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Tübingen, 25. Mai 2007
Vierte Tübinger Mediendozentur:
ZDF-Journalistin Maybrit Illner zu Gast
Die Berliner ZDF-Journalistin und Moderatorin Maybrit Illner wird im Rahmen
der vierten Tübinger Mediendozentur ihren Gastvortrag zum Thema Politik und
Medien – eine klassische Hassliebe am Montag, 4. Juni, halten. Eingeladen
sind Studierende aller Fakultäten und interessierte Tübinger Bürger. Die
Veranstaltung im Audimax in der Neuen Aula, Wilhelmstraße 7, beginnt um
18.15 Uhr und wird von Rektor Bernd Engler eröffnet.
Maybrit Illner ist die Moderatorin der ZDF-Sendung Maybrit Illner, die bis
März 2007 Berlin Mitte hieß. Als politische Journalistin war sie zuvor
unter anderem Leiterin des ZDF-Morgenmagazins und Moderatorin des
Nachrichtenmagazins Frontal. Vor der Wende arbeitete sie unter anderem als
Sportjournalistin für das DDR-Fernsehen. Für ihre Leistungen erhielt sie
zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis, den
Bayerischen Fernsehpreis und den Deutschen Fernsehpreis.
Nach Peter Voß (bis Ende April 2007 Intendant des SWR), ZDF-heute-Chef Claus Kleber und dem WDR
Journalisten Frank Plasberg (hartaberfair) ist Maybrit Illner die erste prominente Fernsehfrau, die für
die Tübinger Mediendozentur gewonnen werden konnte.
Ihr Vortrag ist Bestandteil einer Kooperation von SWR und Universität
Tübingen, die vor vier Jahren begründet wurde. Neben Gastvorträgen
prominenter Medienvertreter soll mit der Tübinger Mediendozentur vor allem
auch der journalistische Nachwuchs gefördert werden. Daher findet auch in
diesem Jahr wieder ein Workshop für Studierende des Aufbaustudiengangs
Medienwissenschaft – Medienpraxis statt, der gemeinsam von der Universität
und dem SWR konzipiert wurde. Er soll eine fundierte Praxisorientierung
geben und findet an der Uni sowie im SWR Studio auf dem Österberg statt.
Mit der Tübinger Mediendozentur bekräftigen SWR und Universität ihre
langjährige Zusammenarbeit und geben ihr einen institutionellen Rahmen.
Studierende erhalten die Möglichkeit, Einblicke in ein modernes
Medienunternehmen zu bekommen und dort Praxiserfahrung zu sammeln. Im
Gegenzug beteiligt die Universität Medienschaffende an Forschung, Lehre und
Ausbildung.
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