Professor versuchen, eine Warumfrage von grundsätzlicher Bedeutung kindgerecht und zugleich wissenschaftlich fundiert zu beantworten. Die Atmosphäre des theaterartigen Hörsaals, wo seit über 50 Jahren jeden Vormittag die Medizinerausbildung stattfindet, wird die Kinder sicher ebenso faszinieren wie der Vortrag. Mit dem Projekt Kinder-Uni will sich die Universität mit den Worten von Universitätsrektor Eberhard Schaich, der selbst eine Vorlesung halten wird, als "offene Institution zeigen, mit der man reden kann. Wir wollen dabei auch erkunden, was die jungen Menschen wirklich interessiert. Uns an der Universität können dabei durchaus die Augen geöffnet werden, wenn wir dieses Interesse mit unseren eigenen Erwartungen vergleichen." Schließlich könne auch im Zeitalter des Hochschulmarketings das Werben um zukünftige Studierende nicht früh genug beginnen. Gegen das Vorurteil von der Universität als Elfenbeinturm sollen die Kinder an der Kinder-Uni erleben, "dass die Leute, die an der Universität in welcher Funktion auch immer arbeiten, durchaus vernünftige Menschen sind." Wie an einer richtigen Universität gibt es auch an der Kinder-Uni Studentenausweise und für jede besuchte Vorlesung einen Stempel. Zuhören können Kinder jeden Alters, doch werden sich die Professoren besonders auf die Altersgruppe von acht bis 14 Jahren einstellen. Erwachsene sind als Hörer nicht zugelassen, es sei denn, sie kommen nachweislich in Begleitung von Kindern. Geplant ist auch die Verleihung eines Kinder-Uni-Lehrpreises am Ende des Semesters an den Lieblingsprofessor der Kinder. Das Schwäbische Tagblatt begleitet die Reihe journalistisch und organisatorisch und berichtet kindgerecht über jede Vorlesung der Kinder-Uni.
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[Uni Tübingen | Aktuell | Highlights | Die Kinder-Uni] Info /Alle Rechte an den Bilder und Texten: © Universität Tübingen Stand: 17.06.2002 |
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